Populisten – und das Blöken der Elitisten

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Sind Populisten eigentlich böse Menschen? Oder sind sie das legitime Gegengewicht zu den Elitisten? Dann müssen sie sich von diesen nicht ausschimpfen lassen.

_ von Dietmar Mehrens

Nichts veranschaulicht die bedenkliche Lage, in die die westlichen Demokratien sich selbst manövriert haben, besser als der Begriff Populismus. Nimmt man etwas genauer unter die Lupe, woher der Begriff eigentlich stammt und was er bedeutet, ist er als Schimpf- oder Tadelwort nicht mehr zu gebrauchen.

Populismus ist abgeleitet von dem lateinischen Wort populus, das heißt Volk. Gemeint sind in einem ganz konservativen Sinne die Menschen die in einem bestimmten Landstrich als einheimisch bezeichnet werden können, weshalb populus auch mit Einwohnerschaft übersetzt werden kann. Durch die Endung „-ismus“ ist ein Wort entstanden, das man wortgetreu übersetzen könnte mit: „Bewegung, die stark auf die Interessen des (einheimischen) Volkes ausgerichtet ist“.

Popularen und Optimaten

Im Senat der römischen Republik, den die meisten heute nur noch aus Asterix kennen, gab es die Gruppierung der Popularen, die „Volkspartei“. Die Brüder Gaius und Tiberius Gracchus setzten sich als Vertreter der Popularen für die Interessen des Volkes ein. Von ihrer Landreform (133 v. Chr.) profitierten die Besitzlosen und Unterprivilegierten. Heute würde man die Popularen Demokraten nennen. Denn die griechische Entsprechung zu populus lautet demos. Unser Wort Demokratie (Volksherrschaft) ist davon abgeleitet.

Gelten als Populisten: Die AfD-Politiker Alexander Gauland und Alice Weidel im Bundestag. | Foto: photocosmos1, Shutterstock.com

Die Gegner der Popularen hießen Optimaten. Sie setzten sich für die Vorherrschaft der „Optimalen“ im Reich ein, einer adligen Elite, einer Auslese der Besten. Ihre Überzeugung, dass es besser sei, das Volk zu bevormunden als es mitbestimmen zu lassen, weist die Optimaten als Verfechter der Aristokratie bzw. des Elitismus aus, was man übersetzen könnte als „Bewegung, die stark auf die Interessen einer gesellschaftlichen (oder globalen) Elite ausgerichtet ist“. Die Gegensatzpaare lauten also: Demokratie – Aristokratie, Volk – Elite, Populismus – Elitismus. So gesehen ist die Wortkreation Populismus ein grandioses Eigentor derjenigen, die nun nicht länger kaschieren können, wer sie sind und wessen Interessen sie vertreten. Es sind nicht die des Volkes.

Selbstherrliche Eliten

Elitistische Politik ist daran zu erkennen, dass sie zuallererst den Oberen dient. Sie manifestiert sich in Abmachungen zwischen politischen Entscheidungsträgern und Wirtschaftsbonzen, bei denen über Millionen von Steuergeldern verfügt wird, als müssten die Geldnoten nur gedruckt und nicht mühsam erst vom gemeinen Volk erwirtschaftet und anschließend vom Fiskus eingezogen werden.

Von solchen Abmachungen erfährt der einfache Bürger immer erst dann, wenn es zu spät ist, wenn etwas schief gelaufen ist: Der Skandal um die HSH-Nordbank, Millionen-Darlehen in dreistelliger Höhe für Airbus und Air Berlin, die die Staatskasse abschreiben kann, weil die begünstigten Konzerne sich verspekuliert haben, das sind die derzeit markantesten Beispiele für den Selbstbedienungsladen, als den die Eliten Steuergelder auffassen. Das teuerste elitistische Projekt im Europa des 21. Jahrhunderts war es, Griechenland im Euro-Raum zu halten.

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Für Otto Normalverbraucher wird elitistische Politik konkret, wenn er sein voll funktionsfähiges TV-Empfangsgerät wegschmeißen kann und sich ein neues kaufen muss, um weiter fernsehen zu können. Die Profiteure dieser Elektroschrottvermehrungsaktion behaupten dreist, dass die Bürger diese neue Technologie wünschten, aber gefragt hat sie mal wieder keiner. Die Elitisten, die an den Strippen ziehen, haben ihnen die Entscheidung wie üblich selbstherrlich abgenommen.

Die einstigen Öko-Revoluzzer von den Grünen haben keinen Piep des Protests von sich gegeben. Sie sind längst in den elitistischen Machtzirkel aufgerückt und sitzen selber gern im Ikea-Sofa vorm HD-Fernseher, während in der auf 22 Grad hochgeheizten Küche der Kühlschrank brummt und ihr Bio-Gemüse wieder auf 7 Grad runterkühlt. Hauptsache, der Kühlschrank und der HD-Fernseher laufen mit Ökostrom, geliefert von den potthässlichen Windrädern, die jetzt überall die Landschaft verschandeln.

Schimpfwort Populist

Das Volk dagegen, das sind Menschen wie – denken wir uns mal einen Fantasienamen aus – Erika Müller aus Boostedt, die ihr Dorf seit ein paar Jahren nicht mehr wiedererkennt, die beim Arzt im Wartezimmer sitzt oder bei Netto in der Schlange steht und sich von einem babylonischen Sprachgewirr umgeben sieht. Und die das nicht gut findet. Den kosmopolitischen Eliten, den Unternehmern, denen egal ist, woher die dringend benötigten Fachkräfte kommen – Hauptsache der Rubel rollt –, den Robert Habecks, Marius Müller-Westernhagens und Senta Bergers dieser Welt, deren Zuhause theoretisch überall sein kann, ihnen sind solche Nöte fremd.

Wenn sie am Herd stehen oder Wäsche in die Maschine stopfen, dann nicht, weil sie müssen, sondern weil sie Spaß daran haben, mal in die Rolle des Unterprivilegierten zu schlüpfen. Wenn es wirklich eng wird mit Familie und Beruf, tippen sie auf ihrem I-Phone schnell eine Whatsapp-Nachricht an die Nanny. Und zwischen Thomas Gottschalk und Angela Merkel auf Einlass zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth zu warten fühlt sich sicher auch anders an als der Stehplatz in der Kassenschlange bei Penny.

Doch es sind die Besserverdiener, die Eliten aus Wirtschaft, Politik, Medien- und Kulturbetrieb, die über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ihren persönlichen Lautsprecher über Erika Müller, die diesen Lautsprecher auch noch per Zwangsgebühr finanziert, den Stab brechen dürfen, die ihr sagen dürfen, dass sie falsch denkt, dass sie intolerant ist, dass sie hasst und hetzt, mit einem Wort: dass sie eine Populistin ist.

„Wir sind das Volk!“

Alain de Benoist

Der französische Philosoph Alain de Benoist sagt: „Populismus ist keine Ideologie, sondern ein Stil.“ Ein Interview dazu mit ihm finden Sie in COMPACT 1/2019 oder bei Digital+ | Foto: COMPACT

Der Populist – wichtigster Lebensraum dieser neuen Spezies Mensch ist offenbar der Osten dieser Republik. Hier weht der Wind für Elitisten rauer als anderswo. Warum? Weil man in diesem Landstrich 40 Jahre Erfahrung damit hat, von einer selbstgefälligen, abgehobenen und aufgeblasenen Elite gegängelt und von manipulativen Staatsmedien, deren Schafsköpfe nur brav nachblökten, was die Politik ihnen vorblökte, für dumm verkauft zu werden. In reichlich populistischer Manier haben die Bewohner sich dagegen aufgelehnt mit der Parole, die die dekadente SED-Diktatur schließlich zu Fall brachte: „Wir sind das Volk!“ Die damaligen Feinde des Sozialismus sind die Populisten von heute.

Kein Demokrat kann die Rückkehr zur Aristokratie wünschen. Wenn aber Demokratie tatsächlich Volksherrschaft bedeutet und nicht die Herrschaft einer arroganten Elite, dann können Erika Müller und alle, die so denken wie sie, das eigens für sie erfundene und von den Elitisten in schafsköpfiger Eintracht dauergeblökte Scheltwort achselzuckend zur Kenntnis nehmen. Erika Müller ist kein böser Mensch. Sie ist das Volk. Sie ist Deutschland.


_ Dietmar Mehrens war als Hochschullehrer an Universitäten im In- und Ausland tätig. Bis 2014 nahm er einen Lehrauftrag für Area Studies an der Universität Rostock wahr. Heute lebt er in der Metropolregion Hamburg und betätigt sich als freier Autor («Böse Falle Ehe für alle») und Publizist. In COMPACT 4/2019 schrieb er über den neuen Asterix-Film. Sofort lesen können Sie den Beitrag mit Digital+.

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28 Kommentare

  1. Avatar
    Hans Husten am

    Rechtspopulisten….die Kriegsgewinnler des Hass geschürten Kampfes gegen Andersgläubige. Wären Muslime in Europa maßgeblich ……würden sie der schwarzen Flagge folgen ♧☆♧☆

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    Egal ob das System der Elite nun Aristrokratie, Diktatur oder anders heißt, Eliten sind solche, nicht weil sie besser oder fähiger als die Anderen sind, sondern weil sie mehr besitzen! Mag sein, daß sie einst damit anfingen, weil sie die größere Klappe besaßen, Leute besser beeinflussen können, körperlich Macht über Andere ausüben – heute sind es die, die sich den größten Reichtum verschafft haben und alle Revolutionen sind im Grunde daran gescheitert, daß die Revolutionäre das nicht wirklich ändern, sondern Herrscher an Stelle der Herrschenden sein wollten!
    Tatsächlich gab es wirklich egalitäre Kulturen bei den ersten Bauernkulturen, die Landwirtschaft als erste betrieben, wie der Donau- und der Induskultur. Die Donaukultur wurde durch eindringende Nomaden vernichtet, die als "Neuerungen" Eliten und Waffen mitbrachten, die diese Kultur zuvor nicht kannte.
    Eliten(un)wesen, Waffen und Völkermord gehören also zusammen! Und es gibt Historiker, die diese Entwicklung vor 7000J. noch als Fortschritt ansehen! Man sieht also, Fortschritt muß alles Andere als positiv sein!

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    Bis vor Kurzem bedeutete "Elite" etwas Gutes. Z.B. war eine Elitetruppe eine Truppe besonders bewährter,ausgesuchter Soldaten. "Elite" als Bezeichnung für gerissene,schurkische "Leistungsträger" ist deshalb ziemlich fehl am Platz.

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    Alle Demokraten sind Populisten. Sie kaufen die Stimmen des Pöbels am Wahltag für lau und reichen sie gegen einen kleinen Aufpreis an uns Bessergestellte weiter. Ohne diese politische Willensbildung hätte mein Pyramidenbau angeblich weniger Legitimation, heißt es. Aber so: Das Volk will ihn!

    Das funktioniert wie mit der Trennung zwischen Geschäftsbanken und Investmentbanken in der Finanzwirtschaft. Chinese Walls vermeiden Interessenkonflikte, Rückkopplungen und Systemzusammenbrüche.

    Oder denkt nur an die Entwicklung der Blut-Hirn-Schranke im Tierreich oder die Ionenpumpen und -Kanäle der Biochemie. Alternativlose Trennmechanismen und völlig natürlich. Dabei sein ist alles, sag ich euch!

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      heidi heidegger am

      Pyramidenbau kennt die heidi noch aus 1985: wenn der Sänger ner xbeliebigen Punker-Bänd auf den Oberschenkeln der Bassistin und des Gitarristen stand und thronte und poste-posierte..ja halt so Poser-Bänds wie THE CULT oder äh weissnimma..ja-jedenfalls das Publikum so: "mach(t) die Pyramide!" auf hamburgerisch klingt es etwas so: [ Pirroahmiidaé ] LOL

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        Vielleicht gehört ihr zur selben Haplogruppe. Lasst euch mal testen und vergleicht eure Ergebnisse. Ich drück euch die Daumen!

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        heidi heidegger am

        @Gabi am 27. März 2019 09:37

        *knurr* (Siggi-)Sokrates&(Heidi-)Heidegger spielen in der gleichen Liga. Da brauchste nix drücken, hihi..

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        heidi heidegger am

        der Ennesto Monte (mit ²operiertem Penis) in mimimir sagt quasi: "Ich muss hier was ganz schnell ²gerade stellen. Bitte keine Beleidigungen an Gabi "Helena" Fürst, war in einem (ebenfalls bereits wieder gelöschten) Post zu lesen. Und weiter: "Sie hat sich bisschen unglücklich ausgedrückt, ich bin der, der Schluss gemacht hat. Sie war verliebt, ich konnte diese Liebe leider nicht zurückgeben. Deswegen ist es gut, dass jeder seinen Weg (im Forum ) geht." LOL

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    Gernulf Schalow am

    "Welche Parteien ?" war die Gegenfrage, als ein deutscher Reisender nach der Gegenwehr jener in Deutschland Herrschenden fragte, nachdem diesem die Wahlvorschläge aus der Stadt gezeigt worden waren, einer ganz normal funktionierenden Demokratie dort: Die Leute schlagen Kandidaten vor, müssen diese begründen und sich vorstellen. In Versammlungen wird darüber gesprochen. – "Und wenn man nicht rankommt ?" die Frage des Reisenden: "Am Ausgang auf einen Zettel vermerken. Die Versammlung wird dann fortgesetzt", antwortet der Archivar. "Und wenn die Presse es nicht mitteilt ?" "Hauswurfsendung", der Archivar.
    Hat solche Demokratie Vorteile ? – Das Land ist überbevölkert !
    Die Leute sprechen englisch dort, in den Gerichtsgebäuden französisch.
    Der Berliner Generalstaatsanwalt wurden Einzelheiten geschrieben. Sie hat keine Erlaubnis, gegen undemokratische Pg´s vorzugehen.
    Etwa 50 Verlagen ist in einem Bd. III einer Buchserie über Architektur und Städtebau diese Veröffentlichung erfolglos angeboten worden. Karl Krämer, einer der wichtigsten Verlage im Baubereich, war plötzlich persönlich am Telefon. Der Senior wünschte eine Leseprobe. Seine Tochter Gudrun lehnte zwei Tage später aus internen Gründen ab. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern, so Ederer oder Wiszorek, kann man diese Gründe nachlesen.

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    Glück Auf! am

    In den Niederlanden hat der "Nationalist und Rechtspopulist" – so die SZ – Thierry Baudet letzte Woche die wichtige Provinzwahl gewonnen, er ließ die Wilders-Partei weit hinter sich zurück. Nun wird er öffentlich mit dem Tode bedroht, wie aus dem eingebetteten Video des Links ersichtlich:
    https://www.telegraaf.nl/nieuws/3343298/bedreigingen-onacceptabel

    Baudet ist tatsächlich Populist und hat seine Position in dem Buch "Der Angriff auf den Nationalstaat" (Kopp-Verlag) klar dargelegt. Für die etablierten Kräfte gefährlich: Die Rutte-Koalition hat keine Mehrheit mehr in der Provinzkammer (vergleichbar mit dem Bundesrat).

    Hier noch ein Link zum SZ-Artikel: https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-wahl-baudet-rechtspopulisten-1.4377127!amp

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    Heute werden sie "Populisten" genannt.
    In der DDR "Konterrevolutionäre"
    In einem anderen System "Volksschädlinge"
    Irgendwie ändern sich nur die Bezeichnungen
    Inhaltlich geht es darum, Kritiker und jede noch so berechtigte Kritik am herrschenden System zu brandmarken….
    Und da sind sich gerade Anhänger des X-Sozialismus sehr ähnlich.
    Egal. ob X für National, InterNational oder eine sonstige Ausprägung des Sozialismus steht….

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    brokendriver am

    Rechtspopulisten sind die wahren und einzigen Gutmenschen.

    Sie sind Verfolgte des rot-grün-versiften CDU-SPD-Regimes.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Nicht der Mensch und niemals das Volk … stehen bei diesem -ekelerregensten- Polit-Geschmeiß -ever- im Vordergrund … sondern … bei denen zählt nur, die richtige -geistesgestörte- Gesinnung ! 😉

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      DerSchnitter_Maxx am

      +++ MOB-TICKER +++ Flashmob auf Frankfurter Einkaufsstraße eskaliert ! +++

      Sind das Testläufe … oder hat die feindliche Übernahme schon begonnen ? 😉

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        brokendriver am

        Die Islamisierung Deutschlands in in vollem Gange !

        Geh´doch durch deutsche Großstädte wie Hamburg, Ingolstadt, Berlin,
        Duisburg….

        Ich war da. Ich habe die Invasoren gesehen.

        Oder fragt doch mal die vergewaltigten Frauen auf der Kölner Domplatte

        2015/ 2016….

        Die wurden bereits feindlich übernommen und angegriffen…

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      brokendriver am

      Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß wir von

      Idioten und Pychopathen "regiert" werden ?

  10. Avatar
    Robert Gollwitzer am

    Ausgezeichneter Beitrag! Darf ich den veröffentlichen? www.alternative-rechte.org

  11. Avatar

    "Die Macht der Clans"

    Klappentext:
    Verbraucher | Volle Kanne – Die Macht der Clans in Deutschland

    Seit Jahren machen die Straftaten arabischer Großfamilien Schlagzeilen. Welche Clans gibt es in Deutschland und warum wurde die Clan-Kriminalität lange Zeit unterschätzt? Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter klärt auf.

    ??? Unterschätzt ???
    Sorry das glauben Honk’s !!!
    Das ist plausibel volle Absicht im Plan der Vernichtung !!!

  12. Avatar
    Lila Luxemburg am

    "Kein Demokrat kann die Rückkehr zur Aristokratie wünschen."

    Na ja …

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      Paraschuter am

      Die Meritokratie wäre eine gangbare Alternative.
      Hinter unserer Vorstellung von Demokratie, also der Herrschaft des Volkes, steckt vor allen Dingen die Meritokratie, die Idee von der Herrschaft der Leistungsträger, der Tüchtigen also, die sich im Hier und Jetzt Verdienste erwerben. Wer etwas leistet, soll etwas werden. Das ist die Grundlage unseres Weltbilds. Die Leistungsgesellschaft, das sind wir selbst.

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        Ebend nicht gangbar. Jeder hält das,was e r tut, für meritum.Andere halten das selbe nur für Schxxxxx. Wer soll nun entscheiden,was objektiv stimmt? (Was soll das heißen: "ParaSchuter" ? Der Parachute (i.d. Fallschirm) schreibt sich ohne "S".)

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      Kann kein Demokrat,weil er dann ja kein Demokrat mehr wäre,logisch. Nur ist ein Demokrat ein Geisteskranker,und zwar um so stärker,je entschiedener er Demokrat ist. Man vergleiche die Jahrhunderte der sanften,fast immer weisen Fürstenherrschaft mit den jetzt 100 Jahre alten Hexenkessel "Demokratie" in Deutschland. Wer sich dann immer noch mit geschwellter Brust als "Demokrat" bezeichnet, ist ein Narr.

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    Der Begriff Populismus wurde verbreitet, seit Merkel an der Macht ist. Also kann Populismus in Deutschland nur eine Reaktion auf die Politik der CDU sein. Elitismus- ja, denn die Partei dient den Industrialisten, sprich Eliten. Der Bürger befindet sich in einer fatalen Zange zwischen Elitendienern und Sozialisten. Denn die SPD schröpft auch den Steuerzahler, selbst beim Rentner machen sie nicht halt, Agenda 2010. Sie schröpft das ab, was der Bürger durch die Elitenbespassung verdient hat. Leider wird das Gegengewicht zum Populismus nicht vollends angesprochen. Nämlich den von Merkel gehuldigten "Multilateralismus". Bei jeder ihrer Reden predigt sie Begriff wie eine Mantra. Was wir hier erleben ist das Produkt von Merkels sektenartiger Pervertierung von Multilateralismus. Der Begriff eignet sich hervorragend, denn er wird noch weniger verstanden als "Populismus", wobei sie Multilateralismus über Jahre hinweg gepredigt hat ohne dass jemand wusste, was sie eigentlich meinte. Wie bei den Finanzgräbern wurde die Bedeutung dessen erst klar, als es schon zu spät war. Und jetzt sind sie nun mal da.

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      Ei fein,wir haben ein neues Wort. Nicht mehr Großstadt,sondern "Metropolregion",uffa.

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