„Panzerschlachten“: Wird COMPACT „revisionistisch“?

35

Zu einigen Kritikern unserer neuen Ausgabe in der Reihe COMPACT-Geschichte.

Kaum ist die neue Ausgabe von COMPACT-Geschichte „Panzerschlachten. Von Erwin Rommel zu Moshe Dayan“ auf dem Markt, gibt es eine Flut von Bestellungen – aber auch, zum ersten Mal, seit es die Geschichtssparte bei uns gibt – einige Kritiken. „Wollt Ihr die deutschen Kriegsverbrechen leugnen?“ Oder „Seid Ihr jetzt ins Lager der Revisionisten gewechselt, die behaupten, es habe 1941 keinen deutschen Überfall auf die Sowjetunion gegeben, sondern Hitler sei Stalin nur zuvorgekommen?“ In diesem Zusammenhang wird auch kritisch gesehen, dass es seit kurzem Bernd Schwippers Buch „Deutschland im Visier Stalins“ in unserem Online-Shop erhältlich ist, das tatsächlich diese These vertritt.

Zunächst zu „Panzerschlachten“: Diese COMPACT-Ausgabe rühmt nicht Hitlers Kriegspolitik, ganz im Gegenteil, sondern die militärische Leistung von Panzerkommandanten und Panzerführern, und zwar auf allen Seiten der Front. Auch den damals gegnerischen Generälen Montgomery, Patton und Schukow sind Artikel gewidmet, die ihre militärischen Erfolge herausstreichen. Allerdings treten wir der ebenso gängigen wie geschichtsvergessenen These von der „verbrecherischen Wehrmacht“ entgegen. Die Nazi-Verbrechen an Juden und Slawen werden nicht geleugnet und nicht verharmlost – aber sie fanden außerhalb der Einflussmöglichkeiten der kämpfenden Truppen und unter Mißbilligung der genannten Generäle statt, die im Übrigen Hitlers Eröffnung einer zweiten Front gegen die Sowjetunion auch ganz generell ablehnend gegenüberstanden.

Was die Thesen Schwippers angeht: Sein Buch aus dem Verlag Druffel & Vowinckel ist ein großer Publikumserfolg, an dem eine Historikerdiskussion nicht vorbeigehen kann. Deswegen ist es auch in unserem Online-Shop erhältlich – Zensur von wichtigen Positionen entspricht nicht unserem Verständnis von wissenschaftlicher Auseinandersetzung. Allerdings machen wir uns Schwippers Position keineswegs zu eigen. In meinem Artikel in COMPACT-Geschichte „Panzerschlachten“ nahm ich expllizit dazu Stellung.

Kam Hitler mit seinem Angriff auf die UdSSR nur einem Überfall Stalins zuvor? Erklären sich die Verluste der Sowjets in den ersten Kriegswochen nicht aus ihrer völligen Überraschung, sondern weil die Rote Armee an der Grenze zum Angriff statt zur Verteidigung disloziert worden war?

Dies ist die These des ehemaligen NVA-Generals Bernd Schwipper in seinem Buch „Deutschland im Visier Stalins“. Auf der Grundlage zahlreicher neu erschlossener russischer Quellen kann er tatsächlich eine massive Verstärkung der Roten Armee an der Westgrenze bis zum Sommer 1941 nachweisen. Die Schlussfolgerung, schon daraus lasse sich ein beabsichtigter Bruch des Nichtangriffspaktes mit Deutschland ableiten, leuchtet jedoch nicht ein. Immerhin musste Moskau fürchten, dass das Deutsche Reich sich doch noch mit Großbritannien verbündet und die beiden dann vereint gegen die UdSSR losschlagen würden. Dem Englandflug von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß im Mai 1941 darf man durchaus ein solches Kalkül unterstellen.

Hauptproblem in Schwippers Argumentation ist jedoch, dass nie ein Angriffsbefehl Stalins in den Archiven gefunden wurde, während das Unternehmen „Barbarossa“ von deutscher Seite akribisch geplant und von Hitler explizit autorisiert war. Ersatzweise führt der Autor einen sowjetischen „Vorbefehl“ vom 11. Juni 1941 an, dessen Echtheit und Herkunft nicht bewiesen sind.

Sicherlich verfolgte die UdSSR aggressive Absichten und wollte Westeuropa kommunistisch machen. Nach bisherigem Kenntnisstand sollte dieses Ziel aber nicht durch Einmischung in den Weltkrieg erreicht werden, sondern durch Raushalten: Man wollte die „imperialistischen Staaten“ sich gegenseitig ausbluten lassen, worauf es – wie am Ende des Ersten Weltkrieges – zu Aufständen kommen würde, denen dann die Rote Armee „brüderliche Hilfe“ leisten sollte.

Weiterer Stoff zur Debatte findet sich in COMPACT-Geschichte „Panzerschlachten“. Wir freuen uns auf die Debatte mit unseren Lesern – und natürlich auf ein Wiedersehen auf der COMPACT-Geschichtskonferenz am 9. Juni in Magdeburg – hier anmelden.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

35 Kommentare

  1. Avatar
    Andreas Walter am

    Oder auch hier:

    "Den Krieg nach Deutschland tragen – Stalins Plan zur Eroberung (POLAR Film Trailer)“, Vorschau auf YouTube

    Wobei es ja nicht nur Stalins feuchter Traum war, die Welt mit dem Marxismus zu … "retten".

    Die meisten wissen aber halt nicht, was der Marxismus ist.

  2. Avatar

    Wie dem auch immer gewesen sein mag, Deutsche waren und sind hier zur vollständigen Subjektivität für ihr Land verpflichtet,right or wrong,my country, moihhh, je ne regrette rien….. .

  3. Avatar

    Es geht auch kürzer: wie das offizielle Rußland und deutsche Idioten immer wieder betonen hat Russl. ja nur Deutschland von Hitler befreit. Nun,auch wir wollten ja nur Russl. von Stalin befreien. Daß es gegen die große Übermacht nicht gelang,kann man uns schwerlich vorwerfen.

  4. Avatar

    Die Wahrheit wird,wie Sokrates`These in der Mitte liegen. Sie baut auf der Prämisse auf,daß Stalin kein Dummkopf war( War er nicht,ein Dummkopf hält sich nicht 25 Jahre in einer Schlangengrube an der Spitze und stirbt dann noch eines natürlichen Todes). Deshalb mußten Im Frühsommer 41 seine Überlegungen so sein: "Der Ausgang des Kampfes zwischen England u. Deutschland ist noch völlig offen. Gewinnt England,wahrscheinlich mit den USA zusammen,ist immer noch Zeit,über ein dann geschwächtes Deutschland herzufallen. Gewinnt aber Deutschland,dann ist ein Angriff zu gefährlich und Ich Verbünde mich mit dem Sieger." Das spricht g e g en eine Angriffsabsicht zu diesem Zeitpunkt. Wäre die Sowjet Armee Juni 41 schon zum Angriff versammelt gewesen,dann wären die großen Anfangserfolge der Wehrmacht nicht möglich gewesen. Fazit: kein Präventivkrieg im engeren Sinne. (war eine,allerdings legitime,Propaganda-Ente)
    Andernseits mußte Stalin fähig sein,sich in Deutschlands Lage zu versetzen. Hitler konnte es sich,ohne Öl und Rohstoffe, nicht leisten,mit einer kampfstarken S.U. im Rücken den geballten Angriff der Seemächte USA und England mit ihren unerschöpflichen Ressourcen abzuwarten. Das mußte auch Stalin erkennen und deshalb ist es idiotisch,von einem "Überfall" auf eine friedlich schlafende Sowjetunion zu faseln.

    • Avatar

      Da Engelland nach Dünkirchen n i c h t Frieden schloß (wie es jede Vernunft verlangte und so sein Empire verspielte) und der Kriegseintritt der USA nahelag, hatte Deutschland keine Wahl mehr. Die schlauen Generäle die sich gegen einen Angriff aussprachen,wollten sich nur persönlich absichern,falls es schiefgehen würde . Man komme mir nicht mit Moral ;wer auf Leben oder Tod kämpft,beachtet keine Moral mehr,die Russen taten es auch nicht,auch nicht die Angel-Sachsen und die standen noch nicht mal vor der Alternative Sieg oder Tod. Damals galt ein Angriffskrieg noch nicht als verbrecherisch,das haben erst die USA eingeführt,obwohl sie seit ihrem Bestehen noch nie etwas anderes als Angriffskriege geführt haben,bis heute,und der nächste wir schon vorbereitet.

  5. Avatar
    Kaiser Wernher von Bösefeldt am

    "Die Nazi-Verbrechen an Juden und Slawen werden nicht geleugnet und nicht verharmlost – aber sie fanden außerhalb der Einflussmöglichkeiten der kämpfenden Truppen und unter Mißbilligung der genannten Generäle statt"

    Falsch. Sie fand mit Wissen der Generalität statt. Ohne Mißbilligung

    • Avatar

      War nicht dabei,kann sein oder auch nicht. Aber selbst wenn,hätten wir uns wegen Juden u. Slawen (?) gegen eine Führung wenden sollen,die gerade Deutschland in einem Kampf auf Leben oder Tod führte? Völlig unannehmbar.

    • Avatar

      @ Kaiser Wernher von Bösefeldt am 14. Mai 2019 17:01

      Zitat: ,,Falsch. Sie fand mit Wissen der Generalität statt. Ohne Mißbilligung"

      Falsch. Aber es waren eben nur wenige Gegenstimmen.
      Lies mal über General Johannes Blaskowitz!

  6. Avatar

    Ich finde die Apologie unnötig,da Herr Elsässer , jedenfalls in diesem Punkt, gar keine Anklage verdient.Kann aber sein,daß er einige Duginisten enttäuscht hat, die von ihm anderes erwarten.

  7. Avatar

    Revisionismus als solcher ist völlig in Ordnung, solange er nicht zur Revanche auffordert.

    Wer kennt noch die "Landser"-Hefte ? Waren auch rechtlich nicht zu beanstanden, sind dann aber "auf Wunsch" eingestampft worden.

    • Avatar

      Gibt inzwischen Ersatz. Über Revanche brauchen wir nicht zu debattieren,da sie jedenfalls aus technischen,geo-strategischen und demogrophischen Gründen völlig unmöglich ist,leider.

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      ‚Landser‘ läuft weiter. Heißt jetzt nur anders: Weltkrieg!

  8. Avatar

    "Wird COMPACT „revisionistisch“?"

    Wenn dem so wäre, dann würde Herr Elsässer unlängst im Gefängnis sitzen und sein Compact-Magazin wäre eine interne Knastlektüre. Im freisten Staat der jemals auf deutschen Boden existiert hat ist eine echte Geschichtsaufarbeitung existenzbedrohend. Ihr Betroffenheitszombies könnt eure Schniepel also wieder einpacken und euch zur Beruhigung etwas Schindlers Liste reinziehen.

    • Avatar
      Kaiser Wernher von Bösefeldt am

      "Wird COMPACT „revisionistisch“?"

      Natürlich wird Compact nicht revisionistisch. Es ist es schon immer gewesen. Aber dafür gibs in Deutschland die Meinungsfreiheit

  9. Avatar
    Andreas Walter am

    Einfach Viktor Suworows "Der Eisbrecher" oder "Stalins verhinderter Erstschlag" lesen und sich dann selbst eine Meinung bilden. Seid doch erwachsene Menschen.

    Wenn man weiß wie auch Marxisten (eben auch Imperialisten) ticken finde ich seine Ausführungen gar nicht mal so unwahrscheinlich. Der Hitler-Stalin-Pakt war ja auch real, auch wenn auch darüber meistens geschwiegen wird. Darum hassen viele Polen ja heute noch Russen und Deutsche zugleich, oder auch einige Ukrainer, und mauscheln lieber mit den VSA.

    Der Kampf nämlich, der auch schon damals in Europa getobt hat war der Gleiche wie heute, nur eben noch ohne die Muslime ausser am südlichen Rand. Immer darum das fast gleiche böse "Spiel" um Geld, Rohstoffe und Macht lediglich mit jeweils abwechselnden Spielern und Namen und einer Gruppe mal mehr oder weniger.

    Nichts neues also unter der Sonne, auch nicht die ewig gleichen Lügen und Tricks vor, während und nach dem Krieg. Darum ja auch jeder ein "Nazi", der Deutschland und die Deutschen in Schutz nimmt.

    Doch die Wahrheit wird euch frei machen.

  10. Avatar
    Lila Luxemburg am

    "Sicherlich verfolgte die UdSSR aggressive Absichten und wollte Westeuropa kommunistisch machen. Nach bisherigem Kenntnisstand sollte dieses Ziel aber nicht durch Einmischung in den Weltkrieg erreicht werden, sondern durch Raushalten: Man wollte die „imperialistischen Staaten“ sich gegenseitig ausbluten lassen, worauf es – wie am Ende des Ersten Weltkrieges – zu Aufständen kommen würde, denen dann die Rote Armee „brüderliche Hilfe“ leisten sollte."

    Um im Zuge ‚brüderlicher Hilfe‘ zwei – oder auch mehrere – AUSGEBLUTETE Gegner zu überwinden bedarf es wohl kaum einer Streitmacht wie die UdSSR sie aufgebaut hatte. In dem – versehentlich und heimlich mitgeschnittenen – Gespräch Hitlers mit Mannerheim, sagt Hitler, daß er ‚keine Ahnung gehabt habe wie ungeheuerlich dieser Staat gerüstet sei. Man habe bis jetzt über 30.000 Panzer abgeschossen!!!‘ Ein solche Menge an Kriegsgerät wird ja nicht mal eben heimlich in den Werksferien hergestellt…

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      Teil 2

      Im zweiten Teil der Doku ‚Der letzte Mythos‘ (Verhängnisvoller August) erklärt Suworov, daß der 2. Weltkrieg am 19. August 1939 begann! An diesem Tag fand eine geheime Sitzung des Politbüros statt, die dann erst einmal 50 Jahre lang geleugnet wurde. In diesem Film…

      XXXhttps://www.youtube.com/watch?v=41TQgTVnj3k

      behauptet etwa der Herr Gareev (irgendein oberster Militär, dessen genauen Titel ich im Moment nicht weiß), daß da zwar eine Sitzung stattfand, aber es sei nur um die Verschiebung des Einberufungsdatums für irgendwelche Eisenbahnarbeiter gegangen. Eine glatte Lüge … natürlich. Denn: Man hat das Dokument über diese Sitzung gefunden – ein halbes Jahrhundert später!

      "Es ist das Dokument 1223, abgelegt im Bestand 7 / Verzeichnis 1 des Zentrums für Aufbewahrung von historischen Dokumentensammlungen – dem ehemaligen Sonderarchiv der UdSSR."

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Teil 3

        Im zweiten Teil der Doku ‚Der letzte Mythos‘ (Verhängnisvoller August) erklärt Suworov, daß der 2. Weltkrieg am 19. August 1939 begann! An diesem Tag fand eine geheime Sitzung des Politbüros statt, die dann erst einmal 50 Jahre lang geleugnet wurde. In diesem Film…

        XXXhttps://www.youtube.com/watch?v=41TQgTVnj3k

        behauptet etwa der Herr Gareev (irgendein oberster Militär, dessen genauen Titel ich im Moment nicht weiß), daß da zwar eine Sitzung stattfand, aber es sei nur um die Verschiebung des Einberufungsdatums für irgendwelche Eisenbahnarbeiter gegangen. Eine glatte Lüge … natürlich. Denn: Man hat das Dokument über diese Sitzung gefunden – ein halbes Jahrhundert später!

        "Es ist das Dokument 1223, abgelegt im Bestand 7 / Verzeichnis 1 des Zentrums für Aufbewahrung von historischen Dokumentensammlungen – dem ehemaligen Sonderarchiv der UdSSR."

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Teil 4

        Teil 4

        Laut diesem Dokument sagte Stalin auf dieser Sitzung Folgendes:

        "Die Erfahrung der letzten 20 Jahre zeigt, dass es unmöglich ist zu Friedenszeiten in Europa eine dermaßen starke kommunistische Bewegung zu haben, dass die bolschewistische Partei die Macht erobern könnte. Die Diktatur dieser Partei wird nur als Ergebnis eines großen Krieges möglich sein. Wir werden unsere Wahl treffen und sie ist klar: Unsere Aufgabe besteht darin, dass Deutschland so lange wie möglich Krieg führen kann. In Erwartung ihrer Stunde wird die UdSSR dem heutigen Deutschland Hilfe leisten, indem sie es mit Rohstoffen und Lebensmitteln versorgt. Man muß alles dafür tun, damit dieser Krieg so lange wie möglich dauert – mit dem Ziel der Erschöpfung beider Seiten. Gerade aus diesem Grund müssen wir mit dem Abschluß des Pakts, der von Deutschland vorgeschlagen wurde, einverstanden sein und daran arbeiten, dass dieser Krieg, einmal erklärt, die maximale Zeit andauert.“ "

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Teil 5

        Und im Anschluß an diese Sitzung, die es 50 Jahre lang gar nicht gegeben hat, werden dann – nach Suworov – 100 neue Divisionen aufgestellt! Einhundert!! Natürlich ohne Wissen Stalins … klar. Wie hätte er irgendetwas davon wissen können? Schließlich war er ausschließlich mit der Organisation des Glückes der Werktätigen, dem Aufbau des Sozialismus und der Schaffung des Weltfriedens beschäftigt. Insgesamt wurden also zur Erreichung DIESER Ziele – und nicht etwa, um Deutschland anzugreifen und die Revolution ins Herz Europas zu tragen – 186 Division neu aufgestellt. Zum Vergleich: Im allerkritischsten Moment des Bürgerkriegs hatte die Rote Armee 63 Divisionen!!

        Eine solche Anzahl – und vor allen Dingen, die Art wie sie zustande kamen (die teuflische Strategie Schaposchnikovs, erst das Einberufungsalter zu erhöhen, um keine Panik wegen einer Mobilmachung auszulösen … und dann wieder zu senken – so daß man gleich 3 Jahrgänge auf einen Satz einkassieren kann, um sie verheizen zu können) – benötigt man nicht, um einen ‚ausgebluteten Gegner‘ zu überwältigen.

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Teil 6

        Außerdem wird das Argument/die Ansicht Elsässers, " ‚man‘ (= Stalin) habe abwarten wollen, ob es, wie am Ende des ersten Weltkrieges, zu Aufständen käme, um dann ‚brüderliche Hilfe‘ leisten zu können", durch die oben angeführten Worte Stalins selbst entkräftet, der ja extra darauf hinweist, daß genau diese Strategie gescheitert sei.

        Zu den weiteren Triggern in Elses Text, die mir den Blutdruck hochgetrieben haben, daß ich mir jetzt erst mal die Suppe aus den Ohren waschen darf, komme ich später noch – im Moment muß ich erst mal wieder runterkommen…. – wenn es klappt …

    • Avatar
      DerSchnitter_Maxx am

      Buch von Viktor Suworow: Der Eisbrecher – Hitler in Stalins Kalkül –

    • Avatar

      Eine interessante Ergänzung zur Problematik ist auch die DVD- Geschichtsdokumentation "Den Krieg nach Deutschland tragen" Stalins Plan zur Eroberung Europas.
      Ob man sich der Meinung der Filmemacher anschließt, bleibt dem geneigten Konsumenten selbst überlassen. Zum nachdenken regt auf jeden Fall folgende "Einführung" zur Doku an:
      ,,Um der kommunistischen Weltanschauung in ganz Europa zum Sieg zu verhelfen, verfolgte Stalin einen ebenso einfachen wie genialen Plan: Er wollte die miteinander rivalisierenden europäischen Großmächte in einen Abnutzungskrieg stürzen, um am Schluss, wenn alle Beteiligten wirtschaftlich und militärisch geschwächt wären, mit einer hochgerüsteten modernen Roten Armee ganz Europa für sich zu erobern." ??? Selber recherchieren !!!

  11. Avatar

    Naja ich werde mich jetzt in den Kommentaren tut mir leid an die Redaktion das ich manchmal übertrieben habe.

    Grüße all meine muslimischen und christlichen Brüder ich liebe euch auch die Juden ich liebe euch

  12. Avatar
    heidi heidegger am

    Ich würde sogar noch weitergehen und die kämpfende Truppe als ²gehirngewaschen bezeichnen und fast alle Schuld bei Goebbels finden wollen. Schliesslich war er der *Master of Ceremony*, was NS-Denke betraf. Und Streicher war ein Pornograph, aber weit weniger massenwirksam, denn wer schaute schon die Stürmerkästen an, häh? achach..

    ² Jud-Süß (Film) Erscheinungsdatum: 24. September 1940 (Deutschland) – Bis 1943 sahen 20,3 Millionen Menschen den Film.

    • Avatar
      heidi heidegger am

      Nun, ich bin da ganz bei JE, was den "Überfall Stalins" betrifft:

      [ Am 11.8.1939 erläuterte Hitler Carl J. Burckhardt seine Lebensraum-Pläne:

      Alles, was ich unternehme, ist gegen Rußland gerichtet. Wenn der Westen zu dumm und zu blind ist, dies zu begreifen, werde ich gezwungen sein, mich mit den Russen zu verständigen, den Westen zu schlagen und dann nach seiner Niederlage mich mit meinen versammelten Kräften gegen die Sowjetunion zu wenden. Ich brauche die Ukraine, damit man uns nicht wieder wie im letzten Krieg aushungert. ]

      • Avatar
        Fischer's Fritz am

        @HEIDERICH
        "Nun, ich bin da ganz bei JE…"

        …bist Du doch immer, wie man unschwer beobachten kann. 🙂

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Ich kann dazu leider im Moment keine Quelle angeben (achach…), aber … ich habe schon gelesen (möglicherweise sogar bei Schulz-Ronhof – den man diesbezüglich aber gleich mal fragen könnte … in Magdeburg; schließlich hat er die Fälschung mit dem neueren Papier (mit Weißmachern behandelt) unter älterem Papier, die von der westalliierten Verbrecherbande vorgenommen worden ist, auch aufgedeckt), daß genau diese Aussage eine Lüge dieses Hr. Burckhard gewesen sein soll.

        Warum sollte er sich, wenn genau das seine Ansichten gewesen wären, ausgerechnet einem schweizerischen Völkerbundkommissar für Danzig gegenüber derart explizit geäußert haben??

      • Avatar
        heidi heidegger am

        nööö, ich bin i. Ggs. z. JE bissi gegen Thorium-Reaktoröfen, aber sehr für *Reaktorofen* (youtube Channel), u know..Grüßle!

      • Avatar
        heidi heidegger am

        @Lila Luxemburg am 14. Mai 2019 12:32

        gut. Haste ja auch schon mal erwähnt, glaube ich. Bleibt: "Lebensraum im Osten" aus d. 20ern, gell?

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      "Und Streicher war ein Pornograph,…"

      Unsinn! iCH bin hier der Porno-Graf!! Diesen Titel lasse ich mir von irgendeinem Stricher … äh … Streicher nicht nehmen!!!

      • Avatar
        heidi heidegger am

        Luxi, wichtig ist (auch), dass mann in Bergschuhen(!) ne xtra-flotte Sohle aufs Parkett legt in äh Elsässers Chalet – nein- *Tanzbar* (zit. n. W.Eggert LOL). Bittschön zu achten auf Minute 0:56 *hihi*

        [ OSS 117 – Rio Ne Répond Plus – Generique début du film – HD ]

        /watch?v=Zk6toudCjeo

    • Avatar

      Nun,auch Hirne müssen gewaschen werden,wie alles. Selbstreinigende Hirne wie Sokrates gibt es nur wenige.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel