Und mit fast zwei Wochen Verspätung wird ein antisemitischer Überfall gemeldet…

    Das Regime steht unter Druck. Merkel hat noch immer keine Beweise für die “Hetzjagden” in Chemnitz präsentiert – und Seehofer hat sich hinter Maaßen gestellt, der entsprechende Berichte als “Falschmeldungen” kritisierte.

    Ersatzweise wird nun eine Entlastungsoffensive an der Propagandafront probiert. Vorstoß 1: “Focus” präsentiert ein Video unter dem Titel “Zwei syrische Flüchtlinge beschreiben ihre Erlebnisse in Chemnitz: ‘Wir sind einfach nur gerannt'”. Die beiden berichten vom Sonntag, 26. August, wie sie in der Chemnitzer Innenstadt, die “von Nazis besetzt” gewesen sei, bedrängt und gejagt wurden. Oliver Janich hat nachgewiesen: Die zwei sind Schauspieler in einem von der Stadt finanzierten Theaterprojekt. Das spricht nicht von vornherein gegen ihre Ausage. Allerdings ist Vorsicht bei Zeugen angebracht, die ansonsten professionell in fiktive Rollen schlüpfen, um das Publikum zu begeistern… Was die Aussage auf jeden Fall extrem unglaubwürdig macht: Der eine sagt gleich zwei Mal, die Nazis seien “mit Messern und Schwertern (!)” auf ihn losgegangen…

    Entlastungsoffensive Nummer 2: Am Abend des 27. August – als die erste Großdemo von Pro Chemnitz mit 8.000 Leuten stattfand – soll das koschere Restaurant Schalom angegriffen worden sein: Flaschen wurden geworfen, der Wirt ist nach eigenen Angaben von einem Stein an der Schulter verletzt worden, Juden-raus-Sprüche hat er gehört. Das kann alles sein, Antisemitismus in widerlicher Form gibt es nach wie vor in Deutschland. Aber warum ist der Wirt so sicher, dass es sich bei den Schwarzvermummten um “Neonazis” handelte? Bekannt ist durch die Polizeistatistik, dass die erdrückende Mehrzahl antisemitischer Übergriffe seit einigen Jahren durch Muslime begangen wird. Auch Linksextreme fallen in dieser Disziplin immer wieder auf: In Berlin-Neukölln zwangen sie einen jüdischen Buchhändler zur Schließung seiner Buchhandlung (COMPACT berichtete). Am allerseltsamsten aber ist: Warum dauert es beinahe 14 Tage, bis die Springerpresse diesen Vorfall ausgräbt, obwohl der Wirt nach eigenen Angaben noch am 27. August die Polizei gerufen hat? Jetzt, nach der Maaßen-Intervention, kommt die Meldung über böse Nazis wie gerufen.

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