Schweiz: SVP trotz Verlusten Wahlsieger – Zugewinne für zwei grüne Parteien

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Die konservative Schweizerische Volkspartei SVP bleibt auch nach den gestrigen Parlamentswahlen mit großem Abstand mit einem Ergebnis von 25,6 Prozent die stärkste Partei des Landes, musste allerdings im Vergleich zur letzten Wahl 2015 Verluste von fast vier Prozent hinnehmen.

Ein Minus verzeichneten auch die beiden Parteien, die auf Platz 2 und 3 landeten. Die Sozialdemokratische Partei (SP) kam auf 16,8 Prozent und büßte damit im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren zwei Prozent ein, die liberale FDP holte 15,1 Prozent und damit 1,3 Prozent weniger als 2015.

Grüne Erdrutschsiege

Sowohl die Grünen als auch die Grünliberalen konnten enorme Gewinne verbuchen. Die Grüne Partei der Schweiz holte 13,2 Prozent und steigerte sich um mehr als sechs Prozentpunkte. Sie konnte die Anzahl ihrer Sitze um 17 auf 28 erhöhen, was der größte Mandatszugewinn einer Partei seit 1919 ist.

Die Schweizer Grünen sind allerdings nicht in dem Sinne links ausgerichtet wie ihr deutsches Pendant und vertreten teilweise auch zuwanderungskritische Positionen. Eine regionale Untergliederung der Partei sind beispielsweise die nur im Tessin kandidierenden Verdi Ticinesi, die vor fünf Jahren eine Initiative der SVP gegen Massenzuwanderung unterstützten.

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Am gestrigen Wahlabend konnte Greta Gysin für die Tessiner Grünen erstmals überhaupt in der Geschichte einen Sitz im Nationalrat erobern.

Tessiner Lega verliert einen Sitz

Auch die Grünliberale Partei (glp) konnte am gestrigen Abend abräumen und steigerte sich um 3,2 Prozent auf 7,8 Prozent. Auch diese Öko-Partei hat ein sehr eigenständiges Profil und wäre in Deutschland so wohl nicht denkbar, da sie neben ökologischen auch sehr wirtschaftsfreundliche Positionen vertritt.

Die regionalistische Lega dei Ticinesi verlor einen ihrer bisher zwei Nationalratssitze und wird künftig nur noch mit Lorenzo Quadri im Berner Parlament vertreten sein.

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9 Kommentare

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    40.000 Mara Salvatrucha´s vor den Toren der Schweiz

    Die Männer aus El Salvador (20, 25, 25 und 38) sind tätowiert, mit Messern und Macheten bewaffnet. Sie sind Mitglieder von MS13 – der brutalsten Gang der Welt. Doch die Bilder der Überwachungskamera stammen nicht aus Los Angeles. Die MS13 ist längst nicht mehr nur ein US-Problem. Ihre Grausamkeit sorgt immer wieder für Schlagzeilen. So griffen MS13-Mitglieder zwei Schaffner mit Macheten an, schlugen dem einen fast den Arm ab. Hunde werden als Drogenkuriere nach Europa missbraucht. Den Tieren wurde in Mexiko Kokain-Päckchen in den Körper gestopft, nach Europa geflogen, dann wurde ihnen nach Ankunft in Italien die Bäuche aufgeschlitzt. Sie kommen der Schweizer Grenze immer näher. Die US-Behörden informierten die italienischen Kollegen über den Aufenthalt eines hochrangigen MS13-Bosses. Luis Alonso R. (33) hatte sich in Bregnano bei Como (I), nur 23 Kilometer von Chiasso TI entfernt, versteckt. Auch im Grenzgebiet von Varese und Novara wurden MS13-Mitglieder verhaftet. Hier lebt die grösste Community von Salvadorianern weltweit ausserhalb Amerikas. Schätzungen gehen von 40’000 Menschen aus. Es ist für MS13-Mitglieder, die ihr Land oder die USA verlassen, leicht, in Mailand Fuss zu fassen..»

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    Professor_zh am

    Hm, grün und konservativ? – Das ist doch vollkommen logisch! Da rutschen die Eidgenossen heute mal wieder ein paar Sympathie-Prozentpunkte hoch…

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    Sachsendreier am

    Dass die Grünen in der Schweiz Zugewinn haben, dürfte genau daran liegen, was den in Deutschland begründet: Zuspruch von Jung und Dumm. Bloß muss man sich um die Schweiz keine Sorgen machen – die Eidgenossen haben von jeher "ihren Laden im Griff". Während wir bange nach Thüringen schauen, weil die schon länger links regiert werden und man solchen Wählern wenig Läuterung zutraut.

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      jakariblauvogel am

      was die wahlen in thringen anbetrifft, so gebe ich dir recht. ich traue dem deutschen michel, auch wenn er in sachsen lebt zu, sich dennoch für diesen linken ganoven ramelow oder grüne oder was sonst noch so für schrott da rumhängt, zu stimmen. der mensch ist dumm, dümmer, links. ich glaube, die müssen erst den kitt aus den fenstern fressen, ehe sie begreifen, auf was sie sich ständig eingelassen haben.(worte meines vaters) hoffen wir also das beste.

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    Hanno Fischer am

    Eine grüne Woge :-)….. die erzkonservative Schweiz geht mit Schwung in die Zukunft.

    Wie ganz Europa gerade. Einzige Ausnahme = Polen. Aber die sind nur 4 Jahre hinterher. Alle anderen Länder wählen Schwarz Grün.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Die Polen und Ungarn sind den anderen um längen voraus, die sind noch nicht und werden auch nicht Multikulti und Merkelismus verseucht.also keine Degenerierten Völker.

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        Hanno Fischer am

        In Ungarn wird längst Grün gewählt. Siehe letzte Landtagswahlen letzte Woche.

        Nur Polen ist noch rächts.

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