Multikulti-Diktatur stellt 15 „Thesen“ des Zusammenlebens vor

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Eine aus unzähligen BRD-Institutionen besetzte Arbeitsgruppe unter Federführung des Deutschen Kulturrats trat am Dienstag in Berlin an, um ein Leitbild für Deutschland als Einwanderungsland vorzustellen. 15 Thesen definieren die Marschrichtung der Blockparteien über 2017 hinaus.

Fünfzehn Thesen „zu kultureller Integration und Zusammenhalt“ – nichts weniger hat am Dienstag die sogenannte Initiative Kulturelle Integration in Berlin vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Art Olympia-Auswahl aller staatlichen- und quasi-staatlichen BRD-Institutionen, die im Merkel-Staat etwas zu verlieren haben; darunter der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Beamtenbund und die Tarifunion, ARD und ZDF, die Zentralräte der Muslime und Juden in Deutschland. Ach so: die christlichen Kirchen sind auch dabei.

Diese Power Rangers multikultureller Glückseligkeit gründeten sich im Dezember 2016 auf Anregung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Bundesamtes für Migration, Flüchtlinge und Integration, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums des Innern und des Deutschen Kulturrates. Eine hochstaatliche Angelegenheit also…

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Ziel der Initiative sei es, „dass Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen gemeinsam Thesen erarbeiten, in denen es um die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht. Wir wollen die Frage beantworten, welchen Beitrag kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann.“ (1) Oder wie es Integrationsministerin Aydan Özoguz bei der Vorstellung der Thesen am Dienstag beklagte: „Uns fehlt ein Narrativ für die Einwanderungsgesellschaft.“

Los geht’s:

These 1: „Das Grundgesetz als Grundlage für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland muss gelebt werden.“

Klingt gut, aber gilt das auch für Angela Merkel und Heiko Maas?

These 2: „Das alltägliche Zusammenleben basiert auf kulturellen Gepflogenheiten.“

Hierzu heißt es weiterführend: „Im täglichen Zusammenleben spielen neben Werten wie Solidarität und Mitmenschlichkeit Umgangsformen und Gebräuche eine wichtige Rolle. (…) Umgangsformen, kulturelle Gepflogenheiten und traditionelle Gebräuche sind jedoch nicht starr, sondern unterliegen dem Wandel. Sie müssen sich im gesellschaftlichen Diskurs bewähren oder weiterentwickeln, um ihre Berechtigung zu behalten.“

Soll wohl heißen: ‚Händeschütteln‘ ist nicht doch mehr. Gewöhnt euch dran! Musste Innenminister Thomas De Maiziere deshalb an der Veranstaltung teilnehmen? Nein. Sein Leitkulturantrag war natürlich von Anfang an nur Schall & Rauch…

These 3: „Geschlechtergerechtigkeit ist ein Eckpfeiler unseres Zusammenlebens.“

Es bliebe „eine Aufgabe für Staat und Gesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit weiter zu verwirklichen“, heißt es.

These 4: „Religion gehört auch in den Öffentlichen Raum.“

Logisch, der Islam braucht ja Platz. Für alle anderen Religionen ist der Glaube längst Privatsache. „Religionen können wichtige Beiträge zur kulturellen Integration leisten“, glauben die Verfasser. Ja, dafür ist der saudische Wahabismus in unseren Moscheen– die nicht dem türkischen Diktator Recep Tayyip-„Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“-Erdogan unterstehen – berühmt…

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These 5: „Die Kunst ist frei.“

Schön! Findet Xavier Naidoo bestimmt auch.

These 6: „Demokratische Debatten- und Streitkultur stärkt die Meinungsbildung in einer pluralistischen Gesellschaft.“

Auch schön! Wenngleich das freilich nur mit Einschränkung gilt: „Konstruktive Aushandlungsprozesse setzen Kompromissfähigkeit voraus. Sie sind das Gegenteil von Populismus, dessen Vertreterinnen und Vertreter nur die eigene Ansicht gelten lassen.“

(Sogenannte) Populisten haben in der pluralistischen Gesellschaft also keinen Platz. Wie verklickern die das jetzt Cem Özdemir? Der hatte nach dem Fiasko der NRW-Wahl erklärt, seine Grünen „hätten populistischer sein müssen“.

These 7: „Einwanderung und Integration gehören zu unserer Geschichte.“

Alter Hut! Sagte doch schon die Bundeskanzlerin im Jahr 2000: „Mein Großvater väterlicherseits war Pole. Insofern bin ich ein Integrationsprodukt.“ Ironie aus.

„Deutschland ist ein Einwanderungsland“, beschließen die Autoren. „Hierzu gehört auch, Zugewanderte als selbstverständlichen Teil der deutschen Gesellschaft anzusehen.“ Merke: spätestens seitdem Merkel erklärte, dass jeder zum Volk gehöre, der sich eben in Deutschland aufhält, ist von „Flüchtlingen“ keine Rede mehr. Der zur „Köterrasse“ gehörende Deutsche hat einfach alle willkommen zu heißen, die es sich hier gemütlich machen.

These 8: „Die freiheitliche Demokratie verlangt Toleranz und Respekt.“

Konkret heißt es, die „freiheitliche Demokratie verlangt (…) Toleranz gegenüber Ansichten, Lebensweisen oder Ausdrucksformen, die nicht von allen geteilt werden“. Und: „Keine Nachsicht dürfen diejenigen erwarten, die die Grundlagen der freiheitlichen Demokratie bekämpfen.“ Ersetze „freiheitlichen Demokratie“ mit „unserer Meinung“ und es wird ein Schuh draus…

These 9: „Die parlamentarische Demokratie lebt durch Engagement.“

„Die demokratischen Parteien sind gefordert, dass die Vielfalt der Gesellschaft auch in ihrer Mitgliedschaft sichtbar wird.“ Oder: Sch**ß auf biodeutsche Wähler, die keinen Bock mehr auf Euch haben. Ihr macht Euch ein neues Volk! Wie sagte Hannelore Kraft: „Für uns sind sie alle Nordrhein-Westfalen.“

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These 10: „Bürgerschaftliches Engagement ist gelebte Demokratie.“

„Bürgerschaftliches Engagement hat eine integrative Wirkung, denn auch viele Zugewanderte engagieren sich in Vereinen und Verbänden.“ Hauptsache, der Migrant verhält sich politisch korrekt. Sonst drehen wir noch dem am besten Integrierten den Saft ab.

These 11: „Bildung schafft den Zugang zur Gesellschaft.“

Denn „Bildung ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung der Persönlichkeit und Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitswelt.“ Richtig! Und da letztere nur noch austauschbare Funktionäre benötigt, wurde der Bildungsstandort Deutschland in den letzten 20 Jahren mal so richtig kaputtreformiert! Und der Clou ist: die „Entwicklung der Persönlichkeit“ liegt dadurch endlich vollends in euren Händen…

These 12: „Deutsche Sprache ist Schlüssel zur Teilhabe.“

Als Schlüssel zum Abitur genügt aber auch schon etwas Kanak-Sprak…

These 13: „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen.“

Ein Höhepunkt: „Die Erinnerung an die Shoah wachzuhalten und weiterzugeben, ist eine dauernde Verpflichtung für in Deutschland geborene Menschen ebenso wie für Zugewanderte.“ Refugees, welcome im deutschen Tätervolk!

These 14: „Erwerbsarbeit ist wichtig für Teilhabe, Identifikation und sozialen Zusammenhalt.“

„Die gesellschaftliche Veränderung muss sich in der Beschäftigtenstruktur widerspiegeln. Das gilt für den öffentlichen Sektor ebenso wie für die Privatwirtschaft.“ Ihr wollt eine Migrantenquote für Unternehmen? Wissen wir doch längst.

These 15: „Kulturelle Vielfalt ist eine Stärke.“

Hier lauert angebliches Verständnis für sogenannte Wutbürger: „Gesellschaftliche Veränderungen können dazu führen, dass sich Menschen in Deutschland entwurzelt fühlen. Sie vermissen die Wertschätzung ihrer biografischen Erfahrungen, ihrer Arbeit und ihres Lebens. Ihre kulturelle Identität wird hinterfragt, was dazu führen kann, dass sie andere als Bedrohung empfinden.“

Die Lösung? „Kulturelle Integration kann einen Beitrag leisten, Angst in Neugier umzuwandeln.“

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Notfalls verbietet man den Unwilligen einfach das Maul – Stichwort: Netzwerkdurchsuchungsgesetz –, stellt sie an einen Online-Pranger oder ruft Kollegen so lange zur Denunziation auf, bis der Widerstand langsam bricht.

Wie das Endspiel aussehen soll, haben kluge staatlich alimentierte Verfasser auch schon niedergeschrieben. Auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2011, einer UNO-Initiative, lobte Merkel ausdrücklich das Projekt „Dialoge Zukunft Vision 2050“, das der staatlich finanzierte Nachhaltigkeitsrat in jenem Jahr in einem dicken Wälzer vorgestellt hatte. Darin enthalten: ein „Wörterbuch der im Jahr 2050 ausgestorbenen Begriffe“.

Den Autoren zufolge, werde es das Wort „Ausländer“ im Jahr 2050 gar nicht mehr geben. Der Grund: Die „Gründung des ‚Europäischen Staates‘. Es spielt keine Rolle mehr, wo jemand herkommt.“ Auch das Wort „Migrationshintergrund“ werde bald der Vergangenheit angehören, und zwar, „da Menschen so „gemischt“ sind, dass jeder einen Migrationshintergrund hat.

2050 sei zwar weit weg, so die Kanzlerin damals, aber „sich bestimmte Zielvorstellungen zu machen, ist durchaus vernünftig.“ Die am Dienstag vom Merkel-Regime vorgestellten 15 Thesen „zu kultureller Integration und Zusammenhalt“ sind der vorläufige Programmcode.

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http://kulturelle-integration.de/thesenelement

 

Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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