Mordfall Susanna: Abscheuliches Verbrechen – Gerechtes Urteil

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Das Urteil für Ali Bashar (22) im Fall um die Ende Mai ermordete Susanna Feldman aus Mainz: Lebenslang, ohne wirkliche Aussichten auf vorzeitige Entlassung.

_von Nikolas Hasse

Der Fall um die ermordete damals 14-jährige Susanna ist abgeschlossen; das Urteil gerecht – angesichts der bundesdeutschen Justiz. Der abgelehnte kurdisch-irakische Asylbewerber Ali Bashar wird lebenslang hinter Gitter kommen, da die Richter die besondere Schwere der Schuld feststellten, sodass nahezu keine Aussichten auf vorzeitige Entlassung bestehen. Ein deutliches Zeichen – hoffentlich Maßstab für zukünftige Prozesse.

Das Urteil entsprach den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Vertreterin der Anklage sprach in ihrem Plädoyer von einer „kaltblütigen Tat“. Ali B. habe Susanna vergewaltigt und anschließend „zielgerichtet getötet“, um zu unterbinden, dass das Mädchen zur Polizei gehe. Dieses Verbrechen sei kaum an Abscheulichkeit zu überbieten. Er habe ein Leben ausgelöscht, das für ihn „keinen Wert“ mehr habe.

Susannas Mutter hatte einen offenen Brief an Kanzlerin Merkel verfasst, um ihre Sorgen auszudrücken und einen Hilferuf zu formulieren, von dem sie sich erhoffte er würde der Suche nach ihrer Tochter Nachdruck verschaffen. Sie beschrieb die unzureichende Arbeit von Polizei sowie RTL. Bereits zehn Tage vor der Veröffentlichung des Schreibens war Susanna als vermisst gemeldet und ermordet worden – Schwermut begleitet den weiteren Verlauf.

+++2015 begann die Invasion – als die Kanzlerin die Tore öffnete. +++

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Ein Auszug aus dem offenen Brief von Susannas Mutter:
Sehr geehrte Frau Merkel, 

dieser Brief ist ein HILFERUF! Ich wende mich mit diesem Hilferuf an Sie, weil ich mich vom deutschen Staat sowie von unserem Freund und Helfer (Polizei) im Stich gelassen fühle!!! […]Wie kann es sein, dass die Polizei sich 5 Tage Zeit lässt und nichts tut und nur Dank unserer Rechtsanwältin endlich eine Handy-Ortung sowie öffentliche Fahndung veranlasst? […]Wo ist denn dann unser Freund und Helfer, die liebe Polizei? Jeder vergangene Tag ist ein Alptraum und die Hölle!

Und dann erklärt sich RTL bereit, mit uns ein Interview zu drehen, weil Guten Morgen Deutschland das gerne ausstrahlen würde. […]RTL ist doch noch nicht bereit. Die Geschichte wäre nicht akut genug!
Die Welt ist schon grausam genug und dann verlässt man sich auf das Fernsehen und die Polizei und bekommt gesagt, dass man doch irgendwo selber Schuld sei, dass es soweit gekommen ist. […]Wir geben nicht auf! Wir beten und hoffen jeden Tag, dass ihr nichts schlimmes zugestoßen ist und dass Sie noch lebt!

Die schreckliche Gewissheit, wider der guten Hoffnung

Ali B. hatte Ende Mai 2018 die 14-jährige Susanna F. nahe des Asylheimes, in welchem er lebte, erwürgt, nachdem er sie vergewaltigte. Er hatte den grausigen Mord unteranderem einem 14-jährigen Mitbewohner erzählt, der sein Alter mit 13 angab, welcher zuvor mit Ali B. eine andere Vergewaltigung beging und im Zuge dessen einen Monat später auch in den Mittelpunkt von Ermittlungen rückte. Durch die gegebenen Hinweise des Jugendlichen konnte endlich die Leiche der seit mehr als zwei Wochen vermissten Susanna gefunden werden.
Ali Bashar war zum Tatzeitpunkt 21 Jahre alt, gab aber sein Alter stets mit 20 Jahren an. Damit war er zum Tatzeitpunkt vollkommen strafmündig.

Er und seine zehnköpfige Familie kamen im September 2016 über die Balkanroute nach Deutschland, aus dem Irak – schon im Dezember 2016 wurden ihre Asylanträge abgelehnt, doch eine Abschiebung ist nie erfolgt. Zehn Tage nach dem Mord an Susanna setzte sich die Familie ab, über einen Flug von Düsseldorf nach Istanbul, über Erbil in den Irak, von wo sie aus sie in die autonome Region Kurdistan, zurück in ihre Heimatstadt Zaxo, reisten.

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Besonders perfide aber ist, dass sie Flugticket und Papiere zur Rückreise auf ihre echten Namen, die Papiere beim irakischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main, beantragten beziehungsweise erwarben. Dies unterstrich die Tatsache, dass die Familie die ganze Zeit über ihre persönlichen Dokumente verfügten, dessen Besitz sie aber vor deutschen Behörden leugneten. Am 8. Juni 2018 verhafteten kurdische Sicherheitskräfte Ali B. und ermöglichten somit seine Auslieferung an Deutschland am nächsten Tag, die vom Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums Dieter Romann und fünf GSG 9 Angehörigen begleitet wurde – offiziell handelte es sich um eine Abschiebung des Iraks, da es kein Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und dem Irak gibt.

Schon im März und nochmals im Mai 2018 war Ali B. Mittäter, zusammen mit einem seiner Brüder und dem 14-jährigen Afghanen, der die Polizei über den Fundort der Leiche Susannas informierte, in einer Vergewaltigung einer 11-jährigen Deutschen.

Ein psychologisches Gutachten bescheinigte Ali B. eine dissoziale Persönlichkeitsstörung, mit starker Ausprägung egozentrischer, egoistischer und manipulativer Wesenszüge. Er habe keinerlei Respekt und Empathie zeigen können, sei nur auf seine Bedürfnisse fixiert gewesen und habe ein zutiefst frauenfeindliches Bild. Ali B. sprach davon, man könne in Deutschland mit jedem Mädchen Sex ohne Konsequenzen verlangen, könne mit Leichtigkeit an Alkohol und Drogen kommen und alles würde vom Staat finanziert.

Ali B Bashar ist ein weiterer Name auf der Täterliste krimineller abgelehnter Asylbewerber und Susanna Feldman auf der langen Liste ihrer Opfer. Was eine tolerante Willkommenskultur für Migranten bedeutet, die keinen Grund darin sehen die deutsche Gastfreundschaft in irgendeiner Weise zu erwidern, zeigt dieser Fall.

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30 Kommentare

  1. Avatar

    Ganz allgemein muß man Leute,die grundsätzlich gegen Todesstrafe sind, wohl zu den Degeneraten zählen. Es hat schon viele Völker gegeben,die in Dekadenz versunken sind,aber soweit zu verblöden,die Todesstrafe abzuschaffen,das haben bisher nur die verrückt gewordenen Europäer geschafft. Kein Wunder,daß solche Figuren schließlich von waffenlosen Invasoren überrollt werden.
    Immerhin hat dies auch einen Vorteil: Gar zu gern würde das System z.B . Beate Tschäpe,S.Ernst, Anders Breivig u.ä. per Todesstrafe "entsorgen",das geht nun nicht,ätsch.

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    Simplicius am

    Nikolas Hasse schreibt:
    „… da die Richter die besondere Schwere der Schuld feststellten, sodass nahezu keine Aussichten auf vorzeitige Entlassung bestehen. Ein deutliches Zeichen – hoffentlich Maßstab für zukünftige Prozesse. …“

    Vermutlich wird dies nicht der Maßstab für künftige Prozesse werden, denn bei Susanna lag ein Sonderfall vor, sie war Jüdin (vom Zentralrat bestätigt: nachzuvollziehen bei „Kaitag am Freitag, Ausgabe 12.7.2019, Minute 45 ff)

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    Mit dem Urteil kann man zufrieden sein . Es hätte auch anders kommen können, 2 Jahre weil das Goldstück angeblich erst zur Tatzeit 16 gewesen ist, oder sich Susanna zu sehr gewehrt hat.
    Grundsätzlich ist das Urteil ok, aber das die Fachkraft sich jetzt 15 + Jahre ausruhen darf und bei Entlassung nach 20 Jahren die Deutsche Staatsbürgerschaft automatisch mit hinterher geschmissen bekommt bricht mich schon wieder ein wenig an…
    Das nennt sich dann Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Das ist der falsche Weg, harte Arbeit und dann umkippen wäre die richtige Ansage !

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    marc 0´hand am

    Das einzig gerechte Urteil wäre: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Darüberhinaus würde der Steuerzahler entlastet werden.

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    Doris Mahlberg am

    Vielleicht kann dieses Urteil den Hinterbliebenen helfen, Susanna`s Tod zu verarbeiten und wieder Frieden zu finden. Ich wünsche es ihnen von Herzen.

    Viele sagen, es ist ein gerechts Urteil. Aber ich frage mich : Wann ist ein Urteil denn gerecht ? Wer will sagen, was das ausgelöschte Leben eines jungen Menschen wert ist ? 15 Jahre Haft ?? Mich würde es nicht wundern, wenn nach sieben oder acht Jahren ein paar grüne linke Spinner seine Freilassung forderten und damit auch Erfolg hätten.

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      Und nach seiner Freilassung wird er dann irgendwann Parteimitglied bei den Grünen

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      Was soll der Vater von Marcus Hempel sagen. Soviel ich weiß, darf der syrische Mörder seines Sohnes immer noch frei herumlaufen. Die strafvereitelnde Justiz und das linksextremistische Meinungskartell von Die Linke bis CDU plus Medien lachen sich in ihrem Deutschenhass eins ins Fäustchen.

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        Dieter Mahlberg am

        @ Siegfried

        Ja, das ist eine Schweinerei und einfach unglaublich. Ich hoffe, daß Ihr im Osten ALLE wißt, wer bei den nächsten Landtagswahlen abgewählt gehört.

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      Doris Mahlberg am

      Sokrates

      Sie sind ein Mensch, der permanent Andere beleidigt, aber selbst nicht das Geringste einstecken kann. Die Bezeichnungen "Brunnenvergifter und Kindermörder" haben allerdings mit Meinungsäußerung nichts mehr zu tun, sondern stellen üble Beleidigungen dar.

      Ich werde Montag zur Polizei gehen und Sie anzeigen, notfalls werde ich einen Anwalt damit beauftragen, die strafrechtliche Verfolgung gegen Sie einzuleiten. Irgendwo muß es Grenzen geben und die sind hier weit überschritten worden.

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    Wiedereinführung der Todesstrafe durch EU-„Verfassung“

    Er [der Verfassungsvertrag] enthält Möglichkeiten, die Angst machen sollten: etwa die der Wiedereinführung der Todesstrafe, nicht in jeder Situation, aber im Kriegsfall und bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr! Ins Recht gesetzt wird auch die Tötung, wenn sie nötig ist, um Auflauf und Aufruhr niederzuschlagen. Das heißt, laut EU-Grundrechtecharta hätte man in einer Situation wie in Leipzig 1989 schießen dürfen!“

    Diese Schlußfolgerung geht darauf zurück, daß es in Art. 2 Abs. 2 der Charta zwar heißt, niemand dürfe zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden, aber die als Interpretationshilfe dienenden Erläuterungen zur Charta der Grundrechte dieses Verbot im Sinne der „Europäischen Menschenrechtskonvention“ auslegen, welche im Wortlaut des 6. Zusatzprotokolls unter anderem die Todesstrafe im Kriegszustand und eine Tötung zur Niederschlagung eines Aufruhrs erlaubt.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Dann erzählen Sie das Mal … den unschuldigen Opfern. Irren ist menschlich und Kollateralschäden, dann leider, die Regel … und außerdem interessieren sich die Täter, für die Würde der Opfer, auch nur einen feuchten Furz – nicht wahr ? 😉

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    dieter kopp am

    Korrekt,
    und zwar genau so wie die Tat ausgeführt wurde. Mit allem Vorgeplänkel wie bspw. Vergewaltigung ect.

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    Die Härte des Urteils liegt vermutlich am nicht nur deutschen Hintergrund des Opfers.
    Da in der BRD aber alle Menschen gleich behandelt werden, werden die Mörder und Vergewaltiger nur-deutscher Opfer vermutlich gleicher behandelt.

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      Zahn um Auge am

      Was wollen Sie damit ,wem ,und was,sagen ?
      Gibt es einen Fall,in dem in Deutschland ,ein Muslime eine ebenfalls Muslimim ,erst vergewaltigt hat,und dann getötet ?
      Dann wäre ihm die Todesstrafe gewiss,durch importierte Blutrache!

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        Lila Luxemburg am

        "Was wollen Sie damit ,wem ,und was,sagen ?"

        Er will damit sagen – und unter anderem: Dir – , daß das Urteil so gefällt wurde wie es gefällt wurde, weil das Opfer eine Jüdin war. Ob es nun Volljüdin (im Verständnis des Judentums soweit mir bekannt: Wenn die Mutter Jüdin ist) ist … oder Halbjüdin (wieder: Im Verständnis des Judentums soweit mir bekannt: Wenn (nur) der Vater Jude ist) ist, spielt dabei keine Rolle.

        Entscheidend ist die Angst der Judikative (genauso wie die der Exekutive natürlich) vor einem befürchteten vernichtenden internationalen Medienecho, wenn die Tat des Täters nach den selben Maßstäben bewertet würde wie sie bewertet worden wäre, wenn das Opfer (nur) eine Deutsche/ein Deutscher gewesen wäre.

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        Lila Luxemburg am

        Teil 2

        Beispielhaft hier der Fall dieses Bonner Jugendlichen … Niklas Soundso (weiß den Nachnamen jetzt nicht), der von einem – selbstredend bereits notorischen Gewalttäter (mit dem ebenfalls in sochen Fällen üblichen Hintergrund) – totgeprügelt wurde. Der Täter wurde freigesprochen, wegen … irgendwas eben (der (Schein-)Grund ist in diesen Fällen ja letztlich unerheblich).

        Fazit: Entscheidend für das Urteil war – mMn. – , daß a) der Fall ein internationales Medienecho hätte hervorrufen können, nach dem ‚die Deutschen anscheinend mal wieder ihrem genetisch verankerten Antisemitismus nicht widerstehen konnten‘ – und b) daß die Verbände des organisierten Judentums ihren Einfluß, der sich bekanntlich nicht auf die kleine BRD beschränkt, international – und nicht nur in medialer Hinsicht – für das BRD-Establisment in ausgesprochen schmerzhafter Weise hätten geltend machen können.

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        Schulze Schulze am

        So ein Quatsch, im Allgemeinen wird die Vergewaltigte vom Mob getötet.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Für, nachgewiesene, kaltblütige, abscheuliche, Kapital-Verbrechen … sollte wieder die Todesstrafe eingeführt werden ! 😉

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      "Die Würde des Menschen ist unantastbar" Schon alleine daraus kann man ableiten, dass es nicht machbar und vor allem auch nicht gut ist, die Todesstrafe wieder einzuführen.

      Oder von einem leicht anderem Blickpunkt: Wenn wir sagen, dass niemand jemanden töten darf, wieso sollten wir (als Staat der die Todesstrafe vollstreckt) dann jemanden töten dürfen.

      Davon mal ganz abgesehen, sehen wir ja durch die Aufarbeitung diverser tragischer Fälle in den USA, dass "nachgewiesen" leider nicht immer "nachgewiesen" ist.

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        Schon 2008 forderte der als linksliberal geltende Präsident der VSA Barack Obama im Wahlkampf klar und vehement die Todesstrafe für Kinderschänder:

        "Die Vergewaltigung eines sechs oder acht Jahre alten Kindes ist ein derart abscheuliches Verbrechen, daß die Anwendung der Todesstrafe unter strengen Auflagen zumindest möglich sein muß."

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        Doris Mahlberg am

        @ Nic

        "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das hat Ali B. wohl anders gesehen, als er Susanna vergewaltigte, ermordete und anschließend wie Müll wegwarf. Wenn man Millionen Menschen in unser Land läßt, die unsere Würde mit Füßen treten, kann man sich anschließend nicht auf eben diese Würde berufen.

        Übrigens : Die in den USA unschuldig hingerichteten Menschen machen einen winzigen Prozentsatz aus. Fast alle anderen Mörder oder Serienmörder hatten grausame Verbrechen begangen und den Tod verdient. Außerdem findet die Hinrichtung in den meisten Fällen erst ein Jahr oder mehrere Jahre nach der Verurteilung statt. Sollte ein Verurteilter wirklich unschuldig sein (was er meistens nicht ist), bleibt immer noch Zeit, neue Beweise zu erbringen und den Fall erneut vor Gericht zu bringen.

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        Die Todesstrafe würde ich auch nicht befürworten.
        Ab damit in einen mittelalterlichen Kerker bis hin zur Verwesung, jeder einzelne Tag muss Strafe sein, das restliche Leben lang.
        Deutsche Gefängnisse sind wie Luxuswohnungen für solche Bestien.

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        @Doris Mahlberg

        ""Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das hat Ali B. wohl anders gesehen, als er Susanna vergewaltigte, ermordete und anschließend wie Müll wegwarf. Wenn man Millionen Menschen in unser Land läßt, die unsere Würde mit Füßen treten, kann man sich anschließend nicht auf eben diese Würde berufen."

        Nee, ans Grundgesetz hat Ali B. sich sicher nicht gehalten. Schlimmer Mensch! Aber eben weil das so schlimm ist, sollten wir uns nicht auf eine Stufe mit ihm stellen. Das ist der Kern der Argumentation gegen die Todesstrafe: Das was die Täter machen ist so schlimm, dass es niemand machen sollte. Auch wir als Gesellschaft nicht.

        Übrigens : "Die in den USA unschuldig hingerichteten Menschen machen einen winzigen Prozentsatz aus."" nichts desto trotz wurden vom US-Staat mehrere Unschuldige hingerichtet. Wennn man genauer hinschaut, erkennt man auch, dass Minderheiten und finanziell Schwache dort überdurchschnittlich häufig fälschlicher Weise hingerichtet wurden. Das ist doch kein sinnvolles Konzept.

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        Lila Luxemburg am

        "Der StAAt lässt töten (s. VS, Mafia usw.)"

        Mag sein. In unserem SPEZIELLEN Fall sollte es allerdings heißen: Das System … läßt töten. Denn der – hoheitliche – Staat, und nur der verdient mit dem Begriff ‚Staat‘ bezeichnet zu werden, ist der STAATEN-VEREIN mit der BEZEICHNUNG ‚Deutsches Reich‘. Der, selbst nach Rechtsprechung des ‚Verfassungsgerichtes‘ von 1973, nach wie vor RECHTSFÄHIG ist … aber eben nicht HANDLUNGSFÄHIG – mangels entsprechender Organe.

        Und solange eine überwältigende Mehrheit der ‚Deutschen‘ DIESEN tatsächlichen Staat nicht mal mehr ansatzweise als IHREN Staaten erkennt und empfindet … erübrigen sich alle Spekulationen, wie es denn wohl weitergehen wird.

        Fest steht in jedem Fall: Es wird weitergehen. NICHT fest steht: … ob es mit UNS noch weitergehen wird!

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