Mitten in Deutschland: Hier übt die US-Armee den Krieg gegen Russland

53

Kein Handy, kein Computer, kein Ausgang – was sich auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels zwischen Nürnberg und Regensburg abspielt, soll geheim bleiben. Denn mitten in Deutschland übt die US-Armee den Krieg gegen Russland – und die nächsten Manöver im Herbst sind bereits geplant.

Über das Job-Portal der Bundesagentur für Arbeit suchte im Frühjahr der Dienstleister Optronic erneut Statisten für die US-Militärübungen. Eingesetzt werden die Hilfskräfte dabei als sogenannte Civilians On the Battlefield (Zivilisten auf dem Gefechtsfeld). Besonders die Voraussetzungen für die Stelle zeigen, worum es geht: „Gute Sprachkenntnisse in Russisch“, „Polnisch oder Tschechisch sind von großem Vorteil.“ Ziel sei eine „realitätsnahes Übungsszenario für die Soldaten und somit eine optimale Vorbereitung für deren Auslandsmissionen“. Dafür werden auf dem abgeschirmten Militärareal bis zu zehn Übungsdörfer errichtet und mit 30 bis 100 Zivilisten besetzt. Für die Hiwis beginnt das zweiwöchige realitätsnahe Szenario dann jeweils um 5:00 Uhr. Der Lohn liegt zwischen 88,40 und 120 Euro pro Tag.

COMPACT, das Gegengift zum Propaganda-Smog – Hier abonnieren

Offiziell spielen sie dabei Rollen „wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer oder auch der Bürgermeister eines Dorfes in Afghanistan der hin und wieder auch mit den anwesenden U.S. Streitkräften vermittelt und verhandelt“, hieß es in der Ausschreibung. Doch diese Begründung ist kaum glaubhaft: Zwar werden in Afghanistan insgesamt 49 Sprachen und etwa 200 Dialekte verwendet – doch Russisch, Polnisch und Tschechisch sind nicht darunter. Zudem berichtete der Deutschlandfunk 2015 über die Vorbilder der offiziell rein fiktiven Staaten, gegen die in den Manövern Krieg gespielt wird. „Iran als Ariana, Aserbaidschan als Atropia und Russland als Donovia dienen seit 2012 als Spielwiese für militärische Übungen der US Army.“ Zuvor hatte die US-Armee bevorzugt arabisch sprechende Hiwis gesucht.

So werden Hiwis für den US-Krieg gesucht. / Bild: Screenshot

Nach Angaben von Optronic sind weitere Übungen für die Zeit vom 6. bis 16. Oktober sowie vom 3. bis 18. November geplant. Laut Informationen der Linksfraktion im Bundestag soll Optronic zudem „die Arbeitsorte Dresden, Berlin, Leipzig, Magdeburg, Köln, Essen, Schwerin, Nürnberg angegeben“ haben, was jedoch zumindest aus der Stellenausschreibung im Frühjahr nicht hervorging.

Was die US-Truppen mit ihren russischsprachigen Hiwis exakt üben ist unklar. Während der Manöver werden die Komparsen abgeschirmt. „Das Verlassen des Kasernengeländes ist während der gesamten Veranstaltungsdauer nicht möglich (Ausnahme: Arztbesuch). Aus Sicherheitsgründen ist das Mitführen von Mobiltelefonen sowie (mobilen) Personalcomputern etc. auf dem Truppenübungsgelände untersagt.“ Zudem werden von Civilians On the Battlefield nach Manövern routinemäßig Verschwiegenheitserklärungen verlangt.

Der Truppenübungsplatz Hohenfels ist mit 160 Quadratkilometern eines der größten Militärgelände in Deutschland. Seit 1951 wird die Anlage von den USA genutzt. Civilians On the Battlefield werden seit 1999 eingesetzt.

Mehr zu den NATO-kriegsplänen gegen Russland finden Sie in COMPACT Spezial Nr. 4. Einfach auf das Bild klicken.

Anzeige

Über den Autor

53 Kommentare

  1. Ich habe selbst vor ungefähr 15 Jahren für die Firma Optronic in Grafenwöhr und Hohenfels als COB ( Civilian on Battlefield ) gearbeitet. War 3x 4 Wochen quasi auf dem Truppenübungsgelände interniert. Die meißten Statisten waren Studenten, die sich damit Geld verdient haben.
    Der erste Einsatz war in Hohenfels, dort ging es um den Einsatz in Afghanistan, ein Kriegseinsatz. Ich war Übersetzer und hatte somit schon die " Bessere Unterkunft ".
    Ich habe die Amerikaner außerhalb der Übungen als sehr höflich und zuvorkommend erlebt.
    Innerhalb der Routations eher dilettantisch und ängstlich. Es waren auch ein paar dabei, die in der Übung handgreiflich wurde. Einer hatte etwas falsch gemacht und mußte auf Befehl des Stuffseargents durch den Sand robben. Hinterher wollte er alle töten.
    Der zweite Einsatz war in Grafenwöhr dort übte die K-Force ( Friedenstruppe ) für den Kosovo. Dieser Einsatz hatte schon eine höhere Qualität. Die K-Force besteht aus jungen Leuten, die danach studieren wollten, also auch einen gewissen IQ mitbrachten.
    Alles in allem war es für mich eine Erfahrung, die ich letztlich nicht missen möchte. Ich möchte noch dazu sagen, dass ich mit Kriegen nichts am Hut habe. Man muß aber jedes Schicksal differenziert betrachten können.

    • @ Susanne
      Ja so ist das, wer in Schurkenstatten etwas werden will, kommt am Militär nicht vorbei.
      In einem Punkt muss ich Ihnen jedoch widersprechen: Man muss nicht jedes Schicksal differenziert betrachten können, im Gegenteil. Schicksal entsteht viel mehr erst durch differenzierte Betrachtung. Die Abgrenzung der Menschen untereinander und ihr Drang, sich voneinander zu unterscheiden, macht Einzelschicksale erst möglich.

  2. Seit einigen Monaten sind täglich Militärflugzeuge über Südpfalz zu hören (im Region wo militärische Flüge früher selten waren). Überwiegend Transportmaschinen , auch Düsenflieger und kleinere Propellerflugzeuge , manchmal hundert Flüge pro Tag. Man kann keine Informationen darüber im Internet finden. Die "Grünen Philanthropen" und andere "Gutmenschen" interessiert es gar nicht ?? !
    Wahrscheinlich erst dann ,wenn die Erde brennt , werden sich die Menschen fragen: wer , warum und ob die Katastrophe zu verhindern wäre.

  3. Nichts in der Politik geschieht als zufall. Zitat Merkel , wenn man eine globale Weltordnung will so muss man bereit sein Suveränitätsrechte abzugeben. (Sinngemäß) Wer hat die Bundeskanzlerin eigentlich ermächtigt zu solchen Aussagen??? Wir sollten dafür eintreten das es nur noch Zwei Legislaturperioden gibt wo in diesem Staatsgebilde jemand Bundeskanzler sein darf.

  4. Russland sollte der NATO beitreten, und WS herrschte Frieden auf der Welt. Aber nein; die Kreml-Clique braucht ja das Feindbild NATO – also herrscht weiter permanenter Unfrieden und latenter Krieg.

    • Tut nichts zur Sache am

      Selten so gelacht. War das jetzt ein Scherz oder tatsächlich ernst gemeint? Sie meinen wohl, die Washington Clique braucht unbedingt das Feindbild Russland. Ein Beitritt Russlands in die NATO würde nur nach US Bedingungen stattfinden. Freier Zugriff zu Russlands Bodenschätzen inklusive und absoluter Gehorsam gegenüber der USA. Tja, nur sind die Russen keine weichgespülten Trottel wie die restlichen NATO-Staaten. So wird ein Schuh aus der ganzen Sache. Für die Mehrheit der Russen wäre so ein Szenario ohnehin inakzeptabel. Aber westliche Regierungen pfeiffen ja bekanntlich auf die Meinung der Bevölkerung. Alles frei und demokratisch, gelle?

  5. Observerin am

    Ich halte dies leider für eine Fake-Meldung!

    Hohenfells ist kein sehr großer Übungsplatz.Die Vorbereitung eines Krieges gegen eine Großmacht wie Rußland wäre nicht mit einer Ausbildung auf Gruppen-, Zug-, und Kompanie-Ebene abgetan, die in Hohenfels möglich sind, sondern würde – neben computergestützten Stabsrahmenübungen – insbesondere auch das Üben des Zusammenwirkens von Großverbänden ab Divisionsebene aufwärts erforderm, wie dies im Kalten Krieg geübt wurde, und zwar in Form von freilaufenden, großen und raumgreifenden Übungen.

    Keine Panik! Was immer in dem kleinen Hohenfels geübt wird, ein Krieg gegen Rußland ist es mit Sicherheit nicht.

  6. Krieg gegen Russland nie. Wer das wagt bei den Russen einzumaschieren hat schon verloren. Genau so umgekert, wenn es jemand versuchen würde das Territorium der USA an zu greifen.

  7. EinSteuerzahler am

    Wenn ich dieses Bild sehe…Da ging es aber bei der Waffen CC kameradschaftlicher zu.-)

    • @ EinSteuerzahler
      Hauptfeldwebel brüllt Rekrut an: Was wollen Sie hier?
      Rekrut zurück: Genau so ein Arschloch werden wie Sie.

  8. Direkter Demokrat am

    Das einzige was die US-Army kann ist Drill. Vor einem fairen Kampf Mann gegen Mann haben sie bis zum heutigen Tag gedrückt oder haben immer den Arsch versohlt bekommen.

  9. Bitte beachten Sie, dass sich die Landeswährung der Ukraine, die Hrywnja, seit dem durch die USA herbeigeführten Putsch im freien Fall befindet. Die 500er-Note mit dem höchsten Nominalwert ist aktuell nur noch rund 16 EUR wert. Der Mittelstand der Ukraine ist durch die Hyperinflation de-facto enteignet worden und komplett verarmt. Ohne Unterstützung aus dem Westen könnte sich dort bald eine humanitäre Katastrophe abspielen, da die Gehälter eines Doppelverdiener-Haushaltes gerade einmal für die Nahrungsmittel ausreichen.

    Vielleicht üben die Soldaten also nur von einen UNO Einsatz, um einen Aufstand in der Ukraine niederzuschlagen.

    Viele Grüsse,

    HvH

    • Lisa Sodmann am

      COMPACT: Wir haben den von Ihnen beanstandeten Kommentar nochmal geprüft und finden, dass Sie Recht haben. Wir haben besagten Kommentar daraufhin gelöscht.

    • Jürg Rückert am

      Die Bürger der Ukraine tragen nicht mehr Schuld als andere. Die Tragödie begann, als die USA die Ukraine zu ihrer Interessensphäre erhob und in ihr Universum einzureihen versuchte. Die einfachen Leute sind da allenfalls Würmer an der Angel der Großen.
      Wer sich den Globus über die letzten 30 Jahre ansieht erkennt, dass die USA überall mitmischte und überall das Elend mehrte.
      Die nächste "Ukraine" sind wir. Und wir werden stolz darauf sein!

  10. Heidrun Bauer am

    Regimeerklärung:
    Hassen ist verboten. Drohnen töten Ausländer ohne Hass. Deshalb sind Drohnen ausländerfreundlich.

  11. Dejan Senic am

    Durch dieses Manöver werden wir zu Zeugen von Unternehmen Barbarossa 2.0

    • Solch dummes Zeug lese ich hier sehr selten – zum Glück.

      Was wissen Sie eigentlich vom Unternehmen Barbarossa?
      Vermutlich nur das, was Ihnen der Rotfunk eintrichtert.

      • Jürg Rückert am

        Ich sehe durchaus ein Unternehmen Barbarossa 2.0. Aber es ist reine Autoaggression. Die eigene Regierung marschiert gegen die Eigenen. Die Bomber-Harris-Fantasien kommen bereits aus der Mitte der Gesellschaft.
        Mein Bischof sagt das so: Selbstbehauptung ist Sünde!

      • @ Jürg Rückert
        Gar nicht so dumm sein Spruch, aber wie und warum ist er Bischof geworden?

  12. Es wäre schon mal lustig, wenn sich dort ehemalige Fallschirmjäger oder pensionierte Offiziere der Spezialeinheiten der russichen Streitkräfte als stinknormale Zivilisten bewerben würden! Die armen, armen Amis! 😉

  13. Max Palfich am

    Das ist zwar ein bischen suspekt, aber es ist nur eine Übung. Hingegen weiß ich nicht, wann ich den letzten kritischen Artikel über Russland gelesen haben. Und Russland macht nicht nur Übungen, sondern hat sein Militär seit dem Kalten Krieg bereits mehrmals eingesetzt. Zudem ist es ein ökonomisch unfreieres Land als jedes Land im Westen und dort werden mehr Journalisten getötet. Man muss Russland nicht angreifen wollen, um aus Mitgefühl hin und wieder auch über deren Oligarchen zu bereichten. Dieser Artikel ist Zeitverwendung.

    • Michael Höntschel am

      MF, hier wird die Kritik nicht gleichmäßig verteilt, da sind sie sicher im falschen Forum. Die Statistik und die Realität zeigen, wer die Schlechten und die weniger Schlechten sind. Ihre Bemerkung mit der "Übung" meinen sie hoffentlich nicht ernst. Kennen sie eine Übung, die sich über Jahre erstreckt? Die USA hat übrigens seit 1945 ca. bei 200 Konflikten Militär eingesetzt, unter Obahma gab es keinen Tag ohne Kriegseinsatz. Sie können gern die Kriegseinsätze Russlands gegenrechnen, natürlich nur die völkerrechtswidrigen.

    • Manfred aus München am

      @Max Palfichund
      [ … dort werden mehr Journalisten getötet.] Im Umkehrschluss werden bei uns im Westen also weniger Journalisten, getötet … und vermutlich auch nur die wenigen kritischen, die noch verblieben sind. Das ist ja erfreulich. Danke für die Aufklärung

  14. Bei dieser ganzen Säbelrasselei geht es nur zum Schein gegen Rußland, denn der dümmste Ami weiß, daß ein Krieg gegen Rußland das Ende ihrer feuchten Träume bedeutet. In Wahrheit geht es gegen die Visegradstaaten, welche sich vehement dagegen wehren, ihre Nationalstaatlichkeit und Souveränität aufzugeben. Unter dem Deckmantel, Schutz gegen den russischen Agressor zu bieten,werden diese Länder bereits jetzt, zum Teil besetzt und eingehegt. An der Art der stationierten Truppenteile (Fallschirmjäger, schnelle motorisierte Verbände) kann der militärisch erfahrene Beobachter den Auftrag ableiten. Solche Truppenteile benötigt man für handstreichartige Einsätze (Besetzung von Regierungsgebäuden, TV- und Radiosendern, Wasser- und Eltwerke, Verwaltungen etc.) . Was ist wohl der nächste Schritt, nach erfolglosen Strafverfahren und Sanktionen gegen diese Länder? Eben

    • @ Martin
      Was selbst der dümmste Ami weiß, spielt doch gar keine Rolle. Befehle sind schließlich dazu da, sich des eigenen Verstandes zu widersetzen, sonst braucht es keine.

      • @MERXDUNIX
        Falsch Herr Welterklärer! Im Befehl ist der Verstand gebündelt und wird zur klaren, verbindlichen und verständlichen Handlungsanweisung.

      • @ Martin
        Mag ja sein, aber sicher nicht der Verstand des Befehlsempfängers.

  15. Raubautz 4 am

    Die USA verlieren einen Krieg gegen Russland.
    Und es kann zu einem Atomkrieg führen. Die
    üben besser Humanismus.

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

    • Das ist den Amerikankern doch egal wenn Europa vor die Hunde geht! Hier können Sie auch Artikel über das Treiben der Amis in unserem Land lesen! Luftpost-kl.de. Viele wissen überhaupt nicht in welcher Gefahr wir uns befinden!

    • @ Raubautz 4
      Na und, Kriege sind zum Verlieren da. Egal wer dabei als Sieger hervor geht, gewinnen werden wie immer die Waffenschmiede. Es klingt vielleicht zynisch, aber Humanismus verlangt lediglich, dass das Sterben den Erwartungen entspricht, und sind die Lebensumstände erst so richtig im Eimer, werden die Menschen um den Tod betteln.

    • Blindfisch am

      richtig !!!
      Kein anständiger Deutscher läßt sich als HIWI von dem Massenmöderstaat USA anheuern.
      Das müssen alles verkrachte Existenzen sein, um die es bei einen militärischen Konflikt nicht weiter schade ware.
      Besser die als auch nur ein einziger Russe.

  16. Lisa Sodmann am

    Krieg gegen Russland? Warum immer wieder solch martialische Schlagzeilen? Nicht einmal die anmaßenden Amis sind so irre Russland anzugreifen. Das wäre kein Krieg gegen einen schwachen Gegner wie den Irak, der auch genutzt wurde um neue Waffensysteme zu testen bzw. um dem berüchtigten militärisch-industriellen Komplex zu dienen. Die Amis haben nicht einmal die Fähigkeiten den Iran oder Nordkorea zu besiegen bzw. zu besetzen. Ein Angriff auf Russland würde enden wie bei Napoleon und Hitler und kein US-Präsident kann heutzutage noch den Tod von Hunderttausenden US-Soldaten rechtfertigen. Ich würde mir mehr Sachlichkeit in euren Berichten wünschen. Insider-Berichte über die amerikanischen und britischen Söldner, die weltweit ihre diabolischen Aufträge verrichten, wären doch z.B. ein spannendes Thema.

    • Karl_Friedrich am

      So simpel wie unter Napoleon oder Hitler verlaufen Russlandfeldzüge aber heute nicht mehr, also reinmarschieren und sich ne blutige Nase holen. Der heutige Krieg beginnt mit endlosen Provokationen, die falsche Reaktionen auslösen sollen. Dieser Prozess wird sich allmählich aufschaukeln. In diesem Sinne ist das aggressive Gehabe der US-Regime (sie nehmen sich da alle nichts) durchaus verständlich und nachvollziehbar.

    • Michael Höntschel am

      LS, das hört sich sehr schlüssig an. Ich glaube aber nicht, daß der nächste Krieg mit vielen Soldaten geführt wird. Diese braucht man nur zur Sicherung und Verwaltung der besetzten Gebiete. Es werden nur Fernwaffen, Drohnen, Roboter und elektronische Waffen zum Einsatz kommen. Es wird auch möglicherweise nicht sehr viele Tote geben (zumindest nicht durch Feindeinwirkung), diese braucht man schließlich als Konsumenten. Erste Wahl ist sowiso ein Regime – Change. Es gibt da in diversen Doktrinen festgelegte Eskalationsstufen (siehe Lateinamerika). Da also die Zahl der Opfer unter US – Soldaten zu keinem Volksaufstand führen wird und die US – Bevölkerung überzeugt wurde, daß die Distanz und der Raketenschild sie vor einem Gegenangriff schützen wird, sehe ich von dort wenig Widerstand.

    • Bevor Sie sich hier so aufregen über Compact sollten Sie sich mal den Film ansehen und dann werden Sie sehen daß Sie keine Ahnung haben! Ich lebe in dieser Gegend und kann vieles mit eigenen Augen sehen! RAMSTEIN SOLL MIT 85 MILLIONEN NOCH WEITER AUSGEAUT WERDEN! RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT (ganzer Film) – https://m.youtube.com/watch?v=Oj6f7vbhoOQ

      • Sean Stahl am

        @Bürger
        Frau Sodmann hat keine Ahnung,weil sie sagt, dass es keinen Krieg zwischen den USA und Russland geben wird? Sie hat recht und auch wenn viele Weltuntergang-Fans sich ein solch apokalyptisches Gemetzel wünschen, wird es nicht dazu kommen. Natürlich suchen die Amis immer wieder neue Opfer, die sie mit Krieg, unendlichem Leid und Ausplünderung überziehen können, aber zu diesen zukünftigen Beutestücken wird eben nicht Russland gehören. Dagegen sprechen etliche Fakten wie die Größe des Landes, das Atompotenzial, die gewaltige Stärke der konventionellen Armee und vor allem die Tatsache, dass die Mehrheit der Russen hinter Putin steht.

      • Ramstein sagt gar nichts in Bezug auf Russland. Sollten die Russen gezwungen werden ihr Ziel auf Deutschland zu richten,was ich nicht glaube, dürften die russischen Panzer im nu vor Wien stehen. Das ist nur meine Meinung, ich glaube das Länder wie Ungarn, Tschechien, Slowakei, Serbien Bulgarien im Falle des Falles eher zu Russland stehen, der Weg wäre frei bis vor Wien. Die Ukraine und noch paar feindliche Sattelittenstatten würden die Russen innerhalb von wenigen Tagen überumpeln.

    • @ Lisa
      Da wäre ich mir nicht sicher. Auch Russland hat inzwischen wieder viel nutzlose überflüssige Jugend zu beseitigen und ein großes Platzangebot, um wie ab 1939 die verlorenen Kinder zur Entlastung der Alten und der Staatskassen in bedeutungslosen Schlachten millionenfach zu verheizen. Ein Kriegsgrund wird sich dafür schon finden lassen, ob Russland zu sich einlädt oder eine für jeden sichtbare Provokation erfolgt.
      Wer tot ist, stellt keine Fragen, und wer überlebt, beschwert sich nicht.

    • Blindfisch am

      Wenn der waidwunde Papiertiger US-Establishment merkt, dass die Welt ohne USA besser dran wäre, werden sie wie ein tollwütiger Hund um sich beißen ohne Rücksicht auf eigene Verluste.
      Dann stellt sich die Frage Krieg oder nicht Krieg garnicht mehr.
      Die wissen genau, dass sie einen solchen nicht gewinnen, ja nicht einmal überleben würden.
      Der kommende Krieg fände großteils auf dem nordamerikanischen Kontinent statt.
      Was übrig bliebe würde als erstes die überlebenden Politclowns lynchen.
      w.z.b.w.

    • Raubautz 4 am

      Einfach mal den Film > Ein Zwischenfall im Atlantik <
      anschauen. Die Situation hat es vor Kuba gegeben.
      Einmal geht’s daneben, dann kann eine Kettenreaktion
      folgen. Die zur Zeit laufende Geschichte ist nur Bluff.
      Hunde die bellen beißen nicht.

      Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

      P.S. Die Russen sind mit Atomwaffen nicht zu besiegen,
      und zu Fuß machen die Amis nichts. Für die Waffenindustrie
      reicht die Bellerei an der Grenze, die machen exquisite
      Geschäfte, möchte die pekuniären Details nicht einsehen,
      würde große Augen machen. Es ist eigendlich der Traum
      der Rothschilds, mit einem gewaltigen Blutvergießen, die
      Kasse wie gewohnt zu füllen, nur traut man sich nicht.
      Sie könnten, wenn etwas schief läuft, geröstet werden !

  17. Volker Spielmann am

    Eine Neuauflage des Kalten Krieges durch die VSA ist gegenwärtig am Wahrscheinlichsten

    Im Zwischennetz wird seit geraumer Zeit immer mal wieder der dritte weltweite Vorherrschaftskrieg ausgerufen (auch wenn diese Zählung falsch ist, da man diese Zählung wohl mit dem Spanischen Erbfolgekrieg beginnen muß und wir es daher nun den sechsten oder siebten weltweiten Vorherrschaftskrieg zu tun haben) und ganz auszuschließen ist der Ausbruch eines solchen nicht, aber gegenwärtig spricht mehr für eine Erneuerung des Kalten Kriegen gegen Rußland durch die VSA. Zumindest folgen diese gegenwärtig weitgehend dem Muster aus den letzten Jahren des besagten Kalten Krieges: Umfangreiche Aufrüstung, allerlei Drohgebärden, ein umfangreicher Handelskrieg (dessen Hauptelement wieder in der künstlichen Absenkung des Ölpreises mit Hilfe der Saudis besteht) und natürlich politische Propaganda, Zersetzung und Unterwanderung mit dem Ziel die russische Regierung zu stürzen. Doch bestand im Kalten Krieg stets die unterschwellige Gefahr eines Schlagabtausches und diese dürfte nun wiederkehren.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Bevor Sie COMPACT etwas unterstellen sollten Sie sich selbst erstmal sachkundig machen! Denn Sie haben keine Ahnung was in unserem Land abgeht! Schauen Sie sich den Film im Internet an. RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT (ganzer Film) – YouTube Ich komme aus der Gegend und sehe was hier läuft, da kann man schon Angst bekommen! Ramstein soll für weitere 85 Millionen ausgebaut werden! Und falls Sie es immer noch bagatellisieren, können Sie noch weitere Berichte in Luftpost-kl.de lesen.

      • Volker Spielmann am

        @Bürger

        Ich rate dagegen dazu, sich dieses kleine Filmchen über den Sieg der VS-Amerikaner im Kalten Krieg anzusehen…
        Zu einer Wiederholung des Kalten Krieges gehört der Aufbau einer glaubwürdigen Drohkulisse gegen Rußland, andernfalls lassen sich die Russen kaum ins Bockshorn jagen und rüsten sich kein zweites Mal kaputt.
        Grundsätzlich sollte man unterschiedliche Standpunkte und Ansichten aushalten können, ohne deswegen gleich aus der Haut zu fahren. So, und nun gibt es noch Ramstein mit Ramstein

    • Blindfisch am

      Der kalte Krieg machte nie eine Pause.
      Klammheimlich haben die USA und GB fast 1000 Standorte weltweit für ihr Militär entwickelt.
      Das ist schon kein kalter Krieg mehr, das ist die Vorstufe zum Erstschlag unter wie immer falschen, also getürkten Voraussetzungen/Begründungen:
      Golf von Tonking, Pearl Harbour, Lusitania, WMD Irak, Taliban + Co Afgh. und endlos so weiter.

      • Volker Spielmann am

        @Blindfisch

        Streng genommen ja. Aber von 1991 bis 2000 wollten die Russen diesen Umstand nicht so recht wahrhaben und nun steht ihnen der VS-amerikanische Hilfsvölkerbund NAVO vor der Haustüre.

  18. DerSchnitter_Maxx am

    Sie üben und planen, womöglich, einen/den asymmetrischen Terror-Krieg …

    • DerSchnitter_Maxx am

      … und immer schön (weiter) mißbrauchen lassen (nur u. ausschließlich) für die Interessen des Besatzers !

  19. Michael Höntschel am

    Es gab schon einmal eine Einrichtung, die nannte sich "Camp King" im hessischen Oberursel. Da gingen Menschen unter anderen Übersiedler zur Befragung, es wurden sogar einige DM Honorar in Aussicht gestellt. Es sollen aber nicht alle, die hinein gingen, im gleichen Aggregatzustand die Einrichtung verlassen haben. König wurde übrigens keiner.

    • Dann kommen Sie mal in den Raum Kaiserslautern, dann haben Sie das Gefühl sie seien in Amerika! Bei 54.000 Amerikanern muß man sich da noch wundern

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

↑ Nach Oben

Empfehlen Sie diesen Artikel