Plant Petry schon die Parteispaltung?

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Empörende Informationen eines Petry/Pretzell-Vertrauten.

Einen Tag vor dem AfD-Parteitag liegen die Nerven blank. Frauke Petry hat ihre Ambitionen auf eine Spitzenkandidatur aufgegeben – und auch ihr Antrag auf eine realpolitische Umorientierung der Partei hat bisher kaum einen prominenten Unterstützer.

Bliebe ihr eigentlich nur noch, sich künftig wieder auf ihre Qualitäten als Team-Playerin zu besinnen. Doch ein Artikel von correctiv, übernommen auch von der Tageszeitung Merkur aus München, verweist auf eine andere Möglichkeit: „Ein Parteifunktionär aus dem engen Umfeld von Frauke Petry und Marcus Pretzell sagte gegenüber CORRECTIV, dass das AfD-Paar zu der Überzeugung gelangt sei, auf Dauer mit Gauland und Höcke nicht gemeinsam in der Partei sein zu können.

Deshalb wolle man jetzt noch gute Miene zum bösen Spiel machen und die Wahlen in NRW und auf Bundesebene abwarten. Sollte es bis dahin aber nicht gelungen sein, die AfD auf einen sogenannten realpolitischen Kurs zu zwingen und Höcke aus der Partei zu drängen, haben die Anhänger des Petry-Lagers dieses Szenario entworfen: Sie wollen nach der Bundestagswahl mit ihren Abgeordneten die AfD-Fraktionen im Bundestag und in den Landtagen verlassen und eine neu e Partei gründen – eine Art bundesweite CSU.“

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Auf die neue Nachrichtenlage reagierten Bundesvorstandsmitglieder heute mit Empörung. Alexander Gauland warf Petry offen „Spaltung“ vor, Armin Paul Hampel forderte sie indirekt zur Niederlegung des Parteivorsitzes auf, Jörg Meuthen und André Poggenburg stellten indirekt ihren Anspruch auf den Vorsitz in der künftigen Bundestagsfraktion in Frage. Tatsächlich zeigt eine Übersicht über die bisher aussichtsreichen Kandidaten, dass Petry höchstens auf 1/3 der künftigen Bundestagsabgeordneten zählen kann.

Über die Zwischenergebnisse des ersten Tages des AfD-Bundesparteitages halte ich Sie per Videokommentar am morgigen Samstagnachmittag auf dem laufenden.

Am Sonntagabend werde ich per Video Bilanz ziehen und auch das wichtigere Ereignis des Wochenendes behandeln: die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl.

Die Videos wird man hier, auf COMPACT-Online, auf Youtube und auf Facebook finden können.

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

49 Kommentare

  1. brokendriver am

    Kleine Wiederholung:

    Petry/Pretzell….haben fertig….Abgang………..

  2. Reinhold Staubach am

    Petry/Pretzell

    Lieber Herr Elsässer,
    Sie, persönlich, sind Pretzell-Geschädigter. Darf man sagen, oder?
    Nachdem Sie bzw. Compact überraschenderweise von der NRW-AfD abgewiesen wurden.
    Sie werden es im Lichte so einer Lage einem unbeteiligten Leser nicht verübeln, daß Sie
    das Thema Petry/Pretzell in einem besonderen Lichte sehen?

    Sie geben sich viel Mühe, im Rahmen zu bleiben. Aber der Stachel sitzt. Und das kann man zwischen den Zeilen lesen.
    Ich mag Compact und bin dankbar für Ihre Arbeit.
    Aber… unvoreingenommen sind Sie nicht mehr.
    Beste Grüße
    Reinhold Staubach

    • Sehr geehrter Herr Staubach,

      ich teile ihre Einschätzung kann aber auch Herrn Elsässer vollkommen verstehen. Herr Pretzell hat dem COMPACT Magazin durch seine Interventionen und üble Nachrede empfindlich geschadet. Das Verhalten von Pretzell mag juristisch korrekt gewesen sein, aber menschlich, journalistisch und auch geschäftlich war es unredlich.

      Leider hat auch Frau Weidel mit hoher Wahrscheinlichkeit den Boykott des COMPACT Magazins aus unverständlichen Gründen und Solidarität zu Petry mitgetragen. Obwohl Weidel in der JF und in anderen Publikationen fleissig Interviews gab, wurde das COMPACT Magazin stets ignoriert bzw. ausgegrenzt. Die Ursachen waren vermutlich die Nähe des COMPACT Magazins zu Protagonisten, wie Andre Poggenburg und Björn Höcke. also den AFD Vertretern, die PP in den letzten Monaten auch im Bundesvorstand mit Hilfe von Weidel erbittert bekämpft hat und politisch neutralisieren wollten.

      Weidel halte ich dabei zu Gute, dass sie tatsächlich aus politischen Überzeugungen handelte. PP ging es jedoch um die eigene Karriere und der frühzeitigen Eliminierung politischer Herausforderer.

      Ich hoffe, Frau Weidel gibt nun ihre starre Haltung gegenüber dem COMPACT Magazin auf. Denn auch die Leser des COMPACT Magazins sind Kompetenz und gute Argumente auf den Themenfeldern EURO, Finanzen, Sozialsysteme, usw. durchaus aufgeschlossen. Hier kann Sie überzeugen und viel Terrain gut machen.

      Viele Grüsse,

      HvH

  3. Wenn die das jetzt noch vor der BTW so durchgezogen hätten, hätte die Basis sie wahrscheinlich auf dem Parteitag gegrillt. Nach den Wahlen werden sie dann analysierend zusammenfassen, man hätte ja so und so viel % Wählerstimmen mehr haben können, hätte man nur auf sie gehört und sich brav besser angepasst. Schuld ist einzig und allein Höcke blablabla…
    Würde man konsequenterweise zusammenstehen, könnte man aufgrund der weiteren Entwicklung zur nächsten BTW 2021 mit Sicherheit ein weitaus besseres Ergebnis einfahren – eben ähnlich wie in Holland und Frankreich – aber nein, man muss ja erstmal schon wieder spalten.
    Da die beiden Spaltpilze aber jetzt nur noch 1/3 der künftigen Bundestagsabgeordneten und an der Basis sicherlich nicht mehr Personen hinter sich haben, wird die AfD an sich hoffentlich nicht allzu viel Schaden dadurch erleiden, sich dann eindeutiger und besser profilieren und mit einer Neuaufstellung und klarerer Ausrichtung gestärkt daraus hervorgehen können.

    Ein klärendes Gewitter war da ja allemal überfällig.

  4. VOM PARTEITAG IN KÖLN

    Laute Rufe und Beifall für Petry – FRAUKE.. FRAUKE

    Es scheint so als hätten die Delegierten alle verstanden.

    Aus den überall angekündigten 50 tsnd. Demonstranten sind gerade einmal 1000 geworden, wenn es denn überhaupt so viele sind.

    Wenn das kein Beweis ist das massiv gegen die AfD in der Presse geschürt und lanciert wird, dann weiß ich nicht. In allen Berichten haben sie ein Szenario gemalt, die Wirklicheit sieht anders aus.

  5. Petry ist eine begnadete Selbstdarstellerin. Wer gesehen hat, wie sie auf Knopfdruck vor Selbstmitleid losheult,
    weiß, dass sie eine machtbesessene Psychopatin ist.
    In Baden-Württemberg haben wir noch so eine klebrige Dame, eine 39jährige Lesbe. Wer holt sich solches Personal an Bord ? Das ist eindeutige eine Grüne…die AFD ist durchseucht von falschem Personal seit Anbeginn.
    Die Mächtigen haben jede Menge falsche Fuffziger eingeschleusst. Man erkennt sie daran, dass sie anders handeln als reden.

    • Nur mal so: Eine Lesbe muss nicht zwangsläufig eine Grüne sein. Ich bin auch Lesbe und muss kotzen, wenn ich die Grünen im Fernsehen sehe.
      Eigentlich sollten ja überwiegend alle Schwulen und Lesben AfD wählen, da wir die ersten sind, die bis zum Hals eingebuddelt oder als "Ungläubige" und "Sündige" abgeknallt werden, wenn das Kalifat kommt. Dass in der Tat viele Homosexuelle sich links orientieren, ist mir ein Rätsel, habe mich auch schon mit vielen im Freundes- und Bekanntenkreis darüber entzweit. Ich glaube, sie sind einfach zu naiv und weltfremd.
      Wenn die Lesbe, von der Sie reden, Alice Weidel sein sollte, von der ich ein sehr intelligentes Interview in der FAS gelesen habe, muss ich Ihnen vehement widersprechen. Die ist ganz sicher kein falscher Fuffziger.

      • Naivität und Weltfremdheit trifft es wohl ganz gut – aber sicherlich spielt auch Opportunismus eine sehr große Rolle. In der Masse fühlt man sich eben erlesen und auf der richtigen Seite.

      • Frau Weidel ist leider durch ihre berufliche Biographie bei Goldman-Sachs aufgefallen. Ich möchte jetzt nicht darlegen, was man mit der Zockerbude "wirtschaftlich" in Verbindung bringt. Wenn Sie also Frau Dr. Weidel für die geeignete Kandidatin halten, so wäre es vergleichbar, wenn Sie den Papst als geeigneten Anwalt der Homosexuellen ansehen.

      • Wenn Du den Parteitag verfolgst, musst auch Du erkennen, wer die wahren U-Boote in der AfD sind. Es sind all jene, die nach Meuthens Rede im Vorstand teilnahmslos geglotzt und nicht geklatscht haben. Schau Dir Petry oder Weidel an.

      • Liebe Cora, über Frau Weidel kann man geteilter Meinung sein. Ich wollte Ihnen jedoch bei dem anderen Thema die Hand reichen. Als jemand, der früher selbst (verbal) sehr scharf gegen die Akzeptanz von Homosexualität vorgegangen ist, hat sich meine Ansicht dazu grundlegend geändert. Der von mir reklamierte Schaden für die Gesellschaft rührt fast ausschließlich von gewissen Demonstrationszügen, auf denen Perversität öffentlich gefeiert wird. Nach der Aussage eines Homosexuellen, der Christopher-Street-Day & Co. selbst wortwörtlich als „ekelhafte Schwuchtelparaden“ bezeichnete, ist mir klargeworden, daß über desses Bewertung keineswegs Einigkeit herrscht. Und das Abartige daran sind im Grunde nicht die homosexuellen Teilnehmer sondern die aufdringlich und extrem überspannte Sexualität überhaupt. Einen ähnlichgearteten Umzug heterosexueller Fetischisten oder BDSM-Anhänger möchte ich auch weder selbst auf unseren Straßen sehen noch meinen Kindern erklären müssen.

        Und dann sind wir beim Wesentlichen: Wo ist denn das Grundproblem, bzw. gibt es denn eigentlich überhaupt eines? Am Zusammenleben wird es nicht hängen, gegen eine WG zweier Frauen oder zweier Männer sagt immerhin auch keiner etwas. Und mit Verlaub: In den Schlafzimmern hat der Staat gelinde gesagt überhaupt nichts verloren. Dort besteht keine Öffentlichkeit, die geschützt werden müßte und es muß zwei erwachsene Menschen gestattet sein, in Einvernehmlichkeit zu tun und zu lassen, was sie für richtig halten – gänzlich unabhängig von irgendwelchen Orientierungen.

        Man könnte Homosexualität moralisch verdammen. Aber das hätte, wenn man konsequent sein wollte (bitteschön!), immense Auswirkungen. Denn primär ließe sich solchen Paaren vorwerfen, daß sie nicht direkt zum Volkserhalt beitragen. Nur: Was ist mit heterosexuellen Menschen, die keine Familie gründen? Was gar mit Paaren, die einem hedonistischen Lebensentwurf folgen und sich bewußt gegen Kinder entscheiden? Und ist dann nicht immernoch der Ehemann, der seine Frau durch Fremdgehen betrügt, schlimmer zu bewerten, weil er eine tatsächliche (!) Ehe gefährdet, anstatt bloß wie die Ehelosen einen theoretischen Schaden zu verursachen? Schon durch den geringen Anteil an der Bevölkerungsmasse spielen Homosexuelle hier, wenn man ehrlich ist, eine absolut untergeordnete Rolle und es gäbe ganz andere „Baustellen“. Sie bieten allerdings viel Angriffsfläche durch ihre Tendenz zum „Schrillen“. Wäre das nicht, müßte man als Hetero einfach schulterzuckend feststellen: „Betrifft mich nicht“. Und dann gilt: Leben und leben lassen.

        Die „linken“ Homosexuellen erzeugen hier das Problem eigentlich erst: Sie drängen in die Öffentlichkeit und belästigen und bedrängen andere. Ich möchte auch keine Männer sehen, die sich küssen. Konsequenz für mich: Ich treibe mich nicht in Schwulenbars herum. Mit dieser „Einschränkung“ kann ich sehr gut leben. Akzeptieren, daß unterschiedliche Menschen unterschiedliche Lebensentwürfe haben, kann ich ohne weiteres. Tolerieren sowieso. Übel wird es, wenn irgendwelche Gestalten angekrochen kommen und „Respekt“ einfordern. Was soll dieser Unsinn? Da gibt es nichts zu respektieren! Ich kann respektieren, wenn einer streng gläubig ist und alle Gebote seiner Religion hält und es nötigt mir Respekt ab, wenn jemand einen hohen Berg besteigt. Aber ein „du bist also schwul? Respekt!“ ist so absurd, als würde man jemandem Respekt zollen, weil diese(r) braune/schwarze/blonde/rote Haare hat – oder dünne/dicke Lippen. Und bei dieser penetranten Forderung von „Gleichstellung“ schwillt mir auch der Kamm. Die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau mit der Aussicht, Kinder zur Welt zu bringen. Wer keine eingehen möchte, der läßt es. Sich hier „zurückgesetzt“ zu fühlen, weil man im Falle sich gegenseitig ausschließender Dinge nicht „alles haben“ kann, ist ziemlich lästig. Ich kann mir auch nicht buntgefärbte Rastalocken beilegen, einen Nasenring setzen lassen und mich dann beklagen, warum mich keine Bank an den Schalter setzt.

        Ergo: Ruhe für euch, aber auch Ruhe für uns. So funktioniert Gesellschaft und so können wir gemeinsam versuchen, unser Land wieder in Ordnung zu bringen. Haß und Ablehnung untereinander ist so ziemlich das letzte, was wir brauchen. Und ja, hier fasse ich mir auch an die eigene Nase, da ich in der Vergangenheit eher zur Verhärtung der Fronten als zur Entspannung beigetragen habe.

      • Guten Tag CORA,

        das haben Sie sehr gut erkannt. Ich verstehe diese Leute auch nicht. Kennen Sie den Roman "Unterwerfung" von Michel Houellebecq? Wenn der Streit zu eskalieren droht, sage ich immer, dass sie es ja selbst wissen und für sich entscheiden müssen. Wenn es hart auf hart kommt, können die Männer sich immer noch mit dem Islam und dem Patriarchat arrangieren. Die Frauen und die Homosexuellen werden allerdings garantiert die großen Verlierer sein.

        Frau Weidels Beiträge zielen wirklich auf den Kern. Sie ist gegen Abschaffung des Bargeldes. Gegen negative Zinsen, EURO-Rettung, riesiges Vermögensverluste bzw. versteckte Bürgschaften in den TARGET2 Salden.

        Die Abschaffung des Bargeldes bedeutet die Abschaffung des freien Bürgers. Es bedeutet Versklavung. Mal ganz einfach ausgedrückt. Wenn das Bargeld abgeschafft wird, weiss Frau Merkel, aber auch Tim Cook von jedem Bürger zu jeder Zeit wieviel Geld er für Bücher, für Zahnpasta, für Urlaub, für Bildung, für den Immobilienkredit usw. ausgibt. Wo er sich aufhält, wo er einkauft, wen er kennt. Ohne Bargeld kann der negative Zins, also eine Vermögenssteuer ab dem ersten EURO für alle Bürger beliebig erhöht werden. Dann leben wir in einem totalitären Staat und viele Bürger haben nicht die geringste Ahnung, was auf sie zukommt, nämlich Schwarzmarkt, Tauschhandel und Kriminalisierung von allen Rechtsgeschäften, die dieser totalitäre Staat nicht mehr anbietet.

        Ich unterstütze Weidel’s Positionen vollkommen und hoffe nur, dass die Beiträge und Stellungnahmen tatsächlich aus ihrer Feder stammen bzw. stammten.

        Grüsse,

        HvH

    • Guten Abend ADEPT,

      sie sollten weniger medizinische Ferndiagnosen stellen.

      1. Was ist falsch daran, wenn eine Politikerin machtbesessen ist. Wie Sie sehen kann diese Charaktermerkmal manchmal förderlich, aber manchmal, so wie in Köln, abträglich für die Karriere sein. Zumal wenn man versucht aus einer Partei einen autokratischen Familienbetrieb zu machen.

      2. Ich finde es korrekt, dass Frau Weidel auch im Privatbereich die Karten auf den Tisch legt. Alles weitere braucht hier nicht diskutiert werden, weil es eben privat ist. Ja, Frau Weidel wirkt etwas kühl, hölzern und arrogant, so wie eine Jahrgangsbeste oder Klassenlehrerin. Da aber im Finanzbereich selten gekuschelt wird und man auch nicht der volkstümliche Kumpeltyp sein muss, der mit jedem ein Maß Bier und eine Weischwurscht verdrücken muss, ist das eher ein Problem für sie, um Mehrheiten für ihre Positionen zu finden. Ja, Frau Weidel ist CDU nah, weil sie mal ein Stipendium der Konrad-Adenauer Stiftung hatte. Aber das sollte nicht zu sehr irritieren. Ich selbst hätte auch beinahe mal im Zuge der Physik Olympiade ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes bekommen. Wenn man so jung ist, freut man sich einfach über den Geldsegen und fragt nicht wie es um die politische Ausrichtung des Geldgebers steht. Genauso steht es mit der Nähe zu Goldman Sachs. Eine Anstellung dort bedeutet zunächst einmal eine Aufwertung des Lebenslaufs. Ob man dort als "Securities Specialist" für lau drei Monate Kaffee gekocht hat oder einfach nur ausgebeutet wurde, kann man ja verschweigen. Die meisten Leute in der Finanzbranche sind finanziell kleine Lichter. Sie arbeiten FÜR die Finanzelite gehören aber ganz sicher nicht dazu, sind also kein Teil von ihr. Wäre Frau Weidel bei GS erfolgreich gewesen, wäre sie noch dabei. War sie erfolgreich und ist trotzdem gegangen, spricht das eher für ihren Charakter. Frau Weidel hat für die Landtagswahl in BW sogar Wahlkampf gemacht. Ihr Wahlkampfstand wurde sogar angegriffen. Ich habe sie auch mal bei einem Vortrag in Friedrichhafen gesehen. Da ging es anfangs auch eher ungemütlich zu. Bei Frau Weidel hat mich inhaltlich bisher nur ihre Unterstützung des Parteiausschlussverfahrens gegen Björn Höcke gestört. Da hat sie sich vor Fraukes Karren spannen lassen, was ihr auch prompt den Vorstandssprecherposten im Landesverband BW gekostet hat. Das war wohl politische Unerfahrenheit. Heute hatte sie auf jeden Fall keine Skrupel mehr ihre angebliche Gönnerin Frauke in die zweite Reihe zu setzen. Mal sehen, ob die Parteifreundschaft von Frauke und Alice das überlebt.

      Ich finde die Wahl des Spitzenteams der AfD gelungen. Ein Mann und eine Frau. Eine junge und ein Erfahrener Politiker. Eine distanziert-intellektuelle Führungskraft und ein erdverbundener und volksnaher Politiker. Der Charme dieses Duos liegt in den Gegensätzen. Beide sind vollkommen komplemtär und decken damit ein riesiges Spektrum ab. Wie es sich für eine Volkspartei gehört.

      Viele Grüsse

      HvH

      PS: Eine Frage noch – wo hat Frau Weidel anderes gehandelt als sie gesagt hat?

  6. Rumpelstielz am

    Frauke hat sicher erkannt, dass es ein Fehler ist/war sich innerhalb einer (kleinen) Partei zu streiten. Solche innerparteilichen Querelen polarisieren Leute – man muss, solange sich Mitglieder an das Parteiprogramm halten, zulassen was erlaubt ist. Höcke war mit seiner Äußerung innerhalb des erlaubten Meinungskorsetts. Da hat eine Partei die Pflicht dies schweigend hinzunehmen. Das hat man missachtet und machte sich angreifbar. Lasst linke Köter bellen – das oder in China fällt ein Sack Reis um. Frauke soll sich zurückziehen und erst mal im Hintergrund wirken. Danke. Björn hat die Grenzen nicht überschritten – weil er klug genug ist – sein Erfolg gibt Ihm Recht.

    • Vor allem war er klug und diszipliniert genug einmal seine Klappe zu halten und Frauke Petry’s tatsächliche Absichten damit zu entlarven. Es war genial, wie er Pretzell und Petry wochenlang Scheingefechte gegen einen imaginären Feind hat führen lassen. Die beiden waren doch nur deshalb zu sauer, weil Höcke den beiden mit seiner Rede in die mit hohen finanziellen Aufwand informell inszenierte Spitzenkandidaten Proklamation von Frauke in die Parade gefahren ist. Anstatt von Frauke, Le Pen, Wilders und Pretzell in Koblenz zu berichten, ging die ganze armselige Veranstaltung im Medienrummel, um Höckes Dresdner Rede unter. Das konnten die beiden PP nicht verknusen.

      Grüsse,

      HvH

  7. Aha, ein der Petry nahenstehender ominöser Parteifreund meldet sich anonym zu Wort !

    Und was ruft die ´Stimme aus dem OFF´, so kurz vor dem Parteitag ? "Petry ist eine ganz Falsche".

  8. DerSchnitter_Maxx am

    Die Zeit des Duckmaeuser- und Vasallentums in Futschland … muss ein fuer alle Mal ein Ende haben und finden … Wenn die jetzige, mieserable, selbstzerstoerische, Rumpfstaatpolitik weiter so fortgesetzt wird … gebe ich diesem "LAND" hoechstens noch 10 Jahre. Es muss eine 180° Wende stattfinden … ansonsten sieht es hier bald so aus wie im Nahen u. Mittleren Osten.

  9. Andreas Hulsmann am

    Weder Herr Gauland noch Herr Höcke haben jemals eine Regierungsbeteiligung in Abrede gestellt. Die Voraussetzung ist eine Seniorpartnerschaft als stärkere Partei in dieser Regierungsbeteiligung. Diese Seniorpartnerschaft als Grundlage wurde auch von Frau Petry als Voraussetzung genannt. Wo bitte sehen Sie da eine Kontroverse? Die FPÖ wird aus dem P&P-Lager gerne als Beispiel angeführt. Doch sehen wir uns das Beispiel mal genauer an. Die FPÖ hat sich einmal als Juniorpartner an einer Regierung beteiligt. Ansonsten war sie ständige Opposition. In dieser Zeit als Regierungspartei hat sie nichts bewirken können. Nichts konnte sie umsetzen. Sie musste ihre Positionen bis zur Unkenntlichkeit aufweichen. Nach dieser Koalitionszeit war die FPÖ marginalisiert. Herr Strache hat über 10 Jahre gebraucht, um die Partei wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Jetzt strebt die FPÖ eine Regierung als stärkste Kraft an. Aber ohne Aufweichung ihrer Positionen und ohne Anbiederung an den vermeintlichen Bürger der Mitte. Diese Bürger der Mitte wurden in den 10 Jahren überzeugt und nicht, wie es das P&P-Lager vorhaben, geködert.

  10. »Plant Petry schon die Parteispaltung?«

    Lassen wir mal die Personenfrage beiseite und betrachten das Gezänk seit Lucke. Fazit: "Alternative für Deutschland"?
    Inzwischen wohl eher "Affentheater fanatischer Deppen"!

    Kann man denn so bescheuert sein, einen auf der Hand liegenden Sieg derart primitiv, nein: SAUDUMM (!) zu vergurken? Haben denn diese eitlen Hornochsen gar nix aus dem Untergang der Schill-Partei oder der Piraten gelernt? Oder ist die AfD in Wahrheit nur ein ausgegliedertes Ablenkungs- und Unterhaltungs-Ensemble der etablierten Volkszertretervereine und das Ganze nur ein bezahltes Affentheater nach dem Motto "Panem et circenses"? Man könnte es fast glauben.
    Bereits zu Luckes Zeiten, im Mai 2013, hatte ich die Partei angeschrieben [Text nachstehend] und auch Antwort einer besorgten Mitarbeiterin erhalten [nachstehend]. Leider kann ich nicht erkennen, daß sich seither – außer den Darstellern – irgend etwas geändert hätte. — Deshalb also:

    "Abgang falscher Drangsalierer",
    "Absolution für Dummköpfe" und
    "Aufbruch für Deutschland"!

    Texte:

    ANFRAGE: Am 18.05.2013 15:27, schrieb N_K:

    Eine Frage:
    Die AfD scheint eine vernünftige und die einzige wirkliche Alternative zu den BILDERBERG-geimpften Blockparteien und Finanzgauner-Unterstützern CDUCSUFDPSPDGRÜNE zu sein.
    Warum um Himmels willen macht Ihr mit Euren Querelen den gleichen Blödsinn wie die Piraten? Die Blockheinis freuen sich darüber! Und als Wähler muß man sich wirklich fragen, ob in der Politik eigentlich nur Kindergarten oder VOLL-IDIOTIE angesagt ist. Dämlicher kann man sich doch wirklich nicht anstellen!
    Klartext: Schmeißt die stänkernden Querulanten mit einem kräftigen Tritt ins verlängerte Rückgrat RAUS. Wenn Ihr DAZU Hilfe braucht: Ich leihe Euch gern meine Schuhe, Größe 49 …

    ANTWORT: programm@alternativefuer.de 23.05.2013 08:05

    Sie sprechen mir persönlich aus dem Herzen! Ich bringe mich mit viel Enthusiasmus und Einsatz in die Partei als Ehrenamtliche ein und bekomme das kalte Grausen, wenn ich so etwas sehe/höre. Aber das ist die menschliche Natur. Ich bin mir sicher, dass die Parteispitze sich dieses Problems auch annehmen wird – neben der Notwendigkeit, einen Wahlkampf zu führen, Landesverbände aufzustellen, Medienarbeit zu erledigen und vor allem bösartige Unterstellungen laufend geradestellen zu müssen. Aber ich glaube an die Idee. Es muss der Partei gelingen, in den Bundestag einzuziehen. Und zwar in ausreichender Stärke.

    Bitte unterstützen Sie uns dabei. Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüssen
    Christina B…
    Ihr Alternative für Deutschland Team

  11. Bernd Nowack am

    Pseudolinke kapitalistische Systemverteidiger demonstrieren gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln

    "manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern werch ein illtum."
    (Ernst Jandl)

    An diesem Wochenende findet in Köln der Bundesparteitag der AfD statt. Zehntausende Gegendemonstranten haben sich angekündigt! Merkwürdig, bei CDU-Parteitagen oder SPD-Parteitagen kommen diese Massen nicht, obwohl diese Parteien ja an der Regierung sind, all das volksfeindliche zu verantworten haben, wohingegen die AfD ja keine Verantwortung trägt.

    Merkwürdigerweise gab es auch keine großen Demos, als die USA vor ein paar Tagen das souveräne Syrien angriffen und bombardierten, obwohl dies eindeutig gegen das Völkerrecht verstieß!!!

    Und die meisten dieser Anti-AfD-Demonstranten bezeichnen sich auch noch als links, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist, trotz links klingender Namen, wie die Partei „Die Linke“ oder „Antifa“. Schon die Nazis bedienten sich dieses Etikettenschwindels: "National-Sozialisten"! An ihnen war bekanntlich nichts, aber auch gar nichts sozialistisches. Es war reiner Etikettenschwindel. Auch all die jetzigen unter „links“ firmierenden Gruppen sind keine Linken, sondern sie stehen auf der Seite des Establishments und sie haben Angst, daß eine AfD an den Fundamenten des kosmopolitischen multikulturellen Imperialismus rütteln könnte.

    Die KPD-ML hat das in ihrem Organ „Roter Morgen“ treffend beschrieben. http://www.rotermorgen.info vom 19.4.17, unter der Überschrift „Kampf den Globalisten“:

    „…Das Mißtrauen in die EU wächst in Europa und die Herrschenden versuchen mit zweifelhaften Bewegungen wie „Pulse of Europe“ entgegenzusteuern. Der ganze „mainstream“ FDP, CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke,Antifa, deutsche und ausländische K-Gruppen, die Kirchenfürsten und Gewerkschaftsbonzen. Die Presse von der BILD bis zur Jungen Welt und der ganze kulturelle Überbau versteifen sich in seltener Einmütigkeit auf den „Kampf gegen rechts“, die konservative Opposition der AfD. Dabei ist „mainstream“ noch untertrieben, denn es gibt zur Zeit keine andere Richtung der Kapitalistenklasse außer vielleicht in den USA als die Globalisierung.

    Für uns Kommunisten sind nach wie vor die Interessen der Kapitalistenklasse rechts und die Interessen der Arbeiterklasse links.

    Man mag ja die AfD bekämpfen, aber als Linker sollte man in erster Linie den Klassenkampf gegen die Kapitalisten führen. Die Globalisten, die Supranationalen sind die Entdemokratisierer, die Supranazis sind die Nazis von heute. Anstatt, wie es z. B. die griechischen Kommunisten es tun, das imperialistisch-kapitalistische Projekt von Euro und EU, die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu entlarven und zu bekämpfen, wollen die Linken Deutschlands und Frankreichs, Varoufakis usw. dieses Projekt durch Reformen retten. Im 100. Jahr der russischen Oktoberrevolution sollte man daran erinnern, daß es noch etwas anderes gibt als Reformen. Da war die kommunistische Bewegung in den 1970er Jahren und davor schon wesentlich weiter. Die heutigen Linken in Deutschland mögen sich noch so sehr als AfD-Hasser ausgeben. aber durch ihre Einbindung in die kapitalistischen Projekte der Globalisierung, deren Hauptverlierer die Arbeiterklasse ist, überlassen sie die Arbeiter der einzigen Opposition, die nun in Gestalt der AfD auf der rechten Seite durch die falsche Politik der Linken an Stärke gewinnt. Das ist kein proletarischer Internationalismus, sondern bürgerlicher Kosmopolitismus was die hiesige Linke betreibt.“

    Ich würde auch in Köln demonstrieren, aber nicht pauschal gegen die AfD, die einzigste größere Oppositionspartei in Deutschland, sondern ich würde gegen das Hotel „Maritim“ demonstrieren, welches dem AfD-Mitglied Björn Höcke vorab Hausverbot erteilt hat, so daß er nicht am Bundesparteitag teilnehmen kann. Das erinnert fatalerweise an Nazimethoden, als Hotels Schilder anbrachten, wo drauf stand „Juden unerwünscht“, dies noch vor dem offiziellen staatlichen Übernachtungsverbot von Juden in Hotels.

    Ich würde auch gegen die bourgeosie AfD-Clique um Frauke Petry demonstrieren, welche die AfD in eine reine bürgerliche Establishmentpartei trimmen will, volksfeindlich und so unnütz wie ein Kropf und damit die Hoffnungen des Volkes enttäuschend, welches in außerparlamentarischen Bewegungen, wie Pegida, mehr will, als nur ein paar kosmetische Veränderungen am System.

    Ich bin ja mal gespannt, ob sich die pseudolinken Anti-AfD-Demonstranten zivilisiert benehmen oder wie weiland die SA-Horden in den 30er Jahren in Köln randalieren, statt zu demonstrieren.

  12. Liebe AfD-Basis,
    bitte entfernt den Ballast der AfD: Petry, Pretzell und auch Meuthen: Jetzt!
    Wählt einen Mann aus unserem Volk für unser Volk !
    Wer das nicht versteht, der muss ausgeschieden werden !
    Die AfD hat die Historische Pflicht, zu siegen!

    • die schon immer hier sind am

      @Henri So ein blödes gelaber habe ich lange nicg gehört die AFD kann sich glücklich schätzen so einen Carismatischen Mann wie Meuthen in der Partei zu haben und auch Petry ist wenn sie wieder auf den richtigen Weg gebracht wird eine brilliante Rednerin.

      • Bernd Nowack am

        "Petry ist wenn sie wieder auf den richtigen Weg gebracht wird eine brilliante Rednerin."

        Hitler war auch ein brillanter Redner! Das kann doch nun wirklich kein Argument sein! Die Petry ist einfach nur widerlich und sie ist volksfeindlich mit ihren Äußerungen, wie, daß sie jetzt mal die Partei "beobachten" will. Das sagt nicht eine unabhängige Journalistin, sondern die Bundesvorsitzende der AfD!!! Das kann doch wohl nicht wahr sein!

        Wir werden noch unser blaues Wunder mit dieser Karrieristin erleben, der es nur um ihr persönliches Ego geht. Sie sieht sich doch schon als Frau Ministerin in einem Kabinett Merkel, Seehofer, Petry.

        Der Wähler wird mal wieder getäuscht werden, wie schon bei Trump, der das Gegenteil macht, was er vor der Wahl versprochen hat.

        Die Petry muß weg, ansonsten wird es nichts mit einer Alternative zu den Systemparteien. Petry jetzt noch weiter als Bundesvorsitzende ist eine Katastrophe.

  13. Wolfgang Stallbaum am

    In ihren frühen Jahren inkarnierten die Grünen Merkmale dessen, was man bei Tacitus von den Germanen lesen kann: Ein sehr gründliches Ausdiskutieren verdrängter und strittiger Menschheitsprobleme nach Art eines Thing; der Wald als heiliger Ort, in welchem freie Götter wohnen, die man nicht in Tempeln einsperren darf; Frauen als prophetisch Mitwirkende an politischen Entscheidungen, in Gleichrangigkeit ohne Gleichbügelung weiblicher und männlicher Wesensart; Frauen, die eher Selbstmord begehen als einem Feind in die Hände zu fallen; die besondere germanische Ehetreue wird man bei Grünen weniger suchen, obgleich sie dort nicht weniger oft als anderswo zu finden ist. Mit dem Durchmarsch der Realos wurden die Grünen "regierungsfähig" und somit überflüssig; mit ihrem, sagen wir Menschenrechtsextremismus, kaschierten sie ihren Aufmerksamkeitswechsel vom grünen Wald zu grünen Uniformen; seitdem agieren sie oft noch kriegstreiberischer als die "Christen", "Sozialdemokraten" und "Liberalen".

    Eine Wiederholung solchen Niedergangs von bester bodenständiger, national-regional bescheidener und insofern pazifistischer Ethik zum Kollaborateur mit größenwahnsinnigem internazistisch-dauervölkermörderischem Politverbrechertum muss sich die AfD nicht antun.

    Ein Hauptanliegen der Grünen, die Ökologie, hat sich weitestgehend verwirklicht, lange vor der SPD-Grünen-Regierung ab 1998, nämlich außerparlamentarisch auf wirtschaftlichen und bürgersolidarischen Wegen. Auch Hauptanliegen der AfD sollten protopolitisch bzw. metapolitisch von der Sache selbst her stark und überzeugend genug sein, um auf einen Staatsapparat nicht bis zur Korrumpierbarkeit angewiesen zu sein. Gesunde volkliche Gemeinschaften und Betriebe sowie die deutliche Abgrenzung vom etablierten Globalkriegsverbrechertum müssen nicht allein der überwiegend sehr staatsgläubigen und insofern seelisch unabgenabelten und kryptofaschistischen Partei "Die Linke" überlassen werden.

  14. GWtr. Salot Sar am

    Die Nachricht ist glaubwürdig,wenn auch aus dunkler Quelle,weil sie zum gesamten Verhalten der genannten Personen paßt. Wozu braucht die AfD "Kanzlerkandidaten" wenn doch felsenfest feststeht,daß 2017 und auch 2021 KEIN Kanzler aus der AfD gewählt werden wird. Und der Trick,sich via Liste in den Bundestag wählen zu lassen,um danach die Partei zu spalten und zur Union überzulaufen wäre ja ein neuer Gipfel der Verkommenheit. Deutschland braucht eine Volkspartei und keine Karrieristen,die (völlig unrealistisch) sich als Kanzler(in) 2021 träumen.

  15. Sonnenfahrer Mike am

    Wenn Petry, Pretzell & Co. sich abspalten und eine neue Partei gründen wollen, dann bitte,
    aber dann bitte auch sofort und auf der Stelle, damit ich endlich wieder in Gesprächen mit
    anderen sagen kann: "Ich werde im September definitiv die AfD wählen" bzw. das ich meinen
    Gesprächspartnern mit gutem Gewissen und reinen Herzens fragen kann: "Na warum wählen
    Sie dann nicht die AfD?" bzw. ihnen vorschlagen kann: "Na, dann wählen Sie doch die AfD".

    Wie oft habe ich in Gesprächen schon gesagt, daß man nur noch die AfD wählen kann,
    aber im Moment bringe ich diesen Satz nicht mehr über die Lippen und würde die AfD
    als Partei mit meiner Zweitstimme selber nicht mehr wählen, sondern höchstens den
    Direktkanditaten der AfD in meinem Wahlkreis, wenn er auf Höckes, Poggenburgs
    und all der vielen anderen, echten und wahrhaften Patrioten, also auf Seiten
    des Deutschen Volkes und der AfD-Basis stehen würde.

    Damit Petry, Pretzell & Co. ihren Plan, sich über die AfD in den Bundestag wählen zu
    lassen, um sich später abzuspalten zu können, nicht in die Tat umsetzen können,
    würde ich Petry und Pretzell als Basis von der AfD-Bundestagskandidatenliste
    streichen bzw. verlangen, daß ein jedes Parteimitglied, welches über die Liste der AfD
    in den Bundestag kommt zuvor eine noteriell beglaubigte Urkunde unterschreiben
    muss, daß es das Bundestagsmandat an die AfD zurück gibt, wenn es aus der AfD
    freiwillig ausscheidet bzw. per Mehrheitsbeschluss aller AfD-Parteimitglieder aus
    der AfD rechtswirksam und verbindlich ausgeschlossen wird.

    Von Petry und Preztzell habe ich die Nase aber so etwas von voll, wegen mir
    können und sollen die hingehen, wo der Pfeffer wächst, samt ihrer Wasserträger
    und all derer, die sich den Systemparteien und/oder fremden Mächten anbietern und zur Verfügung stellen möchten.

  16. Werner Holt am

    "Simon" hat absolut recht: Ja, es ist langsam echt zum Verzweifeln.
    Und das alles im sogenannten Super-Wahljahr.

    Jener "Parteifunktionär aus dem engen Umfeld von Frauke Petry und Marcus Pretzell" wird indes mit deren Intrigen auch nicht so sehr einverstanden sein, sonst hätte er diese Info nicht noch vor dem Kölner Parteitag schnell an den "Merkur" bzw. somit auch "correctiv" durchgestochen. Die Teilnehmer des Parteitages sollten offensichtlich informiert werden.

    Sollte unser "Duo infernale" nach der NRW-Wahl (natürlich wollten P&P erstmal deren Ausgang abwarten) tatsächlich einer Abspalter-Partei gründen wollen, können sie dies von mir aus gerne tun. Das Problem sind doch vielmehr jene AfD-Mitglieder, die da mitziehen woll(t)en. Und – man möge mich steinigen, wenn’s nicht so ist! – das werden wohl vorrangig Leute aus NRW daselbst sowie umliegender Bundesländer sein. Im Osten der Bundesrepublik hält man dies ganze unnötige Theater für typisch altbundesrepublikanische Profilierungssucht. (Es ticken die Uhren immernoch unterschiedlich in den deutschen Gauen.)

  17. Guten Abend,

    ein wenig mehr Zurückhaltung wäre in diesem Fall schon geboten. Warten wird die Entwicklung doch erst einmal ab. Zunächste den Bundesparteitag und dann die Landtagswahl in NRW und die Bundestagswahl.

    Falls Pretzell und Petry tatsächlich eine neue Partei gründen würden, sage ich den beiden schon einmal einen Misserfolg voraus. Warum. Sie würden durch diese Handlungsweise vollkommen unglaubwürdig, weil

    1. Laut Petry’s Aussage in der Video-Botschaft ja angeblich die Zeit dränge.
    2. Weil beide mit einem Ticket der AfD Mandate erringen würden, um dann in Bundes- und Landtagen diese nicht zurückgeben würden. Siehe Henkel, Lucke, Starbatty und Konsorten im Europa-Parlament.
    3. Weil die Wähler dieser Parteineugründung zumindest langfristig wieder von der CSU/CDU und FDP absorbiert würden.
    4. Die Wähler und das Wählerpotenzial der AfD bleiben natürlich beim Original.

    Es wäre schade, wenn Petry und Pretzell die schlechteste aus der Vielzahl ihrer Optionen wählen würden. Schade für die AfD, aber besonders für die Familie PP. Der soziale Abstieg wird für alle neun Personen brutal sein. Beide sollten sich diesen mutmasslichen Verrat gut überlegen – ebenso ihre Mitstreiter. Für sie alle gäbe es viel zu verlieren, aber wenig zu gewinnen. ALFA bzw. die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) sind auch nach Jahren weiterhin erfolglos.

    Viele Grüsse,

    HvH

  18. Die beiden Zuträger der Regierenden könnten das schon so planen – in den sog. alten Bundesländern gibt es jede Menge politisch degenerierte Schafsköpfe.
    Der Pretzel als ehemaliger FDP Parteigänger hat genau dieses Profil
    hinterlistig, verschlagen und geldgierig

  19. Paul_von_Vreden am

    Da sich hier ja einige gut mit der AfD auszukennen scheinen, ich habe da mal eine Frage: Warum macht die AfD in NRW keinen Wahlkampf ?
    Ich bin in NRW viel mit dem Auto unterwegs und ständig sehe ich Wahlplakate von CDU, SPD und viele auch von der FDP. Nur von der AfD sehe ich nichts. Man hat das Gefühl, diese Partei gibt es schon gar nicht mehr. Weiß einer, was da los ist? Wollen die nicht gewählt werden oder fehlen die Plakate oder Leute, die bereit sind, sie aufzuhängen? Oder hat Mutti denen verboten, Plakate zu kleben? Irgendwie kommt mir das alles komisch vor. Viel Zeit bis zur Wahl ist ja nicht mehr. Wenn das für die AfD hier in NRW nicht ein ganz derbe Niederlage werden soll, dann müssen die hier mal langsam in den Wahlkampf einsteigen.

    • @Paul- Mal andersrum gefragt: Da CDU und Konsortien ordentlich die dafür vom Staat bereitgestellten Mittel verpulvern und an jeder Laterne Pappe hängen, hat das Ihr Wahlverhalten beeinflusst? Ich nehme nicht an, dass Sie selbst den hohlen plakativen Sprüchen des Wahrheitsministeriums glauben schenken.
      Das System hat der AfD vorsorglich alle möglichen Ressourcen für Wahlkampf entzogen. Sogar die Regeln für das Aufstellen des BT Alterspräsidenten wurden geändert, damit Gauland nicht das Amt bekleiden kann, wenn er so gut wie sicher in den Bundestag einzieht.
      Wird das die AfD Anhänger davon abhalten, AfD zu wählen?

  20. Für mich bestätigt sich mit dem Verhalten von Frau Petry und Ehemann Pretzel, daß es beiden nicht um das Wohl Deutschlands geht, sondern ausschließlich um ihre Karrieren.

    Vor diesem Hintergrund ist die Art und Weise, wie hier die Parteispaltung der AfD betrieben wird, nur noch als niederträchtig zu bezeichnen. Mir scheint inzwischen das Vertrauen schon soweit zerstört, daß man diese Herrschaften am besten sofort auffordert, die Partei zu verlassen. Am besten, die nehmen ihre Claqueure gleich mit.

    Eine neue Führung muß sofort her, damit endlich konstruktive Politik für unser Land gemacht werden kann. Der morgige Parteitag sollte dies unbedingt klären.

  21. Petry ist kriminell. Es liegt jetzt an der Basis sie und ihren Gatten mit einem gewaltigen Arschtritt vor die Tür zu setzen und damit ein ähnliches Zeichen zu setzen wie einst bei Lucke.

  22. Das Projekt AfD hat unlucki Lucke überlebt, sie wird auch Petry überleben. Rückblickend kann man beruhigt feststellen, dass die Ur-AfD Wählerschaft sich nicht hat von der Schlaftablette Lucke hat inspirieren lassen, sondern von der Überzeugung, dass sich endlich etwas in der Parteienlandschaft, d.h. Deutschland, ändern muß. Das Petry-Pretzel Duo täte gut daran zu erkennen, dass der Weg vorwärts für Beide nur über die AfD geht.
    Das AfD Wählerpotenzial weiss sehr wohl zu unterscheiden zwischen Wechsel und Weiter-So.

  23. Glück Auf! am

    So doof sind P&P bestimmt nicht, die AfD zu verlassen, da war der Wunsch von Herrn Elsässer wohl Vater des Gedankens. Petry hat für die AfD Sachsen sogar mal 25% in einer Umfrage erreicht und wenn Pretzell ein einigermaßen gutes NRW Ergebnis hinlegt, werden P&P deutlich gestärkt werden. Übrigens wird sich die von Compact sonst so kritisierte Correctiv-Gruppe einen Ast lachen, dass Compact auf so eine Fake-Meldung herein gefallen ist!

  24. Karl Blomquist am

    Petry & Pretzell könnten zu Luckes Alfalfa-Wiese gehen

    Da wo die ganzen globalistischen Ochsen und Esel grasen.

    • Herbert Weiss am

      Luckes Wegruf nennt sich aktuell "Liberal-konservative Reformer". Manches aus deren Repertoire ist zwar durchaus akzeptabel, anderes eher nicht. Die größte Gefahr sehe ich darin, dass sich die Kleinen gegenseitig die Stimmen wegnehmen, mit 4,und nochwas an der 5-Prozent-Besitzstands-Hürde scheitern und sich Mutti Murksel mit dem scheinheiligen Martin ein heißes Rennen liefert.

      Mehltau pur – nein, bitte nicht!

    • Karl Blomquist am

      @Herbert Weiss @Jana

      Wilder Westen
      Ich muss mit dem ersten Schuss treffen. Warum?
      Weil ich vielleicht keinen zweiten mehr habe.

      BRD 2017
      Merkel muss dieses Mal weg. Warum?
      Weil es höchstwahrscheinlich kein nächstes Mal mehr gibt.

  25. Wenn die AfD sich dermaßen zerlegen sollte und mit Petry ein Projekt "Beta" gestartet werden sollte, ist Deutschland nicht mehr zu helfen. Nicht umsonst sind Revolutionen nie von Deutschland ausgegangen; selbst 89 war eher der Schwäche des Systems zuzuschreiben. Es ist zu Verzweifeln! Deutschland soll der Blitz beim Scheißen treffen!

    • GWtr. Salot Sar am

      Na na,was für eine Sprache! Übrigens scheint Ihnen entgangen zu sein,daß Deutschland keinen Kaiser mehr hat,was auf die REVOLUTION Anno 1918/19 zurückzuführen ist.

  26. Eine neu Partei gründen? So ein Bullshit! Das erinnert an Lucke, der seine Wähler 2014 betrogen hat indem er sich nach Europa für die AFD Wählen lassen hat und dann sein Mandat behalten hat indem er einen neue Partei gegründet hat die fast kein Mensch kennt.

  27. Deutschland

    ich weis nicht was da alles so abläuft aber muß man das Land noch mehr Schaden ich denke das langt alles schon wie es heut zu Tage ist.
    Deutschland wird es nicht mehr geben wie es einmal war da werden auch neue Parteien nichts dran ändern …dann nicht mehr.
    September 2017 ist die letzte Entscheidung entweder oder ist angesagt.

    • Karl Blomquist am

      @Hamburg
      Wilder Westen
      Ich muss mit dem ersten Schuss treffen. Warum?
      Weil ich vielleicht keinen zweiten mehr habe.

      BRD 2017
      Merkel muss dieses Mal weg. Warum?
      Weil es höchstwahrscheinlich kein nächstes Mal mehr gibt.

  28. Mann Baumgarten am

    Auf der einen Seite könnte es so sein daß Petry hoch bezahlt aus New York von den Freimaurerschergen
    die AfD spaltet bevor Miss Merkel abdanken muß in das Gefängnis ! Merkel Marionette Ade !
    Auf der anderen Seite widerspricht diese Vermutung der Aussage Petrys die AfD müsse noch schneller
    stärker werden mit einer Strategie 2021 spätestens die Wahl 2017 mit Mehrheit zu gewinnen um als
    Kanzlerpartei in das Kanzleramt einzuziehen !
    Nur was paradox bei Petry ist : Warum macht sie dann so ein Theater im Wahljahr 2017 mit Macht-gehabe
    gegen Höcke
    und ihrem liberalen EU-Hochstapler Pretzel ? Durch das dämliche Verhalten Petrys sind viele Wähler wieder
    in den Umfragen(wenn die überhaupt stimmen) abgesprungen . Wie kann diese Petry behaupten wegen
    einer bisher fehlenden Strategie würde die AfD in den bundesweiten Wahlerumfragen wieder zurück gehen ?
    Die AfD strebt immer eine vernünftige Mehrheit an mit Alleinregierungsabsichten .
    Also Petry kann nicht zugeben , daß sie unklugen Mist gebaut hat mit Ihren Streitereien um Höcke .
    Nun ist sie halt beleidigt weil die Basis Höcke akzeptiert und nicht ausschlißen will .
    Deswegen tritt die Dame als werdende Mutter zurück : Besser auch für Ihr Kind mit mehr Zeit ohne
    Elterngeld von der blöden von der Leyen !
    Finanzielle Familienfindlichkeit (im Sinne der US.Freimaurer ) der CDU nötigt eben 30 Milliarden Euro für
    50% krimminelles Potenzial an Asylbetrügern mit auszugeben , damit die Industrie billige Arbeitskräfte
    für 5 Euro hat ! Für deutsche Eltern mit etwa 400 Euro Kindergeld extra pro Kind im Monat ist natürlich
    bei den vielen Einnahmen des Banksters Schäuble auch nichts übrig -> darf nichts übrig sein !
    Was meinen Sie was in deutschen Betten los wäre : Durchschnitt 3 deutsche Kinder pro Elternpaar :
    Zuwanderung völlig nicht nötig und wäre Blödsinn !
    Nein die Industrie-konzerne und Unternehmenkartelle brauchen billige Arbeiter/innen ab 5 Euro die
    Stunde und das regime Merkel braucht ein anderes Wahlvolk : Deswegen Zuwanderung !
    "Nie mehr diese doofe Merkel , nie mehr nie mehr !" sollten alle Fußballfans mal singen in Stadion wenn diese
    Leut mal bis 3 logisch in Zusammenhängen denken könnten und wollten !
    +++
    Ende der Durchsage !

  29. Volker Spielmann am

    Die angebliche Alternative steht sich am meisten selbst im Weg

    Anstatt sich darauf zu konzentrieren, unser deutsches Volk von sich zu begeistern, indem sie ihrem Namensanspruch gerecht wird und sich als eine echte Alternative für Deutschland zeigt, zerfleischt sich die angebliche Alternative lieber selbst. Der Grund dafür? Noch nicht einmal schnöde Machtgier und persönliche Feindschaft, sondern das Verlangen mancher angeblicher Alternativer den Parteiengecken, der Lügenlizenzpresse und am Ende gar den Anti- und Amifanten – anders kann man den Versuch den Rasentisch den angeblichen Alternativen verbieten zu lassen nun wirklich nicht erklären – zu gefallen. Eine wahre Alternative für Deutschland kann diesem Gezücht aber nimmermehr gefallen, weil dieses gegen Deutschland als Land der Deutschen ist. Möge das Fußvolk der angeblichen Alternativen diesem Unfug ein Ende machen und die Angepassten und Umerzogenen aus den Ämtern und Würden entfernen, damit die angebliche Alternative endlich zu einer wirklichen Alternative für Deutschland werden kann…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  30. Petry kommt von der schwarzen Union und es zieht sie wieder dahin zurück. Von solchem Ballaststoffen muß sich der Parteikörper entleeren.

  31. Werner C. Gucol am

    Petry trifft man am besten, indem man Pretzell versenkt. Kann man den nicht wegen seiner betrügerischen Machenschaften aus der Partei wegen parteischädigenden Verhaltens aus der AfD feuern?

    • Top Vorschlag! Man muss den schleimigen Bretzel-Schneck versenken! Vielleicht kommt die Petry dann wieder zur Besinnung.

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