Öl: US-Soldaten kehren nach 24 Jahren nach Somalia zurück

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Westliche Konzerne warten seit 25 Jahren darauf, die gewaltigen Ölreserven des Hungerlands an sich zu reißen. Das letzte Mal, als US-Bodentruppen intervenierten, endete für alle Beteiligten im Fiasko.

They’re back! „Dutzende amerikanische Soldaten sind in Mogadischu stationiert, um somalische Truppen sowie AMISON-Streitkräfte (Mission der Afrikanischen Union in Somalia) im Kampf gegen Extremismus zu trainieren und auszurüsten.“ So kolportiert Voice of America offizielle Angaben des Pentagons. (1) Ziel der angeblich auf Bitten der von Washington dirigierten Landesregierung gestarteten Operation sei eine Verbesserung des gemeinsamen Vorgehens gegen die Islamisten-Miliz al-Schabab.

Man glaubt es kaum, aber dies könnte sogar stimmen! Denn während der Westen in Syrien Islamisten mit Waffen versorgt, um Präsident Assad zu stürzen, damit u.a. eine Pipeline von Katar in die Türkei entstehen kann, steht der Afro-IS der schon US-hörigen Regierung in Mogadischu dabei im Weg, dortige Ölreserven zu erschließen. Neben seiner handelsstrategischen Bedeutung ging es im ostafrikanischen Land schon immer ums schwarze Gold. Das Heritage Institut schätzt die Reserven auf 110 Milliarden Barrel (im Vergleich: Saudi-Arabien: 266 Milliarden Barrel).

Öl-Freund George H. Bush hatte die US-Boys gegen Ende seiner Amtszeit schon 1992 nach Somalia befohlen – sehr zum Gefallen des ebenfalls in Texas beheimateten Rohstoffriesen Conoco Oil. Der Focus berichtete 1993: „Ein Conoco-Mitarbeiter versuchte, amerikanische Journalisten auf der Suche nach Informationen über den Ölreichtum im Hungerland Somalia und über die wahren Gründe des US-Engagements in Somalia mit der Bemerkung abzuschütteln: ‚Alles übertrieben. Wir Amerikaner besitzen eine natürliche Hilfsbereitschaft. Menschen aus anderen Ländern und aus anderen Kulturen können das nicht verstehen.‘“ (2)

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Die Einmischung endete böse. 18 US-Soldaten kamen im Oktober 1993 während der Schlacht von Mogadischu ums Leben, 73 weitere wurden verletzt. Die Leichen zweier Gefallener wurden von Kämpfern der Somalischen Nationalen Allianz durch die Straßen geschleift – die Bilder gingen um die Welt. Der verlustreichste Kampfeinsatz des US-Militärs seit dem Vietnamkrieg, bei dem auch drei Helikopter vom Typ Black Hawk abgeschossen worden waren, wurde 2001 von Hollywood im Militärporno Black Hawk Down glorifiziert.

Die Schlacht, in der schätzungsweise 1.000 Somali massakriert wurden, läutete den vollständigen Abzug aller US-Truppen aus der Region ein. Antiwar.com bilanziert: “Vieles in Somalia hat sich in den 24 Jahren seit der direkten US-Interventionen verändert. Das Land erlebte eine lange Periode vergleichsweiser stabiler Anarchie, auf die ein in die Länge gezogener Krieg folgte, um einer selbsternannten Regierung auf die Beine zu helfen. Dieser Krieg sowie Interventionen der Afrikanischen Union, dieser Regierung zu helfen, Territorien zu beanspruchen, waren es, die al-Shahab zu großen Teilen erst erschaffen haben.“ (3)

Durch den Ausbruch des Bürgerkriegs 1991 waren Ölkonzerne gezwungen, ihre Operationen abzubrechen. 2014 meldete Bloomberg, dass die Regierung in Mogadischu „mit Royal Dutch Shell, Exxon Mobil Corp., BP und Chevron darüber redet, wie man stillgelegte Verträge wieder aktivieren kann“. (4) Staatschef Mohamed Abdullahi Mohamed besitzt übrigens die somalische und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Als in seiner Heimat die Black Hawks vom Himmel fielen, lebte er in New York. 2010 schickte ihn Washington ins Präsidentenamt.

Seitdem war das Land Ziel von aus Stuttgart koordinierten CIA-Drohneneinsätzen. Auch sogenannte Beratungsteams waren der Landesregierung zwischenzeitlich sporadisch „zu Hilfe“ gekommen. Mit Exxon-Mann Rex Tillerson im US-State Department scheint die Zeit für neue Action nun endgültig reif zu sein. Al-Schahab haben bereits angekündigt, ihre Angriffe als Antwort auf die verstärkte Intervention der USA eskalieren zu lassen.

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(1) https://www.voanews.com/a/dozens-more-us-troops-deployed-somalia-voa-exclusive/3809351.html
(2) http://www.focus.de/politik/ausland/somalia-den-usa-geht-es-ums-oel_aid_141804.html
(3) http://news.antiwar.com/2017/04/14/us-sending-troops-to-somalia-first-time-in-24-years/
(4) https://www.bloomberg.com/news/articles/2014-10-21/somalia-plans-to-start-producing-oil-offshore-within-six-years

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Über den Autor

Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

15 Kommentare

  1. Versteh ich nicht Trump ist doch der gute der Friedensengel und die Hillary die böse jetzt macht der Gute was böses da kann nicht stimmen ihr seit ja einer meinung mit dem Mainstream komisch

  2. Vorstellung der US Psychopathen: Wer das Weltrohöl kontrolliert beherrscht die Welt.
    Also Einsatz des US Militärs weltweit. Die Russen bleiben noch vorläufig außen vor .
    Diese Politik kann aber den weiteren Zerfall des US Systems nicht aufhalten. Resultat:
    Es wird Krieg geben.

  3. Da sieht man einmal wieder, daß Trump seine Isolationspläne garnicht verwirklichen kann – ohne von den Konzernbetreibern aus dem Amt geschossen zu werden ! US-amerikanische Militärinterventionen geschehen, damit sich irgendwelche Konzerne "ihre" auszubeutenden Rohstoffreserven sicherstellen können, die dummerweise in einem anderen Land liegen! Zu blöd aber auch!

    Blöd ist, daß die internationale Staatengemeinschaft zuläßt, daß Wirtschaftsunternehmen woanders als in ihrem eigenen Land agieren können. (Fast) überall auf der Welt Ausländer Grund und Boden sowie Schürfrechte erwerben können, Eigentumsrechte mitunter über Leben gestellt werden und Wirtschafts- sowie Finanzunternehmen so groß werden können und dürfen, daß sie ganze Staaten erpressen und Kriege veranlassen können.
    Losgegangen ist das Ganze mit den gewaltsamen "Öffnungen" der ostasiatischen Länder für den (Opium-) Handel durch die Engländer im 18. und 19.Jh. – den diese nicht wirklich wollten und auch nicht brauchten!
    Genausowenig braucht heute eine freie Nation soetwas wie CocaCola, McWürg, die US-amerikanische (Un-)Kultur und deren Oligarchie, genannt Demokratie, samt Oligarchen gleich mitgeliefert!

    Die USA würden die ansich nur teuren militärischen Interventionen schon von sich aus sein lassen, wenn ihnen nicht die international agierenden Multis wegen ihrer ureigensten Kassierinteressen im Nacken säßen …
    Um diesen friedensfeindlichen Mist endlich loszuwerden müßte die Wirtschaft ganz anders aufgestellt werden: Nämlich klein, national und so autark wie es eben nur geht! Daß ein kleiner Teil vom Handel mehr einbringt, als die ganze Produktion ist wiedernatürlich, umweltzerstörend, ressouchenverschwendend, alles Andere als nachhaltig und dürfte nicht sein!
    Wenn fremde Unternehmen nicht mehr tätig werden dürften, könnten sich Länder und Völker nach ihrem ureigensten Gusto entwickeln und wirtschaften; d.h. auch ihre Grenzen und Landesgrößen selber bestimmen – anstatt nach von Europäern ethnisch völlig sinnlos, aber in eigenem Wirtschaftsinteresse mit dem Lineal gezogenen Linien. (Siehe Syes-Picot-Vertrag) Somalia wäre dann wohlmöglich keine Anarchie sondern das Gebiet mehrerer kleiner Stammesstaaten! Mit funktionierender Selbstversorgung, ohne Monsanto und Co., dafür ohne Hunger! Wenn die ihr Öl in der Erde lassen wollen, dann bleibt es eben drin!
    Völker haben schon immer Rohstoffe / Gegebenheiten, die sie nicht hatten, entweder durch Innovationen ersetzt oder darauf verzichtet und etwas anderes – ohne diese – getan.

    Nur "schnelles Geld machen" geht so nicht!

    Öl ist das Treibmittel der übertriebenen Mobilität, die die Geschäftsgrundlage dieser Herrschaften ist, die den einfachen Menschen eher auf den Nerv geht und Völker eher gegeneinander hetzt, indem sie ständig gezeigt bekommen, was der andere hat und so den Neid schürt. Das englische Empire des vorletzten Jahrhunderts hat so z.B. die Inder gezwungen billige Textilien gegen afghanisches Opium zu tauschen, welches wiederum den Chinesen aufgezwungen wurde – und diese süchtig, damit wehrlos machte. Als diese das nicht wollten, wurde das Militär geholt … Auch Japan wurde mit Gewalt für den "freien Handel" durch den "Westen" geöffnet …
    Nach diesem Muster funktioniert die westliche Wirtschaft bis heute! Friedensfeindlich, missionierend und das 1% der Wirtschaftseliten immer reicher machend …

    Die Kreuzzüge des Mittelalters sind – auch – dadurch beendet worden, daß gegen Ende die Eroberung Jerusalems für die Norditalienischen Kaufleute nicht mehr lukrativ war – man wollte lieber Orte wie Kairo erobern … Die Mission des Christentums, die dereinst Grund für die "Entdeckung" und anschließende Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Völker war, wurde von der wirtschaftlichen Ausbeutung völlig abgelöst – ohne dies aber nach außen zuzugeben. Dazu waren Nichtchristen Menschen 2. Klasse, die sogar als Sklaven genommen werden durften, desgleichen gilt im Islam für Ungläubige. So ist "Rassismus" überhaupt erst in die Welt gekommen …
    … und gepflegt haben den im 19.Jh. zunächst vor allem die sich allen Anderen überlegen fühlenden angloamerikanischen Handelsherren und Industriellen!

  4. Volker Spielmann am

    Stehen die VSA heute ähnlich schlecht da wie England Anno 1920?

    Bevor Sterne sterben, dehnen sie sich noch einmal aus, um dann in sich zusammen zu fallen, dies scheint bisweilen auch auf Weltreiche zuzutreffen. Namentlich auf das Englische, welches Anno 1920 seine größte Ausdehnung erreicht hatte, aber kurze Zeit später sang- und klanglos in sich zusammengefallen ist, weil es sich wirtschaftlich und politisch in die Abhängigkeit von den VSA begeben hat. Nach dem Sieg über Rußland im Kalten Krieg erreichten nun auch die VSA die bisher größte Ausdehnung ihrer Macht und so wie England bei ihnen zuvor, scheinen sich nun die VSA selbst in die wirtschaftliche Abhängigkeit von China begeben zu haben. Es könnte also durchaus sein, daß die VS-amerikanische Vorherrschaft in der Welt ähnlich hohl ist. Aber sicher ist dies nicht, denn die VSA mögen ihre Industrie nach China verlegt haben, ihre Konzerne sind aber in Bereichen wie der EDV, dem Öl oder der Waffenherstellung noch immer führend, so wie auch ihre Banken und Börsen große Macht haben.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Karl Blomquist am

      @ Volker Spielmann
      USA 2017 = England 1939?

      So pleite wie die USA 2017 war England 1920 nicht, die USA dürften also schneller fallen. Und selbst 1939 war England, das dann bereits acht Jahre später, 1947, seine Hauptkolonie Indien verlor, noch stabiler als die USA heute.
      Der Vergleich hat trotzdem einiges für sich.
      Wenn es parallel abläuft, dann überstehen die USA zwar vielleicht ihren WK III gegen China, bei dem sie auch Russland und Europa mit zerstören wollen, aber so geschwächt, dass ihnen nur noch Lateinamerika zum Ausplündern übrig bleibt. Und das auch nur noch für eine Übergangszeit, bis das US-Imperium endegültig im selbstgeschaffenen Chaos versinkt.

    • Karl Blomquist am

      PS.
      Unterschiede
      Das bei den USA tief verschuldete England wurde 1939 von den USA erpresst, die Garantie für Polen abzugeben, um den von den USA gewünschten WK II gegen Deutschland auszulösen. Die Roosevelt-USA wollten Europa mit der Sowjetunion aufteilen, die Grenze sollte durch Deutschland gehen, Divide et Impera. Der WK war nicht bzw. noch nicht im Interesse Englands, welches nur Deutschland gegen die Sowjetunion verheizen, und eventuell später eingreifen wollte wenn die Gegner Deutschland und Russland schon geschwächt sein würden, klassische Balance of Powers. Der Halbamerikaner und Zerstörer des Empire Winston Churchill (Mutter US-Amerikanerin) war dann auch ab 1940 allein im Interesse der USA aktiv, im Sinne des Delenda Germania. Roosevelt hatte ein Abkommen mit Stalin, der über Deutschland herfallen sollte, wobei Deutschland dem sowjetischen Angriff 1941 lediglich zuvorkam.

  5. Putinversteher am

    Na ja, die brauchen halt jetzt jeden Dollar, damit sie den Untergang des System noch ein wenig hinaus zögern können. Nachdem es mit der Okkupation von Russland nicht geklappt hat, versuchen die Yankees es eben anderswo, wobei auch dieser Versuch wieder kläglich scheitern wird.
    Am einfachsten wäre es ja, wenn sie mit Russland kooperieren würden, denn dann hätten alle etwas davon, aber es gibt wohl in den USA immer noch eine starke Fraktion, die allen Ernstes glaubt, dass sie ihre New World Order der ganzen Welt überstülpen können. Sie sollten doch inzwischen mitbekommen haben, dass diese längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist.

    • Mann Baumgarten am

      Gorbatschow forderte die USA auf Ihr Geldsystem-währung total zu reformieren :
      Klartext : Schulden-begleichung in Form von Gold (wenn vorhanden ?) !
      Neue Währung wie Kennedy es einst machen wollte und ermordet wurde von den Bankster
      bezahlten Attentäter !
      Weg mit dem privaten Freimaurerdollar -> hin zu einer seriösen Währung dem Us Eagle-
      Gold-Silber-Platin Staats Dollar !
      +++
      Ende der Durchsager an die Fiananz USA Betrüger !

    • @Putinversteher @Mann Baumgarten

      Die einfachsten Sachen sind in der Politik
      oft nicht möglich.

      Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  6. Das Argument Öl wird hier wohl nicht ziehen. Die Welt rückt ab vom Öl, und Geld zu machen ist damit auch nicht mehr. Und um mal das Engagement der US Amerikaner mit Zahlen zu belegen, sind es im Moment wohl weniger als 50. Was erwähnenswert gewesen wäre ist der Umstand, dass von somalischem Boden aus massiv Piraterie ausgeht. Dahingehend sind dort seit Jahren die NATO sowie die EU aktiv, inkl. USA. So wie es im Moment dort läuft, geht es auch nicht weiter. Das Horn von Afrika wird wegen der Piraten zu einem Milliardengrab was sichere Schiffspassagen angeht, und zu einem Umweltgrab, da dort jeder mal seinen Giftmüll ungefragt in den schönen Indischen Ozean kippt. Ausserdem herrschen in Somalia ideale Bedingungen für Terroristen da dort keine Regierung herrscht. Ein beachtlicher Anteil der Afrika-Migranten stammen aus Somalia. Höchste Zeit, denen ihren Fluchtgrund zu entziehen.
    Daher frage ich mich, was mit obigem Artikel eigentlich gesagt werden soll. Also besser alles so lassen wie es ist, oder wenn nicht, lieber ohne die USA?

    • Das scheint in Bezug auf Öl so nicht ganz zu stimmen. Schon Daniele Ganser hat ausgeführt, daß die Welt höchst Erdöl-süchtig ist. Der Weltweite Ölverbrauch steigt stetig an. Nur in Deutschland ist der Verbrauch wohl relativ konstant auch wenn die Zahlen die man findet uneindeutig sind. (mit Absicht ?)

      So gibt es z.B. Zahlen die aussagen daß der Verbrauch an Erdöl in Deutschland im Jahre 2007 bei 298.630.137 l pro Tag gelegen hat – im Jahr 2013 sogar 919.452.054 l pro Tag was einem starken Anstieg entspräche – andere Zahlen gehen von, im Mittel über die Jahre, ca. 400 Millionen l pro Tag aus. Der Anteil am Energieverbrauch des Öls liegt in Deutschland zwischen 30 % und 40 % (ohne Erdölgas) des gesamten Energieverbrauchs während das in Österreich noch höher liegt (40 – 50 %). Wir sind also weit davon entfernt träumen zu dürfen daß wir uns mal eben so vom Öl verabschieden könnten.

      Man mag sich nicht ausdenken was passieren würde, wenn diese Energiequelle nicht mehr zur Verfügung stünde. Kein Auto sich mehr von A nach B bewegen kann, kein Mähdrescher mehr seinen Dienst tut und so manche Öl-Heizung leer läuft. Schlimmer noch: kein Flugzeugträger mehr auslaufen kann und die Panzer still stehen würden (also jetzt nicht für uns). Wir stecken jedenfalls so tief drin in diesem Zeug, daß wir so ohne weiteres da nicht aussteigen können – jedenfalls nicht ohne daß vermutlich Millionen Menschen sterben würden, nur weil das Zeug nicht mehr zu haben ist. Eine Versorgung von so vielen Menschen ist ohne diesen Treibstoff heute in der extrem beschleunigten Welt nicht mehr so einfach möglich. Von Hand lassen sich die großen Felder in Amerika jedenfalls nicht mehr Ernten – mit Pferden sicherlich auch nicht

      Öl ist zur Zeit der Motor dieser Welt, und die Amerikander wollen die Kontrolle über diesen Motor – mit allen Mitteln.

      • Natürlich geht der Rohölbedarf nicht gleich gegen Null, habe ich glaube auch nicht gesagt. Aber die Kosten-Nutzen Rechnung für Somalia Öl Verträge geht nicht auf, gemessen an dem Aufwand. Wäre dem so, wo sind die Vorteile die durch die Irak Invasion entstanden sind? Libyen? Zum Handel gehört, dass man an das Öl auch dran kommt. Da macht man besser deals mit Diktatoren, Beispiele gibt es genug. Ich glaube eher, es geht darum, dass sich Terrororganisationen nicht weiter über Rohöl finanzieren dürfen.

      • Dieselkraftstoff aus Wasser und Stickstoff.
        Beides durch den Trichter jagen, im Becken
        Ruhen lassen, so bilden sich dann die
        Ketten, danach in den Tank !

        Prof. Meyl YouTube !

        Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  7. "Denn während der Westen in Syrien Islamisten mit Waffen versorgt, um Präsident Assad zu stürzen, damit u.a. eine Pipeline von Katar in die Türkei entstehen kann,"

    Das ergibt ja wenig Sinn, da zum einen problemlos eine Pipeline von Katar über den Irak in die Türkei gelegt werden könnte und zum anderen weil es offenkundig keine clevere Strategie ist, eine Pipeline in einem Bürgerkiregsland zu bauen.

    "steht der Afro-IS der schon US-hörigen Regierung in Mogadischu dabei im Weg, dortige Ölreserven zu erschließen. "

    Naja, die Schätzungen des Heritage Instituts…andere gehen von allenfalls 9 Mrd. barrel aus und die auch noch schwer erschließbar und bislang ohne jegliche Infrastruktur.

  8. brokendriver am

    Unsere amerikanischen Freunde setzen halt jeden Hebel in Bewegung für die Tankfüllung
    ihre Spritfresser…..

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