Nach Sexattacken auf ihre Töchter: Mutter fordert Gerechtigkeitsaufschrei

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Ihre Mädchen wurden im Schwimmbad von einem Asylbewerber begrapscht. Die Mutter nahm die beschönigende Berichterstattung in der Regionalzeitung zum Anlass, die Merkel-Republik schonungslos an den Pranger zu stellen.

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_von Tino Perlick

Das Erlebnisbad Ocean Wave in Norden-Norddeich, das Kieler Shoppingcenter Sophienhof, das Dresdener Georg-Arnold Bad und das Erlebnisbad Arriba in Norderstedt – nur eine Auswahl von Tatorten, an denen Migranten und Asylbewerber im Februar Mädchen und junge Frauen sexuell belästigt haben. Der Artikel „Die Angst unserer Töchter“ in COMPACT 4/2016 thematisiert diese und weitere bekannt gewordenen Fälle.

Zum Schauplatz von Grapschattacken wurde Anfang April auch ein Hallenbad im badischen Ortenaukreis. „Tatverdächtig ist nach Angaben der Polizei ein Bewohner eines Offenburger Flüchtlingsheims“, schrieb das Offenburger Tageblatt am 20. April unter der besänftigenden Überschrift „Unsittliche Berührung im Offenburger Hallenbad?“ Der Mutter zweier minderjähriger Opfer, Meike Sirce, platzte daraufhin die Hutschnur. Auf Facebook  schilderte sie den Ablauf ungeschönt. Ihr Bericht ist ein leidenschaftlicher Appell an die Bürger Deutschlands, aus dem Tiefschlaf zu erwachen. Es folgt der ungekürzte Beitrag:

„Jetzt muss ich, mit dem Einverständnis meiner Töchter, meiner Wut doch einmal Luft machen. Liebe LÜGENPRESSE, wenn Ihr schon über so einen Vorfall berichtet, dann formuliert doch Euren Artikel bitte so, dass er der Wahrheit entspricht und hört damit auf, Handlungen zu schönen, für die jeder deutsche Mitbürger bereits in der JVA einsitzen würde!!!

Ich werde nun die Situation aus Sicht der OPFER schreiben, ja, es war nicht nur EIN junges Mädchen, sondern es wurden DREI junge Mädchen, ein Kindergartenkind (Mädchen) und ein Teenager (Junge) in diesen „VORFALL“ verwickelt. Zwei dieser Kinder waren meine eigenen Töchter, von denen eine in besonderem Maße „belästigt“ wurde. Der „vermeintliche“ Täter hat die Kinder über eine Stunde lang mehrfach begrapscht, an sich gezogen und hat einer meiner Töchter sogar das Bikinioberteil heruntergerissen. Auch vor dem Kindergartenkind machte er keinen Halt, zog sie gegen ihren Willen an sich und packte ihr mehrfach an den Po. Ein Versuch, einem der Mädchen in den Schritt zu greifen, scheiterte zum Glück an der Tatsache, dass das Mädchen auf einem Ball saß. Sein Begleiter stand daneben und hatte, für alle Kinder deutlich sichtbar, eine Erektion. Die Kinder waren zwischen 5 und 12 Jahre alt. Sie werden diesen Abend wohl nicht mehr vergessen.

Nur weil unsere Politiker versagen und der Polizei „Schweigepflicht“ auferlegt wird, werde ich als Mutter nicht schweigen!!! Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein weltoffener Mensch bin. Aber ich VERLANGE, dass JEDER, der gegen unsere Sitten und gegen die persönlichen Rechte eines Menschen verstößt, angemessen bestraft wird – unabhängig von seiner Herkunft. Solch ein Vorfall kann und darf nicht mit einem TADEL enden!!!

Wenn unserer Polizei von Seiten der Politik die Hände gebunden und die Münder verschlossen werden, dann müssen wir als Bürger und Betroffene aufschreien für Gerechtigkeit! Es kann und darf nicht sein, dass unsere Töchter sich in ihrer Heimat, in welcher sie sicher und glücklich herangewachsen sind, nun verstecken und vermummen müssen, um solchen Vorfällen vorzubeugen. Ohne eine angemessene Strafverfolgung, werden sich diese Ereignisse mehren und wir werden immer Angst um unsere Kinder haben müssen.

Bitte teilt diesen TATSACHENBERICHT, denn es hätten auch EURE Kinder sein können!“

Dem Aufruf kamen bislang mehr als 1.600 Leser nach. Das Offenburger Tageblatt griff den Fall daraufhin am Montag nochmals auf und ließ Meike Sirce, die Anzeige erstattet hat, selbst zu Wort kommen. Erst so schaffte es die wachrüttelnde Berichterstattung über die Sexattacke auch in die Konformistenpresse. Sirces weitreichendere Klagen werden jedoch nicht angesprochen.

Vielleicht, weil ihre Worte von einer tiefsitzenden Verachtung über die verräterische Politik- und Medienkaste geradezu durchdrungen sind, die die fassungslosen Bürger bestenfalls mit Wegwerfphrasen wie „Ängste ernst nehmen“ ignoriert, mit Forderungen nach Toleranz rund um die Uhr drangsaliert, aber ihnen den Verstand eines Zehnjährigen abzusprechen glaubt, wenn es um die wahre Benennung von Fluchtursachen geht? Macht nichts. Dafür gibt es ja COMPACT.

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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