Tagesschau schweigt Offenburger Mord tot

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Am Donnerstag, dem 16.08.2018 ermordete der Asylbewerber Saleban I. aus Somaila den Offenburger Arzt Dr. Joachim T. Zur Zeit sitzt der Täter in Untersuchungshaft. Wegen dieser abscheulichen Tat organisierte die AfD am Wochenende in Offenburg eine Mahnwache, zu der ungefähr 500 Patrioten erschienen.

Dabei kam es zu Gegenprotesten, wobei man sich fragen muss, warum ein Mensch mit Hirn im Kopf gegen eine Mahnwache protestiert? Im Prinzip haben diese Leute für den Mörder demonstriert. Erwartungsgemäß kommt solch ein Verhalten aus dem linken Lager, zu welchem auch die Tagesschau gehört, welche den Messermord in ihrer Hauptsendung totschwieg.

Als wegen dieses Totschweigens eine heftige Debatte im Netz entbrannte und die ARD-Sendung mit der Unangemessenheit ihres Verhaltens konfrontiert wurde, meldete sich Kai Gniffke zu Wort. Er ist der für die Sendung zuständige Leiter der ARD-Tagesschau. Auf tagesschau.de erklärte er, die Sendung berichtet über „Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz“, Dinge, die für die „Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind“.

Dazu gehörte diese schreckliche Tat in Offenburg offenbar nicht. Aber viele Bürger sehen das anders. Und es gibt auch jemanden, der zwar zu den Grünen gehört, aber regelmäßig gegen deren politisch korrekte Dogmen verstößt. Dafür wurde er von seinen Parteigenossen schon mehr als einmal beschimpft und sogar von deren Veranstaltungen ausgeschlossen. Es handelt sich um den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern der etablierten Parteien und der Tagesschau schrieb Herr Palmer offen und ehrlich über den Mord auf Facebook und nannte auch drei Gründe, warum die Sendung besser über den Mordfall berichtet hätte:

  1. Der Mord an einem Arzt in der Praxis ist nicht irgendein Mord. Wenn ein Mensch, der im Beruf anderen Menschen hilft, ohne erkennbaren Grund mit dem Messer erstochen wird, dann ist das kein gewöhnlicher Raubmord, sondern ein Fall von besonderer Abscheulichkeit, egal woher der Täter kommt. Daher eine Nachricht für die Tagesschau.

  2. Wenn eine Häufung von schweren Gewalttaten unter Asylbewerbern für die Tagesschau ein Grund wäre, darüber zu berichten, dann müsste sie das tun. Ich halte das Argument zwar für seltsam. Wenn eine Gruppe von Tätern häufiger vorkommt, dann reicht das für die Tagesschau? Verstehe ich nicht. Aber dass Asylbewerber bei schweren Gewalttaten überrepräsentiert sind kann man mittlerweile als gesichert ansehen. Bei Mord und Totschlag sind rund 40% der Tatverdächtigen nicht deutsch. Das Kritikerium der Tagesschau wäre also erfüllt. Gesichert ist mittlerweile auch, dass die Angriffe mit Messern zunehmen und wiederum Asylbewerber dafür wesentlich verantwortlich sind.
  3. Nicht über so einen tragischen und ungewöhnlichen Fall zu berichten erweckt den Eindruck, man wolle wie in Köln eben nicht berichten, weil der Tatverdächtige ein Asylbewerber ist. Das nährt die These von den Systemmedien und macht die Empörung im Netz um so größer. Schon um dieser absehbaren Entwicklung entgegen zu treten und nicht den Eindruck zu verstärken, es werde etwas unter den Tisch gekehrt, wäre ein Bericht richtig gewesen.

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Auch Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, sieht das so. Gegenüber der Bild erklärte er: „Boris Palmer hat recht. Natürlich hätte man berichten müssen. Jetzt haben Verschwörungstheoretiker und rechte Populisten wieder neue Munition bekommen!“

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