Ost-Ghuta wird mediales Aleppo 2.0 – letzte Chance für Regime-Change in Syrien?

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Die Propaganda gegen Syriens Regierung und den Verbündeten Moskau erreicht derzeit wieder Warp-Geschwindigkeit. In Ost-Ghuta sollen brutale Kriegsverbrechen stattfinden. Wieder beruft man sich auf längst diskredierte Quellen, wie die sogenannten Weißhelme. US-Neocons haben Regime-Change-Pläne für Syrien noch lange nicht aufgegeben.

Die gleiche verzerrte Darstellung, mit der dem westlichen Publikum im Winter 2016 die Befreiung Aleppos verabreicht worden war, findet man heuer über die Geschehnisse in Ostghuta. „Ostghuta ist ein weiteres Srebrenica, und wieder schauen wir weg“ titelt der britische Guardian am Dienstag in maximaler Interventionsstimmung.

Screenshot theguardian.com (20.02.2018)

Wie ein hochrangiger britischer Geheimdienstler einmal über die Invasion in Afghanistan sagte: „Es ist stets hilfreich für Regierungen, die die Leser des Guardian an Bord holen möchten, humanitäre Logik zu besitzen.“ Doch der Reihe nach…

Letztes Gefecht vor Syriens Hauptstadt

Ostghuta am Stadtrand von Damaskus ist die letzte verbliebene Hochburg der Islamisten in Syrien. Seit 2011 sollen dort rund 400.000 Zivilisten unter der Belagerung der Dschihadisten leben. 2017 wurde das Gebiet von der Türkei, dem Iran und Russland zur Deeskalationszone erklärt – Kämpfe sollen dennoch an mehreren Fronten weitergegangen sein. Im November 2017 begann die syrisch-russische Koalition, hier das zu tun, was sie ein Jahr zuvor in Aleppo erreicht hatte: die Befreiung der Bürger von den Islamisten.

Dass Ost-Ghuta nun „dasselbe Schicksal wie Aleppo“ drohe, wie es in den Propagandamedien heißt, dürfte für die eingekesselten Menschen, eher Hoffnungsschimmer als Todesdrohung sein. Die unabhängige britische Journalistin Vanessa Beeley, die als erster westlicher Reporter Aleppo nach den Kämpfen besucht hatte, schilderte damals COMPACT:

Für viereinhalb Jahre lebten diese Menschen in einem Informationsloch. Viele erzählten uns, sie hatten Angst, dass die Syrische-Arabische Armee [SAA] konfessionell motivierte Vergeltung an ihnen verüben werde. Diese Propaganda hatten ihnen al-Nusra und ihre unterschiedlichen Gruppierungen erzählt. Man hatte den Leuten eine Gehirnwäsche unterzogen, damit sie die Befreiung fürchteten. Als wir sie fragten, wie es ihnen jetzt ginge, sagten sie, ‚Mein Gott, es ist ja überhaupt nicht so, wie man uns sagte.‘

Westliche Medien hatten monatelang Zeter & Mordio angesichts angeblich erbarmungsloser Angriffe auf zivile Gebiete in Aleppo seitens der Regierung und russischen Kampfliegern geschrien. Beeley sah die Schäden vor Ort:

Man sah die Spuren des Häuserkampfs überall. Die Zerstörung entsprach jedoch nicht der von Luftangriffen, sondern der von Artillerie. Es gibt eindeutige Unterschiede zwischen den Schäden in Wohn- und in Industriegebieten wie Sheikh Najjar, das der IS im Jahr 2012 übernommen hatte. Dort sahen wir umfassende Zerstörung. Im Westen wurde natürlich berichtet, die syrische und russische Luftwaffe hätte sämtliche Wohngebiete flächenweise bombardiert.

Damals Aleppo, heute der Osten von Ghuta – die westliche Propaganda ist die Gleiche. In einem Beitrag von Zeit-Online vom 20. Februar heißt es, das „syrische Regime“ sei „mit russischer Unterstützung“ dabei,…

„…die belagerte Region im Osten von Damaskus auszulöschen. Bei den Angriffen sind Beobachtern zufolge in weniger als 48 Stunden fast 200 Zivilisten getötet worden, unter ihnen viele Kinder. In einigen Teilen Ostghutas ist die Zerstörung größer als in der Endphase des Kampfes um Ostaleppo 2016. (…) Zudem bombardieren die russische und syrische Luftwaffe täglich gezielt Schulen, Wohnhäuser und Krankenhäuser.“

Es folgt der Hinweis auf eine „Presseerklärung“ des UN-Kinderhilfswerks – ein weißes Blatt Papier mit den kurzen Zeilen: „Worte können getöteten Kinder, ihren Müttern, Vätern und geliebten Angehörigen nicht gerecht werden.“

unicefghutasyrien

Am heutigen Mittwoch berichtet Welt-Online über betroffene Reaktionen aus Berlin:

„Das Grauen von Aleppo droht sich nun wenige Kilometer von Damaskus entfernt zu wiederholen. Und wieder werden vor allem unschuldige Zivilisten, darunter viele Kinder, Opfer der zerstörerischen Gewalt des syrischen Regimes und seiner Unterstützer“, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. „Wir fordern das Regime auf, seine Angriffe sofort einzustellen und endlich humanitären Zugang zu gewähren!“

Berichte über Mortarfeuer aus Ghuta nach Damaskus werden in unseren Medien herzlich ausgeblendet. Am Mittwoch soll es dabei fünf Tote gegeben haben, berichtet SputnikNews. „Der Beschuss ist einer von vielen kürzlich aufgetretenen Fällen, in denen Terroristen Anschläge auf Damaskus verübt haben“, heißt es.

Weißhelme bei Tag, Al-Kaida bei Nacht

Wie beim Kampf um Aleppo beziehen sich unsere Medien wieder bevorzugt auf Angaben der längst diskreditierten Weißhelme, Al-Kaida-Anhängern, die tagsüber Propagandavideos zur Verbreitung im Westen drehen.

Der Vizepräsident der vom Westen mit Millionen gesponserten Organisation, Abdulrahman Al Mawas, sagte laut Reuters am 13. Februar, Frankreich und weitere NATO-Mitglieder müssten endlich in Syrien eingreifen. In Paris habe er sich mit hochrangigen französischen Offiziellen getroffen, darunter der Chefdiplomat von Frankreichs Staatschef, Alexis Kohler. Am darauffolgenden Tag drohte Emmanuel Macron Syrien mit sofortigem Krieg, falls Assad Chemiewaffen einsetze. Für derlei False-Flag-Angriffe sind die Weißhelme ebenfalls bestens zu gebrauchen, wie mindestens ein Gasangriff auf die Provinz Idlib im April letzten Jahres gezeigt hat.

IS-Anhänger vor einem Zentrum der Weißhelme südlich von Jarmuk.

Weißhelm-Theater fürs westliche Publikum

Auch ein wenig Hühnerblut kann viel bewegen. IS-Propaganda aus dem irakischen Falludscha im April 2016. Quelle: awdnews.com

Weißhelme und Dschihadisten Seite an Seite im März 2015 in Idlib:

katzenweißhelme

Selbst mit einer Miezekatzen-Kampagne wurde schon versucht, die Islamisten zu verharmlosen…

Washington: „Assad muss weg!“

Bevor die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley am 15. Februar Russland beschuldigte, Bemühungen um Frieden in Syrien zu blockieren, hatte US-Außenminister Rex Tillerson am 17. Januar die Katze gänzlich aus dem Sack gelassen. Vor dem Stanford Hoover Institute sagte er,…

„…es ist von großer Bedeutung für unsere nationale Verteidigung, eine militärische und diplomatische Präsenz in Syrien aufrechtzuerhalten, dabei zu helfen, ein Ende des Konflikts herbeizuführen und den Menschen in Syrien dabei beizustehen, einen Kurs in eine neue politische Zukunft einzuschlagen. (…)

Der Kampf gegen den IS ist nicht vorbei. (…) Gleichermaßen müssen wir in Syrien bestehen bleiben, um Al-Kaida auszubremsen. (…) Zudem würde ein kompletter Abzug amerikanischer Truppen zu diesem Zeitpunkt Assad und sein brutales Vorgehen gegen das eigene Volk wiederherstellen. Wer sein eigenes Volk ermordet, kann kein Vertrauen in langfristige Stabilität erzeugen.“

Laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow pampern die USA hingegen Terroristen in ihrem selbsternannten Protektorat an Syriens Südgrenze, 55 Kilometer unter dem 2017 heiß umkämpften Brennpunkt al-Tanf. Das dort eingerichtete Flüchtlingslager Rukban ist laut Moskau Herberge für Terroristen.

Lawrow auf der Nahost-Konferenz des Waldai-Clubs am Montag:

„Immer wieder wird berichtet, dass Dschihadisten innerhalb der al-Tanf Kontrollzone, welche die USA unilateral als unter ihrem Schutz stehend erklärt haben sowie im Flüchtlingslager, ihre Kräfte wiedererlangen. Mehrmals wurden von dort aus Angriffe auf Territorien der Syrischen Armee gestartet. Diese Zone muss sofort stillgelegt werden.“

Daraus wird wohl nichts. Die Kontrolle über Al-Tanf ist entscheidend – hier verläuft die einzige Verbindungsroute von Damaskus nach Bagdad und von dort in Richtung Iran.

Lawrow weiter:

„Unsere Kollegen der UNO sind aus welchen Gründen auch immer zögerlich, zuzugeben, dass humanitäre Konvois dieses US-kontrollierte Areal nicht erreichen können, weil die USA ihre Sicherheit nicht garantieren kann. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die humanitäre Situation in Idlib oder Ost-Ghuta.“


Patriot Putin COMPACT-Magazin 03/2018 Patrion Putin – Partner für EuropaDas Thema finden Sie
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Die Kriegspropaganda wieder voll auf Anschlag gedreht, dürfte es nur eine Frage der Zeit bis zur nächsten False-Flag-Giftgasattacke sein, die man Assad in die Schuhe schiebt. Wenn es wieder „beautiful babies“ zu betrauern gibt, marschiert die Nato dann nach Damaskus?

Weiterlesen: Erdogans Krieg – Der türkische Vorstoß nach Afrin

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Über den Autor

Tino Perlick, Jahrgang 1982, studierte Kulturwissenschaften und Soziologie in Deutschland, Polen und den USA. Einem zweijährigen Intermezzo in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre folgte 2016 die Anstellung als Redakteur bei COMPACT.

25 Kommentare

  1. Fischer's Fritz am

    Und dann immer wieder das perfide Mantra unserer verlogenen Mainstream-Medien vom "Krieg Assad’s gegen das eigene Volk" , als ob die andere Seite nicht auch gegen das eigene Volk, welches sich mit Assad solidarisiert, Krieg führen würde.
    Bleibt jetzt nur die nächste Meldung der Lügenpresse über einen weiteren Giftgaseinsatz Assad’s abzuwarten.
    Einfach nur zum kotzen…

  2. Rumpelstielz am

    Es geht allein um die Pipeline Nördliche Ölfelder des Irak bis nach Israel wieder in Betrieb zu nehmen. Die liegt seit 1967 still Israel besetzt die Golanhöhen – die gehörten zu Syrien. Assads Vater hatte die stillgelegt. Soweit kommt es noch den Aggressor mit Öl zu versorgen.

    Wir nehmen man an in Sachsen würde zu 80% die NPD gewinnen und die erklären den Freistaat als unabhängig – wie lange würde es dauern, bis die Bunzelwehr in Marsch gesetzt wird – begleitet von freundlichen Mächten.
    Wie destabilisiert man einen Staat – man bewaffnet die Opposition – hier den IS.

  3. Resi G. Niert am

    Nochmal für alle, die es vielleicht übersehen haben:

    Zitat: "In Syrien werden wieder kameragerecht Babys aus Trümmern geborgen."
    Screenshot: Twitter/ The White Helmets

  4. Michael Höntschel am

    Ich kann hier nur an die Aussage des US – Generals Wesley Clark ( 7 Staaten in 5 Jahren) erinnern. Es gibt keinen Grund die klare Aussage anzuzweifeln. Die Zeit drängt, man hat ja schon neue Pläne.

  5. Die Alten brauchen wir nicht und die Jungen haben wir! Nach diesem Grundsatz handeln alle Religionen und Ideologen, die missionieren! Denn wenn ein Mensch in derReligion/Ideologie aufwächst behält und verteidigt er sie auch. Einen Älteren umzuerziehen ist dagegen schwierig; er wird sich aus überlebenstaktischen Gründen vielleicht dazu bekennen aber im Hinterkopf … Daher ist die Auslöschung gerade jungen Lebens, das ihnen gegenüber kritisch erzogen wurde/werden wird, typisch, US-Militär muß raus aus der Gegend und sollte auch nicht von der UNO dort eingesetzt werden; denn die sind eine Söldnertruppe und die US-Eliten fördern klammheimlich den Islamismus! Der fanatische Islam ist für sie nützlich.
    Mit russischer Hilfe ist es gelungen ganze Regionen von Islamisten zu befreien. Das nachkommunistische Rußland ist laizistisch geblieben, trennt Staat und Religion. Assad ist wohl genauso. Für die USA ist der Syrien-Konflikt wohl der Türöffner für einen Weltkrieg gegen Rußland, deswegen halten sie ihn am Schmoren.

  6. "In Syrien findet derzeit ganz große Magie statt. Während beim Angriff der rechtmäßigen syrischen Regierung auf Terroristen und islamistische Rebellen in Ost-Ghouta sehr viele Zivilisten und vor allem Kinder ums Leben kommen, sterben beim Angriff der türkischen Invasoren auf Afrin nur Terroristen. Offenbar wurde die Munition der Türken von Allah gesegnet, so daß sie um jeden Zivilisten einen Bogen macht und sich den nächsten Terroristen selbständig sucht. Wo das steht? In den Wahrheitsmedien natürlich, allerdings zwischen den Zeilen. Da Assad als der Böse zu gelten hat, vermelden die Wahrheitsmedien dort tote Zivilisten, von getöteten Rebellen ist nirgendwo die Rede. Bei Erdogan dem Allmächtigen, gepriesen sei sein Name, kommen Zivilisten in den Meldungen nicht vor. Da die Wahrheitsmedien ja ausschließlich die Wahrheit berichten, muß es sich folglich um ein Wunder handeln. Und in dieser Weltgegend ist Allah für solche Wunder zuständig."

    Michael Winkler

  7. Die Russische Regierung wird vor der Wahl bei den Bürgerinnen und Bürgern nicht den Eindruck erwecken wollen, sie verheize Soldaten für fremde Zwecke. Also bleibt einstweilen nur China als Retter. Ein paar Flugzeuge mit chinesischen Soldaten nach Damaskus zu schicken wird einigen Eindruck machen. Eine Neue Seidenstraße wird ohnehin militärischen Schutz brauchen.

    Auf Dauer können nur China und Russland gemeinsam Eurasien vom seit Jahrzehnten chronisch kriegerischen US-Terror befreien.

  8. Andreas Walter am

    Die Interessen des Westens im Nahen Osten (und Nordafrika):

    Erdgas, Erdöl, Israel und der Suez Kanal.

    Doch welche Interessen könnte Russland dort haben?

    Erdgas? Haben sie selbst. Erdöl? Haben sie auch noch. Israel? Das war mal. Suez Kanal? Vielleicht ein bisschen, wegen der Schwarzmeerflotte.

    Schwarzmeerflotte? Das ist womöglich das Stichwort. Russland hat keinen Hafen mit Spritversorgung direkt am Mittelmeer. Gut möglich, dass Russland so der immer weiter fortschreitenden Umzingelung durch die NATO wenigstens ein bisschen was entgegenstellen möchte.

    Vor allem auch nach den ganzen Regimewechseln der letzten Jahre in Nordafrika.

    Erinnere mich nämlich noch an einen Vorfall, bei dem sie keinen Sprit in Ceuta bekommen sollten:

    "Nato verärgert, weil Spanien russische Schiffe betanken will", auf berlinjournal biz

    "Große Pläne am Stützpunkt Tartus
    Russland richtet sich in Syrien ein", auf n-tv de

    Das muss es sein. Alles andere ergibt keinen Sinn.

    • Andreas Walter am

      Die "Bösen" sind darum natürlich Syrien, Russland und der Iran. Was den Islam betrifft sind in diesem Konflikt der Iran (Schiiten) und die Führung Syriens (Alawiten) die Abweichler und Dissidenten des sunnitischen Imperialismus, weil Erstere beides Sonderfälle des Islam und ausserdem muslimische Minderheiten. 85–90% aller Mohammedaner sind nämlich Sunniten und unter denen wiederum die Wahhabiten beziehungsweise Salafisten die Extremsten. Nicht zu verwechseln mit den Sufisten (Sufis), die genau das Gegenteil davon sind und darum von den Salafisten auch gehasst werden.

      Als Humanist und Freund der Vielfalt in ihren jeweiligen Grenzen stehe ich natürlich auf der Seite der verfolgten Minderheiten, und darum auch auf der Seite der 10 Millionen letzten Deutschen.

      Viele Juden allerdings (vielleicht mittlerweile sogar schon die Mehrheit), obwohl auch weltweit betrachtet eine Minderheit, paktieren heutzutage mit dem Westen und den Sunniten, haben durch ihren weltweiten gesellschaftlichen Aufstieg mittlerweile die Seiten gewechselt. Angefangen hat diese Neuorientierung des Judentums Ende der 60er, und lässt sich in vielen Veränderungen seit dem erkennen und nachweisen. Im Wählerverhalten der Juden in den VSA, in den Beziehungen seit dem zur Sowjetunion, zu Deutschland und auch in seinem Auftreten im Nahen Osten.

    • Andreas Walter am

      Ah ja, das ist jetzt also die offizielle Geschichte:

      "‘Last Secret’ of 1967 War: Israel’s Doomsday Plan for Nuclear Display", auf NYT

      Also die humanistische, die kinderfreundliche Version von Hiroshima und Nagasaki.

      Dabei wissen die Israelis doch wohl am besten, dass die Muslime das falsch verstanden, als Feigheit ausgelegt hätten.

      Aber vielleicht hatten sie zu dem Zeitpunkt ja schon mehr als nur Eine, hätten es also zumindest auf einen Versuch ankommen lassen können.

      "A Bomb In The Basement – Israel’s Nuclear Option", auf YouTube

      Doch was wissen wir schon wirklich, ist doch auch diese Dokumentation mit Vorsicht zu genießen.

  9. Schon lustig ( nicht für diejenigen vor Ort), da kämpfen zwei,welche sich eigentlich spinnefeind sind,aber einig ("Compact" eingeschlossen) im Kampf gegen den Islam. Die Antwort in Form von Anschlägen wird nicht ausbleiben,das Geheule über "Islamisten -Terror" ist dann groß,und natürlich müssen noch mehr Bomben geschmissen werden,worauf…….. na ja,eine Schraube ohne Ende.

  10. Tja, nachdem Russenbomber Aleppo "befreit" hatten,wurde im "Westen" eine total zerstörte Geisterstadt im Gestank verwesender Leichen gezeigt. Nachdem USA-Bomber Mossul "befreit" haben sieht man bei RT immer wieder die total zerstörte Geisterstadt Mossul,einst eine Millionenstadt, im Leichengestank,unbewohnbar. "Befreit" werden ist hochgefährlich,oft tödlich. Russische Bomben können zwischen Kämpfern und Nichtkämpfern genau so wenig unterscheiden wie USA-Bomben. Hatte Wladimir nicht erst kürzlich verkündet,der Syrische Krieg wäre zu ende? Und jetzt hört man,daß ein Vorort der Hauptstadt (!) noch "befreit" werden muß,natürlich wieder mit Bomben und schwerer Artillerie,das ist ungefährlicher.

  11. heidi heidegger am

    ich hoffe, ich muss mit euch nicht über Miezekatzen in kriegsgebieten diskutieren. sie übermitteln geheime botschaften zwischen den fronten: *meoooww* unn datt. die sind evtl. sogar verhörspezialisten, sagt Flocky. kriegsgewinnler auch: scheiß-schmuggelmiez!..ist ja bekannt.

    • heidi heidegger am

      xtrem-OT: GABI (fo)rumschäkert ja schon lange nicht mehr mit mir. ich denke, sie findet mich saudoof (ist aber im winter immer so bei mir..) und dass ich klauen würde unn datt unn von W.stein&H.egger null plan hätte unn datt. aber ich gebe nicht auf, auch wanns ich bissi angst habe vor "Victors" fferdedings. denn mein idol in sachen "ein mann stellt sein begehren aus", ist und bleibt Kalli:

      [ Kopfnuss Kali Der Mann für Alles Hörspiel 1 ]

  12. Walter Brenner am

    Da hat die jahrelange Putin-Lügenpropaganda ganze Arbeit geleistet. Auch wegen Desinteresse westlicher Journalisten ist es gelungen, jeden Assad-Gegner als "Terroristen" und "Jihadisten", mindestens aber als "Islamisten" zu diffamieren. Und der schlaue Assad, immer westlich gekleidet ist natürlich "gemäßigt", während er mit ausländischen Truppen das Land zu einer russischen Kolonie verwandelt und die Bevölkerung schiitisiert und die sunnitische Mehrheitsbevölkerung vertreibt…
    Westliche Journalisten haben die Lügenpropaganda des sowjetischen Schweines Putin mit der Zeit übernommen.
    Wie da überhaupt immer noch jemand auf die Idee kommen kann von "syrischen Regierungstruppen" zu sprechen? 48000 Russen und 70000 schiitische Söldner und Fundamentalisten führen den Verdrängungskrieg gegen die syrische sunnitische Mehrheitsbevölkerung. Assad und sein Clan sind überhaupt nicht rechtmäßig an der Macht, nicht mal nach der Verfassung des eigenen Baath-Regimes.
    Er hat auch keine Basis im Volk, außer bei der schiitischen Minderheit und einigen Kollaborateuren und ohne der Hilfe der Russenschweine und der iranischen Dschihadisten und Söldner, hätte sie schon längst den Kampf gegen den syrischen Volksaufstand verloren!

    • Marc Dassen

      Herr Brenner,

      erklären Sie unseren Leser doch mal, wie Sie zu dieser Meinung kommen. Das wäre spannend!

      MfG

      Die Redaktion

      PS: Das Wort "Russenschweine" möchte ich nicht mehr lesen, sonst gibts "Zensur"!

      • heidi heidegger am

        *kannmichdaunmöglicheinmischen*, aber ich dachte, für häufchen gibt’s stöckchen und keine zensur gar nie nicht, hihi.

      • Michael Höntschel am

        Werter Herr Dassen, da ja nach Ansicht von Systemmedien die Meinung im WWW von ca. 10 – 12 eifrigen Bloggern manipuliert werden soll, ist der, die oder das, was sich hinter dem urdeutschen Namen "Walter Brenner" verbirgt, einer diese 10 – oder 12 eifrigen Blogger-/in. Ich denke, diese primitiven Angriffe auf unser Urteilsvermögen werden zunehmen.

    • Zunächst mal ist Assad nicht Schiit sondern Alawit,Angehöriger einer auch von Schiiten verachteten Islam-Light- Sekte. Ansonsten haben Sie wohl die Veränderungen in Europa seit 1989 nicht mitbekommen "sowjetische Schweine" gab´s mal ist aber endgültig Geschichte und in öffentlicher Schreibe einfach rüpelhaft.

  13. Walter Brenner am

    Ich beobachte den Krieg in Syrien seit seinem Beginn sehr genau.
    Der Artikel ist – wie immer von COMPACT beim Syrien-Thema – Müll und FAKENews, die Putin-Propagandisten beweisen in allen Foren wieder nachdrücklich, daß sie charakterliche Eigenschaften haben, die man am treffendsten in nicht druckreifen Worten beschreibt.
    Die geilen sich richtig auf an 200 Toten innerhalb von nur 2 Tagen, allein in Ghouta, wie man in Kommentaren und Artikeln sieht. An all den Zerstörungen, Verletzungen die in den Filmen zu sehen sind.

    Die radikalsten und blutgierigsten Assads-Fans gibt es in den westlichen Onlineforen!!!
    Bei den "Infokriegern", den selbsternannten "Wahrheitssuchern" die – so wie auch ich – gegenüber westlichen Medien wegen der Multikultipropaganda und wegen Geschichtslügen skeptisch sind und fehlende Meinungsfreiheit beklagen.
    Genau DIE sind es, die jede Assad- und Putingegnerische Meinung zensieren.

  14. Die Münchner Friedenskonferenz hat deutlich gemacht, worum es bei dem Syrien Debakel von Anfang an ging.

  15. Michael Theren am

    soll man eigentlich Lachen oder Weinen ob der Dummheit unserer Hauptstrommedien; gerade im DLF gehört….Faßbomben, Faßbomben, Faßbomben…..

  16. »Ost-Ghuta wird Aleppo – letzte Chance für Regime-Change in Syrien?«

    Das glaube ich kaum, denn in diesem Gebiet ist zuviel Gas und Öl, um dem AMI seinem beliebten Spiel »Das ist MEINS« tatenlos zuzuschauen.

    Ja, die Lage ist mehr als nur brenzlig! Der Ami wäre aber gut beraten, als Vorreiter endlich seinen Größenwahn einer Weltpolizei / -herrschaft aufzugeben und sich über den großen Teich zurückzuziehen. Die NWO (unter seinem Diktat) kann nicht funktionieren und wird nicht kommen. Vorher platzt der Planet.

    Lest mal bei den FATIMA-Geheimnissen, Alois Irlmaier, Johannes-Offenbarung und vielen anderen nach — und dann wäre es endlich an der Zeit, wieder NORMAL zu werden!!!

  17. Karl Blomquist am

    Der Feind hat keine Zeit mehr
    Das ist sein schwacher Punkt.
    Hier kann man ihn besiegen.

    Deswegen ist der Feind so in Eile, das wird hier wieder deutlich.
    Die USA sind bankrott und wollen die Entscheidungsschlacht herbeiführen, um ihrer Pleite zuvorzukommen. Syrien ist natürlich nur Hebel, es geht wie immer bei den USA und England um die Vernichtung des Haupthandelskonkurrenten, diesmal Chinas.

    1588 Spanien (Armada)
    1654 Holland
    1763 Frankreich
    1814 Frankreich endgültig
    1918 Deutschland Teil 1
    1945 Deutschland Teil 2, und Japan
    (1991 Russland hisst die weiße Fahne: war aber kein Handelskonkurrent, sondern Rohstoffbeute)
    2020 China?

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