Preußische Toleranz: Ausländer rein – wenn sie passen!

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Qualifizierte Einwanderung als Bereicherung für die Gesellschaft: Preußen gewährte verfolgten Minderheiten aus ganz Europa Zuflucht. Bei der Aufnahmebewilligung stand jedoch das Wohlergehen des eigenen Staates als Kriterium an vorderster Stelle. Aus COMPACT 04/2015

_von Jan von Flocken, Autor von COMPACT-Geschichte

Als Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg-Preußen vor 400 Jahren samt Familie und Hofstaat zur Religion des Calvinismus übertrat, war dies eine höchst erstaunliche Zäsur. Denn der Monarch stellte es seinen Untertanen ausdrücklich frei, ob sie diesen Schritt ebenfalls vollzogen oder weiter dem lutherischen Glaubensbekenntnis anhingen. Der zu jener Zeit unerbittlich geltende Grundsatz «cuius regio – eius religio», wonach alle Einwohner die Religion ihres Landesherren auszuüben hatten, galt in Brandenburg- Preußen nicht mehr.

Der behutsame Umgang mit Glaubensfragen sprach sich rasch herum, und so suchten seit Mitte des 17. Jahrhunderts religiös Verfolgte in Brandenburg-Preußen Zuflucht. Zu ihnen gehörten deutsche Mennoniten, schottische Presbyterianer, französische Waldenser und Katholiken aus aller Herren Länder. Selbst einige der überall argwöhnisch beobachteten Juden erhielten anfangs (allerdings in begrenztem Maße und zeitlich befristet) Asyl. Bald kam der populäre Spruch auf: «Es wird niemand Preuße, denn durch Not, und ist er‘s geworden, so dankt er Gott.»

Neue Siedler braucht das Land

Dies hört sich beinahe nach einer frühen Multikulti-Idylle an, doch die Verhältnisse lagen weitaus differenzierter und komplizierter. Kein deutsches Land hatte unter dem Dreißigjährigen Krieg dermaßen gelitten wie Brandenburg-Preußen. Zwischen 1618 und 1648 waren nahezu zwei Drittel der Bevölkerung umgekommen. In der Stadt Neuruppin etwa zählte man nach Kriegsende von einst 3.500 Bewohnern nur noch ganze 600. Die Bevölkerung der Alt- und Neustadt von Brandenburg an der Havel schrumpfte von 12.000 Einwohnern auf 2.500. In Ostpreußen, das auch noch unter den Folgen des sogenannten Nordischen Krieges mit Polen (1655 bis 1661) zu leiden hatte, kamen noch einmal 130.000 Menschen ums Leben, die Hälfte der Bevölkerung; ganze Landstriche verödeten und eine Pestepidemie forderte weitere Opfer.

Unter diesen Voraussetzungen war es eine ebenso kluge wie berechnende Politik, jegliche Einwanderung nach Kräften zu fördern. Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, betrieb das ab 1650 mit seinem «Patent für
Neusiedler». Er rief niederländische Kolonisten und Handwerker, Spezialisten für Garten- und Kanalbau, ins Land, um den Wiederaufbau der verwüsteten Mark Brandenburg voranzubringen. 1661, 1667 und 1669 wurden weitere Einwanderungsedikte erlassen, die den Ankömmlingen mehrjährige Befreiung von Steuern und Abgaben, unentgeltliche Zuweisung von Bauland, Befreiung von militärischen Einquartierungen sowie kostenlose Erteilung des Meisterrechts zusicherten. Den Neuansiedlern bot man «verfallene, wüste und ruinierte Häuser» an, die neu aufgebaut werden konnten. Holz, Kalk und Steine stellte der Staat zur  erfügung. Diese Gebäude waren danach von sämtlichen Steuern, Hypotheken oder Altschulden befreit. Sechs Jahre lang brauchten auch keine «Stadtgelder», eine Art Grundsteuer, gezahlt zu werden.

Als König Ludwig XIV. von Frankreich 1685 infolge ideologischer Ressentiments die evangelischen Hugenotten aus seinem Staat jagte, rief der Große Kurfürst mit dem Edikt von Potsdam (29. Oktober 1685) 20.000 von ihnen ins Land. Um die Flüchtlinge gezielt anzusprechen, wurde das Edikt auch in französischer Sprache verbreitet. Bei diesen Verfolgten handelte es sich fast ausschließlich um Handwerker, Unternehmer, Techniker, Ärzte oder Akademiker. Man verband damit den Wunsch, «ihre gewerblichen Künste, ihre geschäftlichen Fähigkeiten, ihre Kapitalien, ihre höhere Bildung und Kultur für den brandenburgischen Staat nutzbar zu machen».

Die französischen Hugenotten erhielten von der Regierung häufig finanzielle Starthilfen, und sie waren zwölf Jahre lang von allen Steuern und Abgaben befreit. Im Gegenzug führten sie mehr als 40 neue Berufszweige (unter anderem Seidenweber, Spiegelmacher, Strumpfwirker, Emailleur, Gobelinweber) ein. Sie gründeten Manufakturen, schufen Arbeitsplätze, trugen zur Qualitätssteigerung der einheimischen Produktion und zur Vergrößerung des Warenangebots bei.

Integration ist Pflicht

Ähnliches spielte sich 1732 ab, als der «Soldatenkönig » Friedrich Wilhelm I. fast 20.000 Protestanten aufnahm, die aus dem Salzburger Land vertrieben worden waren. In langen, gut organisierten Trecks zogen
sie über Halle und Berlin nach Ostpreußen, wo die meisten auf königlichen Domänen oder auf brachliegendem Land angesiedelt wurden. Aber die Preußen sahen sich ihre Einwanderer zuvor sehr genau an. Friedrich Wilhelm I. ließ durch Kommissare überprüfen: «Sind liederliche Leute dabei? Welche, die sich besaufen oder der Völlerei ergeben?» Solche Menschen wurden nicht aufgenommen. Genau unter die Lupe nahm man auch jene fast 5.000 Schweizer Landwirtsfamilien, die bis 1740 einwanderten, um bei der Trockenlegung des Oderbruchs und anderer Moorgebiete tätig zu werden.

Genau hier offenbart sich der gravierende Unterschied zur gegenwärtigen Asylpolitik. Preußische Toleranz bedeutete keineswegs, dass damals jedermann ohne Einschränkung Zuflucht im Land gewährt wurde. Der «Soldatenkönig» hatte geschrieben: «Menschen erachte ich für den größten Reichtum eines Landes.» Dessen Sohn Friedrich der Große formulierte in seinem politischen Testament 1768: «Der erste Grundsatz, der allgemeine und wahrste ist der, dass die wahre Kraft eines Staates in einer hohen Volkszahl liegt.» Und unter Verweis auf die kleinen Niederlande: «Wie Ihr seht, ist es also nicht der weite Gebietsumfang, sondern die Zahl fleißiger Einwohner, worauf es ankommt.»

Das heißt, der preußische Staat benötigte nicht Menschen schlechthin, sondern Arbeitskräfte und Produzenten, Leute voller Fleiß und Unternehmungsgeist, welche dem Staat nicht auf der Tasche lagen. Die landwirtschaftliche Erschließung des Landes, Gewerbeförderung, Nachwuchspflege für Armee oder Beamtenschaft und nicht zuletzt Steigerung des Steueraufkommens bildeten die entscheidenden Gesichtspunkte bei der Einwanderungspolitik. Höchst unerwünscht waren hingegen sämtliche gesellschaftlichen Außenseiter.

In Preußen galten zahlreiche Verordnungen, wonach Arme, Bettler, Landstreicher «und anderes unnützes Gesinde» abzuweisen seien. Deren «Abhaltung und Vertreibung aus den königlichen Landen» war eine grundlegende Maßnahme. Schon König Friedrich I. erließ am 24. November 1710 das «Edikt wider die Zigeuner ». Friedrich Wilhelm I. befahl 1725, «dass die Zigeuner, welche das Land betreten wollen und über 18 Jahre alt sind, ohne Gnade mit dem Galgen bestraft und ihre Kinder in die Waisenhäuser gebracht werden sollen ». Wobei mit Waisenhäusern streng reglementierte Arbeitsstätten gemeint waren. Über die Juden urteilte der König 1721: «Ich verlange mir das Schachergesindel nicht in meinem Lande.» Dem folgte 1726 eine Vorschrift, wonach Juden, denen Betrug in Geldangelegenheiten nachgewiesen wurde, sämtliche Privilegien verloren und Preußen zu verlassen hatten. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurden jedoch energische Reformen zur Gleichstellung der Juden eingeleitet.

Bevölkerungspolitik und Minoritätenschutz erfolgten in Brandenburg-Preußen ausschließlich nach rationalen Kriterien. Von den Einwanderern, die ihre gewohnten Lebensumstände zurücklassen mussten, wurde verlangt, dass sie sich den neuen Sozialstrukturen, den anderen Verhaltensweisen und Traditionen anzupassen hatten. Erst nach ihrer Etablierung in Preußen «sollen ihnen auch alle diejenigen Freiheiten, Privilegien, Rechte und Gerechtigkeiten daselbst zustehen, welche anderen auch zugute kommen», hieß es
im «Preußischen Einladungspatent» für die Salzburger Emigranten vom Februar 1732.

Ein gemeinsamer Kulturraum

Da konnte sich der preußische Staat auch durchaus Toleranz auf gewissen Gebieten leisten. Die für ihren Fleiß berühmte Sekte der Mennoniten lehnte jeglichen Militärdienst aus Gewissensgründen ab. Als mit dem Erwerb von Westpreußen 12.000 von ihnen Untertanen wurden, stellte Friedrich der Große ihnen 1780 ein Privileg aus, wonach sie dauerhaft vom Wehrdienst befreit wurden – so viel zum Thema preußischer Militarismus. Weiterhin genehmigte der große König das Baugelände für die 1747 begonnene Errichtung der katholischen Sankt Hedwigs-Kathedrale und lieferte sogar selbst eine Zeichnung dafür – mitten im protestantisch dominierten Berlin. Das ging sogar manchen lutherischen Pastoren zu weit.

Toleranz konnte umso leichter geübt werden, als die Einwanderer Brandenburg-Preußens allesamt aus demselben christlich-abendländischen Kulturkreis stammten, aus dessen gemeinsamem Erfahrungsbereich
und seiner traditionellen Lebenswelt. Differenzen bezüglich Sprache, Konfession oder wirtschaftlicher Potenzen blieben zweitrangig. Sie alle «bekannten sich aber zu Preußen und der damit verbundenen übernationalen Staatsidee», schrieb Julius H. Schoeps in Preußen. Geschichte eines Mythos.

Als Theodor Fontane, ein Nachkomme französischer Einwanderer, 1831 die Hugenotten einen «Segen für Stadt und Land» nannte, da blickte er zurück auf eine 150-jährige Geschichte erfolgreicher Integration. Hatten die Hugenotten anfangs noch Privilegien in Gestalt eigener Kirchen, Krankenhäuser und Schulen erhalten, war inzwischen die französische Sprache aus ihrem Alltagsgebrauch und bis 1794 auch aus ihren Gottesdiensten verschwunden. Sie zeigten Respekt vor ihrem Gastland, indem sie sich vollständig in die brandenburg- preußische Gesellschaft integrierten. Sogar der berühmte seidengestickte Orden vom Schwarzen Adlerauf der Uniform Friedrich des Großen wurde von einer hugenottischen Firma geliefert.

Mit unserer neuen Serie COMPACT-Geschichte haben wir uns vorgenommen, dem Verfall unserer Kultur etwas Denkwürdiges entgegenzusetzen. Auf den großen Erfolg von Band 1, „1000 Jahre Deutsches Reich – Unsere Geschichte, unsere Leistungen, unser Stolz“ folgt daher nun endlich „Deutsche Helden – Unser Vermächtnis aus 2000 Jahren“. Garantiert politisch unkorrekt!

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19 Kommentare

  1. Hier soll mit einem an den Haaren herbeigezogenen historischen Beispiel einer "qualifizierten Einwanderung" das Wort geredet werden. Die brauchen nur die Kapitalisten, sonst niemand.

  2. Wir waren schon immer sehr tolerant, sogar ein Immigrant aus Österreich hat es bis ganz nach oben geschafft. In den USA können das nur die mit Geburtsrecht.

  3. Volker Spielmann am

    Zuflucht darf nur nach altdeutscher Sitte gewährt werden

    Eigentlich legen wir Deutschen ja gegenüber den fremdländischen Eindringlingen eine ähnlich herzliche Willkommenskultur an den Tag wie es die Apachen zu Zeiten Geronimos getan haben, was die Römer, Hunnen, Sarazenen, Awaren, Osmanen oder die Welschen bestätigen können. Da man aber an seiner Willkommenskultur immer noch etwas verbessern kann, so pflegten die Altvorderen den Trümmern tapferer Völker Zuflucht zu gewähren. Dies tat beispielsweise der Große Kurfürst im Falle der welschen Hugenotten, die dann zahlreich im Heer Friedrichs des Großen bei Roßbach gegen ihre ehemaligen Landsleute kämpften. Die Aufnahme der umherschweifenden Recken bereitet meist keine Probleme und die einheimischen Frauen und Mädchen dürften recht schnell merken, daß ihnen der Geronimo den Hof macht, wenn er ihnen laufend erlegtes Wild vor die Türe legt. Freilich, für die fremdländischen Sittenstrolche könnte es schlimme Folgen haben, wenn sie der blonden Squaw des Geronimo zu Nahe kommen…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  4. Flüchtlinge mussten auch damals Spießruten laufen meine Verwandschaft kam aus Schlesien sie wurden als Diebe und Nichtnutze gebrandmarkt obwohl sie deutsche waren das zu Nationalen Zusammenhalt.
    Übrigens meine Oma hatte ihr ganzes Leben ein Kopftuch auf obwohl sie in die Kirche gegangen ist jeden Sonntag

  5. So wie Vergleiche bekanntlich hinken, ist die Rückschau auf die Situation in Preußen seinerzeit nicht geeignet, die aktuelle Migration im heutigen Deutschland unter die Lupe zu nehmen. Preußen hatte wegen Kriegsschäden und allgemeinem Modernisierungsdruck einen hohen Bedarf an Arbeitskräften. Die Nachfrage nach Leistungen lag weit über dem Angebot.
    Heute besteht jedoch ein Leistungsüberangebot, weshalb die Migration dem Import von Nachfrage dient. Es macht daher überhaupt keinen Sinn, Leistungsfähige einzuschleusen. Den arbeits- und geldgeilen Deutschen muss man schon im nennenswerten Umfang hungrige und giere Großmäuler gegenüberstellen, will man der Marktsituation gerecht werden.

    • Marques del Puerto am

      Sehr geehrter MERXDUNIX,

      mein wehrter Urgroßvater war noch jemand der prinzipiell der Meinung war ein dummer Bauer der nicht lesen und schreiben kann, ist wertvoller als wie einer der es bis zur 8. Klasse geschafft hat.
      Die Zeiten haben sich geändert und heute haben Schüler mit 10. Klasse Abgang und mit Durchschnitt Note 2 Probleme mit Lesen und Schreiben.
      Fachkräfte werden wirklich von A bis Z gebraucht aber unkontrollierte Einwanderung wird dies nicht ausgleichen. Vielmehr muss der einfache Mann das Defizit in hart erwirtschafteten Euronen ausgleichen und sich Steueranpassungen gefallen lassen.
      Fachkräfte importieren wir hier eigentlich nicht, das macht gerade mal 3% aus und der Rest sind potente junge Männer mit Lust und viel Liebe in allen Körperöffnungen.
      Eigentlich genau das Richtige für die Deutschen Regenbogenfanatiker.
      Aber das wissen sie ja ois selber….

      Mit besten Grüssen
      Ihr Marques

  6. Im Unterschied zu vermutlich fast allen Staaten der Völker sind die grenzenlosen BRD-Kaputt-BUNT-zer u.a. islamistischer als mohammedanische Emirate: sptnkne.ws/fWx2 Ein Scheich und Minister aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wirft den BRD-Machthabern vor, anders als in seiner Heimat hier die Moscheen ohne Lizenz, ohne laufende Überwachung und ohne ausgebildete Prediger ihr Unwesen treiben zu lassen. Das habe Terror zur Folge.

    Umgekehrt muss man fragen: Bedeutet Lizenzierung und Überwachung womöglich eine Anerkennung völkerfeindlicher Ideologien, wie etwa von Christenvereinen durch die 1933er-Konkordate, an deren finanzieller "Effektivität" sich mittlerweile auch viele der Israelitischen Kultusgemeinden laben?

    Alle Staaten sind derzeit vom Völker-UN-Recht verpflichtet, Völker, Stämme, Rassen und primäre Denkungsarten (z.B. Kulte, Religionen, Grundauffassungen) nicht zu beachten. Daher können sich Völker nur durch Selbstherrlichkeit (Autonomie) retten: Die einzelnen Bürger der Völker müssen selber den Eindringlingen und überhaupt dem Eindringen Grenzen setzen! Schluss mit der "Integration"! Diese ist nichts anderes ist als eine entfremdende und kränkende Umerziehung für die Fremden und eine Zersetzung der Integrität der gewachsenen Gemeinschaften zum Schaden für die Einheimischen.

  7. Karl Blomquist am

    Preußen ist eine positive, aufbauende Kraft, ist Bejahung
    Die BRD ist Verneinung des Eigenen

    Le Grande Replacement (Der große Austausch), Les Brigandes
    @Michael Höntschel: „Unterstützen wir die Kräfte, die noch eine Verpflichtung gegenüber dem Souverän (ich vermeide gern den Begriff „Volk“) empfinden. Ganz offensichtlich ist das langfristige Ziel eine Söldnerarmee und Söldnerpolizei.“
    Die Politkaste versucht auch hier zu spalten, nicht nur das Land, sondern auch die Polizei soll per Migrationswaffe geflutet und destabilisiert werden. Divide et Impera. Man drückt dabei so sehr aufs Tempo, weil man nur ein paar Jahre Zeit dazu hat (US-Kriegspläne). Die Gegenstrategie heißt hinauszögern, wo es nur geht. Wir müssen uns auf die Seite der deutschen Polizei stellen, und die Polizei muss sich auf die Seite der deutschen Eingeborenen stellen.

  8. Sonnenfahrer Mike am

    Wer passt zu uns?
    Grundsätzlich natürlich jeder waschechte Bio-Europäer, egal ob er aus einem
    europäischen Land oder aus Amerika, Afrika, Asien, Neuseeland oder Australien
    zu uns kommt, weil er selbst oder seine Vorfahren dorthin ausgewandert sind.
    Eine echte Bereichung für uns ist dieser waschechte Bio-Europäer aber nur, wenn
    er hier in Deutschland einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten möchte und kann.
    Bei Männern wäre dies grundsätzlich das Einbringen ihrer Arbeitskraft, sei es
    als Unternehmer, Investor, Angestellter und/oder Beamter, bei Frauen natürlich
    auch das Gebären und Erziehen von jungen, uns nachfolgenden, waschechten
    Bio-Europäern, selbst wenn sie später, also wenn die Kinder erwachsen sind,
    keiner anderen Arbeit nachgehen.
    Deutlich weniger schön und sorgar schädlich wäre aber natürlich der Zuzug von
    geistig und/oder körperlich extrem behinderter Menschen sowie der Zuzug von
    Menschen, die wegen erheblicher / extremer Straftaten, wie z.B. Mord, Raub,
    Vergewaltigung, etc. schon vorbestraft sind.
    Und überhaupt nicht zu uns passen alle Nichteuropäer, also alle Araber, Juden,
    Türken, Kurden, Schwarz-Afrikaner, Sinti und Roma, Inder, Pakistaner, etc.
    sowie alle Mischlinge / Kreuzungen aus Europäern und Nichteuropäern.

  9. Es hat noch zu keiner Zeit so eine Flutung mit kulturfremden Personen gegeben, wie das auf Geheiß der deutschen Regierung 2015 möglich wurde. Ich erinnere mich noch deutlich an das Erschrecken vieler Mitbürger, als der Willkommenswahn losging. Und auch an die Rede der Merkel, die live auf PHOENIX übertragen wurde, in der sie dieses Handeln rechtfertigte und sich sogar noch selbst beweihräucherte. Das mulmige Gefühl von damals kann ich heute noch abrufen… Um einer schriftlichen Ausuferung meines Ablehnens vorzubeugen, füge ich lapidar an: Von nun an ging es bergab…

  10. Wir lassen alles rein, was zwei Beine hat. Lesen und schreiben sind Sekundärtugenden. Bringe viele Neubürger auch erst gar nicht mit.

    Preußen ist nicht das CDU-Merkel-Kalifat….

    legal – illegal – scheissegal …….

    Der vollständige ( sic ! ) Wortlaut des neuen CDU-Invasionsgesetzes….

  11. heidi heidegger am

    also gegen paar christl. neger mehr, mit uni-diplom und gut gefülltem sparbuch allerdingens, hätte ich eigentlich nix. lange kerlzz aber! (musterung is a must!: schlüpper runter und dann allerstrengste inspection, quasi), so um die 185cm und nicht aber ämm 18.5cm, das macht taz-leserinnen irre, wie wir sahen im frühsommer, gell?

    • @ HEIDIHEIDA

      Weshalb nur taz-Leserinnen? Das ist diskriminierend.
      Der Alte Fritz soll das schon viel lockerer gesehen haben.

      Im Übrigen hätte der sogar Moscheen bauen lassen,
      (auch für seine langen Kerls) wenn die muslimischen
      Fachkräfte seinerzeit vor Wien nicht aufgehalten worden wären.

      Jetzt müssen sich die verwirrten Potsdamer mit einem alten Pumpenhaus
      begnügen und nennen es sehnsuchtsvoll Moschee.

  12. Jürg Rückert am

    Unsere Motive heute sind ganz anderer Art: überflutender Schuldwahn; kompensatorischer Barmherzigkeitswahn; alter Größenwahn; grassierender Klimawahn; fliegender Rinderwahn; Narzisto-Masochismus; Spaltungsirresein und noch einiges unteres mehr.
    Unsere Oberen rissen die Deiche ein und entfachten eine Springflut. Wir sind in der Phase des abnehmenden Mondes, ohne dass der alte je wieder käme.
    Ich sage das ohne Hoffnung auf Umkehr. Ich sage es nur, um unsere „Hirten“ an den Schandpfahl zu stellen.

  13. Preussen ist weder Volk noch Kultur oder Staat. Preussen ist Stil! Neben den griechischen und dem römischen Stil der einzige, den es in Europa gegeben hat. Ein Stil ist die höchste Kulturentfaltung eines Volkes.
    Daher auch der Neid seiner Feinde; darunter der BRD-Müllhalde und ihres Bevölkerungsgerümpels.
    Als Stil konnte Preussen seine Attraktivität für Angehörige anderer Stämme und Völker, aber auch Kultur- und Religionsgemeinschaften entfalten!

    Der 30jährige Krieg war neben dem II. WK und der BRD/EU/UN die eigentliche große Katastrophe des Dt. Volkes. Zwei Wahnlehren, begründet auf einem semitischen Betrug und symbolisiert durch einen Schwindler, tobten sich auf deutschem Boden aus, während ausländische Lumpen in Rom, Frankreich oder Schweden die Dummheit der Deutschen für ihre Zwecke nutzten.
    In allen drei Auseinandersetzungen war bzw. ist Deutschland das geopolitische Zentrum.

    Toleranz ist der verbrecherische Begriff schlechthin. Diejenigen, die in schlechter Position sind, fordern sie, um die Dominierenden zu desavouieren, an sich selbst irre zu machen und zu entmachten, um selbst in die herrschende Position zu gelangen. Haben sie selbige inne, so gewähren sie selbst den dann unterlegenen Dummköpfen, die glaubten besonders clever zu sein, eine solche Toleranz nicht.
    Beispiele: 68er/Konservative oder Europäer (Deutsche) und raumfremde Invasoren.
    Toleranz … Instrument der Zerstörung.

    • Korrekte Beschreibung, danke Marc Thomas.
      Wollte gerade einen Mehrzeiler absetzen, ihre kurze aber prägnante Abhandlung erspart mir dies.

    • Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Wenn der christliche König Frankreichs seine Pflicht tut,nämlich die Ketzerei zu bekämpfen ,dann macht er das laut Jan van Flocken "infolge ideologischer Ressentiments". Na,da waren die Herrscher von Brandenburg-Preußen, Sachsen u.a. doch aus anderen Holz. Nachdem sie das Eigentum der Kirche eingesackt hatten ,mußte weiter Gewinn gemacht werden.Dazu holten sie Fremde ins Land genau wie heute die Kapitalisten,die an die Stelle der Fürsten getreten sind.Nur konnten die Fürsten sich wenigstens damit herausreden,daß das Land noch einigermaßen leer war und Pest und Cholera immer wieder Platz schufen.

  14. DerSchnitter_Maxx am

    Der Unterschied zwischen damals und heute dabei ist aber … dass ein, fremdregierter, unterworfener, besetzter und nicht (wirklich wahrhaft und nur zum Schein) souveräner (Rumpf-) Staat, nicht das eigene Wohlergehen zum Ziel haben kann oder geschweige … es (nicht gestattet und nicht erlaubt) zum Ziel haben (werden) wird – wie es heute unvermittelt zu spüren, bzw. eindeutig und offenkundig festzustellen, ist. Der Schein (und Zweck) … heiligt (immer) die Mittel des Besatzers und/oder eben der "Kolonialherrschaft" ! So sieht’s leider aus – Ver-Änderung zum positiven ("Wohlergehen") … nicht (wirklich) in Sicht … zum negativen, explizit, aber schon ! Die "Wahrheit" ist leider nicht wirklich für jeden [Minder o. Mehrheit] sichtbar oder erkennbar .. aber "langsam" vernehmbar und hoffentlich spürbar, bzw. ersichtlich – nee ne ?!

  15. Es ist das alte Thema daß Subproletarier niemand als Einwanderer haben möchte. Das hat auch nichts mit "Minderheiten" zu tun. Subproletariat hat jedes Volk, jeder Staat und muß selber für es sorgen. Kein Nachbar läßt sich solche Leute "aufdrücken".
    Auch als meine Tanten Anfang der 50er in die USA einwanderten mußten sie jung und gesund sein (wurde bei der Einreise geprüft), auch brauchten sie einen Bürgen, der, falls sie in dem Land scheiterten, für ihre Rückkehr aufkam.

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