Schlossen Donald Trump, Wladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping ein geheimes Friedensabkommen – so wie die Anführer der USA und der Sowjetunion auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges? Der renommierte Asienexperte und Bestsellerautor James Bradley hält das durchaus für möglich. COMPACT hat ihn interviewt.

    Unter Berufung auf mehrere unterschiedliche Quellen, die der Experte als seriös einschätzt, teilte uns Bradley seine Sichtweise mit, der zufolge Trump, Xi und Putin am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels in Vietnam Anfang November letzten Jahres einen Nichtangriffspakt beschlossen. Sinngemäß hätten sie gesagt: “Machen wir es wie Chruschtschow und Kennedy!” Bradley: “Die beiden hatten vereinbart, keinen Krieg zu führen, obwohl sie beide auf einem gewaltigen Militärisch-Industriellen Komplex saßen.” (Lesen Sie das ganze Interview hier im neuen COMPACT-Spezial)

    Dass dies nicht reibungslos verlaufen könne, ist dem Navy-Historiker bewusst. Trump habe “mächtige Kräfte im Staat gegen sich.” Bradley: “Der Tiefe Staat könnte versuchen, ein Schiff in die Luft zu jagen oder ein Flugzeug, aber – hey, Trump ist ein Bauherr!” Als solcher erkenne der amtierende US-Präsident die in der Volksrepublik wartenden Chancen: “Er kommt nach China und Xi sagt: Wissen Sie was? Ich habe das größte Bauprojekt der Welt. Trump begreift das.”

    Asienexperte Bradley, dessen bekanntestes Buch «Flags of our Fathers» den pazifischen Schauplatz im Zweiten Weltkrieg behandelt und 2006 von Clint Eastwood verfilmt wurde, bezieht sich auf chinesische Bauprojekte wie die Neuen Seidenstraßen, die seiner Ansicht nach “die Welt verändern” werden. “In Afrika haben sie keine Schuhe. China will dort Hochgeschwindigkeitszüge bauen. Das passiert wirklich, wird hier aber nicht berichtet.”


    COMPACT_Spezial_chinaDas vollständige Interview finden Sie
    in COMPACT-Spezial Nummer 16

    USA gegen China – Endkampf um die Neue Weltordnung

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    Bradley erzählte COMPACT, dass Chinas Führung noch immer große Hoffnungen in Trump lege: “Xi und er hatten ein Bankett in der Verbotenen Stadt! Xi persönlich war sein Reiseleiter. Das ist ein unglaubliches Zeichen von Respekt! Xi zeigte ihm, wie sehr er kooperieren möchte, falls Trump den Tiefen Staat abschütteln kann.”

    Amtsvorgänger Barack Obama hätten die Chinesen hingegen verachtet. Bradley: “Erinnern Sie sich, wie Obama bei seinem letzten Besuch in Peking aus dem Flugzeug gestiegen ist? Die Chinesen haben ihn hinten aussteigen lassen, nicht vorne mit rotem Teppich. Chinesen sind die besten Gastgeber der Welt, und Symbole bedeuten einfach alles. China hielt Obama für einen daherstolpernden Nichtskönner.”

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    James Bradley. Foto: Little, Brown Publishers

    Das Geschimpfe in Richtung Nordkorea hält der New York Times-Bestellerautor für ein typisches Verhalten zur Rechtfertigung des gewaltigen US-Militärbudgets. “Wir brauchen Furcht, entweder vor den Russen oder vor den Chinesen. Nordkorea ist nur ein Stellvertreter für China.”

    Seitens Nordkorea befürchtet Bradley einen Angriff keineswegs: “Sie würden alle sterben, wenn sie’s versuchten”, erläutert er. “Die haben eine Heidenangst, weil Amerika Saddam Hussein aufgeknüpft und Hillary Clinton die Typen, die Gaddafi ein Bajonett in den Hintern schoben, mit Lob überschüttet hat.” Nordkorea wünsche sich einen Friedensvertrag. “Jemand sagte zu mir, dass seit Eisenhower jeder US-Präsident Frieden mit Nordkorea gefordert hätte. Finden die keinen Kugelschreiber?”


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