Steve Bannon will nach dem Vorbild von George Soros Open Society den rechten Thinktank The Movement gründen. Der soll europäische Widerstands-Parteien und -Bewegungen beraten, miteinander vernetzen und unterstützen. Das Establishment schiebt Panik.

    Globale Politik funktioniert mit NGO Unterstützung doppelt so effizient. Milliardär George Soros weiß das seit langem und finanziert deshalb zahlreiche Organisationen, die bei der Durchsetzung der One-Western-World-Policy behilflich sind. Das will Trumps Ex-Berater und ehemaliger Breitbart-Chef Steve Bannon nicht länger so stehen lassen.

    Als ideologischer Gegenspieler von George Soros möchte er eine „rechte Revolution” in Europa befeuern und – als Gegenstück zu Soros Open Socity – The Movement ins Leben rufen. Laut The Daily Beast soll sie Vertreter verschiedener „rechter“ Bewegungen und Parteien zu einem Thinktank zusammenführen.

    Denn Bannon glaubt, dass die europäischen Rechten schlecht organisiert und wenig untereinander verdrahtet sind. Ziel von The Movement hingegen ist die Bildung eines Superblocks, der im EU-Parlament 30 Prozent der Sitze erhält. Womöglich sind auch lagerübergreifende Bündnisse im Programm, denn Bannon zeigte sich besonders begeistert vom italienischem Querfront-Konzept zwischen Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung.

    Bisher hat er bereits Marine LePen, Viktor Orban, Nigel Farage, sowie Vertreter von Vlaams Belang und der AfD kontaktiert. Alice Weidel zeigte sich von Bannons Medienkompetenz beeindruckt: „Die Pläne von Steve Bannon klingen sehr spannend und ambitioniert“. Weniger begeistert zeigt sich das Establishment:

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    Renate Künast twittert panisch, dass mit diesem Vorhaben die EU zerstört werden solle. SPD-Politiker Michael Roth erinnert sich plötzlich wieder an irgendwelche, von seiner Partei schon lange beerdigten Werte: „Europa darf keine Angst haben vor den nationalistischen Kampagnen, mit denen Herr Bannon meint, Europa in die Knie zwingen zu können. Unsere Werte sind stärker als sein Hass und seine Lügen.“

    Carsten Schneider, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, jammerte gegenüber der Welt: „Populismus und Nationalismus würden die EU ins Chaos stürzen.“ Es bleibt abzuwarten, ob Bannon ausreichend Spendengelder für seinen ehrgeizigen Plan auftreibt.

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