Prügel-Attacke auf Jutta Dithfurth?

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Die linksgrüne „Intellektuelle“ und Politikerin Jutta Ditfurth soll am Freitag in einem ICE von einem Unbekannten mit einer Metallstange attackiert worden sein. Die Geschichte wirft Fragen auf.

Wie aus aktuellen Medienberichten hervorgeht, soll die bekannte Politikerin Jutta Ditfurth am 23. März auf ihrem Weg nach Frankfurt in einem Zugabteil von hinten angegriffen worden sein. Der Täter habe ihr mit einer „Eisenstange“ mehrfach auf den Kopf geschlagen. Die Zeit beschreibt die Dramatik nach der Tat: „Ein Rettungssanitäter habe sie daraufhin versorgt, sie habe eine kalte Kompresse erhalten.“ Zum Glück hinterließen die Schläge keine bleibenden Schäden, denn trotz einer „Gehirnerschütterung“ und dem Verbleib der restlichen Zugfahrt „auf einem Schwerbehindertenplatz“ habe sie „noch am Abend einen Vortrag im Freiburger Stadttheater“ halten können. Welche Erleichterung!

Bild: Screenshot Twitter

Wer die Berichte über den Vorfall in den Massenmedien liest, wundert sich über viele Merkwürdigkeiten. Eine kleine Liste der  offenen Fragen hat der Autor mal für Sie zusammengestellt:

1. Wenn einem jemand mit einem „Metallstock“, den er auch noch „in beide Hände nahm“, „zweimal schnell und mit voller Wucht von hinten auf den Kopf“ schlägt, braucht man dann eine „kalte Kompresse“ oder Nähzeug?
2. Warum erzählt der Täter „Umstehenden“, dass er aus Marburg komme?
3. Warum konnte der Täter in Mannheim „aus-“ oder „umsteigen“, ohne gestoppt oder auch nur angezeigt zu werden? Interessant: Der Frankfurter Rundschau sagte sie, der Zugbegleiter habe „zweimal gefragt, ob er die Polizei benachrichtigen solle“. Als sie bejahte, habe der Zugbegleiter gesagt, „ein Polizeieinsatz führe zu einer weiteren Verspätung des ohnehin schon verspäteten Zuges“. Und jetzt: „Wegen der flehenden Blicke der anderen Fahrgäste habe Ditfurth dann davon abgesehen“. (Eine Schilderung, die zu hinterfragen ist, da bei Vorfällen im Zug eine Polizeistreife in wenigen Minuten am nächsten Haltebahnhof vorfahren kann und alle Beteiligten dort zum „klärenden Gespräch“ aussteigen können. Außerdem: Muss ein Schaffner auf die Anweisung der Geschädigten warten, um die Polizei zu verständigen?)
4. Als Tatmotiv kommt in Ditfurths Aussage zwischen den Zeilen heraus, dass der Täter gesagt habe, er könne sie „nicht leiden“. Als Erklärung für so eine Gewalttat doch recht dünn. War der Täter womöglich nicht ganz  bei Trost?
5. Wie man auf Twitter erfahren kann, sucht Frau Ditfurth jetzt Zeugen zu dem Vorfall. Das hätte Sie einfacher haben können. Warum hat die Politikerin sich nach der Tat nicht zumindest die Kontaktdaten der „Umstehenden“ Zeugen notiert?
6. Und warum, so würde man auch gerne wissen, ist in der Täterbeschreibung enthalten, dass der Mann „hellhäutig“ war und „deutsch sprach“. Sollte die Hautfarbe für eine so glänzende Antifaschistin nicht völlig egal sein?
 Die COMPACT-Redaktion wünscht Frau Ditfurth in jedem Fall schnelle Genesung und hofft auf rückhaltlose Aufklärung. Obwohl Frau Ditfurth und unser Magazin keine tiefe Freundschaft verbindet, ist es uns doch ein Anliegen, Angriffe dieser Art zu verurteilen – Voraussetzung wäre aber, dass sie auch wirklich so passiert sind. Könnten Sie, liebe Frau Ditfurth, uns vielleicht eine kurze Stellungnahme liefern? Nicht, dass wir und andere Leser auf den Gedanken kommen, Sie hätten das Ganze, nun ja, sagen wir mal als „Publicity-Stunt“ nur „inszeniert“…

Bild: Screenshot Facebook

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