Orban und Ungarns Außenminister: Wir wollen ein Europa aus souveränen Nationen

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Neben Marine Le Pen gehört auch Viktor Orban mit 52 Prozent zu den großen Gewinnern der EU-Parlamentswahl. Und wie Le Pen im anschließenden interview ihre Zukunftsvisionen für Europa darlegte (COMPACT-Online berichtete gestern), so erwähnte auch Ungarns Ministerpräsident in eine Ansprache seine Ziele für die EU.

Bereits Außenminister Péter Szijjártó sagte im Interview dem ungarischen Newsportal 888.hu: „Wir haben jetzt ein starkes Mandat von den Wählern erhalten, unsere christliche Kultur zu schützen, den Fortschritt hin zu einem Europa souveräner Nationen zu unterstützen und Masseneinwanderung nach Ungarn zu verhindern“. Man wolle künftig mit jenen im EU-Parlament zusammenarbeiten, die Ungarn Interessen respektierten.

Viktor Orban sprach laut Breitbart am Montag im nationalen Parlament von einem „beispiellosen“ BIP-Wachstum im vergangenen Jahr und verglich die „Dynamik“ der ungarischen Wirtschaft mit der „weniger rosigen“ Wirtschaftsleistung Westeuropas. Zudem beweise das hohe Wahlergebnis, dass die Bevölkerung die familienorientierte Politik der Fidesz-Partei unterstütze.

Auch er wolle „Veränderungen in Brüssel herbeizuführen“, ein Europa der souveränen Einzelstaaten anstatt einen „von Bürokraten regierten EU-Superstaat“. Wiederholt erklärte Orban, dass Ungarn ein Teil von Europa sei und Europa als Heimat verstehe.

Mehr über Viktor Orban und seine Pläne für ein neues Europa lesen Sie in der Juni-Ausgabe von COMPACT-Magazins. Die erscheint nächsten Samstag am Kiosk. Abonnenten erhalten sie in diesen Tagen ins Haus, aber die darin enthaltenen Artikel können sie bereits auf Digital+ online lesen. Schließen Sie jetzt ein Abo ab und beginnen Sie mit der Lektüre auf Digital+. Klicken Sie dazu auf das untere Banner:

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5 Kommentare

  1. Avatar
    brokendriver am

    Hast Du einen Opa, schick´ihn nach Europa.

    Im EU-Parlament lungern nur abgehalfterte XXX aus allen System-Parteien

    herum und verdienen auf Steuerzahlerkosten mehr als 15.000 Euro im Monat.

    Für´s rumsitzen und rumpupsen…

    Ein EU-Parlament braucht Europa nicht.

    Dieses EU-Parlament ist ein Polit-Kastrat …eine Opa-Parlament ohne Befugnisse.

    Weg damit ! Kostest nur Steuergelder und tut nixx….

    Siehe die Ex-Schnaps-Nase Schulze von den Sozen aus Würselen…

  2. Avatar
    Irgendwehr am

    Die Vertreter der Vereinten Nationen werden sich in den Allerwertesten beissen. Mit der Namensgebung waren die ja schon mal viel weiter. Eigentlich war der "Völkerbund" doch das, was Europa heute will- ganz unverdächtig, Völker ja, aber ohne Länder. Und ausgerechnet aus dem Völkerbund wurden die Vereinten Nationen. Jawohl, Nationen. Und jetzt kommt die EU daher und will die Nationen abschaffen, bzw. eine Nation daraus machen. Wir werden es noch erleben, dass die Vereinten Nationen sich wieder in "Völkerbund" umbenennen.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Was Orban für Ungarn, wird bald Urban für Sachsen, beide haben die gleichen Ziele und das ist gut so.

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    Irgendwehr am

    Komischer Weise wollen Italien und Ungarn nicht an diesem gemeinsamen Ziel zusammen arbeiten. Wenn es hart auf hart kommt, scheint der Politiker durch, und das Volk ist wie immer der Gelackmeierte.

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