Nun ist es amtlich: Die Open Society Foundation des US-Milliardärs George Soros zieht von Budapest nach Berlin. Als Grund geben die Verantwortlichen die „repressive Politik“ von Ungarns Premier Viktor Orban an. Offenbar fühlen sich die Globalisten und Migrationslobbyisten in Merkels „Bunter Republik“ wohler als bei den auf Souveränität und Identität bedachten Magyaren.

    Für Soros und seine Satrapen wurde es in den letzten Monaten zunehmend ungemütlicher in Ungarn. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass dort, wie vor allem in westlichen Medien immer wieder kolportiert wird, Orban und seine konservative Partei Fidesz das Land in eine Diktatur umwandeln würden. Man kann gar nicht oft genug daran erinnern: Ungarn ist eine lupenreine Demokratie! Und Fidesz gehört auf europäischer und internationaler Ebene der christdemokratischen Parteienfamilie an und ist auch in den entsprechenden Verbänden organisiert: der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christlich Demokratische Internationale (CDI). Nur nehmen die Orban-Leute ihre eigenen Grundsätze, wie die ÖVP von Sebastian Kurz in Österreich oder auch die Republikaner von Laurent Wauquiez in Frankreich, eben noch ernst. Und das unterscheidet sie von ihren deutschen Pendants CDU und CSU.

    Tatsächlich hat Orbans Fidesz-Partei mit ihrer komfortablen Mehrheit – also ganz demokratisch – im ungarischen Parlament zwei Gesetzesinitiativen durchgebracht, die sich gegen die Einmischung der von niemandem gewählten und daher auch nicht demokratisch legitimierten Soros-Organisationen wenden.

    Zum einen wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass der von Soros finanzierten Kaderschmiede der Globalisten, der Central European University (CEU) in Budapest, die Lizenz entzogen werden kann, weil sie als einzige Hochschule in Ungarn über keinen Campus in dem Land verfügt, wo sie ihren Hauptsitz hat. Im Falle der CEU ist das New York, also die USA.

    Zum anderen müssen sich in Ungarn künftig Organisationen, die Geld aus dem Ausland erhalten und dieses zur Förderung illegaler Migration einsetzen, gerichtlich registrieren lassen und eine Strafsteuer von 25 Prozent zahlen, die dann vom Staat für den Grenzschutz verwendet wird. Auch dieses Gesetzespaket richtet sich in erster Linie gegen jene NGOs, die nachweislich aus der Schatulle des amerikanischen Zampanos finanziert werden und Migranten unter anderem darüber informieren, wie sie am besten nach Europa gelangen können.

    Auch die Open Society Foundation (OSF) hat ihren Hauptsitz in New York und unterstützt „seit Jahrzehnten die Bemühungen mehrerer Bürgerrechtsorganisationen, liberale Werte und das Streben nach offenen Grenzen in Osteuropa zu verankern“, wie es in einem Beitrag auf Zeit Online heißt. In Ungarn soll die Stiftung dafür bisher rund 400 Millionen US-Dollar, also umgerechnet 324,8 Millionen Euro, aufgewendet haben. Früher wurde übrigens auch die aus dem antikommunistischen Widerstand hervorgegangene Fidesz-Partei von der Open-Society-Stiftung gesponsert. Seit Orban jedoch einen souveränistischen Kurs fährt, sich den Erhalt der kulturellen und nationalen Identität seines Landes auf die Fahnen geschrieben hat und sich von den internationalen Eliten und ihren Statthaltern in Brüssel keine Aufnahmequoten für Migranten vorschreiben lassen will, ist er Soros und seinen Organisationen ein Dorn im Auge.

    Soros selbst hat in der einflussreichen US-Zeitschrift Foreign Affairs dafür plädiert, jährlich 300.000 Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in Europa anzusiedeln. In seinem Aufsatz „Rebuilding the Asylum System“ („Der Wiederaufbau des Asyl-Systems“), der von verschiedenen Medien veröffentlicht wurde, hat er zudem einen Plan entworfen, der unter anderem die Schaffung von „sicheren Reiserouten“ für Migranten in unsere Breitengrade vorsieht. Der US-Milliardär schreibt in dem Text, es sei wichtig, „die Vorlieben sowohl der Staaten als auch der Asylbewerber zu berücksichtigen und dabei so wenig Zwang wie möglich auszuüben. Die Flüchtlinge dort anzusiedeln, wo sie sein möchten und wo sie erwünscht sind, ist eine Conditio sine qua non für den Erfolg.“

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    Ins Bild passen da die 2016 von der amerikanischen Webseite DC Leaks veröffentlichten 2.576 Dokumente von Einflussorganisationen des notorischen Strippenziehers. Die Papiere belegen eindeutig, wie Soros‘ Gefolgsleute den direkten Kontakt zu Entscheidern im Umfeld des Europaparlamentes suchen, um nicht nur für Massenmigration, sondern auch für die globalistischen „Werte“ der internationalen Eliten zu werben, die stets eng mit den Profitinteressen einiger Akteure verbunden sind.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hatte den 87-jährigen Börsenspekulanten und Gründer des Quantum-Fonds, mit dem schon ganze Volkswirtschaften in den Ruin gewettet wurden, unter anderem als „Staatsfeind“ bezeichnet, weil er ihn beschuldigt, über seine Stiftung eine Masseneinwanderung von Fremden nach Europa zu fördern und die politische Ordnung im Land der Magyaren zu unterminieren. Daher führte er im vergangenen Jahr eine Volksbefragung zum „Soros-Plan“ und zur Migrationspolitik durch. In den Bögen, die von der Regierung ausgegeben wurden, wurden die Bürger unter anderem gefragt, ob sie den US-Milliardär und selbsternannten Philanthropen darin unterstützen, „Brüssel zu überzeugen, mindestens eine Million Migranten pro Jahr aus Afrika und dem Nahen Osten auf das Gebiet der Europäischen Union umzusiedeln“?

    Außerdem wurde die Frage gestellt, ob man der Meinung sei, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Grenzzäune abbauen und verpflichtende Quoten zur Umsiedlung von Migranten eingeführt werden sollten. Die Bürger wurden außerdem gefragt, was sie davon halten, Migranten während der ersten Jahre ihres Aufenthalts mit jährlich umgerechnet 29.000 Euro zu unterstützen, ob Migranten für kriminelle Vergehen milder bestraft werden sollten und ob man Länder, die sich gegen Brüsseler Einwanderungspolitik stellen, finanziell bestrafen sollte.

    Zweifelsohne waren das alles mehr oder minder suggestive Fragen, aber erstens fragt die ungarische Regierung im Gegensatz zur deutschen Bundesregierung ihre Bürger überhaupt einmal, was sie von der in der EU praktizierten Zuwanderungspolitik hält, und zweitens hatte die Befragung keinen rechtlichen Charakter, sondern diente lediglich dazu, die Stimmung in der Bevölkerung zu ergründen. Und die, so zeigte sich, war gegen offene Grenzen und „Open Societies“ nach dem Soros-Muster eingestellt.

    Soros wandte sich daraufhin mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit. In dem Film erzählt er auf Ungarisch über seine Kindheit in Budapest, das Überleben seiner Familie in der Zeit des Holocausts und seine Motivation zur Einrichtung von Stiftungen, um schließlich seine Einschätzung der gegenwärtigen ungarischen Regierung kundzutun. Außerdem behauptete er, dass er seinerzeit Orbans Stipendium in Oxford finanziert habe, da dieser einer jener Politiker gewesen sei, die den Weg für den Übergang Ungarns vom Kommunismus zur Demokratie geebnet hätten. Nun habe der Premier „die Demokratie in ein antidemokratisches Regime gewandelt“ und einen „Mafiastaat“ geschaffen, „dessen Führer ihre Positionen nutzen, um sich selbst an der Macht zu halten und sich persönlich zu bereichern“, so der Mega-Spekulant.

    Mit dem Umzug seiner Open Society Foundation von Budapest nach Berlin kehrt Soros Ungarn endgültig den Rücken. Bei unseren bestimmenden Politakteuren ist die Stiftung natürlich hochwillkommen, weil sie genau die Politik betreiben, die der Finanzier in seinem „Soros-Plan“ skizziert hat. Sie handeln nicht nur nach dem Motto „Refugees welcome“, sondern sagen auch: „Soros welcome!“

    In der demnächst erscheinenden Juni-Ausgabe von COMPACT finden Sie ein ausführliches Dossier über den Strippenzieher Soros und seine Verbindungen zur Migrationslobby.

    Erfahren Sie unter anderem:

    • wie er sich früher auf „Farbenrevolutionen“ in Osteuropa spezialisiert hat und nun auf Einwanderungs-Sponsoring umgesattelt hat,
    • wie Soros sein schier unerschöpfliches Finanzvermögen für spekulativen Angriffe gegen das britische Pfund, die D-Mark oder den argentinischen Peso eingesetzt hat,
    • wie er sich nun im Rahmen der International Migration Initiative (IMI) für vermeintliche Flüchtlinge einsetzt
    • und wie die IMI im Rahmen des millionenschweren European Programme for Integration and Migration (EPIM) für eine „konstruktive Politik für Migranten“ kämpft und dabei von einflussreichen Finanzkreisen profitiert.
    • Zusätzlich gibt es einen Beitrag über die Intimfeindschaft zwischen Soros und Israels Ministerpräsident Netanjahu sowie ein brisantes Interview mit dem Außenpolitikexperten Johannes Hübner (FPÖ), der ganz klar feststellt: „Was Ungarn macht, ist legitim.“

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