Richter verlängern ‚Autoschwitz‘-Horror: Entscheidung zum Diesel-Fahrverbot vertagt

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Linksgrüne Spinner können noch nicht ‚aufatmen‘: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Entscheidung über Diesel-Fahrverbote in Städten vertagt – fast auf den Tag genau 125 Jahre nach der Patenterteilung. Bleibt die Frage: Wird sich die ideologische Hexenjagd der letzten Monate durchsetzen?

Harte Ziele nimmt man heuer am besten durch moralische Erpresserkampagnen ins Visier. Diesel-Fahrverbote, das Aus für alle Verbrennungsmotoren ab 2030 – seit Monaten treiben Grüne und selbsternannte Umweltschützer Politik und Industrie fanatisch vor sich her. Mit Erfolg. Donnerstagmittag meldeten Medien übereinstimmend: Porsche stellt die Produktion aller aktuellen Diesel-Modelle ein!

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Und dann den ÖPNV kostenlos anbieten…

Dann die Enttäuschung für Öko-Irre: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Entscheidung über Diesel-Fahrverbote auf Dienstag vertagt. Hoffnung.

Schätzungsweise mindestens 150.000 Arbeitsplätze sind bedroht – von insgesamt etwa 800.000 in der Automobilindustrie. Handwerker, deren Fuhrparks fast ausschließlich aus Betriebsautos mit Dieselmotor bestehen, stehen vor dem Ruin. „Es war immer günstiger, einen Diesel zu fahren“, erklärt die Teilhaberin einer Sanitätsfirma in Stuttgart der SZ. „Vor allem bei den laufenden Kosten durch den geringeren Spritpreis. Es hieß ja auch immer, dass gerade Diesel die Umwelt nicht so sehr verschmutzen. Müssten wir jetzt unsere Flotte erneuern, wären die Kosten immens – nicht nur bei der Anschaffung.“

COMPACT hat den Feldzug gegen die deutsche Spitzentechnologie von Anfang an hinterfragt. Im brandneuen Heft heißt es dazu: „Der Zeitpunkt ist kritisch, denn für die Autogegner geht es um alles. Die Industrie steht aktuell kurz vor dem Schwenk auf neue Dieselmotoren der Generation Euro 6d, die den ohnehin schon extrem niedrigen Schadstoffausstoß nochmals erheblich verringern.“


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„Ein Dieselverbot kann nur aus Unkenntnis oder aus Absicht beschlossen werden, um das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands zu zerstören“, auch Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger. „Dass der Skandal in den USA seinen Anfang genommen hat, ist bestimmt kein Zufall. Die amerikanischen Hersteller haben bereits bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind, einen guten Diesel zu entwickeln, der auch nur annähernd die Qualität der deutschen Motoren erreicht.“

Quelle: Umweltbundesamt

Die „Gas-Schande“ von Autoschwitz

Quelle: Hohe Luft, Heft 06/17

Welche Rolle spielen bei der Entscheidung der Richter die zahlreichen „Dieselgates“ der letzten Monate? Zuletzt waren der deutschen Autoindustrie drei Jahre alte Abgastests an Affen und Menschen zum Verhängnis geworden. Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges brachte die Kritik in einem peinlichen Videobeitrag auf den Punkt: Er echauffierte sich über die «Gasversuche der Autoindustrie», weil sie ihn an das Dritte Reich erinnerten, und redete von einer «Gas-Schande». Niemand Geringeres als Angela Merkel ließ schließlich über ihren Sprecher ausrichten: «Diese Tests an Affen oder sogar Menschen sind ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen».

Insider jedoch verstanden die Hysterie nicht, wie COMPACT aufzeigt. «Es klingt für Laien vielleicht absonderlich, aber Affenstudien werden überall gemacht. Für bestimmte Fragestellungen sind solche Versuche sehr relevant und aussagefähig», ließ sich der Toxikologe Professor Helmut Greim, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der früheren Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT), vom Spiegel zitieren – und wurde flugs zur Unperson erklärt.

Auch in Holland wundert man sich über die Aufregung. Das Deutsche Ärzteblatt berichtet online, das niederländische Reichsinstitut für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) habe zwischen 2006 und 2012 die Auswirkungen von Dieselabgasen auf Mäuse, Ratten und Menschen getestet. Die Staatssekretärin für Umweltfragen, Stientje van Veldhoven, rechtfertigte die Versuche in kühler Sachlichkeit: Sie seien nicht gefährlich.

In der aktuellen COMPACT heißt es zum Affentheater: „Die Autoindustrie führt unzählige Forschungsprojekte durch; gefährlich sind die Ergebnisse nicht selten für eine andere Gruppe: die große Allianz der Autohasser und die Fanatiker der sagenhaften Elektromobilität.“

Wenn am Dienstag dem Diesel das letzte Stündlein schlägt, lautet die Frage: Wann kommt das erste Benzingate?

Wie mit der Platzierung von Abgasmessstationen in Europa Ergebnisse manipuliert werden, die letzte Nazikeule gegen VW und Nachteile der Elektromobilität – jetzt in der neuen COMPACT!

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