Mit einer symbolischen Aktion bewies die Identitäre Bewegung am Wochenende, wie illegale Einwanderung über die Alpen problem- und gewaltlos zu stoppen wäre – vorausgesetzt, der Staat will es.

    Dazu blockierten die Aktivisten eine Route illegaler Migranten in den Alpen. Auf der Facebook-Seite der IB-Bayern heißt es: „Unsere Teams am Boden und in der Luft beobachten mit allen Mitteln, ob Illegale über die Col-de-l’Échelle-Passage nach Frankreich eindringen. Die Identitäre Bewegung fordert ein sofortiges Ende der Masseneinwanderung und eine Schließung der Route über den ,Col de l’Échelle’-Pass. Illegaler Einwanderung erteilen wir eine klare Absage.“

    Diese Aktion ist Teil der „Defend Europe“-Kampagne, die sich gegen die Politik der Masseneinwanderung richtet. Bereits 2017 entsandte die IB „ein Schiff ins Mittelmeer, um das unmenschliche Treiben von Flüchtlings-NGOs und Schleppern zu dokumentieren.“

    alpenaktion-Schirmfoto
    Martin Sellner: Defend Europe. Screenshot Twitter

    Bei ihre Alpenaktion entrollten die IB-Aktivisten riesige Banner („No way“) mit dem Hinweis, dass diese Grenze nicht überschritten werden dürfe. Außerdem wurde ein Grenzzaun entlang des für illegale Übertritte strategisch wichtigen Passes aufgestellt. Weiterhin zeigten Hubschrauber und Drohnen-Kameras, wie leicht eine Überwachung des Passes aus der Luft möglich wäre.

    IB-Sprecher Martin Sellner, der die Aktion auf seinem Twitter-Aktion dokumentierte: “Der Heliflug heute war ein Höhepunkt meines Aktivismus. Weniger spektakulär aber genauso wichtig: das zähe Hochkämpfen durch den schmelzenden Schneegatsch mit schwerem Material. Danke an alle Aktivisten für den bewundernswerten Einsatz!”

    Mit den dortigen Einwohnern wussten die Aktionisten sich einig. Sellner: “Anwohner des Col de l’Echelle kommen, um uns zu unterstützen! Für sie tun wir das, was wir tun. Sie sind es, die nicht mehr wollen, dass Tausende von Migranten ihre Dörfer durchqueren!”

    Hier ein Kurzfilm über die „Defend Europe“-Kampagne:

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