Zeitgeistpropaganda mit Selbstauspeitschung: Eine Autorin der Alpen-Prawda (für Neuankömmlinge: Süddeutsche Zeitung) bekennt sich schuldig, in ihrer Kindheit, Cartoon-Serien wie Lucky Luke und die Familie Feuerstein gemocht zu haben. Als sie ihre kulturelle Erbschaft an den eigenen Nachwuchs weiterreichen wollte, erfasste sie blankes Entsetzen: Wie konnte sie das nur mögen?! In welcher Verkommenheit musste sie sich gesuhlt haben, ehe sie die erlösenden Heilslehre der Neulinken verinnerlicht hatte.

    Okay, dass Cowboy Lucky Luke eine Kippe im Mundwinkel raucht, einen Colt trägt und Whisky trinkt, dagegen das Tragen von Frauenkleidern nicht einmal in Erwägung zieht, macht ihn zum tiefsten aller Untermenschen: zum (inzwischen: alten) weißen Mann. Aber es kommt noch schlimmer: „Nach zwei Folgen Lucky Luke fragten meine Söhne sehr interessiert, was genau es bedeutet, »jemanden aufzuknüpfen«.“ Man ahnt schon, wie mühsam die Helikopter-Mama jeden Ausdruck von verbaler Gewalt von ihren Söhnen ferngehalten hat. Und dann kommt so eine Serie und spricht aus, dass in der Welt tatsächlich Morde passieren… Skandal. Nun, die Söhne hätten diesen Ausdruck auch in den Nachrichten hören können: Wenn indische Frauen beispielsweise demonstrierten, dass Vergewaltiger an den Galgen sollten. Obwohl, nein, wenn Frauen den Strick für Männer fordern, ist das ja okay. Schwieriger wird es, wenn US-Feministinnen im Namen der Gleichberechtigung auch Begnadigung für zum Tode verurteilte Frauen ablehnen. Strick im Namen der Gleichberechtigung. Uh, ist das kompliziert.

    Aber die schlimme Cartoon-Serie Lucky Luke, so die Autorin, attackiert Frauen auch direkt: „Frauen nerven eigentlich nur rum, weil sie Lucky mit ihrem Wunsch nach fester Bindung aus seinem selbstbestimmten Leben reißen wollen.“ Seid doch froh, dass der böse, weiße Mann Euch in der Ehe nicht länger vergewaltigen will. Dass er sich von Euch abwendet. Endlich lässt er Euch in Ruhe. Dafür solltet Ihr ihn feiern. Oder passt das der Autorin auch nicht?

    Lucky Luke ist außerdem tief rassistisch: „Die Ureinwohner, mit denen es Lucky Luke zu tun hat, sind eine Mischung sämtlicher negativer Zuschreibungen: Verschlagene »Rothäute«, die Stammestänze aufführen, komisch reden und seltsame Namen haben.“ Stimmt, das erinnert an die Art, wie Gender-Feministinnen heutzutage alte weiße Cis-Männer beschreiben: Das ist auch ur-rassistisch. Aber Lucky Luke ist leider keine Ausnahme: „Bei den Feuersteins sieht es nicht besser aus: Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer sind zwei etwas tumbe Männer, die trotz ihrer Mittelmäßigkeit Karriere in einem Steinbruch machen. Ihre beiden deutlich klügeren Frauen Betty und Wilma sind vor allem mit Schlanksein, Shoppen und Haushaltsführung beschäftigt.“

    Und weiter sagt sie: „Gelegentlich taucht in der Serie ein Chinese auf – mit Schlitzaugen, übergroßen Vorderzähnen, gelbem Kegelhut und natürlich kann der nur »Fled Feuelstein« sagen, weil Chinesen ja angeblich kein R aussprechen können. Heute verstört mich das, aber ich kann mich gut erinnern, wie lustig ich es als Kind fand, wie vollkommen normal es mir vorkam.“ Heute „verstört“ es die Autorin. Aber nur, wenn satirische Karikaturen und deren Klischeebildung bei besagten Menschengruppen Anwendung finden. Oder ist sie auch verstört, wenn diese Methode auf Feindbilder der aktuellen Linksideologie verwendet wird, auf weiße alte Cis-Männer, Konservative („Nazis“), Dieselfahrer und ähnliche? Nein, denn dank dieser Verwerfungen wird jetzt alles gut:

    „Was für ein Glück, dass in den Serien und Filmen, die Kinder heute gucken, Mädchen ganz selbstverständlich auch Abenteuer erleben, Mütter Berufe haben, Jungs Gefühle zeigen dürfen und Menschen nicht zu Witzfiguren gemacht werden, weil sie nicht weiß sind.“ Stimmt, heute plündert Globalismus lediglich die Kinder Afrikas für Billigohn aus, damit weiße Links-Hipster*innen jedes Jahr ein neues Handy und bald ein E-Auto haben. „Und wenn meine Kinder irgendwann groß sind und nostalgisch auf die Serienwelt ihrer Kindheit zurückblicken, werden sie sich hoffentlich darüber wundern, dass man damals pink für eine Mädchenfarbe gehalten hat, Jungs keine Kleider trugen und die Menschheit nur aus zwei Geschlechtern zu bestehen schien.“

    Und deshalb ging es uns auch nie so gut wie heute. Propaganda aus.

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    Notwendig wäre ein Aufstand von Vernunft und Wissenschaft gegen Ideologie und Politische Korrektheit. Wo sind die mutigen Ingenieure und Erfinder, die innovativen Wirtschaftsführer und fleißigen Arbeiter, die sich der ökologisch kostümierten Deindustrialisierung widersetzen? Wollen die Gewerkschaften wirklich zulassen, dass nach dem Bergbau auch die Automobilproduktion vernichtet wird? Sollen nach dem Transrapid auch andere Patente Made in Germany nur noch in China gebaut werden? Deutschland war, ist und muss bleiben: ein Hochtechnologiestandort. Sonnenenergie mag eine Option für die Karibik sein – aber hier ist nicht Jamaika!

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