Putin im Wahlkampf: „Ich bin kein Anhänger dessen, dass alle Deutschen gezwungen werden, sich zu geißeln wegen der Vergangenheit.“

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Der russische Präsident wird aller Voraussicht nach bei den kommenden Wahlen am 18. März mit wehenden Fahnen wiedergewählt werden. In einem Wahlkampf-Video stellt er seine Erfolge heraus, spricht über den deutschen Schuldkult und Merkels seltsame Präsentkörbe…

Wladimir Putin läuft sich warm für die Wiederwahl. Die nächste Amtszeit ist ihm so gut wie sicher, die Russen stehen hinter ihm, echte Konkurrenten sind dünn gesät. Der Lieblingskandidat des Westens, Alexej Nawalny, hat es nicht einmal auf den Wahlzettel geschafft. Alles über die politische Opposition und die Gründe für Putins Popularität erfahren Sie in unserer aktuellen COMPACT-Ausgabe: Patriot Putin – Partner für Europa. Hier bestellen oder gleich abonnieren!


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Gerade hat Putin einen Image-Film veröffentlicht, der die wohl größte Gefahr für seine erneute Wiederwahl bannen soll: Die Gefahr, dass zu viele seiner Wähler seinen Sieg als so ausgemacht ansehen könnten, dass sie gar nicht erst zur Wahl gehen. Dieser Problematik begegnen will er mit einer Werbeoffensive, die sich gewaschen hat. Auf t-online.de heißt es zu dem Streifen:

„In dem zweistündigen Film über ihn und seine Verdienste kommen Mitglieder der russischen Führung zu Wort. Aber auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) spricht über den Kremlchef. Schröder und Putin sind seit langem befreundet.“

Witzig: Auch die in Kürze erneut auf den Thron steigende, deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel findet hier Erwähnung. Putin lobt sie aber offenbar nicht für ihre persönlichen oder politischen Qualitäten, sondern nur für ihre Postsendungen:

„Angela schickt mir von Zeit zu Zeit ein paar Flaschen Radeberger Bier“, zitiert T-Online aus dem Kampgnen-Video.

Zur Erklärung sagte er, dass er während seiner Zeit als KGB-Agent in Dresden auf den Geschmack gekommen sei. Was Frau Merkel mit dieser Geste bezweckt, ist jedoch unklar. Viel aufschlussreicher als derartige Nebensächlichkeiten sind die Äußerungen Putins zu den deutsch-russischen Beziehungen. Besonders zum deutschen Schuldkult hat er eine klare Haltung:

„Ich bin kein Anhänger dessen, dass alle Generationen der Deutschen gezwungen werden, sich Asche aufs Haupt zu streuen und sich zu geißeln wegen der furchtbaren Vergangenheit, die ihr Land, ganz Europa und die ganze Welt erlitten hat.“ (Quelle: dpa)

Na, begreifen Sie jetzt, warum COMPACT der brandneuen Ausgabe die Titelzeile „Patriot Putin“ verpasst hat? Weil der Mann in Sachen Nationalstolz nicht nur Zuhause alles richtig macht, sondern vor allem unseren Politikdarstellern darin haushoch überlegen ist. Ginge es nach ihm, sollten deutsche Politiker wieder selbstbewusst auftreten, statt den täglichen Gang nach Canossa wie ein Ritual zu praktizieren. Können Sie sich vorstellen, dass Merkel, Nahles oder Frau Göring-Eckardt jemals etwas vergleichbares aussprechen werden? In hundert Jahren nicht.

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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