Putins Schlag gegen die Fed: Russland stößt 100 Milliarden Dollar ab!

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Gerade rechtzeitig: COMPACT-Live zum Kampf gegen die „Finanz-Mächte“ am 25. Januar bei Magdeburg.

Russland hat, wie heute in der FAZ berichtet wird, im vergangenen Jahr aus seinen Währungsreserven sage und schreibe 109 Milliarden Dollar abgestoßen und in die Konkurrenzwährungen Euro, Yen (Japan) und Yuan (VR China) umgetauscht. Das heißt, Putin macht Ernst mit der Abnabelung vom parasitären Dollar-Kreislauf, der Volkswirtschaften auf der ganzen Welt aussaugt. Der Handel wird nun verstärkt über die jeweilige Währung des Partnerlandes laufen und nicht mehr über den Umweg der Dollar-Fakturierung. Damit umgeht Russland auch einen Ausschluss aus internationalen Zahlungssystemen, mit dem die USA immer wieder drohen.

Die FAZ analysiert: „Die Aktion der [russischen]Notenbank ist in ihrer Dimension einmalig…“ Getauscht wurden von den Russen je 44 Milliarden Dollar in Euro und Yuan, 21 Milliarden in Yen. Vor allem die starke Anhebung der Yuan-Reserven schockt den Westen, symbolisiert er doch die weitere Verflechtung zwischen Moskau und Peking.

Die Macht von Finanzgiganten wie die US-Notenbank Federal Reserve und die Wall Street hat viele Kritiker schon früher beunruhigt. Aber genauere Informationen blieben unterdrückt. Dabei stecken diese Kraken auch hinter weiteren aktuellen Konfrontationen:
* Die Federal Reserve und US-Präsident Donald Trump liefern sich seit September einen großen Schlagabtausch. Er bezeichnete die Fed als eine „größere Gefahr als China“.
* In der Rothschild-Bank ist Emanuel Macron aufgestiegen, der derzeit im Protestfokus der Gelbwesten steht.
* Goldman Sachs hat mit Mario Draghi seinen Vertrauensmann an die Spitze der Europäischen Zentralbank gebracht – eine Gefahr besonders für Deutschland.
* Die Geldhäuser der City of London bekämpfen den Brexit.

Die Macht des Geldes und dunkle Machenschaften

Aus der Vergangenheit lernen und die Gegenwart begreifen: COMPACT-Spezial „Finanz-Mächte. Kriminalgeschichte des Große Geldes“ liefert Ihnen alle wichtigen Informationen über die Fed, Rockefeller, Rothschild, die City of London, Soros und BlackRock. Am besten, Sie bestellen es sofort – die Nachfrage ist groß.

Am 25. Januar stellen wir „Finanz-Mächte“ auf einer COMPACT-Live-Veranstaltung bei Magdeburg vor. Zusammen mit meiner Wenigkeit wird Eike Hamer, Vorsitzender des Mittelstandsinstituts Niedersachsen und einer der profiliertesten Kritiker der Hochfinanz, sich den geschichtlichen und brandaktuellen Aspekten des Themas widmen.

„Finanz-Mächte. Kriminalgeschichte des Großen Geldes in Vergangenheit und Gegenwart“: Freitag, 25. Januar 2019, 19 Uhr
. Veranstaltung mit Dr. Eike Hamer und Jürgen Elsässer.
Gasthaus Elbstübchen
, Breite Strasse 17, 
39326 Wolmirstedt, OT Glindenberg.

Wir empfehlen dringend Voranmeldung – unsere letzte COMPACT-Veranstaltung an diesem Ort war ausverkauft! COMPACT-Abonnenten erhalten freien Eintritt – aber auch ihnen sei eine Voranmeldung ans Herz gelegt.

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

18 Kommentare

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    Wenn China alle Dollarreserven eintauscht, ist die westliche Welwährungswirtschaft pleite! Das ist eine Unmenge Geld, mit der den Chinesen 30 Jahre Billigwarenlieferung bezahlt wurde.
    Daß Putin noch einen Teil in Euro tauscht, obwohl der auch im "westlichen" System drinhängt, ist erstaunlich; vielleicht möchte man noch das eine oder andere "westliche" Gut.
    Sich wirklich unabhängig macht man sich durch einen geschlossenen nationalen Wirtschaftskreislauf und Rußland ist groß genug, hat genug Rohstoffe, um AUTARK zu werden! Eine gute nachbarliche Zusammenarbeit mit dem Nachbarland China ist da nur das Tüpfelchen auf dem i. Und warum sollte R. nicht von Westeuropa die Nase voll haben, nachdem es von dort seit Napoleon nur bekämpft, verraten und vorgeführt worden ist?
    Die Makkindertheorie zählt auch nicht mehr wirklich, wenn Westeuropa bald zur Umma gehört, der Wissensvorsprung Geschichte und die ursprünglichen Völker ausgewandert, ausgestorben und der Rest assimiliert ist. Da die Finanzoligarchieen das veranlaßt haben, stehen sie auch irgendwann ohne Volk da; denn die Chinesen fraternisieren nicht und die Russen wrden es wohl auch lassen!
    Die Gefahr ist jedoch, daß sie riskieren (können), den Planeten zu vernichten, wenn sie sehen, daß auch sie keine Zukunft haben!

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Wenn China alle Dollarreserven eintauschen wollte, würde es niemanden finden, der dafür wesentlich mehr als den Papierwert bezahlt. Die Abhängigkeit zwischen Schuldner und Gläubiger ist eben stets eine wechselseitige. China wird also versuchen, da in kleinen Schritten raus zu kommen. Ihre Einschätzung über Westeuropa teile ich, zumindest als mögliche Entwicklung, wenngleich ich nicht ganz so hoffnungslos sein möchte. Gleiches gilt noch mehr für Ihren Schlußsatz.

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    Momentan suche ich noch eine weitere Quelle fuer die Meldung, dass Ivanka Trump Chefin der FED werden soll. Hat jemand diesbezueglich neue Meldungen?

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      Die Meldung bzgl Ivanka Trump und FED ist falsch. Es handelt sich wohl um die Weltbank. Aber auch das ist noch nicht offiziell bestaetigt.

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    China könnte die USA und Europa von heute auf morgen dicht machen. Sie haben inzwischen in allen größeren Börsen Unternehmen ihre Finger drin. Es ist daher sehr mutig von Tramp sich mit China anzulegen. Da China und Russland BRICS Staaten sind, kann man ihre Handels-Politik als abgesprochen betrachten. Dabei sind die Währungsgeschichten von Russland nur eine Karte im Spiel. Sollten sich die USA und China nicht einigen und es tatsächlich zu einem Handelskrieg kommen, wird die USA und Europa dabei nicht gut weg kommen. Die BRICS Staaten haben untereinander ausreichend Möglichkeiten sich über Wasser zu halten. Sollte es daher zu einem Handelskrieg kommen, müssen die USA daraus einen richtigen Krieg machen, weil sie sonst keine Chance hätten, diesen zu gewinnen. Trump wird diesen Schritt aber nicht gehen, wer nach Trump kommt, wird ihn aber bei einem Handelskrieg gehen müssen. Gewalt ist schon seit Gründung der USA das Hauptargument ihrer Politik.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Jau … immer ein Tritt in den Aftereight nach dem anderen … und alles zu seiner Zeit ! 😉

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    Michael Theren am

    Ich wiederhole mich in den diversen Artikeln; aber vor ca. 4 Wochen haben die X-Schilde (wenn ich den Namen erwähne habe ich hier immer Schwierigkeiten) die Verwaltung des Vermögens von Oleg Deripaski übernommen und so die komplette Konzerngruppe aus der US Sanktionsliste genommen, was wohl stimmt….

    Also ich bleibe skeptisch wenn es um "Rivalitäten" im Wirtschaftsleben geht, nur das Goldman die Lehman Brothers "gesund schrumpfen" lassen wollte und billig an der größte Versicherung gekommen ist, ist wohl Fakt, aber warum und wer genau verdient hat und ob jemand aus der Oligarchie daran gelitten hat, ist schon wieder völlig ungewiß, gewiß ist nur, daß der Rest der Welt immer zahlt…in Vermögen oder in Blut, oder in beidem

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    Jeder hasst die Antifa am

    Na Gottseidank ist Putin so schlau und Investiert nicht in den Maroden Euro.

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      Michael Theren am

      wer auch immer da auch in den Euro investiert "die Geschäfte werden in den Landeswährungen abgewickelt und nicht mehr auf Dollarbasis" ist mit Sicherheit nicht W.W. Putin, der arme Mann hat den ganzen Tag Presse- und sonstige Repräsentationstermine (siehe russ. TV), wann soll er denn da regieren…

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    Gernulf Schalow am

    Furchtbare Darstellungen hatte ich vor 15 Jahren von zwei Banken gelesen. Eine der beiden behielt ich in Erinnerung : Norman Bank.
    Im Geschichtsunterricht, als es noch keine Schulbücher nach dem Krieg gab, hörte ich die Lehrerin von 5 1/2 Banken reden, welche dem Kaiser die Kriegskredite zusicherten. Sie meinte wohl nichtchristliche.
    Jener damals in Dallas ermordete Präsident soll US-Noten verlangt haben, welche nicht von einer FED
    gedruckt werden.
    Die Ursache für die Inflation um 1925 habe ich nirgendwo nachlesen können. Mein Vater war damals als reicher Mann von Stettin nach Berlin gekommen, mit seinem ihm ausgezahlten Erbe Architektur zu studieren. Als er den Prüfungsprofessor bezahlen wollte, nahm jener ihm sein inzwischen wertloses Papiergeld nicht ab.

    Wir brauchen also eine harte Währung !
    Mein Vorschlag: Hartgeld in Silber für die kleinen und Gold für die Münzen höherer Werte. Degussa und andere werden schon eine Marktsituation schaffen, und dies sicher ohne jede Mitwirkung der uns seit der Nachkriegszeit auf den Stimmzetteln diktierten Parteigenossen, also Jenen in die Gebäude der drei Gewalten Eingeschleusten.
    Geht man ein Auto kaufen, zahlt man mit einem Stück nummeriertem Metall von etwa einem halben bis zwei Kilo und erhält in irgendeiner Währung, sollten solche nicht mehr existieren, o. g. Wechselgeld.
    Das kann doch kein Problem sein !

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    Michael Theren am

    wäre ja eine wirklich gute Nachricht, gibt es mehr Quellen dazu? Oder glaubt hier jemand was in der FAZ steht.

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      Lila Luxemburg am

      "Oder glaubt hier jemand was in der FAZ steht."

      Ich glaube, daß die FAZ geschrieben hat was in der FAZ zu lesen steht! Mehr aber auch nicht …

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      @MICHAEL THEREN.
      Eine aeusserst erfreuliche Nachricht.
      Es gibt noch andere Quellen.
      Welt-“Russland schichtet seine Devisenreserven radikal um – weg vom Dollar”,
      SPON-“Russische Notenbank stößt Dollarreserven ab”,
      Goldreporter-“Russland stößt die Hälfte seiner US-Anleihen ab”,
      Wordpress-“Russland stößt US-Staatsanleihen ab”,
      Finanznachrichten-“Russland stößt die Hälfte seiner US-Anleihen ab”,
      globalecho usw.

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    Oh jerum, jerum, jerum, jetzt geht es aber dem alten westlichen Establishment nass rein..

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      Harald Kaufmann am

      @Jens Pivit,

      Darüber sollte man sich freuen.

      Putin und der chinesische Leih en Schuh, zeigen dem Ami wo es lang geht. Nämlich raus aus der US-Dollar-Knechtschaft. Und das ist gut so.

      Deutschland sollte dem Beispiel folgen und alle Goldreserven die in den USA lagern zurückholen. Wäre spannend, was davon noch übrig ist.

      Wahrscheinlich auf den vielen Kriegsschlachtfeldern und Toten, was der Ami auf dem Gewissen hat.

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