Neue EZB-Präsidentin Lagarde: Mit „Madame Zéro“ zur Enteignung der deutschen Sparer

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Die neue EZB-Präsidentin ist eine eingefleischte Anhängerin der Nullzinspolitik Mario Draghis – und könnte sogar noch weit über diesen hinausgehen.

 Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat gut lachen. Er ist der eigentliche Sieger des Ringens um die Verteilung der EU-Chefposten, das sich in den vergangenen Monaten abspielte. Um es zugespitzt und etwas polemisch zu formulieren: Wen interessiert die Wahl eines EU-Kommissionsvorsitzenden, wenn man freie Bahn bei der Besetzung des Postens des neuen EZB-Präsidenten hat?

Um die Rolle der EZB zu charakterisieren, sprach der FDP-Politiker und Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler einmal davon, dass diese ein „Staat im Staat, frei von jeder rechtlichen und politischen Verantwortung“ sei. Und tatsächlich: Was sind selbst die noch unter Parlamentsvorbehalt stehenden Euro-Rettungsschirme gegen die Anleihenkäufe und die Target-Transaktionen der Europäischen Zentralbank?

Ein IWF-Papier mit beängstigenden Szenarien

Mit der Zentralbankpräsidentin Christine Lagarde, die Ende vergangener Woche ihr Amt antrat, konnte Macron nun eine lupenreine Vertreterin des Euro-Zentralismus auf den Chefsessel der in Frankfurt am Main residierenden Notenbank hieven. Im Gegenzug für seine Zustimmung zu Ursula von der Leyen als Kommissionsvorsitzender gelang es ihm, den Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann auszubooten und als EZB-Präsidenten zu verhindern.

Dieser gilt als einer der ganz wenigen verbliebenen Vertreter einer stabilitätsorientierten Geldpolitik innerhalb des EZB-Rates und wagte es auch immer wieder, auf die Vermögensverluste hinzuweisen, die insbesondere den Deutschen mit ihrer ausgeprägten Sparneigung durch die EZB-Nullzinspolitik entstehen.

Die Klimabewegung wird immer radikaler. Sie ist längst zur Spielwiese gewaltbereiter Linksextremisten geworden, denen es um das Ausleben irrer Revolutionsphantasien geht. Das Augenmaß und der Sinn für das Machbare sind der von Greta Thunberg geführten Bewegung schon längst abhanden gekommen, sie ist zu einer Gefahr für die Stabilität und Innovationsfähigkeit der westlichen Welt geworden. Werden aus protestierenden Schulkindern bald brandgefährliche Systemumstürzer? Lesen Sie mehr zu dem Thema in der Novemberausgabe des COMPACT-Magazins, jetzt abrufbar auf COMPACT-Digital+ oder als Druckausgabe im Shop.

Christine Lagarde hingegen ist die personifizierte Garantin der Weiterführung dieser Politik, wird deshalb in manchen Medien schon als Madame Zéro bezeichnet und will außerdem die Bankenunion bis an einen Punkt weitertreiben, an dem die Deutschen für mögliche Zusammenbrüche von Kreditinstituten in anderen europäischen Ländern haftbar gemacht werden können.

Das Kandidatenchaos um die Besetzung des Postens des EU-Kommissionsvorsitzenden war möglicherweise ein abgekartetes Spiel, um von der eigentlichen Zäsur abzulenken, die die Ernennung Lagardes zur EZB-Präsidentin bedeutet. Diese ist nicht vom Fach, studierte Englisch und Rechtswissenschaften, rasselte gleich zwei Mal durch die Aufnahmeprüfung an der französischen Eliteschule École Nationale d`Administration (ENA) durch und wurde vor zweieinhalb Jahren von einem französischen Gericht des „fahrlässigen Umgang mit öffentlichen Geldern“ schuldig gesprochen.

Sie hatte im Rahmen eines Vergleichs ohne nähere Prüfung eben mal so der Zahlung einer Entschädigungssumme in der schwindelerregenden Höhe von 403 Millionen Euro an den französischen Investor Bernard Tapie zugestimmt. Solche gravierenden Fehltritte, die nun wirklich objektiv gegen ihre Ernennung zur EZB-Präsidentin gesprochen hätten, haben ihrer Karriereplanung aber nie geschadet, schlicht deshalb, weil sie als treue Erfüllungsgehilfin der Wünsche der Politik gilt.

Ihrer Phantasie, wie man die Sparer im Euro-Raum noch weiter abstrafen und enteignen könnte, sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. In den letzten acht Jahren war sie Direktorin des Internationalen Währungsfonds IWF. Zuletzt erregte ein Thesenpapier aus ihrem Haus Aufsehen, in dem die beiden Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup vorschlugen, dass im Falle der Festsetzung eines negativen Leitzinses durch die Zentralbank auch das Bargeld im gleichen Maße entwertet werden soll.

Hans-Werner Sinn befürchtet das Schlimmste

Man darf getrost davon ausgehen, dass diese Enteignungsidee natürlich nicht ohne das Wissen und die Zustimmung Lagardes vom IWF publiziert wurde. Bei Hans-Werner Sinn, dem langjährigen Präsidenten des Münchener ifo-Instituts, gingen nach dieser Veröffentlichung, die zu Beginn des Jahres erfolgte, jedenfalls gleich die Alarmlampen an. Er sah in der Studie einen Testballon für „die lange befürchtete Währungsreform“, bei der „auch schon klar“ wäre, „wer hier geschröpft werden soll“, da In Deutschland „besonders viel Bargeld gehalten“ wird.

In seinem neuen Buch plädiert der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer für einen illusionslosen und tabufreien Blick auf die Wirklichkeit. Er fordert, dass das Wunschdenken in der Politik überwunden werden muss, um endlich einem neuen Realismus Platz zu machen. Das Buch kann hier bestellt werden.

Sinn sieht in diesem eine letzte Institution, die „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze setzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte. Man arbeitet nun aber in Washington offenbar fieberhaft daran, auch diese Grenze zu schleifen.“ Lagarde wäre die Durchsetzung eines so radikalen Schritts durchaus zuzutrauen, gerade weil sie wirtschaftlichen Sachverstand bei der Ausübung von Spitzenämtern für entbehrlich hält und es aus ihrer Sicht nur auf die Erfüllung politisch vorgegebener Ziele ankommt.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatte schon 2012 davor gewarnt, die Finanzierung ganzer Staaten durch die Notenbank könne „süchtig machen wie eine Droge“. Diese dürfte durch Christine Lagarde nun weiter großzügig ausgereicht werden.

 

 




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23 Kommentare

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    Diese dreckige, abgehalfterte Franzacken-Mumie hat nur ein Ziel, das Deutsche Volk bis auf die Spardosen von Kleinkindern finanziell auszuplündern und auszupressen wie eine vollgepinkelte Windel, um Deutschland anschließend nach dem Prinzip "verbrannte Erde" als unbedeutende Ex-Industrienation zu entsorgen. Die gefährliche EZB-Zinsvampirella gehört genau so endgelagert wie diese siffige Sch… regierung, die mit ihren willigen Helferlein und Handlangern mit der parasitären EU-Transfermafia gemeinsame Sache zum irreversiblen Schaden des Deutschen Volkes machen. Während sich das fetttriefende Großkapital und hyperreiche Gesocks noch rechtzeitig vom Acker machen kann, wird der dummen Kleinsparermasse von diesen asozialen und schwerstkriminellen Kleptomanen noch der letzte Cent auf den Spar-, und Girokonten eingedampft werden sobald die längst überfällige Finanzcrash-Bombe mit Zeitzünder hochgeht, soviel ist amtlich.

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    Die größte Unverschämtheit dabei ist daß der Normalbürger gewissermaßen zur Bankennutzung gezwungen wird. Ohne Zinsen können die sich aber nicht halten, ihre Leute nicht bezahlen und schon garnicht Riesengehälter und Boni ihren Bossen! Also brauchen sie höhere Gebühren und Negativzinsen um sich selber zu finanzieren. Einfache Bankarbeiten werden dabei an Roboter übertragen, Leute entlassen damit die Führungsetagen weiterhin in der Fettlebe bleiben.
    Dem könnte man entgehen indem man alles wieder auf Bargeldbetrieb umstellt, mit Lohntüte und Kasse für jeden, der Ware oder Dienstleistung anbietet. Das brächte einige Banken zum Verschwinden . MIT ihrem "Wasserkopf"! Aber die Regierungen sehen in den Banken nette Verbündete zur Überwachung der Bürger, zur Untersuchung ihres Konsumverhaltens. Ohne Bargeld könnte man es sogar steuern! Wer nach Ansicht gewisser Poliker "zu viel" einer bestimmten Ware kauft, wird für deren Erwerb gesperrt! So lassen sie ihre verbündeten Banker die Menschen, die Geld zurücklegen, mit Gebühren und Negativzinsen ihr Einkommen selber festlegen. Bei rückläufiger Beschäftigung kann Zinswirtschaft nicht mehr funktionieren!

    Bargeld ist reale Freiheit und im günstigstem Fall ist es Kurantgeld; denn Melallwert kann man nicht entwerten oder ungültig machen! Kurantgeld hat Jahrtausendelang gut funktioniert! Banken brauchte man dazu nicht!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Nicht nur Null Zinsen in Zukunft werden Sparkonten durch Minuszinsen aufgefressen, aber diese Arxxx werden ja immer wieder gewählt, es ist als wenn man sich einen Taschendieb ins Haus holt und das freiwillig.

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    Sie ist durch die Aufnahmeprüfung der ENA gerasselt? ..vielleicht hatte sie damals nicht die nötigen Kontakte? Und liest man ihre Biographie weiter, ist sie auch eher eine Seiteneinsteigerin, die jedoch ehrgeizig, vielleicht versessen an ihrem Aufstieg wirkte, der eigentlich anderen vorbehalten war. Und das Merkmal dieser Personen in Kombination mit einer Frau machen sie zu völlig treuen Vasallen der eigentlichen Machthaber – der privaten Hochfinanz.

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    Heinrich Wilhelm am

    Signor zero per cento wurde ausgetauscht gegen Madame zéro pour cent.
    Nun ist die Frage, was passiert, wenn diese Dame ihr geballtes Fachwissen zur Anwendung bringt.
    Genau: Das EU-Finanzsystem fliegt uns um die Ohren. Das wird es aber sowieso, unabhängig von
    dem jeweils agierenden Frühstücksdirektor.
    Eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie unvollkommen das derzeitige System ist
    und wie jeder dazu in der Lage ist, seinen Arxxx zu retten. Als Einzelkämpfer oder in einer
    Zweckgemeinschaft.
    Denn das Leben geht auch dann weiter.

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    brokendriver am

    Die Negativ-Zins-Politik der EZB (Europäischen Zentralbank) ist eine Kriegserklärung
    an den kleinen Sparer in Deutschland.

    In der EZB bekämpfen Verbrecher die Sparguthaben des kleinen Mannes und der
    kleinen Frau…

    Die Europäische Union ist irgendwie eine Verbrecher-Organisation.

    Nicht umsonst wollen die Briten raus aus dieser Mafia-Bande.

    Die Deutschen im Merkel-Kalifat merken mal wieder nichts….

    Die müssen Syrer und Schwarz-Afrikaner "integrieren"…

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    Gesslers Hut am

    Ich seh keine meuternden Sparer auf Deutschlands Strassen. Kann also nicht so schlimm sein. Dafür sprechen auch die Wahlergebnisse des deutschen Zinsjunkies. Alles im grünen Bereich, so wie alles andere auch.

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      brokendriver am

      Den Deutschen geht eben der Arsch noch nicht auf Grundeis…

      Die fahren weiterhin ihre fetten und adipösen Gören mit einem ebenso fetten und adipösen SUV-Drecks-Auto in den Kindergarten und in die Schule…

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    Wiedereinführung der Deutschen Mark. ja sofort .. Kohl abgeschafft, aber nicht so eine harte Währung.
    zu Madame …

    dies ist ein alter Hut, steht alles im Netz … sie legt nur das Ei, weil es befohlen wurde, … man sollte nicht den Fehler machen, von 12 bis Mittag zu denken, auch nicht nur bis gestern ….

    Antwort .. von wem wird Legarde bezahlt ???

    mal Nachdenken, wem es vor allem nützt … oder hier … BKO-47-50 .. ein wenig kundig machen, dann ist das Desaster auch nicht so groß.

    oder .. RUF !!!! MICH !!! AN !!!

    +49 (0)221 / 792 – 3344 ..

    nichts in der Politik geschieht zufällig, nebenbei der D selbst finanziert seinen eigenen Untergang.

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    Alles gut und schön. – Hypothese: es ist kein Problem, als Deutscher in Tschechien ein Konto zu eröffnen, seine Bestände und laufenden EingangsZahlungen dahin zu leiten und! Dieses Konto in CZ Kronen zu führen.
    In den letzten Jahren hat die CZ Krone sehr leicht aber sukzessive ggü. Dem Euro aufgewertet.
    Kollabiert nun der Euro; was würde dann die CZ Krone machen 😉

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    Aus den Deutschen ist noch viel mehr rauszuholen ! Draghi machte es noch verschämt, mit Staatenfinanzierung, Nullzinspolitik und kreativer Targetführung. Nur 15% der Deutschen haben dies durchschaut. Diese sind für die Politik noch vernachlässigbar, kritisch wirds erst über 30% !
    Mit Lagarde nimmt die Chose Fahrt auf !
    Nach dem großen Crash wird es ungemütlich. Gewinner sind die Besitzlosen und diejenigen Länder, die beim Verschuldungswettlauf das größte Stück vom Kuchen abgebissen haben.
    Aber für das deutsche Arbeitstier gibt es ein Zuckerli, die Mindestrente. Keiner sagt es dem Malocher, mit dem Verschwinden des Euro verschwindet auch das Zuckerli !
    Was bleibt uns, den 15% ? Bleiben wir optimistisch !

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    1. Wiedereinführung der Deutschen Mark.
    2. Umstellung auf Vollgeld.
    3. Geschäftsbanken dürfen nur durch Kreditvermittlung – nicht durch Kreditschöpfung – Geld verdienen.
    4. Internationale Kapitalverkehrskontrolle durch deutsche Regierung.

    Klar, das wird nicht ohne Rumpeln und Quietschen abgehen. Aber für den Euro – den man als Parallelwährung vllt. eine Weile weiterlaufen lässt – gilt: Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wobei der Euro sowieso auseinanderbrechen wird, und ich plädiere dafür, dass wir uns darauf vorbereiten und bei der Gelegenheit gleich ein paar Krankheiten des gegenwärtigen Geldsystems überwinden.

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      HERBERT WEISS am

      Zustimmung! Und zum "leistungslosen Zinsgewinnspiel": Auch hier fängt der Blödsinn bei der Übertreibung an. In der DDR hatten wir einen Standardzins von 3,25 % (selbst beim Girokonto) und sind eigentlich gant gut damit zurechtgekommen. Das motiviert, sein Geld mit Sinn und Verstand auszugeben und möglichst nichts auf Pump zu kaufen. Ende 1991 riet uns eine Dozentin, die ihre Sporen bei der Dresdner Bank verdient hatte und anmerkte, dass die Bürger im Osten eher weniger zu Kreditkäufen neigten. "Bewahrt Euch das!"

      Zinsen in zweistelliger Höhe – ob angeboten oder gefordert – sind i .d. R. Nepp. Denn um diese zu erwirtschaften, bedürfte es schon eines außergewöhnlich innovativen Konzeptes.

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    Heinrich Wilhelm am

    Tja, beim Hans-Werner Sinn kann man einiges lernen. Er hat auch zur Klimahysterie und
    insbesondere zur Energiemerkelei das Richtige gesagt.
    Wenn man Klima-Gretel wörtlich nimmt, sollte man auf die Wissenschaftler hören.
    Nur: Damit negiert sie sich selbst und gefährdet ihre profitgeilen Hintermänner.
    Daher ist das auch nicht so gemeint…

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    Es gibt eine Möglichkeit, das System von EU, EZB und Merkel-BRD zu stürzen, eine erstaunlich friedliche: Wenn nur ein Teil der Sparer ihr Geld aus dem System abzieht, bricht das Kartenhaus zusammen, denn soviel Bargeld wie Guthaben gibt es gar nicht. Die ersten, die das machen und in Tranchen bis 9999 € (nur noch bis zum Jahresende) in Gold anonym umrubeln und dieses sicher – also nicht bei einer Bank – aufbewahren, haben ihr Geld gerettet. Wer kein Guthaben hat, dem kann es egal sein. Wer aber nennenswerte Bestände auf dem Konto, Sparbuch etc. hat, was bringt es dort? 0% Zins? Demnächst gar Strafzins? Eines ist klar: Wer sein Geld abziehen will, wenn der Bankrun losgeht, der wird alles verlieren. Keine Einlagensicherung reicht aus, wenn die Kettenreaktion eingetreten ist. Und wenn danach das ganze Vertrauen in das bunte Papier weg ist, wiederholt sich 1923. Und wenn nicht oder nicht sofort? Niemand kann den genauen Zeitpunkt vorhersagen, aber eines ist auch klar: Gold wird seinen Realwert nicht verlieren, Silber wird als Zahlungsmittel begehrt sein und man kann es jederzeit (allerdings nicht anonym) wieder verkaufen.

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      Wenn der Crash der Banken oder des Oiros kommt, dann wird er schnell kommen, in weniger als einer Woche. Wer am Anfang noch an sein Bargeld kommt wird es dann aber nicht mehr in Gold anlegen können, weil 1. die Kurse dramatisch ansteigen und 2. die Nachfrage das Angebot auch materiell übersteigen wird und trotz gestiegener Preise jeder, auch die Händler, ihr Gold zurückhalten werden. Für die Merkel-EU-Lemminge wird es bitter enden. Kein Mitleid.

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      Versuchen Sie mal mehr als 3000 € abzuheben.
      Daran habe die schon lange gedacht.

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    Deutschland hat seit Euro-Einführung durch seine merkantilistische Politik (Hartz 4, Nullrunden bei den Löhnen) über 20 Jahre gegen die vereinbarte Zielinflation von "knapp unter 2%" verstossen und so die anderen Euro-Länder in der Verschuldung gezwungen, dereb "Rettung" jetzt auf uns zurückfällt.

    Der im Artikel gefeierte Sinn ist einer der ideologischen Hauptschuldigen an der Euro-Katastrophe und gibt sich jetzt als Rentner den Retter der Sparer. Lächerlich!

    Übrigens ist fast das ganze "Gesparte" null-realwertbezogene Geldschöpfungs- und Spekulationsgewinne aus den Partyjahren. Wie gewonnen, so zeronnen kann ich das nur sagen. – Leid tut es mir nur um die sprichwörtliche Aldi-Kassiererin, falls die tatsächlich was auf’s Sparbuch gebracht hat. Die meisten armen Schlucker haben das aber Problem aber nicht, weil sie jeden Euro für den Gegenwartskonsum bitter brauchen.

    Daher ein patriotisches "Scheiss drauf" auf das – leider auch von AfD und COMPACT verteidigte – leistungslosen Zinsgewinnspiel.

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Es geht nicht um Zinsgewinne, sondern darum, daß ich mir das durch Arbeit verdiente Geld für später aufheben möchte. Es ist einfach abstoßend, wenn ein Polit- und Wirtschaftssystem das verunmöglicht und mich vor die Wahl: verfressen oder weginflationieren lassen stellt. Der Zins als Inflationsausgleich ist sozial, ein System ohne Inflation wäre mir noch lieber.

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    Der Fernaufklärer am

    Was wir brauchen ist der Dexit – raus aus diesem Verbrecherkartell der Finanzeliten, ehe es zu spät ist! Der Blick auf die EU-Flagge sagt schon alles: "Ein Ring, sie zu knechten .. "

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      DerSchnitter_Maxx am

      Und was verdienen all die Anderen ? 😉

      Wenn die Anderen … total unfähig und zu nichts nutze sind … müssen sie halt -immer wieder- schauen, wen man mit, durchtriebener, hinterfotziger "Bauernschläue" … dass Geld aus den Rippen leiern kann … 😉

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