Nach Terror auf Buchmesse: Prominente Autoren wehren sich gegen Meinungsdiktatur

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Uwe Tellkamp und Matthias Matussek gehören zu den Erstunterzeichnern einer Petition für die Rettung der Meinungsfreiheit und Debattenkultur. Anlass sind Zerstörung und Gewalt gegen Verlage auf der Frankfurter Buchmesse.

Auf der größten Buchmesse des Jahres wurden rechte Verlage zum Ziel mehrerer Attacken. Der Stand der Manuscriptum-Verlage wurde in der Nacht zum 13. Oktober von Unbekannten ausgeräumt und demoliert. In der Nacht darauf „säuberten“ propere Antifaschisten die Messe von Büchern des Antaios-Verlags. Zuvor hatten sie versucht, dessen Bücher mit Kaffeeflecken und Zahnpasta unlesbar zu machen.

Pervers: Messechef Jürgen Boos schaltete sich nicht ein. Warum auch? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (BDB) selbst hatte in einer öffentlichen Erklärung „zur aktiven Auseinandersetzung“ mit diesen Verlagen aufgerufen, sowie ihnen gegenüber „Haltung zu zeigen“.

BDB-Geschäftsführer Alexander Skipis ließ es sich nicht nehmen am ersten Messetag mit Schildern gegen Rassismus und für Vielfalt und Toleranz vor dem Antaios-Stand aufzuschlagen – „und zwar zweimal“, wie Verlagschef Götz Kubitschek festhält, „weil beim ersten Mal nicht alle Kameraleute schnell genug waren, die Leute so zu filmen, daß es nach viel aussah“.

Am vierten Tag wäre die Lage beinahe eskaliert. Eine Buchpräsentation von Antaios störte die Antifa massiv – unter den duldenden Augen der Messeleitung, wie Kubitschek bezeugt:

„Wörtlich sagt mir Boos, daß er die Meinungsäußerungsfreiheit der Störer ebenso hoch gewichte wie unsere Lesung im Rahmen unseres bezahlten Forums. Man habe zum engagierten Umgang mit uns aufgerufen, nun sei das eben so, und letztlich seien wir dafür verantwortlich.“

Von einem „engagierten Auftreten“ konnte keine Rede sein. Vielmehr gab’s Welcome to Hell in Frankfurt:

Prominente Autoren und Publizisten stellen sich dem Meinungsterror nun entgegen. In einer Online-Petition appellieren sie dafür, sich „gegen jede ideologische Einflussnahme“ auf die Freiheit der Kunst zur Wehr zu setzen und „gemeinsam gegen die die sich häufenden Angriffe auf des hohe Gut der Meinungsfreiheit zu protestieren“.

Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem der Gewinner des Deutschen Buchpreises Uwe Tellkamp, die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die Schriftstellerin Cora Stephan sowie der Journalist Matthias Matussek. Dem hatte die Welt im November 2015 selbst aus politischer Korrektheit gekündigt. Initiatorin der „Charta 2017“ ist Susanne Dagen, eine Dresdner Buchhändlerin, die ihrerseits die Gesinnungsdiktatur kennenlernen musste, als ein Spiegel-Redakteur sie 2016 als Pegida-Sympathisantin bezeichnet hatte.

„Wenn ein Branchen-Dachverband wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Buchhandlungen und Verlage vereint, darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht“, heißt es in der Petition, „wenn gar zu »aktiver Auseinandersetzung« mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird und diese dann im »Kampf gegen Rechts« beschädigt und ausgeräumt werden – dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt“.

COMPACT warnt seit Jahren vor der Faschisierung der Gesellschaft und schließt sich dem Aufruf daher selbstverständlich an. Mitmachen!

Zur Petition geht es hier.

Bücher vom Verlag Antaios und Manuscriptum finden Sie auch im COMPACT-Shop.

Die schweigende Mehrheit kann die Verhältnisse zum Tanzen bringen, wenn sie ihre Stimme wiederfindet. COMPACT ist ihr Lautsprecher. Sie können uns unterstützen. Und zwar hier…

Über den Autor

Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

36 Kommentare

  1. Diktaturen können nicht mit Meinungsfreiheit.
    Die nationalsozialistische Hitlers so wenig wie die internationalsozialistischen Honeckers und Mehr Kills.

  2. Die nationale Opposition hat in Frankfurt einen Sieg errungen! In der Stadt, die das Symbol der Zerstörung organischer Existenzform und Auflösung darstellt, in der 68er-, Kosmopoliten- und Umvolkungsmetropole Nr. 1 hat man sich gegen das Zusammenspiel von intrigantem linksliberalem Establishment und entmenschten linksradikalen Bestien erfolgreich behauptet und betont plakativ eine Anballung von deren Haßobjekten zusammengezogen: Piri, Höcke, Sellner. Gleichzeitig haben die guten und vernünftigen Rechten das Terrain behauptet, während der linksversiffte Pöbel abziehen mußte. Diese konzertierte Aktion wurde in den alternativen Medien auch den Ferngebliebenen vermittelt. Siehe youtube.
    Mehr kann man nicht tun.

    • Der Diebstahl der Bücher der Oppositionsverlage dürfte durch die Messeleitung nicht nur nicht verhindert, sondern sogar begünstigt worden sein. Es gibt nämlich durchaus einen Sicherheitsdienst auf dem Gelände, und in die Hallen einzudringen, ist auch nicht so einfach.

      Aber die Leute aus Schnellroda dürften das alles gewußt haben, als sie in Frankfurt antraten.
      Frankfurt ist ein antideutscher Sumpf.

  3. Diese katastrophalen Zustände sind nur möglich durch das Totalversagen der Justiz ! Für was bekommen diese überbezahlten Juristen überhaupt ihre "Bezüge " ? Haben die mal was von Gerechtigkeit und Neutralität gehört ? Ist die Selbstjustiz gewollt ?

  4. Früher waren es die braunen Hemden, heute sind es die schwarzen Kapuzen!
    "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er sich ANTIFAschismus nennen"
    Und da die Regierungsparteien, deren angeschlossene Medien und über 80% der Bevölkerung diesen linken Terrorismus in Form von "Gutmenschentum" genau so wollen, werden wir in wenigen Jahren den Rest auch noch kennen lernen (Regimekritiker werden 1. Beruflich vernichtet, 2. Sozial ausgegrenzt, 3. Enteignet, 4. Eingesperrt) Oh, hoppalla… – Da war doch was?
    Und wenn´s dann zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt, weil sich die, "die schon länger hier leben" das alles nicht mehr gefallen lassen wollen, dann hat die liebe EU schon vorgesorgt: Stichwort: "EUROGENDFOR" (Schließlich wollen wir doch nicht, dass die eigenen Polizisten und Soldaten auf die autochthone Bevölkerung schießen muss!)

  5. War schön anzusehen wie das Zeckengesocks inklusive dieses "MesseBoss" unter den Reconquista Rufen der Patrioten zusammen sanken wie Matsch in der Sonne.
    Ein Sieg der Patrioten auf ganzer Linie !
    Einfach nur herrlich !

  6. Schinkentoni am

    Der Videoausschnitt könnte einen falschen Eindruck entstehen lassen, denn der Sprechchor "Jeder hasst die AntiFa" war erst die Reaktion zahlreicher Besucher, nachdem vermeintliche antifaschistische Schreikinder Parolen wie, "Nie wieder Deutschland" etc. skandierten!
    Davon mal abgtesehen, war die Eskalation, von den Veranstaltern der Buchmesse, von vornherein eingeplant, nur hatte man sich eine andere Außenwirjung versprochen! Von Anfang an hat man die konservativen Verlage provoziert bzw. auch planmäßig nichts gegen provokative und zerstörerische Aktionen unternommen! Dem Antaios-Verlag hat man ganz bewusst den Stand der Amadeu-StaSi-Stiftung gegenüber gestellt! Ich bin mir auch sicher, dass u.A. der Veranstalter Boos dafür gesorgt hat, dass die Lesungen beim Antaios-Verlag nicht ört ungeststattfinden konnten! Diese ganzen Aktionen sind jedoch ziemlich böse nach hinten los gegangen und das Image dieser unwürdigen Messe, ist nun mehr als angeschlagen! Was werden die Veranstalter daraus lernen – ich bin mir sicher: NICHTS !!!

  7. Das Durcheinanderwerfen (griech.: Diabolisieren) integrer, natursolidarischer Gemeinschaften ist der erste Schritt zum Faschismus.

    Man kennt den Faschismus aus Italien, wo er in den 1920er Jahren einen im 19. Jahrhundert nur obrigkeitlich zusammengeflickten, aber volklich und gesellschaftsklassenmäßig zerklüfteten Staat nach zusätzlicher weltkriegsbedingter Verelendung künstlich und gewaltsam "vereinigt" hat. Die finanzkapitalistischen US-Machthaber haben Mussolini deshalb sehr bewundert. Mussolini war nicht "rechts"; das konnte er in einem volklich zerrissenen Staat gar nicht sein; Mussolini war übersteigert konSERVativ, d.h. eine künstlich aufgedrückte "Ordnung" konservierend, welcher die Bürger zu dienen (SERVire) hatten.

    Volklich homogene Nationalgemeinschaften brauchen keinen Faschismus, denn sie halten von selber zusammen; sie sind in Europa wegen der grenzenlos bastardisierenden Merkelei in Gefahr, ein Idealtyp ohne tatsächliche Entsprechungen zu werden.

  8. Wer ist denn der in der Uniform der tschechischen Flußmarine ?
    Nebenbei, der Köter mit Megadingsda wäre allein im finsteren
    Wald sehr kleinlaut, würde der dort auf Herrn Fernspäher treffen.

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  9. Andreas Walter am

    Wollen wir wetten, dass das PEN-Zentrum Deutschland auch dazu schweigen wird.

    Ich weiß seit einiger Zeit allerdings auch warum. Obwohl ich kein einziges Wort polnisch spreche.

    Google Übersetzer machte es möglich, war aber eine wahnsinnige Arbeit, auch noch aus anderen Gründen.

    Originaldokumente aus dem Zweiten Weltkrieg.

    Darum ist mir auch klar, warum sie auch Akif Pirinçci nicht unterstützt, in Schutz genommen haben, als er vor einiger Zeit Opfer einer Rufmordkampagne und politischer Propaganda wurde.

    Feine Leute sind das, soll die Welt zumindest glauben. In Wirklichkeit aber hängt immer noch der Dreck an ihnen aus der Gosse, aus der sie ursprünglich stammen. Das gilt auch für PEN-International.

    Marxisten bleiben immer der Gosse treu, in der sie geboren wurden, oder der der Leute, von denen sie abstammen. Das bekommt man aus Menschen meistens nicht raus, und nennt sich darum Stallgeruch.

    • Andreas Walter am

      Darum wird es auch immer Krieg geben, auch zwischen der Mittelschicht, die den ganzen Kram tatsächlich trägt, und solchen Leuten wie Stalin, der schon als Jugendlicher ein Gewalttäter und Verbrecher war. Wie auch schon sein Vater, der ihn nach Strich und Faden im Suff verprügelt hat.

      Solcher Leute bedienen sich die Marxisten, und sind sie oft auch selbst. Gossenkinder eben, mit dem Bauch voller Wut und den Kopf voller Engst. Diese Scheiss-Sowjetunion, darum auch ein einziges Gemetzel über Jahrzehnte bis hoch in die Parteispitzen.

      Was war also daran falsch, sich gegen solche Leute zu wehren? Nichts.

      Neulich habe ich erst erfahren, dass es die Rote Armee selbst war, die auf ihrem Rückzug vor der Wehrmacht überall verbrannte Erde hinterlassen hat, um den Deutschen dadurch den Vormarsch bis zu diesen Verbrechern im Kreml so schwer wie nur möglich zu machen.

      Dafür durfte die DDR also Bluten.

      Kein Wunder, dass die Wahrheit darum nicht ans Licht kommen soll.

  10. Karl Blomquist am

    LES BRIGANDES: "Antifa"
    Die NWO amüsant erklärt. Einfach mal reinhören, und die Scheu verlieren, den schwarzen Kapuzen, der Merkeljugend, entgegenzutreten. Von LES BRIGANDES ist auch das Lied "Merkel muss weg – und komm nie wieder zurück".

    • Die "Antifa" ist unfähig (oder zu kategorialer Blindheit und Verwirrungspropaganda indokriniert), zwischen natürlich-nationalen Volksgemeinschaften (die kaum Staat brauchen) und obrigkeitlicher Tyrannei (welche eine künstliche Ordnung konserviert, insofern konservativ ist) zu unterscheiden. Die natürliche Gemeinschaft ist in sich solidarisch und braucht keinen künstlichen Konservativismus, der sich bis zum Faschismus steigern kann.

      Antifanten wähnen den Faschismus genau dort, in der integren Volksgemeinschaft, die gegen Faschismus am ehesten immun ist. Multikulti jedoch macht Faschismus überhaupt erst nötig, wie derzeit der (durch Invasion provozierte) Ruf nach mehr künstlicher (!) polizeilicher "Sicherheit" zeigt.

      • Karl Blomquist am

        Die Antifa, d.h. die Merkel/Soros-Jugend, die schwarzen Kapuzen wissen doch genau, von wem sie sich haben kaufen lassen.

  11. Apropos "Black Bembel Block" (auf der Messe war ein Typ, der ein Shirt mit so einer Aufschrift trug):

    https://vk.com/wahr_sager?w=wall406429865_2184%2Fall

    Kurzbeschreibung: Bei diesem Mann handelt es sich um einen schwulen Antifanten, den die BILD doch tatsächlich in einem Bild als Aufmacher nutzte (Foto im verlinkten Artikel vorhanden), weil er in diesem mit dem Zeigefinger auf eine andere Person zeigte. Der Titel lautete "Buchmessen-Chaos bei Politiker-Auftritten – Rechte verprügeln Frankfurter Abgeordneten, Proteste gegen Höcke".
    Tja, wieder mal hat die BILD-Redaktion schlecht recherchiert. Kann ja mal passieren, wenn ein Haarloser mit Tattoo am Hals das gewünschte Klischee erfüllt…

  12. Das Verhalten der Antifa steht in keinem Widerspruch zum Faschismus. Gewalt als Mittel den politischen Gegner zu demoralisieren, verächtlich zu machen und gegebenen Falls physisch zu vernichten. Das ganze noch befeuert von der Leitung der Buchmesse. Das ist Bücherverbrennung 2.0. Das muss zu Konsequenzen innerhalb des Deutschen Buchhandels führen. Boos hat versagt und muss seinen Posten räumen. Der Freiheit ist es egal , ob sie von der Antifa oder dem Faschismus selbst beschränkt wird. Der neue Faschismus nennt sich jetzt Antifa.

    • Na, hoffentlich die Identitären.

      Was soll daran schlimm sein, rechtsRADIKAL zu sein?
      „Radikal“ kommt aus dem Lateinischen („radix“) und heißt „Wurzel“ bzw. „Ursprung“. Ich zitiere aus Wikipedia zum Stichwort „Radikalismus“:

      „Als Radikalismus bezeichnet man eine politische Einstellung, die grundlegende Veränderungen an einer herrschenden Gesellschaftsordnung anstrebt. Das Adjektiv ‚radikal‘ ist vom lateinischen radix (Wurzel) abgeleitet und beschreibt das Bestreben, gesellschaftliche und politische Probleme ‚an der Wurzel‘ anzugreifen und von dort aus möglichst umfassend, vollständig und nachhaltig zu lösen.“

      Wer also das System beibehalten will – und somit auch Merkel – ist nicht rechtsradikal, weil er nichts Grundlegendes verändern möchte.

    • Heidrun Bauer am

      Wer nicht radikal ist, hat keine Wurzeln und wird von äußeren Kräften willkürlich verschoben.

      Wer nicht rechts ist, hat kein eigenes selbstmotiviert unternehmungsfreudiges und sich auf Abstammungsgrundlage selbst gestaltendes Ich, sondern verhält sich wie einer von vielen Robotern, die alle gleich programmiert sind.

  13. Volker Spielmann am

    Von der Verwendung der Antifanten als inoffizielle Schlägertruppe durch die Parteiengecken

    Mit einer inoffiziellen Schlägertruppe kann eine Regierung ihre politischen Feinde einschüchtern, außer Gefecht setzen oder sogar töten, ohne vom Volk für die Missetaten verantwortlich gemacht zu werden. Zur Notwendigkeit wird so eine solche Truppe für alle Regierungen, die behaupten im Namen des Volkes zu herrschen, da sie ja schlecht ihre Gegner verfolgen lassen können wie eine souveräne Regierung dies tun kann. Für diesen Zweck eignen sich die Antifanten sehr gut: Die hiesigen Parteiengecken brauchen nämlich bloß – im Verbund mit ihren Sophisten und der Lügenlizenzpresse – ihre Widersacher als rechts bezeichnen und schon beginnen die Antifanten gegen diese allerlei Drohungen auszustoßen und munter Gewalttaten verüben. Einen kleinen Nachteil haben die Antifanten aber für die Parteiengecken dann doch: Sie beleidigen gerne die Polizei und greifen diese bisweilen auch recht heftig an, weshalb ihnen die Polizisten stiften gehen können, wenn es ernst werden sollte im deutschen Rumpfstaat.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Sehr gut erkannt! Nur "wenn ihnen die Polizisten stiften gehen" hat die EU mit Junker, Schulz und Merkel schon vorgesorgt: Googeln Sie mal "Eurogendfor" (Da wurde 2014 doch tatsächlich eine sog. "Solidaritätsklausel" festgeschrieben) Ein Jahr später wurde mit der Massenflutung begonnen…

  14. Schlimm. Wir werden an bittere Kapitel deutscher Geschichte erinnert… In der größten Tageszeitung Sachsens gab es übrigens gestern einen Bericht dazu und man kann sich vorstellen, wie der Tenor war! Man schämt sich wirklich für solche Demagogen, die keine andere Meinung mehr akzeptieren wollen, aber sich als tolerant preisen. Und andere Meinungen als ewig gestrig hinstellen, obwohl wir anhand dieses Linksruckes eindeutig den Bezug zur überlebten DDR erkennen, die wir abgehakt glaubten. Was bei den Vorfällen besonders übel ist, sind die nächtlichen Attacken. Die eine Duldung des Veranstalters erkennen lassen, da die linken Störenfriede ja in die Hallen hinein gelassen wurden. Ich muss dazu anmerken, dass die Wohlstandslinken, meiner Meinung nach, noch respektloser sind, als manche SED-Genossen es jemals waren.

  15. Auf dem Video ist nur zu sehen wie der rechte Mob tobt. Linke sind dort nicht zu sehen. Und wie ein Herr Kubitschek Herrn Jürgen Boos angreift, das Megaphon aus der Hand schlagen will. Von daher müsste die Unterschrift des Bildes geändert werden.

    • Ist der angerissene Teil des Fingernagels des zu Boden gestreckten Nico Wehnemann (33 oder 34, von der Spaß-Partei "Die Partei") im Krankenhaus erfolgreich behandelt worden? Auf Twitter las ich, dass Böhmi ihm gute Besserung wünschte. Oder bezog sich das darauf, dass sich Wehnemann in die Psychiatrie einliefern ließ?

    • @ GOLGATHA

      Herr Kubitschek hat diesen Stand gemietet, er, und nur er kann darüber entscheiden
      wer dort mit einem Megaphon (das der Boos nicht mal mit Hilfe der Polizei in Gang
      kriegt) seine Botschaften loslässt.

      Sie sehen in dem Video was Sie sehen wollen, und nicht was wirklich passiert ist,
      schätze es passt nicht in ihr linkes Weltbild, dass diese angeblichen Antifaschisten
      nicht nur der Auslöser dieser Tumulte waren, sondern auch die Einzigen die zu gewalt-
      tätigen Mitteln gegriffen haben. Sachbeschädigung zeugt von "unglaublicher Reife",
      sie demonstriert vortrefflich in welchem Stadium der geistigen Entwicklung diese
      Missetäter stehen geblieben sind.

      "Von daher müsste die Unterschrift des Bildes geändert werden."

      Richtig, es müsste heißen: "In den gesamten Messehallen tobt sich der linke Mob aus"
      Besonders bei Antaios, aber auch Manuscriptum wurde nicht verschont, bei der
      Jungen Freiheit wurde eine Buchlesung massiv gestört…., wofür der Verursacher von
      einem mutigen Kerl eine Nachhilfestunde in Rede- und Meinungsfreiheit bekommen
      hat.

      Ich kann Ihnen garantieren, hätte der "rechte Mob" das von Ihnen unterstellte wirklich
      getan, wäre dort innerhalb von 5 Minuten Ruhe gewesen…., aber wie deutlich zu sehen
      ist sind Herr Sellner, Herr Kubitschek und alle drumherum sehr ruhig und gesittet
      geblieben.

      Das kann man von Ihrer Klientel nun wahrlich nicht behaupten.

      • "Herr Kubitschek hat diesen Stand gemietet,"

        Nur gemietet und somit bleibt das Hausrecht ausschließlich bei Herrn Boos. Herr Kubitschek hat hier nichts zu entscheiden.

        "aber wie deutlich zu sehen
        ist sind Herr Sellner, Herr Kubitschek und alle drumherum sehr ruhig und gesittet
        geblieben."

        Lächerlich. Noch aggressiver und hetzend als diese drei "Herren", deutlich im Video zu sehen und auch hören, kann man nicht auftreten.

        Aber so sind die sogenannten Patrioten: Mimimimi, sehr her, ich bin das Opfer.

      • Es gibt kein "Hausrecht" auf Beihilfe zu Diebstahl und Sachbeschädigung. Es gibt auch kein Hausrecht auf Nötigung.

        Fazit:
        Nächstes Jahr Freikarten an HOGESA verteilen!

  16. Graf von Stauffenberg am

    Gestern laß ich ein Interview auf focus-online. Interviewt wurde nicht etwa ein Unbeteiligter oder ein Opfer, sondern ein Täter, ein linker Terrorist der Buchmesse. Der Lügenbold erdreißtete sich, sich selbst als Opfer darzustellen.

    Wehmütig denke ich an die Zeit von Helmut Schmidt zurück, als Terroristen bekämpft und nicht hofiert wurden.

  17. Direkter Demokrat am

    Diese "Demonstrationen" werden vom Regime geduldet, ja sogar gefördert. Man weiß, daß Antifa und ähnliche Terrorgruppen aus Steuermitteln finanziert werden. Die "Auftritte" dieser Chaoten in Hamburg dürften noch jedem in lebhafter Erinnerung sein.

  18. DerSchnitter_Maxx am

    Gleichmacherei, politische Korrektheit, geistige Knechtschaft und Meinungsunterdrückung … ebnet und begründet das Ende … jeder Zivilisiertheit … ! Immer schön so weitermachen …

  19. Während die Polizei noch mit der Trennung der Lager beschäftig war,
    sollen die bunTen und vielfältigen Messe-Organisatoren,
    anstatt die Meinungsvielfalt zu schützen,
    bereits ein paar Ecken weiter auf einer Abschlussparty für ‚Vielfalt und Toleranz‘ GETANZT haben.

    Wer Augen hat, der sieht, dass dies bereits die Tänze auf dem Vulkan sind,
    in dessen Schlund die Tänzer hinabstürzen werden.

    • Auf dem Video sind keine zwei Lager zu sehen die von der Polizei getrennt werden mussten. Nur Rechte die Parolen brüllten.

      • @Golgatha: Dann schau dir bitte alle Videos zu dem Thema an – es hat schon seinen Grund warum die Stimmung so aufgeheizt war.

      • Diese Wahrnehmung ist darauf zurückzuführen, dass die Aufnahme dieses Videos eben in einem begrenzten Radius stattfand, in dem die Lautstärke der Rechten am größten war. Dies impliziert natürlich, dass man die (absolut legitimen) Parolen der Rechten gut wahrnehmen konnte.

      • Wer hat denn gesagt, dass ich mich auf das Video beziehe, Sie Hirn?

        Wenn ein Fußballspiel im Fernsehen übertragen wird, sehe ich auch selten alle Zuschauerränge.

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