Kaum hat die ARD eine Leiche im Keller von Saskia Esken ausgegraben, steht der GEZ-Sender nun selbst vorm Sensenmann. Nach dem Spionage-Vorwurf gegen die neue SPD-Vorsitzende will diese jetzt die ARD verklagen.

    Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen. Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter, möchte man gleich Bertold Brecht der Esken und ihrer SPD zurufen – und: Ach, hätte sie doch geschwiegen. Nun aber wird es eng für die Hardcore-Sozialistin, die dem Dumm-Michel gern mal die Leviten twittert und schon mal zum Schuhekaufen nach San Francisco fliegt, dieweil sie sich für die Verteuerung seines Autos stark macht.

    Dem ARD-Bericht „Kontraste“ zufolge soll die 58-jährige Hinterbänklerin, die sich aufgrund ihrer Erfahrung aus der Vize-Vorstandsarbeit im Landeselternbeirat Baden-Württemberg (LEB) für ihre Führungsrolle in der SPD qualifiziert sah, in eben jener Funktion ehemalige Mitarbeiter wie Gabi Wengenroth ausspioniert, ihren Arbeits-PC unerlaubt durchsucht und heimlich deren E-Mails gelesen haben. Mit folgenschweren Konsequenzen für die einstige Sekretärin des LEB, die harsche Anschuldigungen gegen Esken erhebt: Der heute 63-Jährigen wurde fristlos gekündigt.

    Fotos (3): Screenshot Twitter

    Die mit „Illoyalität“ begründete Kündigung im Mai 2012, von Esken persönlich unterzeichnet und überbracht, obwohl diese dazu gar nicht befugt war, „traf mich wie ein Blitz. Die wollten mich nur loswerden“, beschwert sich Wengenroth. Die Vorwürfe gegen sie seien „lächerlich“: „Ich soll einen Ex-Vorstand gefragt haben, wie das Programm Dropbox funktioniert.“ Das schreibt aktuell der Tagesspiegel, der sich auf das Stuttgarter Kultusministerium beruft. Und nur dieses hatte ein Vertragsverhältnis mit der ehemaligen Büroleiterin, die ihm somit direkt unterstand. „Da der Vorstand des LEB nicht kündigungsbefugt war“, sei die Kündigung rechtswidrig, also unwirksam, stellt es gegenüber dem Blatt klar.

    Laut Bild.de legt die ehemalige Mitarbeiterin von Esken, die es bei der jüngsten Wahl auf (immerhin!) 16,9 Prozent brachte, nun aber richtig los über die neue SPD-Chefin: „Ich bin entsetzt, dass jemand eine soziale Partei führen will, der mich in einer solchen Art und Weise entsorgt hat. Ich war damals 56 Jahre alt!“ Saskia Esken sei wenig kooperativ, nur ihre Meinung zähle. Für ihre Arbeit im LEB habe sie sich auch nur wenig interessiert, zieht Wengenroth vom Leder. Die jetzige SPD-Chefin wolle lediglich ihre politische Karriere fördern, und „sie hat mich entsorgt.“

    Auch Christian Bucksch, ehemaliger Vorsitzender des Landeselternbeirats Baden-Württemberg, lag im Clinch mit der damaligen Vorsitzenden Esken. Er schmiss das Handtuch und stellt nun laut Merkur.de Eskens Qualifikation infrage: „Wir hatten noch nie so viele Rücktritte.“ Esken, die ihre Rolle beim LEB als Friedenstifterin darstellt, habe kaum zu einem friedlichen Miteinander beigetragen: „Wir hatten Mitglieder, die in großer Zahl aus Sitzungen mittags ausgezogen sind, weil man das Gebaren des Vorstands vom Inhalt, vom Miteinander-Umgehen nicht mitmachen wollte.“

    Unterdessen holen die Sozialdemokraten zum Gegenschlag aus und beauftragten den deutschlandweit bekannten Promi-Anwalt für Medienrecht, Christian Schertz. Der hat nach juristischer Prüfung presserechtliche Schritte auf Unterlassung, Widerruf und Gegendarstellung gegen den Sender RBB (Produzent von „Kontraste“) eingeleitet, wie eine SPD-Sprecherin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bestätigt. Die in dem fraglichen Beitrag erhobenen Vorwürfe, die sich auf Eskens Zeit als Vizevorsitzende des Landeselternbeirats Baden-Württemberg beziehen, seien unzutreffend, die Angaben „unwahr und damit rechtswidrig“.

    Esken selbst geht unterdessen auf Tauchstation und sagte zwei Interview-Termine mit Reportern von „Kontraste“ ab. Stattdessen war ihr die E-Mail erneut adäquates Mittel der Kommunikation, in der sie der ARD schrieb: „Wir haben den Landeselternbeirat Baden-Württemberg als Vorstandsteam ab 2012 demokratisiert und zusammengeführt. Dass das nicht allen gefallen hat und wir dabei auch auf Widerstände gestoßen sind, versteht sich eigentlich von selbst.“ (Weiterlesen nach unserer Empfehlung)

    Tiefer Staat: Geheimdienste und Verfassungsschutz gegen die DemokratieGeheimdienste und Verfassungsschutz gegen die Demokratie: Diese Spezialausgabe von COMPACT legt sich mit der gefährlichsten Macht in unserem Land an: dem Tiefen Staat, der Hintergrundstruktur aus Geheimdiensten und Verfassungsschutz. Mit dem Sturz von Hans-Georg Maaßen als VS-Präsident hat der Tiefe Staat gezeigt, dass es den Sicherheitsstrukturen nicht mehr um den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung etwa gegenüber dem Islam geht.
    Vielmehr gilt: Der Feind steht rechts – was immer das heißen mag. Jetzt werden die AfD und andere patriotischen Kräfte gejagt. Wer ein kluges Wort sagt, gerät ins Visier des Tiefen Staates: Er wird beobachtet, denunziert, sozial geächtet, denunziert, angeklagt, verurteilt, verhaftet, weggesperrt. Hier oder durch Klick aufs Bild erhältlich.

    Ebenso wie der Shitstorm, den Esken im Netz auslöst: User werfen ihr Doppelmoral und Scheinheiligkeit vor. Doch es kann nicht sein, was nicht sein darf – und so erklärt sich die Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, nach der soziale Netzwerke künftig bestimmte Straftaten nicht nur löschen, sondern auch gleich dem Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen. Eskens Genossin, Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, will die von ihr geplante Meldepflicht für „schwere Straftaten“ wie unter anderem „Verbreiten von Propagandamitteln, Hass, Drohungen und die Billigung von Straftaten, Vorbereitung staatsgefährdender Straftaten oder Volksverhetzungen“ im Internet mit Bußgeldern von bis zu 50 Milllionen Euro untermauern. Der Paragraf gegen Verleumdung und üble Nachrede gegen „im politischen Leben stehende Personen“ umfasst sie bislang nicht. Das soll geändert werden. Eskens juristische Maßnahme gegen die ARD lässt keinen Zweifel daran!

    16 Kommentare

    1. Schuhe in den USA kaufen, das geht ja noch, aber Schwerstbehinderten das Existenzminimum zu verweigern oder sie in KZ-ähnliche Heime zu zwingen, auch das ist typisch SPD. Genau wie damals in der Weimarer Republik, kaum an der Macht, wurden von SPD Minister Noske Soldaten in den Hinterhalt gelockt und zusammen geschossen. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage woher hat diese Hinterbänklerin eigentlich das Geld für ihre luxuriösen Einkaufsreisen?

    2. "Man darf wohl schon mal dummes Zeug reden / machen, aber man darf nicht auch noch stolz darauf sein!" war ein Ausspruch eines ehemaligen Chefs. Damals gab es dabei gernicht so viele Möglichkeiten mit einem Schuhkauf aus den USA anzugeben, eben im Kollegenkreis, in der Familie oder im Kleingärtnerverein.
      Daß die SPD jetzt gegen eine Institution tritt, die sie einst mit groß gemacht hat, ist auch bezeichnend; den Ast, auf dem man sitzt, sollte man nicht absägen! Der Verein ist offensichtlich sooo am Ende, daß er nur noch wild um sich schlägt.

    3. Wer das Geld hat, hat die Macht und wir geben ihnen viel Macht, da kann sie noch so viel klagen. Sie werden niemals dieses System aufgeben, dafür lässt es sich viel zu einfach steuern, lenken und kontrollieren.

    4. Die Realität wird immer schwieriger.

      ÖRR gestern noch "Lügenpresse", heute Schutzwall der Meinungsfreiheit. *Brüller!

      Wie gesagt, 3-5 Jahre noch, dann wird wieder mit Kakka gespielt.

    5. Wenn ich die den guten Geschmack irritierenden Latschen der Hupfdohle auf dem Foto betrachte und parallel dazu an die Sozis denke, so überkommt mich irgendwie das mir bisher völlig unbekannte Bedürfnis zur Umsetzung des angestaubten Werbeslogans eines Online-Shops für Schuhe: reintreten und wohlfühlen.

      • Jeder hasst die Antifa an

        Bunte Latschen und darunter rote Socken der neue SPD Look das passt auf dem Weg zur Linkspartei.

      • Die Schuhe sind schon schick. Sie lenken perfekt davon ab, dass man ihr die Beine verkehrt herum in den Axxx gesteckt hat.

      • Querdenker der echte an

        H. Adler
        "…..Online-Shops für Schuhe: reintreten und wohlfühlen….."

        Zu Zeiten des wirklich lautenden Webeslogans:
        "Reinschlüpfen und wohlfühlen!",
        gab es noch kein Online!
        Aber schon Damals war im Volksmund der geänderte Logan bekannter:
        "Salamandern!"
        Nun dürfen Alle rätseln was das pfiffige Volk damit meinte!

    6. Heinrich Wilhelm an

      Die Soze mit dem Fußgeruch ist da…
      Deswegen verzieht ihr Vize immer so eigenartig das Gesicht,

      • Die SPD-Sozen stinken zum Himmel.

        Eine drittklassige Laienspiel-Gruppe bewegt ihren Arsch

        und dennoch bleiben die SPD-Sozen eine untergehende Spezies.

        Deutschland hasst die SPD…..und das zu Recht !

    7. Jürg Rückert an

      Stgners Gesicht wie das auch von der Esken zeigen beinerne Härte, aber ich sehe auch Hass.
      Mit 40 Jahren ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.
      Müssen nun mit der neuen Gesetzgebung Hassgesichter verboten bzw. Scheier getragen werden? Wäre das nicht einer Überlegung wert?

      • Juristische Massnahmen gegen die ARD?

        Wegen was?
        Wegen Wahrheitsfindung?
        Auf ein weiter so SPD.
        Die 10% Marke knacken wir dann noch dieses Jahr.

        Von der juristischen Massnahme bitte eine Live-Übertragung zur Soap Show Zeit.

        Endlich wäre die GEZ Gebühr mal gut angelegt.

      • Sozen-Stegner und Sozen-Esken sind Sargnägel einer untergehenden

        Volksverräter-Splitter-Partei….

        Wer SPD wählt, dem sollte die Hand abfaulen…