Revanche für Clinton – Soros erklärt Trump den Krieg

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Trumps Sieg war ein böses K.O. für die Eliten des Establishments. Die Mauer des Systems hat ein Loch. Doch geschlagen geben, will sich hier keiner. Was Rang und Namen hat, bläst zur Jagd. Und wer ist ganz vorne mit dabei? George Soros.  Der ultrareiche Spekulant, Krisengewinnler und Umsturzfinanzier – hat Trump den Krieg erklärt. Gemeinsam mit der „Democratic Alliance“ (DA) will er den bösen weißen Mann noch verhindern und die „Macht zurückerobern“.

Seit der Wahlnacht liegt die gesamte Demokratische Partei praktisch im Sterben. Kürzlich ließen die Medien vermelden, Hillary Clinton habe sich tagelang zurückgezogen. In ihrer ersten Pressekonferenz erklärte sie, sie habe „das Haus nicht mehr verlassen“ wollen. Die „gläserne Decke“, von deren Durchbruch Kandidatin Clinton geträumt hatte, war ihr auf den Kopf gefallen. Statt ihrer weichen, femininen und gebildeten Umgangsformen, hat sich das amerikanische Volk für den lauten, groben und taktlosen Rüpel entschieden – so zumindest lautet in etwa der derzeitige Konsens. Der Umgang auch unserer Medien mit dem vorliegenden Ergebnis und dem Sieger Trump ist beschämend, die Unfähigkeit zur Selbstreflexion aber längst pathologisch – ebenso in der Politik, wo ein Frank Walter Steinmeier als Kandidat für das Bundespräsidentenamt gehandelt wird, der Trump als „Hassprediger“ bezeichnet hat.

Aufnahmen von weinenden, schluchzenden, kollabierenden Clinton-Unterstützern geisterten dieser Tage zu Hunderten durch die Medien. Ebenso wie Videos, die weiße Trump-Unterstützer (oft selbst Jugendliche) zeigen, die von dunkelhäutigen Trump-Gegnern (offensichtlich wegen ihrer politischen Haltung) misshandelt werden. In der Vergangenheit sahen wir bereits gewaltsame Ausschreitungen auf Trump-Vernastaltungen, bei denen Trump-Gegner – zum Teil mit Billigung des Kandidaten am Rednerpult – geschlagen und bespuckt wurden. Die Spaltung der USA scheint fast unheilbar. Trump sieht dieses Problem und sprach bereits in einer ersten Rede nach der Wahl davon, nun die Wunden zu heilen und zusammenzukommen als „eine geeinte Nation“. Das allerdings fällt den Clinton-Unterstütern im Traum nicht ein. Zu Tausenden marschieren und randalieren derzeit Anti-Trump Protestler durch die Straßen von bislang 25 Städten landesweit (so CNN). Man könnte glauben, es sei die Apokalypse beschlossen worden. Die durch Trumps Sieg ausgelöste Massenpanik mag auch dadurch begünstigt worden sein, dass die großen Medienhäuser über Monate nur eine Botschaft in die Masse eingehämmert haben: Trump ist ein Rassist, Sexist, Antisemit, Schwulenfeind, Nazi….Jetzt wurde dieser Typ eben gewählt, logisch, dass all die tiefgreifend manipulierten Menschen nun glauben, dem Untergang entgegenzugehen.

Was nun aber passiert, ist spannend. Aus dem Jammertal auferstanden, formiert sich die Demokratische Partei langsam neu und hat bereits wieder die größere Agenda im Blick. Ein exklusives Treffen der führenden Köpfe der Partei mit ihren reichsten Unterstützern bot die Gelegenheit, Lehren aus der erlittenen Misere zu ziehen. Bild schreibt: „Seit Sonntag beraten Soros und andere Geldgeber der Demokraten hinter verschlossenen Türen im feudalen Manderin Oriental Hotel über ihre künftige Strategie.“ Nach Washington D.C. eingeladen hat die Organisation „Democracy Alliance“, in der sich die reichsten Clinton-Freunde versammelt haben. Soros gründete sie 2004, als er damals die Wiederwahl von George W. Bush zu Gunsten von John Kerry verhindern wollte. Clinton spendete er allein rund 25 Millionen Dollar, die nach ihrer Niederlage nun praktisch verpufft sind. Zu Gast im Mandarin Hotel außerdem die Sprecherin des Abgeordnetenhauses Nancy Pelosi, sowie Senatorin Elizabeth Warren und aufsteigender Stern der Demokraten Keith Ellison. Knapp 100 Gäste sollen dabei sein: Darunter auch Gewerkschaftsbosse, Parteikader und Intellektuelle.

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Jetzt wollen wir natürlich wissen: Was haben die Damen und Herren im Geheimen besprochen? Dem Magazin POLITICO wurden offenbar Interna zugespielt. Auf der Agenda des Meetings ist der gebürtige Ungar und heutige Starinvestor Soros mehrfach vertreten. Am Dienstagmorgen gibt es etwa ein „Gespräch mit George Soros“. Daneben heißt es laut POLITICO: Der „milliardenschwere Börsenhändler George Soros, der in Ungarn aufwuchs, hat den Nazismus und den Kommunismus durchlebt und hat seine Stiftungen dem Zweck gewidmet, genau die Art von offener Gesellschaft rund um die Welt zu beschützen, die nun in den USA selbst bedroht ist.“ George Soros hält Trump also für eine Gefahr…der Vergleich mit Hitler und Stalin sitzt bei ihm recht locker. Wie weit er wohl bereit ist zu gehen, um diese Gefahr zu beseitigen? In den Vereinigten Staaten ist bekannt, dass der Investor auch gewaltbereite Gruppierungen wie Black Lives Matter oder Occcupy finanziert. Werden wir bald eine aufgerüstete US-Antifa erleben? Amüsant: Auf der Agenda steht außerdem die Frage: „Was the election hacked?“ (Wurde die Wahl manipuliert?)

Auf politico.com lassen sich einige weitere Punkte des Demokratischen Revanche-Feldzugs nachvollziehen: Zunächst mal erklären Sie, dass sie Donald Trumps Wahl – im Gegensatz zum derzeitigen Präsidenten – nicht hinnehmen wollen und werden. Daher soll nun ein Plan entwickelt werden, der Trump das Regieren so schwer wie möglich macht. Besonders Trumps 100-Tage-Plan, ein Katalog von Erstmaßnahmen, soll an jeder möglichen Stelle ausgebremst werden. Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten „midterm-elections“, will man bereit für den Gegenangriff sein. Die nächsten „midterms“ finden 2018 statt. Das bedeutet: Alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie 33 der 100 Senatoren stehen zur Wiederwahl. Da Trump bereits einen 100 Tage Plan (zumindest in groben Zügen) vorgelegt hat, wird sich die Gegenseite auf die dessen Blockade mittels juristischer Verfahren konzentrieren. Das Geld dazu gibt’s von Soros und seinen Milliardärsfreunden…

Mit dieser Strategie rechnen die Demokraten sich nun aus, dass sie bereits in zwei Jahren die Macht wieder in die Hand bekommen könnten. Trump darf sich also auf ein Sperrfeuer gefasst machen. Der Hedgefonds-Manager und Klima-Aktivist Tom Steyer erklärte, er „werde so viel ausgegeben wie nötig“, um Trumps „Deregulierungs-Agenda“ zu vereiteln. Wie POLITICO berichtet, war der Ton durchaus hysterisch: Ein Konferenzteilnehmer soll gesagt haben: “Man könnte mit Fug und Recht behaupten, dass das hier (Die Democratic Alliance) nichts mehr als ein Herrenclub ist für eine Handvoll reiche, weiße Spender und Gewerkschaftsbosse, um Wein zu trinken und Berichte vorzulesen, während die Demokratische Partei um sie herum abbrennt.“

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Es gibt noch andere Gefahren für Trump, die man oft nur entdeckt, wenn man ein wenig zwischen den Zeilen liest. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung etwa schrieb kürzlich über einen möglichen Kandidaten für das Amt des Finanzministers unter Trump: Wilbur Ross. Sagt ihnen nichts? Mir auch nicht. Die FAZ schreibt dazu: „Bei der Investmentbank Rothschild arbeitete Ross als Spezialist für Konkurse, zuletzt als Leiter eines eigenständigen Private Equity Fonds unter dem Dach von Rothschild, der sich auf Investitionen in die Schulden von Pleitekandidaten konzentrierte.“ Damit wäre zunächst einmal klar, wo der Herr Wilbur gelernt hat – und was: nämlich das Verwalten von Pleitestaaten. Ein böses Omen? Kann Trump das Einsickern der Globalisten und ihrer Handlanger in seine Regierung verhindern? Auch davon wird abhängen, ob der Hoffnungsträger seine großen Versprechen wahrmachen kann.

Eine spannende Zeit liegt vor uns! Dass die Demokraten und ihre Schlachtrösser bereits wieder in Angriffsstellung gehen, bezeugt einmal mehr, dass die Clinton-Truppe eine Bande von schlechten Verlierern ist und ihre Felle davonschwimmen sieht. Das ist erfreulich! Ihre Unfähigkeit, den Misserfolg auf die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlleistungen zurückzuführen, ist erstaunlich. Was diese Geschichte aber wirklich entlarvend macht, ist, dass die Demokraten nicht in der Lage sind, ihren wahnhaften Doppelstandard zu erkennen. Was wohl passiert wäre, wenn Trump die Wahl verloren und dann wegen Wahlbetrugs prozessiert hätte? Clinton und Konsorten hätten ihn ausgelacht, ihn als Staatsfeind und als Verrückten hingestellt. So herum, mit Trump als Sieger, wird jedes Register gezogen – Petitionen, Proteste, Propaganda…“Not my President“…

Die Zeiten sind düster, „The Donald“ wird es nicht leicht haben. Doch egal was man von Trump hält, es gibt definitiv Grund zum Optimismus. Donald Trump ist zweifellos das kleinere Übel, mit ihm gibt es wenigstens den Hauch einer Chance für eine Veränderung der USA – und damit auch auf Verbesserung für uns. Unendlich viele gute Gründe gibt es übrigens für ein COMPACT Abo:

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Ihr Marc Dassen

 

Quellen:

http://www.politico.com/story/2016/11/democrats-soros-trump-231313

https://deutsch.rt.com/nordamerika/43270-soros-clinton-usa-democratic-alliance/

https://www.jungewelt.de/2016/11-17/038.php

Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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