Putin: Europas Nationen löschen sich aus

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„Eine Gesellschaft, die heute nicht ihre Kinder verteidigen kann, hat kein Morgen.“

_von Tino Perlick

Beim Treffen des Russischen Komitees für Multiethnische Angelegenheiten begründete der russische Präsident am Montag auf gewohnt abgeklärte Weise, warum er sich in Fragen der Migrationspolitik nicht auf den Westen verlassen will.

„In einem europäischen Land hat ein Migrant ein Kind in einem Schwimmbad vergewaltigt“, sagte Putin. „Das Gericht befand ihn für ‚nicht schuldig‘, aufgrund zweier Dinge: Der Migrant hatte die Sprache des Gastlandes nicht verstanden und er hatte auch nicht gewusst, dass der Junge – und es war ein Junge – dies nicht wollte.“ (1)

Putin bezog sich auf ein Skandalurteil des österreichischen Obersten Gerichtshofs (OGH). Am 24. Oktober hatte dieses eine erstinstanzliche Verurteilung eines Irakers wieder aufgehoben. Der 20-jährige Amir A. hatte im Dezember in einem Wiener Schwimmbad einen zehnjährigen Jungen vergewaltigt. Laut OGH habe das Erstgericht versäumt festzustellen, „ob der Täter gedacht hat, dass das Opfer mit der sexuellen Handlung einverstanden ist“ (ORF). (2)

Wörtlich erklärte Putin: „Es will nicht in meinen Kopf, was um Himmels Willen die da drüben denken. Das ist das Ergebnis der Verwässerung nationaler Werte [Identität]. Ich kann die rationale Grundlage dafür nicht begreifen. Sind es Schuldgefühle den Migranten gegenüber? Was ist da los? Es ist unklar. Doch eine Gesellschaft, die heute nicht ihre Kinder verteidigen kann, hat kein Morgen. Sie hat keine Zukunft.”

Sich auf die Migrationserfahrungen westlicher Länder zu verlassen, so Putin, „ist nicht das Beste, was man tun kann, falls ich ehrlich sein darf. Doch wir haben eine 1.000-jährige Geschichte der Formierung einer multikulturellen Gesellschaft. Unser Verständnis [dieser Feinheiten]ist viel tiefer.“ Chapeau!

Bei unzurechnungsfähigen Schwachköpfen nimmt Vernunft oftmals den Anschein schieren Unsinns an. So wird es auch den Worten Putins in den Köpfen westlicher Scheindemokraten ergehen. Doch die Mär von der freien Gesellschaft, trotz Terror, Not und Pein bis zur Übelkeit wiedergekäut von Merkel und den Ihren, ist eine Nebelkerze zur Abschaffung der Völker, zur Vollendung der One-World-Konzerndiktatur.

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(1) https://www.youtube.com/watch?v=5uMQZnQR1TU
(2) http://wien.orf.at/news/stories/2804162/

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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