HEUTE, 16.7. Berlin, COMPACT-Live: “Grüne Kinderschänder”

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Morgen, am 16.07. referiert Buchautor Michael Grandt bei COMPACT-Live über Grüne Kinderschänder. Infos und Anmeldung hier

Vorab einige Auszüge aus Jürgen Elsässers Artikel „Im Darkroom der Revoluzzer“. Vollständig lesen können Sie ihn in COMPACT 7/2015 – hier bestellen

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_ von Jürgen Elsässer

Mit der Frühsexualisierung in den Schulen setzen die Grünen heute die Kinderschändung fort. Was seit 1968 als Befreiung der Gesellschaft ausgegeben wurde, ist in Wirklichkeit die Zerstörung jeder Form von Gemeinschaft. Die Kleinen und Schwachen leiden darunter am meisten.

Die grüne Schande ist noch lange nicht vorbei. Es geht nicht nur um Geschichten von vor 20, 30 Jahren – es geht auch um die Gegenwart. Ein Beispiel: „Ein Mitarbeiter des Grünen-Bundestagsabgeordneten Tom Koenigs ist unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet worden. Der 61 Jahre alte Leiter des Gießener Wahlkreisbüros (…) stehe unter dem dringenden Verdacht, seit 2007 drei Mädchen und einen Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren mehr als 160 Mal missbraucht zu haben.“ Das meldete der Kölner Stadtanzeiger am 9. Oktober 2013. Koenigs war ein enger Weggefährte von Joschka Fischer gewesen.

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Die verbrecherische Rolle der Grünen liegt nicht in der Praxis, sondern in der Propaganda. Als Täter gehen sie unter in der Masse der anderen, aber einzigartig sind sie in der Rolle der Schreibtischtäter, der Ideologen. Während die Kinderschänder aus dem alten Establishment wussten, dass der Missbrauch Unschuldiger moralisch eine furchtbare Sünde und juristisch ein schweres Verbrechen ist, und sie in der Regel gerade aus diesem Wissen perverse Lust sogen, kam erst mit den Achtundsechzigern die Lüge in die Welt, bei Kindersex ginge es um eine Befreiung. Was bigotte Konservative nur im Verborgenen taten, praktizierten die neo-linken Revoluzzer am helllichten Tag und trompeteten es auch noch stolz herum.

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Was die Achtundsechziger in ihrer Parallelgesellschaft aus Wohngemeinschaften, Kinderläden und Clubs trieben, musste den große Mehrheit des Volkes nicht interessieren. Seit die cleversten der Revoluzzer aber über die grüne Partei in die Institutionen des Staates einsickerten, vor allem seit sie selbst an Regierungen beteiligt sind und Ministerien führen, können sie Verordnungen und Gesetze beeinflussen und sogar verfassen, an die sich alle halten müssen. Auf diese Weise wurden Praktiken, die in den 1970er Jahren nur in linksradikalen Kitas und Jugendzentren ausprobiert wurden, Bestandteile von Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien. Ein Beispiel aus jenem Bundesland, wo die Grüne Sylvia Löhrmann seit 2010 Bildungsministerin ist: „Jungen dürfen in Nordrhein-Westfalen von der achten Klasse an den Führerschein machen. Nicht den für das Kraftfahrzeug, sondern einen anderen: Wer Theorie- und Praxistest besteht, bekommt den Kondomführerschein. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbogen und Kondomen.“ (Frankfurter Allgemeine, 12.10.2014)

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Ursula Enders von der Antimissbrauchs-Initiative Zartbitter kritisierte: „Dies ist eine neue Form sexualisierter Gewalt, die zudem sexuelle Übergriffe durch Jugendliche fördert.“ In den 1980er Jahren hätten Päderasten Missbrauch und die Missachtung der Grenzen zwischen den Generationen als fortschrittliche Sexualpädagogik verkauft. Heute würden einigen Autoren und Erziehungswissenschaftler versuchen, „älteren Kindern und Jugendlichen eine Auseinandersetzung mit Formen der Sexualität aufzudrücken, die persönliche Grenzen verletzen“, so Enders. Es entspreche keineswegs den Fragen von 14 Jahre alten Mädchen und Jungen, wenn sie zum Beispiel für eine Gruppenübung Sexartikel wie einen Dildo, Potenzmittel, Handschellen, Aktfotos und Lederkleidung erwerben sollen. Enders fragt: „Wie mag eine Jugendliche, die im Rahmen von Kinderprostitution verkauft wird, sich wohl fühlen, wenn sie im Sexualkundeunterricht einen ,neuen Puff für alle‘ planen soll?“ (FAS, 12.10.2014)

Ein Widerspruch sticht ins Auge: Während die Grünen auf einigen Gebieten der Sexualität als selbsternannte Tabubrecher und Befreier auftreten, mutieren sie auf anderen zu einer spießigen Verbotspartei. Einerseits begrüßen sie, dass Grundschüler in die Techniken des Oral- und Analsex eingeführt werden, andererseits lassen sie in Kreuzberg Werbeplakate mit knapp bekleideten Frauen als „sexistisch“ verbieten. (…) Wie passt das zusammen?

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Ganz einfach: Alles wird gefördert, was den Minderheiten gefällt. Alles wird unterdrückt, was die Mehrheit will. (…) Mit dieser Einstellung aber wurden die Achtundsechziger, allem Oppositionskrakeel zum Trotz, vom Gegner zur Avantgarde des Kapitalismus – eines neuen, der grausamer war als der alte. Nachdem mit ihrer Hilfe die Erwerbsarbeit der Frau als Emanzipation und die Pornographisierung der Kinder als Aufklärung populär geworden waren, entfremdeten sich die Geschlechter und Generationen. Die Familien zerfielen. Das Kapital begrüßte diese Entwicklung, denn aus Singles lässt sich viel mehr Geld ziehen als aus Gemeinschaftsmenschen: Jeder braucht zum Beispiel eine eigene Wohnung. Durch Frühsexualisierung kann man den Konsum noch weiter stimulieren: Junge Mädchen, die sich als Barbienüttchen herausputzen, waren schon immer gute Kunden. Aber wenn sie dank der neuen Lehrpläne auch noch entdecken, dass sie jedes Jahr ihr Geschlecht wechseln können, werden sie ihr Budgets für Mode und Schminken sogar noch erhöhen. Wen kümmert‘s, dass die Kinder sich von diesen Gender-Experimenten nie mehr erholen werden und seelische Krüppel bleiben? Als Ersatz für fehlende menschliche Wärme werden sie noch mehr konsumieren! Die sexuelle Revolution „vernichtete das letzte, was zwischen dem Individuum und dem totalen Markt stand; die Liebe und die Familie“, schreibt der französische Romancier Michel Houellebecq.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

1 Kommentar

  1. Avatar

    Hallo,liebe Mitkämpfer,
    man muß sich mal vorstellen,wie verrückt die Gegenseite sein muß,
    wenn sie behauptet,sie sei im Sinne der Wahrheit,obwohl wir wissen,
    wie sehr sich der Feind über uns ständig zeigt und uns ständig zu
    Schutzgeldzahlungen nötigt !!

    Müssen wir (Deutschen) dazu noch löyal sein ?
    Frage an Alle, Gruß Vafti

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