Sturmwarnung für die Wirtschaft – Stellenstreichungen bei VW und Ford sind erst der Anfang

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Fast täglich kommen derzeit Hiobsbotschaften aus der Industrie, die der Politik damit die Rechnung für ihr Zerstörungswerk präsentiert

_von Sven Reuth

 „Die deutsche Wirtschaft brummt“, „Regierung erwartet Job-Boom“, „Vollbeschäftigung wird Realität“, „Abschwung ist kein Naturgesetz“, „Investitionen in Flüchtlinge lohnen sich immer“, „Die Fete geht weiter“, „Wohlstand gibt es nur mit Zuwanderung“ – diese Überschriften prägten noch bis zum letzten Jahr die Artikel in den Wirtschaftsressorts der Zeitungen. Nicht selten wurde in den entsprechenden Texten der angeblich ewig währende „Deutschland-Boom“ mit Angela Merkels Asylpolitik in Verbindung gebracht, da dieser dem Land ja zahlreiche neue Konsumenten und natürlich viele „Fachkräfte“ einbringe.

PKW- und Zulieferbranche vor schweren Zeiten

Wen kümmerte es da schon, dass der Stellenaufbau vor allem im Niedriglohnsektor erfolgte, während die deutsche Wettbewerbsfähigkeit stagnierte oder in einigen Bereichen sogar schon zurückging. Pizzaboten statt Ingenieure – das schien das neudeutsche Aufschwungsmotto zu sein. Die Politik steigerte sich in einen regelrechten Zerstörungsrausch gegen die industrielle Basis des eigenen Landes hinein. Der Mix aus Diesel-Fahrverboten, der Festsetzung fast unerreichbarer CO2-Vorgaben für die deutsche Automobilindustrie und dem überstürzten Braunkohleausstieg zeigt nun langsam, aber sicher Wirkung.

Derzeit vergeht keine Woche ohne die Ankündigung größerer Stellenstreichungen. Es überrascht dabei nicht, dass die Hiobsbotschaften insbesondere aus der Automobilindustrie und ihren Zulieferbetrieben kommen. Ihnen ist das Schicksal zugedacht, in Zukunft nur noch ein wenig Blech um aus Fernost importierte Hochleistungsbatterien zu wickeln. Der neue VW-Chef Herbert Diess kündigte nun die Streichung von weiteren 7.000 Stellen an, zusätzlich zu den 23.000 Arbeitsplätzen, deren Abbau ohnehin schon feststand. Ford Deutschland streicht 5.000 Stellen, wobei diese Maßnahme nach Auffassung von Branchenexperten bloß ein erster Anfang ist.

Bei vielen Zulieferern sieht es noch dramatischer aus. Bei Schaeffler wackeln gleich vier deutsche Standorte im rheinland-pfälzischen Hamm, im thüringischen Kaltennordheim sowie in Unna und Steinhagen in Nordrhein-Westfalen. Leoni, ein in Nürnberg beheimateter Spezialist für die Verkabelung von Fahrzeugen und bis vor einigen Jahren noch der Liebling aller Aktionäre, plant ebenfalls Einschnitte im vierstelligen Bereich. Der Reifenhersteller Goodyear Dunlop sorgte in Osthessen für einen rabenschwarzen Tag, als er den Abbau von 1.100 Arbeitsplätzen in den beiden Werken in Fulda und Hanau verkündete.

Völlig neue Situation durch China-Konkurrenz

Die Fusion der Commerzbank mit der von ihren eigenen Investmentbankern zugrunde gerichteten Deutschen Bank könnte nach neuesten Informationen sogar bis zu 50.000 Stellen kosten. Die Ankündigung der Arbeitgeber, dass der Abbau „sozialverträglich“ erfolgen solle, ist dabei nicht mehr als das Auftragen der berühmten weißen Salbe auf eine schwärende Wunde. Die Forcierung des Personalabbaus über Vorruhestandsregelungen ist für die unmittelbar Betroffenen natürlich wesentlich besser als der drohende Gang zum Arbeitsamt. Aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht ändert diese Vorgehensweise aber auch nichts daran, dass die Stellen wegfallen und nicht mehr mit jungen Kräften vom Arbeitsmarkt nachbesetzt werden. Das ist insbesondere für die Kaufkraft in den besonders stark betroffenen Regionen eine Katastrophe, da an jedem Industriearbeitsplatz zwei bis drei Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich hängen.

Der Abschwung scheint gerade mächtig Fahrt aufzunehmen. Erst am Freitag meldete das IHS Markit Institut, dass der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft ‒ Industrie und Dienstleister zusammengenommen ‒ auf 51,5 Punkte gefallen ist, im Vormonat lag er noch bei 52,8 Punkten. Nach Aussage des IHS-Markit-Ökonom Phil Smith sind das die größten Einbußen seit dem Jahr 2012.

Beunruhigenderweise dürften diese Werte weniger auf eine vorübergehende Konjunkturdelle, sondern einen tiefen Strukturbruch deuten. Deutschland und Europa verlieren nämlich auf allen wirtschaftlichen Ebenen ihre einstige technologische Marktführerschaft gegenüber China, egal ob es sich um Smartphones, E-Autos, Großrechner, Künstliche Intelligenz oder autonomes Fahren handelt. Wo die EU und die Bundesregierung in einem fatalen Gleichschritt die eigenen Unternehmen in volkswirtschaftlich so ungeheuer wichtigen Branchen wie Energie oder Fahrzeugherstellung mit einer Vielzahl an schikanösen Regeln regelrecht strangulieren, spart Peking nicht mit einer milliardenschweren Industriepolitik beim Marsch an die Weltspitze. Europa hingegen ist auf dem besten Weg, das technologische Museum zu werden, das China zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch war.

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26 Kommentare

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    Und wenn diese Heuschrecken alles abgegrast haben, ziehen sie weiter, während wir mit der verbrannten Erde zurück bleiben. Die IS Idee "Kalifat" ist zwar in Syrien erst mal auf Eis gelegt, aber in einigen Jahren ist Syrien in Deutschland, und dann wird das Projekt erneut gestartet. Voll digitalisiert, 5G.

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    Rechtsstaat-Radar am

    Man glaubt das alles nicht mehr, kann nicht mehr glauben, was in diesem Land, dem früheren Deutschland, alles so läuft.

    Abgesehen von den Abgasgrenzwerten für Stickoxydemissionen, die man nur als irr bezeichnen kann, von der Diesel-Hysterie, die von den sog. "Grünen", der gemeingefährlichsten Partei aufgeblasen wird, die es je auf deutschem Boden gab. Von überall kommen die Angriffe auf die industriellen Kerne Deutschlands, blasen seine Feinde zum Halali gegen das deutsche Volk und seine Wirtschaft.

    Und die Gewerkschaften? Und die Betriebsräte?

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      brokendriver am

      "Ebit macht frei", hat der Vau-Weh-"Führer" Herbert Diess gesagt.

      Wen macht denn nun Ebit frei ?

      Antwort:

      Zehntausende von Arbeitnehmern in der Automobilindustrie.

      Wenn Vau-Weh-Manager die Sprache der Nationalsozialisten anfangen zu sprechen,

      weiß man gleich, daß sind O-Töne aus der KdF-Stadt Wolfsburg.

      Ist es wieder soweit ?

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    Rechtsstaat-Radar am

    ……
    Vorstände äußern sich positiv über die verbrecherische Politik von Verbrecherin Angela Merkel. So warb Zetsche, der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG offen für den Verfassungsbruch, für die Flutung Deutschlands mit minderbemittelten, mit illegalen sog. "Flüchtlingen", die alle muslimische Jungmänner, aber nie Flüchtlinge waren. Dass Mercedes-Käufer häufig besonders konservativ sind – egal, scheißegal!

    Und die Betriebsräte? Und die Gewerkschaften?

    Dann "Jo" Käser, der Vorstandsvorsitzende der von den Bayern geklauten Berliner SIEMENS AG. "Jo", der Bajuwar, der hetzte gegen die AfD was das Zeug hält. Er pustete in dasselbe Horn wie Multi-Kulti-Zetsche, der Daimler Boss.

    Dann die "Vorständin" der Volkswagen AG, einem deutschen Konzern, der von der SPD gesteuert wird. Niedersachsen, die frühere preußische Provinz Hannover, wird von den Spezialdemokraten reagiert und die reagieren nach Herzenslust in den Konzern hinein, dessen Mehrheitsaktionär "Niedersachsen" ist. Die "Vorständin", eine Quotenfrau von SPD’s Gnaden, die tat was ihr befohlen und hetzte was das Zeug hält gegen die AfD.

    Und die Gewerkschaften? Und die Betriebsräte?

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    Rechtsstaat-Radar am

    Man reibt sich die Augen und kann all das nicht mehr glauben. Da werden die Arbeitsplätze der deutschen Arbeiter, die Ernährungsgrundlage für sie und ihre Familien, mit vollem rotgrünem Vorsatz zerstört und es regt sich kein Widerstand. Weder die Gewerkschaften, noch die Betriebsräte, niemand, auch die Arbeiter selbst nicht, regen sich und erheben sich gegen die geisteskranken Arschlöcher, gegen all die Verbrecher, die dieses Land absichtlich in Grund und Boden "regieren".

    Normaler Weise müsste das deutsche Volk zur Revolution antreten und dem ganzen Treiben mit Gewalt ein Ende bereiten. Oder das Militär und die Polizeien müssten es unter der Führung der Generäle tun. Wenn alles unter Kontrolle des Militärs gebracht und wieder vom Kopf auf die Füße gestellt worden ist, dann darf, dann muss die Demokratie unter Aufsicht des Militärs wieder an den Start gebracht werden. Das deutsche Volk hat sich dann auch eine eigene Verfassung und zwar ohne die alliierten Peiniger im Nacken zu geben.

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    Das alles kam doch nicht über Nacht, das hat sich über viele Jahrzehnte entwickelt und was Japan, Taiwan und Korea schon längst vor den Chinesen gemacht haben, nämlich durch Abkupfern ihre eigene Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, hat sich mit den Chinesen fortgesetzt, nur mit dem Unterschied, daß es sich hier um ein Milliarden-Volk handelt und entsprechend gefährlicher wird und die Zielrichtung war doch schon unter Deng vorgegeben, die heutigen beschleunigen es nur und die westliche Welt hat in aller Ruhe zugesehen und sie sogar noch bei ihren Bemühungen aus Eigennutz heraus bestärkt und nun greifen sie wirtschaftlich die gesamte westliche Hemisphäre an und sie werden uns unterbuttern und gerade die letzten fünfzehn Jahre hat man doch in Deutschland und Europa regelrecht geschlafen und dann haben die Chinesen noch den großen Vorteil in Drittweltländern im Gegensatz zu den früher gewalttätigen Europäern, sie gelten aus unvorbelastet und treten auf leisen Sohlen auf und aus dieser Wettbewerbssituation kommen wir nicht mehr unbeschadet heraus und wir können uns nur noch andienen oder untergehen und das alles durch die Qualitätspolitik der letzten Jahrzehnte und jeder der China beruflich kannte, der wußte was kommt, denn sie haben sich schon immer als den Mittelpunkt der Welt gesehen und wir sind aus ihrer Sicht nur noch der Rand, den es zu erobern gilt.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Diese Regierung ist wie der Führer der schickte seine Armeen sehenden Auges in den Untergang und diese Linksgrün versiffte Führerin schickt unsere Unternehmen in den Untergang.

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      brokendriver am

      Tja, die alte KdF-Stadt Wolfsburg und ihre VolkesWagen…

      Für ihren heutigen Vorturner Herbert Diess, Multimillionär,

      ist der Elektro-Schrott auf vier Rädern der einzige Rettungsanker

      nachdem diese angeblichen Manager Millionen Autofahrer auf

      der ganzen Welt belogen und betrogen haben.

      Herbert, macht das Licht aus in der KdF-Stadt….

      Jede Wette…..wenn das der "Führer" wüßte….auweia…

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    Gerade VW hat die Zeichen der Zeit erkannt und schon etliche Werke in China bauen lassen, da dort auch die Kunden, vor allem die der Zukunft sitzen! Auf die USA braucht man da nicht mehr zu setzen, die brauchten nur einen Billigheimer für den Bedarf, den sie selber nicht produzieren konnten und den bekommen sie schon lange aus Fernost, europäische Autos konkurrieren nur – überflüssigerweise – die eigenen Produkte. Die Babyboomergeneration scheidet in absehbarer Zeit als Fachkraft und auch Kunde aus. Aus den Zuwanderern lassen sich keine Fachleute ausbilden, das hat man eingesehen, und als Kunden verschwinden die auch, wenn billige Altfahrzeuge aus vorgeblichen Umweltschutzgründen verboten werden.
    Der einzige Vorteil könnte sein, daß wenn wir uns die Alimentierung der importierten Unterschichten nicht mehr leisten können, bleiben die aich weg! Aber vorher werden wir uns die Überversorgung der Alten auch nicht mehr leisten können! Schön, wenn man den Stellenabbau durch Vorruhestand sozialverträglich gestalten will – blöd, wenn keine arbeitenden Jungen mehr da sind, das bezahlen! Die Chinesen werden das gewiß nicht tun!

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    brokendriver am

    Mit der deutschen Automobilindustrie geht es rapide bergab. Wenn der VW-Vorturner Herbert Diess wie ein kleiner Diktator alles auf eine Karte setzt und
    der Meinung ist, nur Elektro-Autos seien das einzig Wahre in der Welt, so irrt
    dieser Multimillionär gewaltig.

    Zehntausende von Arbeitnehmern werden in den nächsten Jahren in der
    Automobilindustrie ihren Arbeitsplatz verlieren und Autofahren wird dann nur
    noch ein Luxusvergnügen für Superreiche wie Herbert Diess sein, weil Millionen
    Menschen sich diese exorbitant teuren Elektro-Autos finanziell nicht leisten können.

    Autofahren wird eine sehr elitäre Veranstaltung für ein paar Wenige in diesem Land und Marken wie Mercedes, BMW oder Volkswagen werden gänzlich vom
    Markt verschwinden. Auch die Stadt Wolfsburg wird so enden wie die Autostadt
    Detroit – als Ruinenstadt im Nichts.

    Figuren wie Vau-Weh-Diess oder Audi-Stadler haben Millionen Autofahrer mit
    Betrugs-Diesel-Motoren betrogen und sie werden es auch bei den Elektro-Autos tun.

    Nur mit dem einen, feinen Unterschied: Diesen VW-Elektro-Schrott werden
    immer weniger Menschen kaufen können und dann macht "Ebit (nicht mehr) frei",
    wie es Vau-Weh-Diess in Anlehnung an einen Ausspruch der Nationalsozialisten
    formuliert hat.

    Gut so !

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    Das ist Polemik Herr Reuth. Schade, dass es in Deutschland keine Aufklaerer mehr gibt, der den Mut hat die richtigen Faktoren und die richtigen Macher des Untergangs der deutschen Industrie zu benennen. Moeglicherweise waere ein Interview mit Josef Ackermann hilfreich. Ja, Ja, die Chinesen. Die Chinesen stehen an der Resterampe und schauen was noch uebrig ist von der einstigen Groesse Deutschlands. Viel ist es ja nicht mehr was noch nicht nach Usrael verscherbelt wurde. Merkel dankt sowas mit Einladungen zum Geburtstag ins Kanzleramt. “Die Industrie” schrie nach Zuwanderung um billige Sklaven zu bekommen. Merkel hat das ausgefuehrt. Der “Industrie” ist es egal ob da ein Deutscher oder ein Senegalese die Schrauben festdreht und wenn genug festgedreht sind, dann ist es Merkel und Scholz egal, wer die Steuern bezahlt um sie dann durch dubiose Vertraege wegzuschaffen. Das was momentan in Deutschland geschieht ist noch viel zu wenig. Es wird wohl noch etwas dauern bis der deutsche Schlafmichel seinen englischen Rasen umspaten muss um Kartoffeln zu setzen.

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      brokendriver am

      Die deutsche Automobilindustrie ist ein Staat im Staat.

      Sie wird zerschlagen von der internationalen Konkurrenz und geht an ihren Betrügereien und ihrer eigenen Dummheit zugrunde.

      Auf dem Rücken Millionen Arbeitnehmer in der Automobilindustrie, die ihren Job für immer verlieren werden.

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        Lila Luxemburg am

        Da können wir ja froh und glücklich sein, daß die internationale Konkurrenz, die die d. Autoindustrie jetzt zerschlägt, so klug ist keine Betrügereien begangen zu haben. Die haben sämtliche Grenzwerte der EU einfach nur durch ihre technische Überlegenheit eingehalten. Tja, hätte sich die d. Autoindustrie mal ein Scheibchen abschneiden sollen. Aber … zu spät. c’est al vie …

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    Lila Luxemburg am

    " Wo die EU und die Bundesregierung in einem fatalen Gleichschritt die eigenen Unternehmen in volkswirtschaftlich so ungeheuer wichtigen Branchen wie Energie oder Fahrzeugherstellung mit einer Vielzahl an schikanösen Regeln regelrecht strangulieren, spart Peking nicht mit einer milliardenschweren Industriepolitik beim Marsch an die Weltspitze."

    Alles Unsinn! ‚Wir‘ haben dagegen das, was man tatsächlich braucht … in diesen Zeiten: Eine auf Hochtouren laufende Produktion von Geschwätzwissenschaftlern, deren Arbeitsplätze auf Jahrzehnte gesichert sind. Denn: Es geht darum, dem aus näherungsweise 99% Vollidioten bestehenden biodeutschen Volk auch dann, wenn das was auf seinem Teller dampft im Wirklichkeit nur noch ein Kuhfladen ist, eben diesen als ‚veganes Spitzenprodukt der toitschen Wirrrtschaft‘ überzeugend darzustellen und schmackhaft zu machen. Und das Tolle: Es wird funktionieren!!

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    HERBERT WEISS am

    (2) Veränderungen – selbst wenn sie Sinn machen sollten – können nicht innerhalb weniger Jahre umgesetzt werden, ohne dass es zu massiven Einbrüchen kommt. Das vielgepriesene E-Mobil kann nur eine Ergänzung des Autoverkehrs sein. Mehr nicht. Der östliche Teil Potsdams war übrigens durch O-Busse erschlossen, die man jedoch auch in den 90ern einstellte und durch Dieselbusse ersetzte, was nicht eben zur Verbesserung der Luftqualität beitrug. Insgesamt ist die Stadt ganz gut durch den ÖPNV erschlossen, doch die Anbindung ans Umland lässt noch manches zu wünschen übrig. Auch damit könnte eine Menge Arbeit geschaffen werden. Nur müsste man es endlich anpacken.

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    HERBERT WEISS am

    (1) Mein Großvater zeigte mir mal von seinem Stubenfenster aus seinen Arbeitsplatz im gegenüberliegenden RAW Potsdam. Vom 3. Stock hatte man einen guten Überblick über das Werksgelände. In den 90ern wurde das Werk abgewickelt. Und später mit Wohnbebauung bestückt. Einige Firmen ließen sich hier auch nieder. Endlich ist man auch dabei, ein Nutzungskonzept für die große Halle zu entwickeln.

    Soll es mit der deutschen Autoindustrie ähnlich laufen? Sicher wäre etwas weniger Blech auf den verstopften Straßen nicht verkehrt. In diesem Sinne wäre es allerdings auch nicht hilfreich, wenn sich jeder täglich seine Pizza frei Haus liefern lassen würde. Ein radikaler Umbruch, wie er manchen grünen Phantasten vorschwebt, wäre allerdings ziemlich realitätsfern.

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    Der Abschwung oder Niedergang ist in vielen ehemals leistungsstarken Betrieben zu beobachten. Im ehemaligen Bahnwerk Berlin-Henningsdorf, jetzt zum Bombardier-Konzern gehörig, sind von ursprünglich 8 500 Beschäftigten noch 2 400 im Büro, in der Produktion noch 400 (!) tätig. Von den 400 sind fast die Hälfte Polen und Tschetschenen.
    Alles was dort funktionierte, wurde systematisch zerstört. Es tat richtig weh, dies zu sehen…

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    Man könnte heulen, aber für wen und warum? Etwa für all jene, die bei der letzten BW das Altparteiengeschmeiss wählten oder der Meinung sind, Deutschland allein könne durch das Abschlachten seiner marktführenden Schlüsselindustrien das Weltklima und damit den Globus retten? Ein Volk das sich den Luxus erlaubt von königlich alimentierten, volksschädlichen Hifsschülern, Irren und Deppen regiert zu werden, kann seine Rolle als eine der führenden Industrienationen und den damit verbundenen Wohlstand abhaken.
    Aber lasset die Kinderlein auch weiterhin der klimaerwärmten Greta aus Büllerbü nachlaufen, damit der demnächst arbeitslose Papi zumindest am Freitag seine Ruhe hat wenn sich der vom Demonstrieren erschöpfte Nachwuchs zum Chillen auf’s Zimmer verdrückt.

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    Zeit.de
    spricht von einer lautlos funktionierenden EU.
    Nennt man das Kopf in den Sand, oder hat jemand einen anderen Begriff.

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      brokendriver am

      "Die ZEIT" – völkischer Beobachter der Linksradikalen….

      Finger weg von diesem "Sturmgeschütz" der deutschen Lügenpresse.

      Wird enden wie der SPIEGEL: im Lügensumpf….

  16. Avatar

    Ich verstehe etwas nicht, überall werden zur Zeit bei namhaften Unternehmen Stellen zu Tausenden abgebaut aber solche Deppen wie ein Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident und vor allem die deppernden Politiker, außer AfD blöken wegen angeblichen Fachkräftemangel nach den Superstars aus Schwarzafrika und Arabien, die dann schließlich auch unsere Renten bezahlen werden …
    Frage mich nur, wie dumme ungebildete Menschen ohne jegliche Chancen auf den deutschen bzw. europäischen Arbeitsmarkt jemals unsere Renten bezahlen sollen. Außerdem unterstelle ich den hier Einfallenden, daß die gar nicht hierher gekommen sind um jemals einen Finger für ehrliche Arbeit krumm machen wollen. Wie sagte doch mal ein Neger aus Afrika der in Bayern ansässig ist, er sei nicht gekommen, um zu arbeiten, er wolle vielmehr mit seiner Sippe (das sage ich) die schöne Landschaft genießen. War nachzulesen bei JF vor ein paar Monaten.

  17. Avatar

    87% haben die Altparteien gewählt, die fleißig am Untergang Deutschlands und der Ausrottung der Deutschen arbeiten.
    Insofern ist das alles so gewünscht und gewollt.

    Muß man mit solchen suizidalen Massen Mitleid haben ?

    Wählt die AfD, vielleicht kann das Schlimmste noch verhindert werden.

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      Wie mans nimmt: ‚Das Schlimmste‘ wäre wohl, wenn diese suizidalen Massen … nicht ihren Willen bekämen, endlich aus der Evolution ausscheiden zu können.

  18. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Greta und die Grünen werden unsere Wirtschaft schon retten vieleicht hilft hüpfen.Ironie aus.

    • Avatar
      brokendriver am

      Jaaa, genau ! Wir brauchen für unsere Greta eine neue Hüpfburg.

      Dann springt diese kleine Göre gleich auf den Mond und wir haben

      Ruhe vor ihr…

      Frage:

      Kommt Greta eigentlich aus Büllabü oder von einem anderen Stern ?

  19. Avatar

    Zusammenschlüsse wie der von Deutscher Bank und Commerzbank sind nicht nur für die Arbeitnehmer eine Katastrophe (bei Zusammenschluß von Telefonica mit E-Plus 2014-2016 wurde die Hälfte der Belegschaft freigestellt und 2019 rollt die nächste Entlassungswelle), sondern auch für die Kunden desaströs. Das Bundeskartellamt wurde genau dazu geschaffen, Monopole und Oligopole zu verhindern, ist jedoch soweit vermerkelt und korrumpiert, daß es seine Kernaufgabe nicht mehr erfüllt und deshalb selbst abgewickelt gehört. Die Zeche werden neben den Mitarbeitern auch die Kunden der comdirect-Tochter zahlen, ist es doch Strategie der Deutschen Bank, ihre Kunden erst zu täuschen und dann auszuweiden (wie 2004 mit der eigenen Tochter Bank24)

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