Neeiiinnn! Aus dem Struwwelpeter wird ein Greta-Fan!

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Im neueröffneten Struwwelpeter Museum (Frankfurt) können Kinder den Bürgerschreck per Touchscreen in einem Klima-Aktivisten verwandeln: „Struwwel for Future!“ 

Nein, der Autor dieser Zeilen ist kein Struwwelpeter-Fan. Heinrich Hoffmanns literrarisches Musterbeispiel schwarzer Pädagogik des Biedermeier, in der jeder Fehlhandlung eine Körper- oder Todesstrafe (Fingerabschneiden, Verbrennen, Verhungern, usw.) folgt, verdient als Kinderbuch kein Comeback. Auch nicht in der Form, in der das neueröffnete Frankfurter Struwwelpeter-Museum es jetzt versucht…

Ein Touchscreen-Bildschirm bietet jungen Besuchern die Option, über die Zukunft des Struwwelpeter zu entscheiden. Entweder machen sie aus dem Bürgerschreck einen Straßenmusiker oder einen Aktivisten. Welch vielfältige Auswahl! In der Video-Reportage der Hessenschau schlägt eine Pädagogin den Kindern sogleich vor, wofür Struwwelpeter aktiv sein soll: für das Klima.

Einmal Touchscreen gedrückt und tatsächlich: Der Bildschirm zeigt eine Demo mit dem Struwwelpeter. Der trägt eine Punkfrisur und hält das Transparent „Struwwel for Future!“. Hinter ihm steht der bitterböse Friederich (im Hoffmanns Vorlage als abschreckendes Beispiel für Jähzorn) mit dem Transparent: „Ich bin so wütend, ich hab sogar ein Schild gebastelt“. Ebenfalls unter den Demonstrierenden: Paulinchen (die in der Vorlage mit Streichhölzern spielt). Ihr Transparent trägt die Aufschrift: „Spielt nicht mit dem Feuer!“

So züchtet man Nachwuchs für den Klima-Aktivismus. Solch plumpe Propaganda ist die schwarze Pädagogik des 21. Jahrhunderts.

Das Gegenmittel zum derzeitigen Klimawahn: Noch heute anmelden! Infos und Anmeldung durch Klick auf den unteren Button:

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10 Kommentare

  1. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Mal sehen wann man den Struwelpeter durchgendert und ihn bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt,

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      Sieht doch schrecklich aus das Struwwelpeterl.
      Da lob ich mir doch die Nazi-Zöpfe vom Klima-Greterl.

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    Dieser gehypte Klimakokolores relativiert sich spätestens dann, wenn die Rezession voll greift und Papi und Mami mit ’nem leeren Geldbeutel zurecht kommen müssen und/ oder die lobgepriesene Bepreisung den letzten Cent an Rücklagen (falls vorhanden) auffrisst.
    Von Oma und Opa habt ihr nicht viel zu erwarten, denn die gehen bereits selber auf dem finanziellen Zahnfleisch.
    Verzichtet schon einmal probeweise eine Woche aufs Handy, dann ist der zukünftige Totalentzug nicht so grausam.

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    Diese Suppe ess ich nicht!!! am

    Oh weiha, die armen traumatisierten Kinderchen. Bloß keine Brutalitäten. Geht Hänsel und Gretel noch durch, oder muss das wie Rotkäppchen auf den Schneeflocken-Index?

    War da nicht auch mal was mit Zehen abhacken und brutalste Verletzungen durch spitze Gegenstände mit anschließendem Dauerkoma?

    man man…was wurde nur aus den Dichtern und Denkern. Sozialpädagogen?

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      Links gewinnt! am

      Die Vorgehensweise der Linken ist alles andere als bekloppt. Sie nutzen jeder Waffe die sich bietet.

      Rechts gucktwie immer nur dumm aus der Wäsche und findet alles doooooooof.

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        DerSchnitter_Maxx am

        Anständige Menschen … be-nutzen keine "Waffen" für irgendwelche, dummdämlichen, Zwecke – dass tun in der Regel nur, nichtsnutzige, Kriminelle und Versager – und ich … nur zur Verteidigung gg. solche Volltrottel ! 😉

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        Realität dreht sich nicht um Wunschvorstellungen. Die muss man so akzeptieren wie sie nun mal ist. Um so früher, um so besser.

        Mit Verlaub, kleine Kinder sagen: "Das darf man aber nicht". Ob’s hilft?

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