So liefert der „ARD-Faktenfinder“ Frauen ans Messer

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Mit einer Statistik aus der Zeit, als Rudi Völler noch Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft war, versucht der GEZ-gebutterte Fake-News-Jagdverein zu belegen, dass Merkel-Deutschlands Straßen sicher seien. Na so was: Der Autor und oberste Faktenfinder ist zudem offenbar ein Fan der Antifa.

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump gründete die ARDTagesschau im Frühjahr 2017 in schockschwerer Not das Online-Portal faktenfinder, eine Art Logo für Abiturienten „zur Aufklärung und Eindämmung von Fake News“ (laut Wikipedia). Seitdem darf Bunzelbürger dort die staatlich geprüften Wahrheiten hinter kleinen wie großen Kontroversen abholen, die wir im schönen Deutschland tagtäglich so erleben.

Am 1. Februar knöpfte sich das Portal die Frauenkampagne 120db vor, die sich gegen die „fatale Flüchtlingspolitik der Altparteien“, gegen sexuelle Übergriffe und Morde an Frauen, sowie Kinderehen, Verhüllungszwang und Zwangsbeschneidungen auflehnt.

Laut Faktenfinder-Chef Patrick Gensing blenden die Damen aus, „dass die überwiegende Zahl von Straftaten nicht im Park oder an der Bushaltestelle von Unbekannten verübt wird, sondern im sozialen Umfeld“. Dass Mias afghanischer Mörder ihr Freund gewesen war und somit ja leider auch aus ihrem „sozialen Umfeld“ kommt, wollen wir jetzt nicht weiter kommentieren. Wichtiger ist, dass Gensing als Beleg für seine Behauptung allen Ernstes eine Statistik aus dem Jahr 2004 hinterherschiebt – wie man aber nur bei näherem Hinsehen erkennt!

faktenfinder

Screenshot tagesthemen.faktenfinder.de

2004 – da hieß der Bundeskanzler noch Gerhard Schröder und sang „Hol mir ma‘ ne Flasche Bier“ und Merkel trug noch Pisspottschnitt.

Wie viele junge, noch staatsfunktreue Mädchen und Frauen gehen dieser Realitätsverschleierung auf den Leim und begeben sich wie Mia aus Kandel in Gefahr für Leib und Leben? Zum Kontaktformular der Tagesschau geht es übrigens hier.

Faktenfinder-Chef grüßt die Antifa

Wer ist der Autor, der den Frauen von 120db vorwirft, ein „Angstszenario“ aufzubauen, seinen Lesern eine 14 Jahre alte Gewaltstatistik präsentiert und zudem unterschlägt, dass die Kampagne ausdrücklich jeden willkommen heißt, „egal welcher Herkunft“?

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Offenbar war der „Rechtsextremismusexperte“ (laut Wikipedia) Gensing 2015 bei einem Konzert der linkradikalen Band „Feine Sahne Fischfilet“ im Backstagebereich anwesend, von wo aus er einen Twitter-Gruß an die lokale Antifaszene schickte.

faktenfinder Patrick gensing

Screenshot Twitter

Selbstredend, dass Gensing noch nach dem tagelangen G20-Terror die linkstextremistische Terrorbande auf dem faktenfinder als „Aktivisten der Antifaschistischen Aktion“ verklärt hat.

Wenn es Gensing mit seinem Faktenfindertum ehrlich meinen würde, wies er darauf hin, dass 120db ausdrücklich anerkennt, „dass die absolute Zahl der Vergewaltigungen durch Deutsche höher ist als die durch Migranten…“

„… – doch man muss kein Rechengenie sein, um zu erkennen, dass mit einer steigenden Zahl an Migranten auch eine steigende Zahl an Frauenopfern einhergeht. Das ist die Tendenz, die 120dB anprangern will.“

Eine Behauptung, welche die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik bestätigt. Wir meinen die von 2016, nicht 2004.

Zum Glück müssen wir Antifa-Journalismus von Gensing und Co. nicht mehr allzu lange bieten lassen. Wenn eine kritische Masse den Mut findet, zuzugeben, jahrelang von politischen Schwindlern belogen und Presstituierten manipuliert worden zu sein, dann findet der Wandel statt. Dresden, Cottbus, Hamburg und Kandel zeigen, dass dieser Prozess in vollem Gange ist.

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Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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