taz-Kolumnistin: „Kartoffeln fürchten Islamisierung der deutschen Dreckskultur.“

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In der linksverirrten Tageszeitung fordert eine iranischstämmige Autorin: „Deutsche, schafft Euch ab!“

Die unverhohlene Deutschenfeindlichkeit neolinker Mitmenschen erreichte am Sonntag auf taz.de einen neuen Höhepunkt. Da steuerte die 1991 geborene, iranischstämmige Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah ihren Senf zur Debatte über einen muslimischen Feiertag in Deutschland bei. Eine INSA-Umfrage für die Bild-Zeitung hatte ergeben, dass sieben von zehn Befragten sich gegen solch einen Feiertag aussprechen.

„Unbezahlbar“ findet die Autorin die „dadurch ausgelöste Panik bei Kartoffeln“.

Yaghoobifarah:

„Der deutsche Hass auf Muslim_innen und die Paranoia vor einer – was auch immer das sein soll – Islamisierung der deutschen (wortwörtlich) Dreckskultur hält Kartoffeln davon ab, ein schöneres Leben zu führen. Lieber eine Schweinefleisch-Lobby gründen als halal-Fleisch in ihrer Kantine akzeptieren.“

Wir müssen nicht groß ausführen was los wäre, wenn ein Deutscher von einer muslimischen „Dreckskultur“ schreiben würde. Der Verfasser würde umgehend Besuch vom Kommando Hate-Speech bekommen. Andersrum: Halb so wild. Ist ja nur die deutsche „Köterrasse“, die beleidigt wird…

Hengameh Yaghoobifarah taz

Wirkt geistig kerngesund: taz-Kolumnistin Yaghoobifarah. Screenshot Twitter @habibitus

„Engherzig, trotzig, bitter, kleinlich“ seien Deutsche.

„Lieber Bremsspuren in der Unterhose und ein erhöhtes Risiko für Geschlechtskrankheiten verteidigen als ein islamisches Klo im Kölner Bürgerhaus zulassen. Lieber einen Tag mehr arbeiten als ein muslimischer Feiertag im Kalender. (…)

Kartoffeln sind nicht strategisch klug, sie sind ignorant, geschichtsverdrossen und besserwisserisch. Weder aus den Fehlern anderer, noch aus ihren eigenen können und wollen sie lernen.“

Thilo Sarrazin, „ein rechter Lauch (…), der gerne viel Scheiße labert“ habe in seinem Werk Deutschland schafft sich ab die „größte Problemkindergruppe vergessen: die Deutschen selbst. Sie schaffen sich selber ab.“ Die taz-Kolumnistin fügt hinzu: „Ich hoffe, sie beeilen sich.“

Belege für ihre Thesen bleibt sie schuldig.

Dass „beliebige Deutsche“ der Verfasserin auf den Text keine positive Rückmeldung schicken, macht Yaghoobifarah anscheinend keine Sorgen. Die Einhaltung der deutschen Grammatik auch nicht.

Hengameh Yaghoobifarah taz

Screenshot Twitter @habibitus

Die in Kiel geborene freie Autorin bezeichnet sich als „nicht-binär“, identifiziert sich also weder als Frau noch als Mann. Die Vogue beschreibt sie als „Feminist_in, Aktivist_in, Gender-Outlaw“.

Als scheinbar geschlechtsloses Migrantenkind ohne jeden Anstand gehört die Dame folglich zur Avantgarde des neuen Menschentypus, wie ihn linke Globalisten derzeit herbeiführen wollen.

Gnade uns Gott, wenn das Experiment aufgeht und solche Geschöpfe einmal die Regel statt die Ausnahme sein werden.

Deutschland braucht ein Medium, dass Vernunft, Werte und Moral nicht zum Ding von vorgestern erklärt. Aber allein schaffen wir das nicht…

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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