Da geht doch noch mehr, das Volk zu melken – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, es über den Tisch zu ziehen. Schließlich müssen alljährlich zig Milliarden zusammengescheffelt werden, um Merkels Gäste standesgemäß zu versorgen. Nun ist die Verkehrskommission der Bundesregierung an der Reihe, ihre Langfinger ins Portemonnaie des geplagten Malocher-Michels zu stecken. Wir wussten´s doch…

    Sie erwägt unter dem Deckmantel Klimaschutz höhere Steuern auf Benzin und Diesel, ein Tempolimit auf Autobahnen, bei dem man bei Überschreitung kräftig abkassieren kann, sowie eine verpflichtende Quote für Elektroautos. Zusammen mit weiteren Instrumenten könnte damit der Treibhausgas-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 um fast die Hälfte gesenkt werden, wie aus aus einem Papier der Kommission „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ hervorgeht. Wenn das mal nicht auf grünem Mist gewachsen und der Gier der Deutschen Umwelthilfe-Mafia geschuldet ist.

    Demnach sollen Steuern auf Diesel- und Benzin ab 2023 zunächst um drei Cent und dann jährlich um einen Cent zusätzlich im Vergleich zum Vorjahr steigen. Und das sieht so aus: 2023 steigt der Liter um drei Cent, 2024 um vier Cent, 2025 um fünf Cent und so weiter. Dirty Dreams come true: Die von den Grünen schon vor Jahren erträumten fünf Euro pro Liter werden wohl allmählich wahr.

    Die Pläne der Kommission sehen zudem vor, das Tempo auf Autobahnen auf 130 Stundenkilometer und auf Landstraßen auf 80 zu drosseln. Das dürfte Porschefahrer ganz besonders freuen. Aber auch die Entenkutscher kommen nicht zu kurz: Die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer soll sich künftig am CO2-Ausstoß von Dieseln und Benzinern ausrichten. Wer also einen alten Stinker sein eigen nennt, weil er sich einen neuen nicht leisten kann, ist zweimal ein armes Schwein.

    Klar, auch die Brummifahrer kommen dran: Auch hier soll sich die Maut stärker am CO2-Ausstoß orientieren – das Bonbon dabei: Wer sich einen sauberen Lkw genehmigen kann, dem werden bis zu drei Viertel der Gebühr erlassen. Wer nicht, der muss diesen sauren Drops halt lutschen – oder dran ersticken.

    Ach, und bevor jetzt die große Erleichterung einsetzt, da geht noch immer was, und wir wussten doch mit der zunächst hintertriebenen Veröffentlichung der Kosten für die Merkel-Gäste, was auf die Köterrasse zukommt: Zahlen, bis der Arzt kommt. Anwohner-Parkgebühren könnten erhöht und die Bußgelder für Falschparker verschärft werden, heißt es.

    Als Entschädigung sollen neue Rad-Fernschnellwege ausgebaut werden. Und bis es soweit ist – angeblich ist das alles ja mal wieder nicht verbindlich –, können die künftigen Riders in the Storm, die eierlegenden Wollmilchsäue, ja schon mal ihre Waden trainieren, um ihr 100-Kilometer-Pendler-Pensum pro Tag zu bewältigen. Oder auf gelbe Westen sparen!

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