Auch Mainstream-Medien dürften die SPD inzwischen als hoffnungslosen Fall erkannt haben. Deren letzte Chance war Plastik-Star Martin Schulz, der sich nach kurzem Steilflug als Mega-Niete entpuppte. Da half auch die Laudatio von Jakob Augstein nichts. Jetzt ist Schwarz-Grün das neue Traumpaar der Propaganda-Presse. Und deren Vorsitzender Robert Habeck wird zum neuen Martin Schulz aufgebaut.

    Die wundervolle Botschaft stützt sich auf das „Politbarometer“ des Zwangsgebührensenders ZDF. Dem hatte die Forschungsgruppe Wahlen gesteckt, dass Merkel vom Spitzenplatz auf der Beliebheitsskala verdrängt wurde – durch den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck. In einer Skala zwischen +5 und -5 habe der einen Durchschnittswert von 1,4 erreicht. Das bedeutet: 0,2 Prozent Wachstum seit zwei Wochen, als er noch bei bei 1,2 lag.

    Merkel hingegen habe 0,1 Prozent verloren, liege jetzt bei 1,3 Prozent. Wer die Ergebnisse bis dahin noch geglaubt hat, fällt bei Platz 3 aus den Latschen. Die Bronzemedaille teilen sich nämlich angeblich Heiko Maas (SPD), Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Alle drei erreichen nämlich sensationelle 0,8 Prozent.

    Es folgen: Christian Lindner (FDP) mit 0,4 und Sahra Wagenknecht (Linke) mit 0,3 Prozent. Andrea Nahles (SPD) erreicht 0,1 Prozent und Markus Söder (CSU) steht mit 0,0 seinen Mann. Angenommen, am nächsten Sonntag fände eine Bundestagswahl statt, dann läge die Union bei 30 Prozent, die Grünen bei 19 Prozent, die SPD bei 15 Prozent, die AfD bei 13 Prozent sowie FDP und Linke bei neun Prozent.

    Wäre am Sonntag Europawahl, erhielte die CDU angeblich 33 Prozent, SPD und Grüne jeweils 18 Prozent. Die AfD führe 10 Prozent ein, die FDP 7 Prozent und die Linke 6 Prozent. Sogleich feierte der linke bis antifafreundliche Tagesspiegel via Schlagzeile: „Für Schwarz-Grün würde es aktuell zur Mehrheit reichen“ und verweist auf einen Artikel namens „Neues Programm, neues Selbstverständnis: Wie die Grünen zur Volkspartei werden wollen“. Winke mit dem Zaunpfahl. „Habecks Partei wäre bei Bundestagswahlen noch stärker“ verspricht die Welt. Und die Lübbecker Nachrichten schlagzeilen: „Vor Kanzlerin Merkel: Habeck wichtigster Politiker Deutschlands“. Die EU-Wahlkampf-Propaganda hat begonnen.

    Ideologische Unterstützung erhalten die Grünen durch den Opfer-Kitsch der „Friday for Future“-Bewegung. Der und ihren Strippenziehern im Hintergrund widmet sich die  April-Ausgabe von COMPACT- ab morgen am Kiosk oder gleich hier bestellen. Die Artikel im Titelthema „Greta nervt“:

    Greta nervt – Luisa auch: Klimareligion und Machtpolitik
    Aufstand der Zahnspangen-Jugend: Schulschwänzen für das Klima
    Das heilige Kind: Minderjährige in Opferkulten
    Ökotopia oder eine Stadt im Stillstand: Wenn Grüne Verkehrspolitik machen
    Batterie leer: E-Autos im Praxistest

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