Mord an Weizsäcker-Sohn: Die Tat eines linken Achtundsechzigers?

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War der Weizsäcker-Mörder von den linken Achtundsechzigern inspiriert? Warum bei geistig verwirrten Einzeltätern je nach politischer Lage mit zweierlei Maß gemessen wird – und ehrlicher Journalismus diesen Fehler nicht machen darf.

Geistig Verwirrte, Überzeugungstäter oder Killer im Auftrag der Geheimdienste: In COMPACT-Spezial „Politische Morde“ beleuchten wir die spannendsten Kriminalfälle aus 100 Jahren.

Der Mörder saß in der ersten Reihe. Keinem fiel Gregor S. (57) auf, ein unauffälliger Endfünfziger, T-Shirt, Brille, ergrautes Haar. Als Fritz von Weizsäcker – Chefarzt an der Berliner Schlossparkklinik und Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker (1984–1994) – am Dienstagabend seinen Vortrag beendet hat, springt er auf, rammt dem Opfer (59) ein Messer in den Hals. Von Weizsäcker stirbt, ein Polizist, der als Privatmann im Publikum war, kann den Täter überwältigen, wird dabei aber selbst schwer verletzt.

Noch in der Nacht wird Gregor S. von der Mordkommission verhört, gesteht alles. Im Internet entdeckte er die Ankündigung für von Weizsäckers Vortrag vor einem kleinen Publikum, kaufte ein Messer und reiste mit dem Zug von Rheinland-Pfalz nach Berlin. Gregor S. ist offenbar psychisch krank, über Jahrzehnte hatte er einen irren Hass auf die von Weizsäckers aufgebaut. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer „wahnhaften Abneigung des Beschuldigten auf die Familie des Getöteten“. Das Motiv geht bis auf die linken Proteste gegen den Vietnamkrieg zurück: Denn eigentlich galt der Mord gar nicht Fritz von Weizsäcker, sondern seinem Vater. Der war bereits 1993 von einem Kritiker wegen seiner Vergangenheit in aller Öffentlichkeit attackiert und verletzt worden.

Wie der Täter gestanden haben soll, will er schon vor 30 Jahren geplant haben, den ehemalig regierenden Berliner Bürgermeister und späteren Bundespräsidenten zu ermorden – weil der in den 1960er Jahren als Geschäftsführer des Chemieunternehmens Boehringer Ingelheim arbeitete und von der Entwicklung des Entlaubungsmittels Agent Orange gewusst haben soll. Die Firma hatte damals den Konzern Dow Chemical dabei unterstützt, das giftige Mittel zu entwickeln, das die US-Armee in Vietnam einsetzte, um den Vietkong im Dschungel besser entdecken zu können. Bis heute leiden, laut einer Opfervereinigung, bis zu drei Millionen Vietnamesen an den Spätfolgen des Gifts: schreckliche Fehlbildungen an Neugeborenen, Krebserkrankungen und Immunschwächen.

Der psychisch kranke Gregor S. steigerte die linke Kritik am Vietnamkrieg und amerikanischen Kriegsverbrechen (ähnlich wie die RAF) offenbar in einen wahnhaften Hass. Der Amazon-Mitarbeiter soll selbst immer wieder zu Besuch in Thailand und Vietnam gewesen sein, dort eine Lebensgefährtin gehabt haben. Mit seiner Familie habe er wegen deren religiöser Ansichten gebrochen, berichtete eine alte Bekannte gegenüber der Bild-Zeitung. Weil Richard von Weizsäcker in der Zwischenzeit verstorben war, entschloss sich der Täter, stattdessen Blutrache an dessen Sohn zu nehmen…

Entlarvend: Wohl kaum eine Zeitung käme auf die Idee, die Tragödie – offenkundig die Tat eines geisteskranken Einzeltäters – als politischen Terrorismus darzustellen, auch wenn Gregor S. offenbar vom linken Anti-Vietnam-Mythos der Achtundsechziger beeinflusst war und das Christentum ablehnte. Daran ist grundsätzlich nichts falsch, denn man muss die Tat eines Wahnsinnigen nicht politisieren.

Ganz anders läuft es allerdings, wenn eine solche Tat aus vermeintlich „rechten“ Motiven begangen wird, etwa als ein offenbar verwirrter Mann am 23. Juli im hessischen Wächtersbach nach dem Besuch seiner Stammkneipe aus dem Auto heraus auf einen Eritreer schoss und sich danach selbst tötete – der Spiegel schrieb prompt von einem „rassistischen Anschlag“, der „aufrütteln“ müsse. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier verurteilte die „augenscheinlich fremdenfeindlich motivierte Tat“, es gab Demos und Mahnwachen gegen Rassismus. Dabei wandte sich der Sprecher der Hauptstaatsanwaltschaft Frankfurt explizit gegen Spekulationen, dass eine „rechtsextreme oder rechtsnationalistische Gesinnung im Raum steht“. Der womöglich alkoholkranke Mann war nicht vorbestraft, seine Waffen besaß er legal, er hat keine Verfassungsschutzakte, ist nie in rechten Kreisen aufgetaucht.

Die beiden Fälle zeigen, dass – je nach politischem Kontext des Täters – mit zweierlei Maß gemessen wird. Tatsächlich können Politiker und auch Medien leider kaum etwas dagegen tun, dass leidenschaftlich geführte öffentliche Diskussionen auch verrückte Einzeltäter inspirieren, die ihren Taten und ihren oft traurigen Existenzen durch einen vermeintlich politischen Anstrich einen Sinn verleihen wollen. Der Mord an Fritz von Weizsäcker mag aus linken Motiven heraus geschehen sein – und trotzdem ist es kein Fall von linkem Terrorismus, sondern die Tat eines Geisteskranken. Das zu differenzieren, muss Aufgabe eines ehrlichen Journalismus‘ sein.

Übrigens: Der verletzte Polizist ist auf dem Weg der Besserung und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

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67 Kommentare

  1. Avatar
    Schulze Schulze am

    Ist dies nun wirklich so gewesen oder nur eine "gute" Geschichte!? Ich meine nicht jedes Gerücht, nicht jede Verschwörungstheorie ist unwahr. Aus offiziellen Quellen heute etwas ohne hinterfragen zu glauben ist sehr schwer!

    • Avatar
      DerSchnitter_Maxx am

      Wahrheit ist was ich sehe … und nicht was ich sehen soll, nicht sehen kann und nicht sehen darf oder zu sehen verboten ist/wird 😉

      "Glaube denen die, die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben." (André Gide)

  2. Avatar

    Die Linksfaschisten hatten schon damals dafür gesorgt, dass möglichst viele Boatpeoples nach hier kommen.
    Linke wollen immer nur andere Leute beschädigen – egal wen – auch sich selbst.

    Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wie Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.

    Linke; Grüne ; Rote sind per Definition Fanatiker – und immer grenzenlos.

    Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wie Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.

  3. Avatar
    Politischer Wahn am

    Tatsache bleibt: Ohne Boehringer hätte der Ami nie sein A.O. erhalten. Und verantwortlich dafür war Herr R.v.W.. Dow war nur die Schnittstelle der Übergabe. Auch später, als die Folgen seiner Unterschrift offen zutage traten, tat er keine Buße!
    Im Gegenteil: Er durfte er sich als Prediger der Moral verdingen – und steigerte mit jeder seiner Reden mehr und mehr die Wut in diesem durchgeknallten ’68-er, der um den dunklen Punkt in W’s Biographie wusste. Und wenn man sonst nichts mehr im Leben zu tun hat …
    Und dann ist das Ziel der Rache weggestorben. Großes Beerdigungsbrimbamborim – noch mehr Wut, Wut, Wut. Aber irgendwo muß die hin – allein es gibt noch den Sohn …

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      Dow dürfte eine Giftkomponente hinzugefügt haben. Vielleicht gibt es noch einen Chemiker von Boehringer, der bestätigen kann, dass es Anfragen von Dow bzgl. der Beeinträchtigung der Entlaubungswirkung gab.

      Tun Sie Buße! Denken Sie daran – mit diesem Wissen kommen Sie nicht in den Himmel …

      • Avatar
        DerSchnitter_Maxx am

        Ich bin es nicht gewesen … Johnson und Nixon waren es 😉

        Auf Grund der Schwere der Verbrechen war der von den USA 1961 begonnene Einsatz chemischer Kampfstoffe in Südvietnam auch ein Schwerpunkt der Untersuchung des Russell-Tribunals an seiner Sitzung im Mai 1967 in Stockholm.

        Obwohl Agent Orange zunächst in milden Konzentrationen noch als relativ unschädliches Unkrautvertilgungsmittel verwendet wurde, waren zu dieser Zeit in den USA dieses Herbizid bereits verboten. In Südvietnam wurde dieses dioxinhaltige Entlaubungsgift in hohen Konzentrationen eingesetzt, erstmals am 10. August 1961.

        Zwischen 1962 und 1971 wurden mehr als 80 Millionen Liter giftige Chemikalien ausgebracht.Der überwiegende Teil davon bestand aus «Agent Orange». Eingesetzt wurde es unter anderem über Aufmarschgebieten der «Viet Cong».
        (Quelle: Geschichte des zweiten Vietnamkrieges / agentorange-vietnam.org)

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    stefanie heuwagen am

    > Die Tat eines linken Achtundsechzigers?

    Retrospektiv gefragt: Seid ihr Rechten demnach FÜR den Vietnamkrieg und den Einsatz von Agent Orange? LMAO.. Es wird ja immer doller mit der hypocrisy.

    Gestern, bei "Maybritt Illner" zerfleischte sich die AfD ein Mal mehr: Iris Dworeck-Danielowski, familienpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion in NRW, machte Vorstandsmitglied Beatrix von Storch fertig. Illner zitierte von Storch: "´Die Politik will die Mütter am liebsten abschaffen und durch den Staat ersetzen´, hat Frau von Storch gesagt. ´Das Ideal ist heute die staatliche Rund-um-Ganztagsbetreuung und Rund-um-Indoktrination.´ Sportlich gefragt: Kommen Sie zu derselben Einschätzung, Frau Danilowski?“ erkundigt sich Illner. Doch zur allgemeinen Verblüffung blamierte Dworeck-Danielowski die prominente Parteigenossin: „Frau von Storch hat nach meiner Kenntnis selber keine Kinder und kennt vielleicht das Kita-Leben nicht so gut aus der eigenen Erfahrung“, antwortet sie kühl. „Das muss man mal einfach so zugeben. Also, was soll der Quatsch!“ Zero Parteidisziplin. Ich lach mich schlapp.

    • Avatar

      @S.Heu: schön, dass Sie Freude haben zu so früher Stunde im November. Einzig der Auslöser erschließt sich mir nicht. Sie mögen Parteidisziplin? Mögen es, wenn Mensch keine eigene Meinung mehr hat bzw. haben darf? Dann mögen Sie sicherlich das Grüne. Oder besser die Partei des Sultans vom Bosporus, da herrschen Ordnung und Disziplin. In Saudi Arabien auch. Allerdings hätten Sie dort, wie ich vermute, wenig zu lachen. Also in mag „Zero“ Parteidisziplin, mag es wenn Frau noch Ihre eigene Meinung sagt, sofern Sie diese hat. In islamisch geprägten Staaten kann das allerdings tödlich sein.

      • Avatar
        Deutsche Beobachtungsstelle am

        @Gutmensch: Zustimmung!
        "Stefan Heugabel" ist ein rot-grünes DummDumm-Geschoß mit demagogischer Veranlagung!
        Die oder der Troll möge sich so schnell es geht trollen!!

        Patriotisch-solidarische Grüße!

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    Hat jemand schon den Vortragstext des Oberober-Arztes veröffentlicht?
    Wir wollen Teilhabe an der wunderbaren Weisheit des Herrn Fritz Von.

  6. Avatar

    Wo ist der Beleg dafür das dieser Mann ein Linker ist? Wenn jemand gegen den Einsatz von Agent Orange gegen Menschen ist, dann macht ihn das sicher nicht automatisch zu einem Linken.
    Sollte der Mann dem linken Spektrum angehören, dann bin ich natürlich dafür das offen zu auszusprechen. Aber dafür müssen auch Fakten her und nicht reine Spekulationen.

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    Sonnenfahrer Mike am

    Das was die Amis den Vietnamesen damals in Vietnam angetan haben, war und ist
    wirklich eine ganz, ganz schlimme Sache gewesen, für die sich die USA eigentlich
    heute noch tagtäglich bei den Vietnamesen entschuldigen müssten, insbesondere
    auch wegen der unendlich vielen Vietnamesen, die heute noch unter den Spätfolgen
    der us-amerikanischen Grausamkeiten leiden von damals leiden. Genauer gesagt,
    nicht alle US-Amerikaner, noch nicht einmal alle US-amerikanischen Soldaten
    müssten sich entschuldigen, sondern eigentlich nur die damaligen
    Verantwortungsträger in den USA, die eigentlich vor ein Gericht gestellt und
    abgeurteilt gehört hätten (Was man mit Churchill, Stalin und Roosevelt samt
    Konsorten übrigens auch hätte machen müssen). Und dies nicht nur wegen all
    dem, was sie den Vietnamesen angetan, sondern auch wegen all dem was sie
    mit diesem sinnlosen Krieg ihren eigenen Soldaten und deren Angehörigen
    angetan haben. Das ein Verrückter aber deshalb, den Sohn eines der Mittäter
    / der Mitverantwortlichen von damals tötet, daß geht aber nun meiner Meinung
    nach auch überhaupt nicht, zumal persönliche Schuld meiner Meinung nach
    zu Recht nicht vererbt werden kann und darf, sondern ein jeder nur für sein
    eigenes persönliches Tun bzw. Unterlassen zur Rechenschaft gezogen
    werden darf.

    • Avatar
      Sonnenfahrer Mike am

      Erschwerend kommt hinzu, daß die genaue Rolle des Richard von Weizäcker
      und damit seine Mitverantwortung für das, was die Amis in Vietnam getan
      haben überhaupt nicht klar und eindeutig ist. Was weiß denn z.B. ein Verkäufer
      im Baumarkt, was der Kunde mit dem Beil vor hat und anstellt, welches der
      Kunde bei ihm kauft? Und außerdem sind wir Deutschen allesamt und so
      auch dieser Richard von Weizäcker mehr oder weniger unter der Knute
      der Amis, sprich wir sind überhaupt nicht wirklich frei in allen Dingen
      und Sachen und können daher eben gerade nicht aus rein eigenem
      Willen handeln bzw. nicht handeln. Was kann denn z.B. der Sklave,
      der Kriegsgefangene und/oder der Schuldner dazu, wenn sein
      Herr/Besitzer von ihm verlangt, z.B. ein Messer anzufertigen,
      mit welchem er (der Herr/Besitzer) später einen Dritten umbringen
      möchte? Wobei man leider in Bezug auf uns Deutsche und somit
      auch auf Richard von Weizäcker einschränkend sagen muss, daß
      nicht alle Deutschen immer nur aus Zwang und/oder auf Grund
      von Druck den Alliierten und somit auch den Amis hörig und
      zu Diensten waren bzw. noch sind.

  8. Avatar
    Lila Luxemburg am

    "Der Amazon-Mitarbeiter soll selbst immer wieder zu Besuch in Thailand und Vietnam gewesen sein,…"

    Supi! Da wird er bestimmt aussichtsreicher Kandidat zum ‚Mitarbeiter des Monats‘ (MdM)… 😆

    • Avatar
      Hans Hamberger am

      Mir erschließt sich auch nicht, weshalb Amazon hier mit reingezogen wird. Das hat nichts mit seriösem Journalismus zu tun.
      Wenn schon Amazon, dann bringt die erwähnenswerten Sauereien dieses Konzerns.

      Ferkel muss weg

    • Avatar

      Damals Vietnamkriegsgegner und heute Mitarbeiter bei einem US-Multi, der maßgeblich am Einzelhandelssterben schuld ist und als Versandhändler auch alles Andere als Klimaneutral und umweltfreundlich!
      Der Mann muß verrückt sein!!!

  9. Avatar

    Der Unterschied zwischen den Taten – und vermutlich der Grund, weswegen diese Tat nicht als "linksmotivierte Straftat" durch die Presse ging:
    Der Rechtsradikale hat ein typisches Opfer rechstradikaler Gewalt, aus rechtsradikaler Motivation getötet.
    Der Verwirrte hat den Sohn eines nicht so wirklich typisches Opfers, aus irren Motiven getötet.
    Das Töten von Ausländern ist konsitent mit rechtsradikaler Ideologie.
    Das Töten der Söhnen von Toten, denen irgendwas unterstellt wird, ist nicht konsistent mit einer linken Ideologie.

    Das macht den Unterschied. Das hätte der Autor des Textes eigentlich schon heraus arbeiten sollen..

    • Avatar

      Ihre Argumentation ist nachvollziehbar.
      Allerdings würde mich interessieren, ob Sie auf dieselbe Art alle Deutschen von der vermeintlichen Schuld und Verantwortung ggü. Wem auch immer aufgrund der Geschehnisse bis 1945 freisprechen – sofern sie sagen wir nach 1930 geboren wurden?

    • Avatar

      @ BIG MIKE

      Wusste doch gleich, dass in Bälde
      irgendein Big Spinner einen Bezug
      zu Rächts konstruiert.
      Aber wenn es schon keine links
      motivierte Straftat ist, dann doch
      wenigstens eine zivilgesellschaftliche
      und das darf man doch noch tun dürfen?

      Herr lass Hirn regnen.

      Übrigens: Ihre linke Ideologie ist
      Ausdruck geistiger Inkontinenz.

  10. Avatar

    Der Fall Gregor weitet sich aus.
    Jener Polizist, der in seiner Freizeit Medizin studiert und bei der Festnahme
    des Täters verletzt wurde ist 33 Jahre alt.
    Wir haben es höchstwahrscheinlich mit einer Verschwörung zu tun.
    Der Täter hat auch nicht den Habitus eines Rheinländers oder so und
    er hat offensichtlich lange Zeit in Süd-Ost-Asien verbracht.

    • Avatar

      Eilmeldung des BKA:
      Sämtliche Ex-Präsidenten, deren Familien, Lebenspartner, Kurtisanen und Leibärzte sind sofort ins Schloß Bellvue zu verbringen.
      Weitere Maßnahmen werden folgen.

  11. Avatar
    HERBERT WEISS am

    Ein typischer Fall von Sippenhass. Was hat der Täter, der auf dem Feuer seiner Wut in seinem kleinen Mikrokosmos vor sich hinschmorte, damit erreicht? Schon heute Abend könnte die nächste Wahnsinnstat geschehen, die uns morgen mit dicken Schlagzeilen ins Gesicht springt.

    Damals meinte Old Richie, für das Wohl seiner Firma das richtige zu tun. Und so ganz nebenbei ging es auch um den Kampf gegen den pöhsen Weltkommunismus. Letzteres hat sich bereits als Rohrkrepierer erwiesen.

    Der Untergang des kapitalistischen Systems, welches die Jagd nach Profit zu seiner Religion gemacht hat, wird auch noch erfolgen. Doch dieser Untergang verläuft etwas anders und noch schrecklicher, als es Marx einst prophezeit hatte.

  12. Avatar
    pol. Hans Emik-Wurst am

    Wohl brachten römische Soldaten seit über 2000 Jahren vielerlei Grausamkeit nach Nordeuropa, was vom römisch-katholischen Klerus übernommen wurde. Doch die Begriffe "Blutrache", "Rache" und "Sippenhaft" existieren in nordeuropäischen Kulturen nicht mehr. Germanische und arische Denkweisen gewannen erneut die Überhand.

    Allerdings sind europäische kriminelle Organisationen, Stammeskulturen und Verbrecher-Clans in Afrika und Asien nach wie vor mit gewissen Gepflogenheiten verbunden.

    Die Auswahl der Waffen hat kulturelle Hintergründe. Sie ist keine Qualität von Christentum, Judentum oder Mohammedanismus. Sie lässt sich auch keineswegs vereinfachend auf die drei Söhne Noahs zurückverfolgen: Sem, Ham und Japhet. Dementsprechend versagen auch Zuordnungen zu linksextremen und rechtsextremen Weltbildern.

    Es hat vielmehr den Anschein, dass ausgehend von dem "Wilden Westen" in den Vereinigten Staaten von Amerika seit mehr als zweihundert Jahren neue Früchte der Gewalt hervorgebracht worden sind.

    • Avatar
      pol. Hans Emik-Wurst am

      Woher bezog Gregor Schlitz aus Andernach die Sichtweise, einen Sohn für die vermeintliche Mitverantwortung seines Vaters verantwortlich zu machen, um sich an ihm zu "rächen"?

      Eigentlich ist jeder Mord und jeder Totschlag die Ausgeburt eines kranken Geistes, oder? Warum befinden sich die meisten Mörder in Justizvollzugsanstalten statt in geschlossenen Psychiatrien?

      Genügt es, sich mit der Leid von Vietnamesen verbunden zu fühlen, die durch US-Soldaten mit Agent Orange vergiftet wurden? Dioxin stammte aus dem Hamburger Werk von Boehringer, während Richard von Weizäcker in der Geschäftsführung von Boehringer in Ingelheim angestellt war. Er hatte die Tragweite von Dioxin gar nicht bewusst zur Kenntnis genommen. Auch war er nicht in die Lieferungen an die US Army eingebunden.

      Andererseits zieht die BRD-Justiz Verwaltungskräfte aus Konzentrationslagern wegen einer vermeintlichen Mitschuld zur Rechenschaft, die niemals jemanden getötet haben. Soldaten der Deutschen Wehrmacht gehen auch frei aus, obwohl es deutsche Soldaten gab, die feindliche Soldaten getötet haben.

  13. Avatar

    Das die RAF gleich in die Nähe eines klinisch Verrückten gerückt wird,ist dann ein Beispiel für den "seriösen" Journalismus,ja?

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    Als Caesar kurz vor seiner Ermordung mit zwei Saufkumpanen über die Frage philosophierte,welcher Tod der beste sei,soll er gesagt haben: "Der unerwartete".In diesem Sinne, felix DR.med. v. Weizäcker.

    • Avatar

      Manchen hat es sogar schon beim
      Taubenschach Spiel erwischt.
      Weiterhin viel Spass dabei!

      Halleluja

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    Er hasste das Christentum. Na, da hat er ja Millionen Genossen im Land, der verrückte Köter ist da nur die Spitze des Eisbergs.

    • Avatar

      Naja Sokrates. In der Sache mit dem Christentum sind Sie, sage ich mal, etwas holzig. Wenn man Menschen einen hohen Grad an Aufgeklärtheit zugesteht, dann bezieht sich dies auch auf Glaubensfragen. Somit steht schon mal fest, warum die Menschen die christlichen Kirchen in Scharen verlassen. Sie sind aufgeklärt über diejenigen, welche die Kirchen anführen und lehnen diese Anführerclique ab. Die Anführerclique selbst hat sich schon sehr lange dem Judentum ergeben und kämpft mit ihm Seite an Seite für die feste Etablierung des Islam in Europa. Beispiele? Zurück bleiben die gläubigen Christen. Wenn Sie, Sokrates, mir, RL, also eine Person bringen, die das wahre Wort Christi verkündet, ohne die Worte politisch korrekt zu verdrehen, dann nenne ich den Platz wo die Millionen beten können.

      • Avatar
        Deutsche Beobachtungsstelle am

        @Rechtslinks:
        Volle Zustimmung!
        So sehe ich das auch!
        Die Kirchenbonzen in der BRD sind einfach nur Volksverräter und gehören auf den Misthaufen der Geschichte!!!

        Grüße aus Preußen

  16. Avatar

    Na,aus DIESER Tat eines schwergestörten Vollspinners "linken Terrorismus" zu machen, hätte niemand ernst genommen. Schlimm,wie daneben Menschen geraten können. Ohne Internet wäre es zur Tat übrigens nicht gekommen.

    • Avatar

      Endlich sind wir mal einer Meinung 🙂 Der Autor des Artikels hat hier leider nur mäßige Einordungsarbeit geleistet.

    • Avatar

      @sokrates: guten Morgen verehrter Lehrer. Ich möchte nur bescheiden darauf hinweisen, dass ich Ihre Beiträge ohne Internet nicht genießen könnte!

  17. Avatar

    Och ja, Politiker und Angestammte sind so grenzenlos arrogant und ignorant daß man solche Typen nicht ertragen kann. Naja, es stört sie ja nicht, wenn keiner um sie trauert.

    • Avatar

      … und zurück bleibt eine Schleimspur des Grauens. Da wurde an Atombomben gebastelt, da wurden Tropische Wälder entlaubt, unzählige Menschen in Arbeitslagern ermordet. Und immer traf es die falschen.
      Wann wird sich das wandeln?

  18. Avatar

    In diesem Artikel wird aus Gregor S. mindestens zweimal ein Georg S.
    Machen Sie das mit Absicht?

    • Avatar
      Marques del Puerto am

      Ja, weil eigentlich heißt er , Schorsch Sabr**ki pssst aber keinem weida sagen *g*

    • Avatar

      Sanct Georg war ein Märtyrer. Er starb für seinen chystlichen Glauben. Zuvor hatte er sich als Drachentöter hervorgetan.
      Nun denn, in Zukunft werden die Präsidentn, Minister udgl wie der Babst in einem schußsicheren Glaskasten durch die Gegend wandeln.
      Das wird ein Spaß

  19. Avatar

    Für die Lügenpresse genügt es, daß der Täter ein Deutscher war….

    Wäre es ein 2015er Merkel-Moslem gewesen oder ein schwarzer Afrikaner

    hätten die Schreiberlinge wieder gelogen und verschwiegen…

    • Avatar

      @ BROKENDRIVER

      Stimmt nicht. In diesem Falle hätten sie ihn
      (den stark Pigmentierten) gleich behandelt,
      also auch für verrückt erklärt.

    • Avatar

      Genauso ist es ! Obwohl, bei dem Opfer handelte es sich um eine Persönlichkeit und auch wenn ein Neger oder Musel der Täter gewesen wäre, hätte man die Sache nicht verschweigen können.

      "Gott sei Dank" war es ein Urdeutscher und eben keiner von Merkels Lieblingen, das erspart den Lügenheinis eine Menge Unannehmlichkeiten …

      • Avatar

        @ THÜRINGER

        Die Lügenheinis stehen jetzt vor der großen
        Aufgabe diesen linken 68iger in einen Rächten
        umzudichten.
        Auch wenn die Hauptstaatsanwaltschaft
        eine rechtsnationale Gesinnung ausschließt,
        heißt das noch lange nicht, dass die Medien
        etwas Passendes nicht (er)finden werden.
        Wer suchet, der findet.

        Den hermetischen Prinzipien
        entsprechend beispielshalber:
        Wie der Geist, so der Körper;
        wie oben, so unten;
        wie innen so außen;
        wie vorne, so hinten;
        wie links, so rechts;
        wie die Herrin, so die Köter;
        wie der Papa in Rom, so der Sohn.
        usw. (Sokrates hilf!)

        Auf alle Fälle Grund genug den
        Krampf gegen Rechts zu verstärken.
        Die schaffen das bis zum
        Lichterfest der Neuheiden.

        Halle luja

  20. Avatar
    Politischer Wahn am

    Alle Achtung – das ist gut recherchiert!

    Agent Orange ist zudem ein schweres Gift, dieses nur "Entlaubungsmittel" zu nennen, ist blanker Zynismus!) R.v.W. hatte zur Zeit des Vietnamkrieges etwas unterschrieben, das er "als anständiger Mensch" nicht hätte unterschreiben dürfen. Er hätte niemals Bundespräsident werden dürfen …

    Aber so durfte er dann Herrn Herzog die angeblich "zu großen Schuhe" hinterlassen.

    Geisteskrank? Ist nicht jeder Mord "Geisteskrank"? Es kann hier durchaus "politisch motivierter Terrorismus" vorliegen – Sippenhaftung inclusive …
    So traf es dann einen, der völlig unbeteiligt war. RiP Fritz v. W..

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      "Aber so durfte er dann Herrn Herzog die angeblich "zu großen Schuhe" hinterlassen."

      Das nenne ich doch mal ‚preußische Sparsamkeit‘: Diese Bupräs tragen also alle die Latschen ihrer Vorgänger auf, weil … der Staat muß sparen!

  21. Avatar

    Es gäbe noch viel mehr zu sagen, in diesem Kontext.
    Der Weizäcker-Klan hat nämlich eine sehr üble Geschichte, was man wissen sollte.
    Wie kann man z.B. eine KZ-Leiter vor Gericht verteidigen, wenn man dazu noch blutsverwandt ist?
    Wie kamen die Herren von Weizäcker zur Anerkennung eines Abiturs?
    Der gesunde Weg ist es dann, diese anrüchigen Leute links liegen zu lassen.

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      Humbug, wieso soll man einen KZ- Leiter nicht vor Gericht verteidigen und wieso soll Blutsverwandschaft dagegen sprechen? Abgesehen vom BuPrä Weizsäcker und einem anderen W. der in Hitler -Deutschland widerständelte, warum ist deshalb eine ganze Sippe "anrüchig"?.

  22. Avatar
    heidi heidegger am

    In the line of fire..der verletzte Beamte warf sich in der Freizeit dazwischen bzw. ist halt immer im Dienst? Dazu sag‘ ich nix, ausser gute Besserung in aber jederlei Hinsicht. Bessern muss nämlich der Staat die Bewachung der Sippe aller Expräsidenten: Wulffs Kinder und Frau und exFrau und Gaucks Kurtisane äh Lebensabschnittspartnerin usw. usw.

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      Schnelles Handeln ist jetzt angesagt.
      Ich schlage vor alle Ex-Präsidenten und deren Anhang umgehend
      ins Schloß Bellewüh zu verbringen.
      Dort können sie sich dann Geschichten vorlesen, und so

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      Nicht nur Ex Präsidenten, da gibt es noch Hunderte, ne Tausende andere Bedrohten. Ex Politiker, gewählt vom Deutschen Volk.
      Vorschlag: ein eingezäuntes Reservat dafür, wo Volk nicht reinkommt. Und psychisch Kranke schon gar nicht.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        Hotel California oder Wandlitz2.0..schaurig schöner Romanstoff, oder? Danke für eure Anregungen.

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        Marques del Puerto am

        Heidi Heidelberger, woher zum Henker willst du Darmstädter Ghetto Frutte mit Ford Fiesta 1 das Hotel California in Eisleben kennen ?! *mg*
        Heiliger , wollte vor Jahren den guten Jugendwerkhof in Eckartsberga kaufen und wieder neu eröffnen, wurde mir aber verwehrt von Ritter Bodo aus Erfurt. Er war der Meinung, alle die da hinkommen müssten, wären auch gute Antifa Kämpfer. Naja jetzt sieht man wohin diese Nachsicht geführt hat. Leipssch ist voll mit dem Gesindel….
        MBG

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        Lila Luxemburg am

        "Hotel California oder Wandlitz2.0..schaurig schöner Romanstoff, oder?"

        HOSTEL GERMANISTAN – you can always check in – but you can’t get out… 😥

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        Es wäre einfach die ganzen total Ausfälle Richtung Sibirien zu entsorgen. Die alten Baracken stehen da auch noch! Zugleich würden sie den Klimawandel nicht mit bekommen!

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        Querdenker der echte am

        Ob der Schutzwall und Zaun vor und um den Reichstag schon als Anfang gedacht ist?

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      ".der verletzte Beamte warf sich in der Freizeit dazwischen bzw. ist halt immer im Dienst? "

      Das war sicher der Otto vom ‚Starken Team‘. Der sucht auch seit Jahrzehnten den Durchblick … und findet ihn nicht.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        puh! soviel heidiFänPost auf 1mal: GGR an alle und Bussis auch und ick musste hart lachen..der @Marquis mal wieder: ganz schlimm! LOL

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