Am 14. Oktober tat Peter Tauber (CDU) etwas ungewohnt Sachliches. Er twitterte den kurzen Text „Heute vor 74 Jahren starb Erwin Rommel, von den Nazis zum Selbstmord gewzungen“. Bei allem was man Tauber sonst so vorwerfen kann; nichts an dieser Aussage war falsch.

    Trotzdem heulten sogleich einige grünlinke Gutmenschen auf. Der angebliche SPD-Verteidigungsexperte Fritz Felgentreu zeterte laut Bild: „Für mich kommt er als Vorbild für die Bundeswehr längst nicht mehr infrage.“ Ein sehr merkwürdiger Satz, denn die Aussage „nicht mehr“ bedeutet, dass er früher mal infrage kam. Das kann nur bedeuten, dass sich die Denkweise im Gegensatz zu damals verändert hat, wobei einem natürlich sofort der Wahn der politischen Korrektheit einfällt.

    Hinzu kommt, dass Felgentreu eigentlich nichts vorzuweisen hat, um Verteidigungsexperte zu sein. Gewiss, er war zwei Jahre bei der Bundeswehr, aber das macht ihn nicht zum Experten. Anders als den ehrenwerten General a.D. Gerd Schultze-Rhonhof, der in COMPACT Ausgabe 08/2018 über Rommel und das Hitlerregime ausdrücklich sagte:

    Er war nicht verstrickt; er war zum Schluss sogar ein Widerstandskämpfer. Warum sollten wir heute Menschen, die im Dritten Reich oder in der DDR gedient haben, für ihre Regierung verantwortlich machen? Ich habe mich nie als Soldat der CDU oder der SPD gefählt, nur weil die uns mal regiert haben.

     

    Sogar der CDUler Tauber erklärte auf eine Anfrage der Bild hin, Rommel habe „wiederholt verbrecherische Befehle“ missachtet und war dem Widerstand gegen Hitler verbunden gewesen. Bei den linken Gutmenschen stoßen solche Worte natürlich auf taube Ohren. Deswegen widmete COMPACT in seinem Geschichtsheft Nr. 2 – Deutsche Helden ein ganzes Kapitel dem genialen Feldherren Erwin Rommel. Es folgt ein Auszug aus dem Heft:

    Der Wüstenfuchs _ Erwin Rommel (1891–1944)

    Großbritanniens Generale wurden reihenweise von ihm übertölpelt: In Nordafrika griff er immer dort an, wo sie es am wenigsten erwarteten. Er führte stets von vorn, seine Männer gingen für ihn durchs Feuer.

    Zum Militär ging Rommel auf Wunsch seines Vaters, einem Lehrer aus dem schwäbischen Heidenheim. Der schmächtige, 1891 geborene Bewerber wurde von Artillerie und Pionieren als körperlich untauglich abgewiesen. Im Sommer 1910 trat er in das württembergische Infanterieregiment Nr. 124 ein. In den Ersten Weltkrieg zog der seit 1911 verheiratete Rommel aus seiner Garnisonstadt Ulm.

    Er kämpfte an der Maas, westlich von Verdun, in den Argonnen, Hochvogesen und in Norditalien. Hier, an der Isonzo-Front, zeigte er Führungsqualitäten, überzeugte durch persönliches Beispiel und tat nicht selten jenseits aller Befehle, das, was er für unmittelbar geboten hielt.

    Im Dezember 1917 wurde er für die Eroberung des Monte Matajur mit dem höchsten preußisch-deutschen Tapferkeitsorden Pour le Mérite ausgezeichnet. Rommels Vorgesetzter urteilte: „Seine Planungen waren oft überrasche nd, intuitiv, spontan und nicht ohne Weiteres durchsichtig… Seine Phantasie war außerordentlich und schuf in schwieriger Lage oft die unerwartetsten Lösungen.“

    Helden Geschichte
    In diesem Heft widmet sich COMPACT zahlreichen bekannten und einigen fast vergessenen Helden des deutschen Volkes. Hier bei uns im Abo.

    Wenn Sie mehr über Erwin Rommel und weitere Helden der deutschen Geschichte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen „COMPACT Geschichte – Deutsche Helden“ hier bei uns im Shop zu kaufen. In diesem Heft geht es nicht nur um General Rommel, sondern auch um Arminius, Stilicho, Otto den Großen, Eberhard den Rauschebart Greiner, Heinrich von Plauen, Paul Beneke, Georg von Frundsberg, Ernst Rüdiger von Starhemberg, Prinz Eugen, Friedrich Wilhelm von Seydlitz, Eleonore Prohaska, Carl Klinke und Manfred von Richthofen.

    Kommentare sind deaktiviert.