Sellners Revolution: Kopf hoch!

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Die Identitäre Bewegung besetzte in der vergangene Woche den Eingang des CDU-Hauses in Berlin. Eine Reaktion auf das Attentat am Breitscheidplatz. In der aktuellen COMPACT 1/2017 berichtet Martin Sellner, Sprachrohr der IB, von einer Wiener Aktion anlässlich der Wahlen des Bundespräsidenten. COMPACT 1/2017 gibt es jetzt am Kiosk! Es folgen Auszüge aus Martin Sellners Artikel, den Sie vollständig in der neuen Ausgabe lesen können. Sie können diese am Kiosk kaufen, aber auch hier bestellen oder sich via Abo ins Haus senden lassen.

_von Martin Sellner

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, das Land ist nicht verloren. Aber ich gebe zu: Es war enttäuschend, dass Norbert Hofer das Rennen um die Hofburg doch unerwartet deutlich verlor. Nach Donald Trumps Erfolg gingen wir recht hoffnungsvoll in den Wahlabend. Gerade, als wir von der Identitären Bewegung (IB) der BBC ein Interview gaben, kamen die ersten Hochrechnungen herein – und die Niederlage stand fest. Gar nicht so leicht, in diesem Moment die Fassung zu bewahren! Nüchtern betrachtet gibt es aber keinen Grund zum Verzweifeln. Die FPÖ, welche bisher immer an einer magischen Grenze von 30 Prozent fest hing, hat mit Hofer gegen den Block von Altparteien, Mainstreammedien und Wirtschaft mehr als 46 Prozent geholt. Aber warum nicht über 50 Prozent? Alle Umfragen zu Sachthemen – also Grenzsicherung, Islamisierung und Multikulti – zeigen glasklar: Die Mehrheit vertritt die Positionen der IB und der FPÖ.

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Mit moralischen Triggerpunkten werden Vernunft und Eigeninteresse gezielt ausgeschaltet. Das gelingt nur, weil keine starke Gegenöffentlichkeit dagegenhält. Der Skandal, dass man das halbe Volk als «Nazis» abstempelt, wird nicht angeprangert. Die perfide Taktik wird nicht bloßgestellt. Es fehlen Stimmen, Gesichter und Plattformen des Protests, die das patriotische Lager aus der Defensive führen. Unzählige Künstler, Intellektuelle, aber auch private Initiativen zeigten im Lauf des Wahlkampfs Gesicht für Van der Bellen. Die meisten FPÖ-Wähler hofften dagegen im Stillen auf eine Wende. Aber diese stille Wende wird uns keiner schenken. Wir werden Europa nicht vor der Islamisierung und dem großen Austausch bewahren, indem wir alle paar Jahre ein Kreuz in einer Wahlzelle machen. Eine Wende braucht den Druck von der Straße. Die Umsetzung der Meinungsmehrheit in die Stimmenmehrheit braucht mehr als einen Wahlkampf. Sie braucht eine Bewegung. Die Zeit dafür drängt. Gegen uns steht der Faktor der «ethnischen Wahl». Der linksgrüne Kandidat der offenen Grenze schnitt dort am besten ab, wo die meisten Fremden an die Urnen gingen. Allein seit dem ersten Wahlgang im Mai kamen mit 49.000 Neuwählern viele Migrantenstimmen dazu, während tausende eher konservative Altwähler wegstarben. Das Prinzip ist einfach: Einwanderer wählen Einwanderungsparteien, die wieder mehr Einwanderer hereinholen – ein Teufelskreis, in dem die Demographie die Demokratie zerstört. Das Endergebnis lautet Islamisierung.

Gegen diese Gefahr setzte die IB wenige Tage vor der Wahl in Wien ein Zeichen. Um zwei Uhr nachts wurde mithilfe eines Hebekrans der 20 Meter hohen Maria-Theresia-Statue im Herzen Wiens eine Burka angezogen. Die Aktion wurde ganz öffentlich mit Warnwesten und eingeschalteten Signalleuchten durchgezogen. CNN filmte live mit, und die Bilder gingen um die Welt. Diese Chuzpe, das freche und freie Auftreten, ist unsere Geheimwaffe gegen die emotionale Barriere und die Nazikeule. Mit jeder Aktion ermutigen wir alle, Gesicht zu zeigen. Redet, handelt und wählt, wie Ihr denkt! Diese Chuzpe ist unsere Geheimwaffe gegen die Nazikeule.

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