Nach Frauenmarsch ist klar: Grüne und Antifa beherrschen Berlin – doch wie lange noch?

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Die von Leyla Bilge angemeldete Großdemo in Berlin konnte heute rund 2.500 Menschen mobilisieren. Doch schon bald kam der Protestzug zum stehen. Vor dem Checkpoint Charlie war Schluss: Die Antifa blockierte den Weg – und die Polizei weigerte sich, die Marschroute freizumachen. Warum? Unter den Gegendemonstranten sollen sich hochrangige Grünen-Politiker befunden haben…

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In diesen Minuten findet der Frauenmarsch sein planmäßiges Ende. Das letzte Wort vor dem Kanzleramt hatte Leyla Bilge, die wütend, desillusioniert aber doch kämpferisch erklärte, was man heute geleistet hat. Trotz der Schikane und der Drangsalierungen durch die Polizei – die zwischenzeitlich sogar handgreiflich wurde (siehe hier) – fanden sich einige Hundert Menschen dann doch wie geplant vor dem Kanzleramt ein. Und die Stimmung war gut, ausgelassen geradezu, kann man doch mit Fug und Recht von einem Sieg auf ganzer Linie sprechen. In den nächsten Tagen wird es wohl kaum ein anderes Gesprächsthema in Deutschland geben.

COMPACT war natürlich an vorderster Front mit dabei! Foto: Facebook/Andreas Mrosek

Dazu beigetragen, dass das Anliegen der Demo-Veranstalter so erfolgreich vermittelt werden konnte, haben auch die „bunten“ Gegendemonstranten, die sich wie immer zahlreich einfanden, um für Vergewaltigung, für Nötigung, Mord und Totschlag von deutschen Mädchen zu demonstrieren. Anders kann man deren hirnlose Protestaktion nicht mehr begreifen. Die Demo gegen die täglich stattfindende und noch dazu importierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Aufmarsch von „Rassist*innen“ und Nazis zu bezeichnen, ist der vorläufige Tiefpunkt des deutschen Antifantentums. Da fehlen einem schlicht die Worte.

Die Krone aufgesetzt haben dem Ganzen aber zwei Grünen-Politiker, die nach mehreren Aussagen mit dazu beigetragen haben, die geplante Demo-Route zu blockieren. Hans-Christian Ströbele und Canan Bayram haben beide nicht nur angekündigt, die Demo auf Antifa-Seite zu unterstützen, sondern waren laut eigenen Aussagen auch vor Ort. Der Polizei soll es deshalb zu heiß gewesen sein, den Antifa-Protest zu räumen. Denn: Dann hätten die Beamten auch Mitglieder des Bundestages mit physischer Gewalt „entfernen“ müssen.

Zum Beweis die verräterischen Twitter-Botschaften der Politiker:

Foto: Screenshot Twitter

Foto: Screenshot Twitter

Sollte diese Vermutung stimmen und die beiden, womöglich noch mit weiteren Kollegen, die Blockade einer demokratischen, friedlichen und obendrein rechtmäßig angemeldeten Demo tatsächlich unterstützt haben, wäre dies ein enormer Skandal. Man bedenke nur, dass die schätzungsweise 2.000 bis 2.500 Demo-Teilnehmer in dem durch die Blockade entstandenen Kessel einigen hundert gewaltbereiten „Antifaschisten“ gegenüber standen. Wer hätte die Verantwortung übernommen, wäre es dort zu „Unfällen“ gekommen?

A propos Verantwortung: Die Aufarbeitung dieses Vorganges, die sicherlich minutiös geschehen wird, dürfte auch die Frage aufwerfen, welche Rolle die Polizeiführung in dem Fiasko spielte. Welcher Oberpolizist hat die Anordnung gegeben, die Blockade nicht aus dem Weg zu räumen? Wer ist dafür verantwortlich, dass die rechtmäßige Demo nicht störungsfrei verlaufen konnte und die Teilnehmer in Kleingruppen den geplanten Demoweg verlassen und auf Nebenstraßen zu Kanzleramt gehen mussten?

Wer den Tag und die vielen Drehungen und Wendungen, die er genommen hat – inklusive des kleinen Stromausfalls bei der Abschlusskundgebung -, nochmal genau nachvollziehen und einige schöne Eindrücke sammeln will, der kann sich nochmal unseren Live-Ticker genau anschauen!

Man könnte jetzt noch vieles darüber sagen, wie die linke Lügenpresse nun bereits beginnt, ihre faulen Zähne in die friedliche Kundgebung zu schlagen, wie sie versucht, die Demoteilnehmer als „Rassisten“, „Nazis“ oder einfach nur verbitterte, alte, „weiße Männer“ zu karikieren. Auch an der Zahl der Teilnehmer und der Zusammensetzung der Gruppe – voll wenig Frauen, ey! – wird bereits herumgelogen. Wir sparen uns diese lästige Pflichtübung für schönere Zeiten auf. Der Tag der Abrechnung, der kommt bestimmt.

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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