Sebastian Kurz – die neue Volkspartei?

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Sebastian Kurz hat die Chance, nach den Nationalratswahlen am 15. Oktober der jüngste Bundeskanzler Österreichs zu werden.

Aktuelle Umfragen geben der ÖVP zwischen 33 und 34 Prozent. Die SPÖ schafft circa 26 Prozent. Die Ära Christian Kern wird am Sonntag also höchstwahrscheinlich ablaufen. Die Tageszeitung Österreich schreibt: „ÖVP-Chef Sebastian Kurz scheint der Sieg nicht mehr zu nehmen zu sein, wenn ihm in den letzten Tagen kein schwerer Fehler passiert.“ Im neuen Nationalrat hätte eine schwarz-blaue Koalition aus ÖVP und Heinz-Christian Straches FPÖ wohl eine Mehrheit.

COMPACT fragte im August: „Meint es der neue starke Mann der Volkspartei ehrlich – oder ist er nur eine Mogelpackung?“

„Der «Popstar der Rechten» (Süddeutsche Zeitung) nimmt sich die Politik Australiens zum Vorbild“, schrieben wir. „Migranten, die auf hoher See aufgelesen werden, sollen nicht an die italienische Küste gebracht werden, sondern in Aufnahmelagern in Nordafrika unterkommen – aber ohne dass sie von dort aus Asylanträge stellen könnten. Nachdenken könne man über die Aufnahme bestimmter Kontingente («Resettlement»), aber mit dem jetzigen Ansturm auf Europa – und damit auch auf Österreich – soll Schluss sein. Die Schlepper-NGOs will er an die Kandare nehmen, und innenpolitisch macht er Front gegen den politischen Islam und radikale Imame.“

Auf Initiative des Außenministers Kurz und gegen den Widerstand der mitregierenden Sozialdemokraten
beschloss die Große Koalition tatsächlich bereits ein landesweites Burka-Verbot. Das sogenannte Integrationsgesetz fordert von Migranten aus Nicht-EU-Ländern zudem einen „Integrationsvertrag“ zu unterzeichnen, der sie dazu verpflichtet, Deutsch in Wort und Schrift zu lernen und Kurse über die „grundlegenden Werte der Rechts- und Gesellschaftsordnung“ zu besuchen.

In der Vergangenheit hatte sich Kurz jedoch nicht gerade als konservativer Hardliner präsentiert, sondern sang im Chor des Multikulturalismus mit. „Im November 2014 beklagte er in einem ORF-Fernsehinterview, dass Österreich nicht etwa zu viel, sondern «zu wenig Willkommenskultur» zeige und jeder, der im Land wohne, sich heimisch fühlen müsse“, heißt es in COMPACT 08/17.

Und: „Anfang 2015 behauptete Kurz bei einer Veranstaltung in Gerasdorf bei Wien: «Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.» Nachdem der FPÖ-Abgeordnete Walter Rosenkranz dies im Nationalrat thematisiert hatte, verteidigte der Minister seine Aussage und teilte mit, er habe sich dabei auf zugewanderte EU-Bürger bezogen.“

Die Frage Mogelpackung oder nicht bleibt spannend. Bei der Nationalratswahl am 15. Oktober wird das Kürzel ÖVP zum ersten Mal nicht auf dem Wahlzettel stehen – ankreuzen kann man stattdessen die «Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei», für die Zeit eine «One-Man-Show». Personenkult pur! Das gab es noch nicht mal bei der FPÖ unter Jörg Haider.

Sehr wohl aber beim derzeitigen Präsidenten Frankreichs und Hardcore-Globalisten Emmanuel Macron, der mit seiner frischgebackenen Bewegung En Marche! bereits im Mai dieses Jahres das Altparteienkartell scheinbar in Aufruhr versetzte – und die Wähler verschaukelte.

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Über den Autor

Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

13 Kommentare

  1. Volker Spielmann am

    Die Ostmark ist wahrlich eine Miniaturausgabe des deutschen Rumpfstaates

    Ganz gleich wie man unsere deutsche Ostmark auch betrachtet, in allen Dingen erscheint sie als Miniaturausgabe des deutschen Rumpfstaates. Gegliedert ist sie in neun sogenannte Buntesländer und unterliegt damit ebenfalls dem Verbot einer starken Zentralgewalt, das sie Landfeinde zu Potsdam über den deutschen Rumpfstaat verhängt haben. Die Regierung ist auch ganz gleich aufgebaut: Ein Kanzler führt die Geschäfte, während ein weitgehend machtloser Grüßaugust formell dem Staat vorsteht. Der muselmanischen Masseneinwanderungspolitik und damit dem VS-amerikanischen Hootonplan zur Ausrottung der deutschen Urbevölkerung unterliegt Österreich auch und hat mit mindestens 700,000 Muselmanen sogar einen erheblichen höheren Anteil an Kolonisten abbekommen als der deutsche Rumpfstaat selbst. Die der Ostmark Anno 1955 von den Landfeinden gewährte Neutralität steht auch nur noch auf dem Papier, da die Ostmark mittlerweile Mitglied beim EU-Monster und Anwärter bei der NAVO geworden ist…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Karl Blomquist am

      Die Österreicher bekamen nur eine Umerziehung light verpasst, und mussten dafür sagen, dass sie keine Deutschen wären. Wobei die USA die ganze Zeit wussten, dass die Österreicher eben doch Deutsche sind – die jetzt ebenso per Migrationswaffe ausgetauscht werden sollen wie die Deutschen im Rumpfstaat und die in der Schweiz.

  2. Wenn es nicht zu einer ÖVP und SPÖ reicht, wird es sicher so wie in Deutschland kommen. Ein großer und zwei kleine. Sie werden alles versuchen die Blauen fernzuhalten. Und wie schon bei Norbert Hofer, wird es wahrscheinlich auch gelingen. Oder aber Herr Strache schafft es und hat dann plötzlich einen Autounfall. Mein Eindruck bleibt, dass die Wähler nur das Gefühl bekommen sollen etwas verändern zu können, mehr nicht.

  3. Der Mann hat der FPÖ den Schneid abgekauft und will so verhindern, daß diese die meisten Stimmen bekommen. Die Seniorenpartei ÖVP hat er auch aus dem Grund umbenannt weil die Alten immer weniger werden und er Junge begeistern muß. Das geht am Besten über eine Art Starkult.
    Entweder wird er nach der Wahl zur alten ÖVP zurückkehren, also Wähler verschaukeln was wahscheinlich ist. Oder er hat ganz einfach bestimmte Tatsachen nicht bedacht: 1. Daß Brüssel ihn zusammenfaltet , schließlich ist Österreich (noch) in der EU und die EU sich nicht vom kleinen Österreich vorschreiben läßt, was sie zu tun hat. (EU-Austritt gehört nicht zu seinem Programm!)
    2. Daß die USA so einen Alleingang einfach nicht zuläßt, ihn über NGOs oder den CIA ausschaltet oder gar Militär schickt. Wenn das so einfach möglich wäre, hätte das die FPÖ im Programm, entweder ist der junge Mann also ein UBoot oder ein Traumtänzer – ich nehme an, ersteres.

  4. Das mit dem Burkaverbot (eigtl.Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz) ist auch wieder so ne Sache. Es geht um ein Vermummungsverbot. Bald darf man sich dann der automatisierten Gesichtserkennung nicht mehr entziehen.(Brille mit Infrarot-LED, o.ä.) Gibt ja schon die ersten beknackten Umsetzungen dieses Verbotes. Wer glaubt, dieses Verbot ist im Sinne der Menschen (sowohl Eingeborene als auch Zugelaufene) täuscht sich gewaltig! Es wird peu a peu ein System rund um uns installiert, aus dem wir – wenn es demnächst enger gezogen wird – nicht mehr entfliehen können. Aber wer glaubt, daß ein Schlauphon einfach ne tolle Sache ist, hat meineserachtens grundlegende Wahrheiten des Lebens einfach (noch) nicht begriffen. Wenn man diese dauerhaft nicht beachtet, kommt irgendwann Mutti Natur mit der groben Kelle, damits auch der letzte Idiot begreift. Das kann ja alles noch heiter werden!

  5. Andreas Walter am

    Er hat ein sehr gewinnendes Wesen und scheint einen starken Willen zu haben, wirkt selbstbewusst.

    Mit den richtigen Leuten an der Seite und klugen Beratern könnte er aber schon etwas bewegen.

    Er ist in seinem Alter nämlich womöglich noch nicht mit allen Wassern gewaschen worden.

    Kennt womöglich darum auch noch nicht die Hinterfotzigkeit, mit der manche seiner Gegner operieren.

    Ich würde ihn wählen, denn seine Generation ist es im Grunde die entscheiden muss, wie es in Österreich aber auch in Europa weitergehen soll.

    Wenn er echt ist, ist er womöglich ein Glücksgriff. Aber ich bin kein Hellseher, auch wenn ich extrapolieren kann. Zudem bekommt ja ein Mann auch immer mehr Feinde, um so erfolgreicher er ist, nicht nur Freunde.

  6. Edmund, der schon immer hier lebt! am

    Ich sag´s ja seit Wochen. Bald haben wir das Trio Infernal: das Spähnchen, das Macrönchen und das Kürzchen. Ist Kurz eigentlich auch homosexuell … is ja egal, nur so gefragt?

    • Bernd Nowack am

      Was soll denn das schon wieder, ob Kurz homosexuell ist?

      Ihnen paßt wohl nicht, daß dieser Kurz patriotisch ist und ein probates mieses Mittel ist dann der Blick ins Schlafzimmer.

      Das ist typisch, das haben die Gegner schon damals mit dem damaligen Chef der FPÖ, Haider, gemacht. Als die FPÖ immer mehr aufstieg, da legte man sich auf die Lauer um ihm Homosexualität nachzuweisen.

      Bei tumben Spießbürgern verfing das, die FPÖ sackte in der Wählergunst ab.

      Aber, werter Edmund, der schon immer hier lebt! Wie leben nicht mehr im Jahre 1957, sondern 2017 und Homophobie ist heilbar.

      Allerdings stellten Sexualwissenschaftler fest, daß Menschen, deren Gedanken sehr um das Thema Homosexualität kreisen, auch in der Abwehr solcher, oft selber latent homosexuell sind.

  7. DerSchnitter_Maxx am

    Ein kleiner Schritt für Österreich und vielleicht ein großer Sprung für Europa … zurück zu mehr Eigenständigkeit und Souveränität der Nationalstaaten … inklusive der Anfang von der Beendigung … der Umvolkung und Islamisierung des Abendlandes – Die Zeit wird es zeigen ! .. Obwohl … viel Zeit bleibt nicht mehr, um dieses auf demokratischem Wege zu bewerkstelligen und diese … schon in den Wehen liegende, politische, Mutation und monströse, abstossende, Fehlentwicklung Europas … als degenerierte Fehlgeburt abzutreiben … !

  8. An Kurz hätten sich Merkel und Seehofer ein Beispiel nehmen sollen. Dann wären ihnen die Wähler nicht scharenweise davongelaufen.
    Der dumme Seehofer lässt sich von der noch dümmeren Flüchtlings-Merkel ein ums andere Mal übers Ohr hauen wegen der Obergrenze.
    Die haben immer noch nicht gemerkt, dass das Boot voll ist. Wir brauchen keine Obergrenze, sondern eine Mindestzahl für die Abwanderung. Zum Beispiel aller kriminellen Ausländer mit deutschen Pass.
    Das nächste was abgeschafft gehört ist das Klagerecht von Asylanten.
    Das sind doch die Themen, die Seehofer mit Merkel diskutieren müsste. Wenn jeder Jahr 200000 Kan…en ins Land geholt werden sollen, dann sind wir Deutsche doch irgendwann in der Minderheit.
    Ist es das, was Seehofer will?

  9. Karl Blomquist am

    Der Ösi-Macron veräppelt seine Wähler ja ganz schön

    Der Ösi-Macron heißt Kurz. Als ob der Ösi-Macron nicht wüsste, dass Australien zur Klasse der Anglo-Staaten gehört, gegen welche die Migrationswaffe nicht eingesetzt wird. Und als ob er nicht wüsste, dass das 120 Jahre alte angloamerikanische Ziel des „Germaniam esse delendam“ (Deutschland soll vernichtet werden) nicht ebenso für Österreich gilt wie für das BRD-Gebiet, die Schweiz und einige andere. Schätzungsweise ab November wird es losgehen: Die nächste Flutungs-Rakete wird nach den Wahlen in Österreich gezündet.

    • Marques del Puerto am

      Kalle da kann ich Sie beruhigen, die Welle läuft schon lange an, nicht als 30 Meter Welle aber zum surfen reicht es. Seitdem es über illegalen Grenzübertritt eine Nachrichtensperre gibt kommen ja keine Glücksritter mehr hier in Deutschland an.
      Der November bleibt zu ruhig wie der Monat September oder Oktober, man bekommt ebend nichts mit und das ist so gewollt.
      Sie wissen doch , in einem Land wo wir gerne Leben und demütig auf Knien leben….

      Allah sei Dank das er uns blind vor der Wirklichkeit macht.

    • Karl Blomquist am

      @Marques del Puerto
      Ja, die Welle läuft derzeit im Verborgenen
      Aber irgendwann dürften Merkels Gäste das Signal Losschlagen bekommen:
      Schätzungsweise ab November wird es losgehen
      Massenüberfälle auf Wohnhäuser, rund um die Uhr Straßenraub sowieso, das Schlachten beginnt im großen Stil wie von Besatzungsmacht und US-Hochfinanz gewollt, die Polizei versucht nur noch ihre Wachen zu verteidigen soweit noch möglich, die Ordnung bricht zusammen, dann die Versorgung, tägliche Raubzüge aus den mohammedanischen Stadtvierteln aufs Land etc. Die verschärfte Destabilisierungsphase beginnt noch vor Ende des Jahres. So ist es jedenfalls geplant.
      Bis zum 24. September hatten Merkels Gäste ja Anweisung, sich einigermaßen zu zügeln. Aber nun sind die Wahlen vorbei. Die nächste Flutungs-Rakete wird nach den Wahlen in Österreich (15. Okt.) gezündet, aber innerhalb der grenzenlosen BRD brauchen die Betreiber des Großen Austausches schon jetzt keine Rücksicht mehr nehmen. Und dass dies zu den Goldstücken durchsickert, dafür sorgen schon die Soros-NGO’s und die Merkel-Jugend (die mit den schwarzen Kapuzen). Seid also auf der Hut!

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