Mit dem grünen Band der Despotie

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Die hysterischen Anfälle der Klimaextremisten gefährden zunehmend die Demokratie, wie zuletzt die völlig überzogenen Attacken auf den Kabarettisten Dieter Nuhr zeigten. Ist das ideologische Verstockung oder einfach nur geistige Beschränktheit? Wer im linken Unterholz wildert, wird schnell fündig: Der Wahnsinn hat Methode.

Nun muss auch die letzte Bastion weichen, der Humor. Auch Spaßvögel und Witzbolde sind ab sofort nicht mehr sicher vor den Hütern des rechten Glaubens. Das musste jüngst der bekannte ARD-Kabarettist Dieter Nuhr erleben, der es in der letzten September-Woche in seiner Satiresendung Nuhr im Ersten gewagt hatte, sich gegen das ungeschriebene Gesetz zu erheben, dass Witz und Satire für Lacher auf Kosten rechter Parteien und Bewegungen zu sorgen haben. Vor den Repräsentanten des Guten und Richtigen – hier: der frisch aus der Taufe gehobenen Klimaschutz-Ideologie – hat man dagegen, auch als Kabarettist, in ehrfurchtsvoller Geste das Haupt zu neigen.

So ändern sich die Zeiten – und ändern sich auch nicht: Das Sakrale, der tradierte Glaube, Religion markierten in früheren Zeiten die geheiligten Tabubezirke. In Umberto Ecos berühmtem Roman »Der Name der Rose« geht es außer um Mord auch um die Frage, ob Gott lacht, ob also Humor und Heiligtum miteinander vereinbar sind. Die Antwort der Gralshüter lautet: Sie sind es nicht. Denn, so lautet ein Zitat aus dem Roman, »über die Wahrheit und Schönheit lacht man nicht.« Wo es um Fragen der Macht und der Deutungshoheit geht, verstehen die Hüter der Heiligkeit keinen Spaß. Dann wird der Spaß zur Lästerung.

Und genau deswegen war Dieter Nuhrs Witz über Freitagsschülerdemos, die satirische Ankündigung, das Zimmer seiner Tochter nicht mehr zu beheizen, und die Idee, Kinderzimmer generell mit einem Laufrad auszustatten, damit deren Bewohner künftig ihre Mobiltelefone per Dynamo aufladen können, nicht mehr und nicht weniger als ein modernes Sakrileg. Eine Twitter-Nutzerin übernahm passend dazu auch gleich die Rolle der mittelalterlichen Inquisition, indem sie als Züchtigungsmaßnahme der zeitgenössischen Nemesis vorschlug, Nuhrs Humor möge zu den ersten Opfern des steigenden Meeresspiegels zählen.

Witzeleien über den Gekreuzigten sind zwar längst salonfähig geworden in unserer religions­kritischen Epoche; aber damit ist natürlich die Religion nicht ausgestorben. Sie hat sich nur andere Heiligtümer gesucht. Man erkennt ja den geheiligten Bezirk in der Regel daran, dass jeder in Ehrfurcht verstummt, sobald er sich ihm nähert, und den Ketzer daran, dass er sich dieser demutsvollen Geste der Reverenz gegenüber dem Sakralen verweigert und anschließend zur Strafe an den Pranger gestellt wird. Der steht heute nicht mehr auf dem städtischen Marktplatz; er hat sich verkrümelt zwischen Bits und Bytes und sich wie ein Monster aus den »Transformers«-Filmen digital neu zusammengesetzt.

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Er steht jetzt im Internet – und ist viel größer und gnadenloser, viel universeller vor allem als damals im Mittelalter. Mir ist nicht bekannt, ob es schon damals zum guten Ton gehörte, den Ketzer mit Exkrementen zu bewerfen; den digitalen Prangern jedenfalls sind in dieser Frage keine Grenzen des guten Geschmacks gesetzt. Ganz unverblümt hat sich schließlich für Schmähungen des digital Angeprangerten das neue Wort »Scheißsturm« durchgesetzt. (Man sehe dem Autor dieser Zeilen sein stures Beharren auf deutschen Formulierungen nach.)

Was Dieter Nuhr soeben durchlitten hat, ist hierzulande traurige Normalität. Und es gehört zu den besonders bemerkenswerten Absonderlichkeiten, dass ausgerechnet im Lager derjenigen, die sich Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz auf die ideologischen Fahnen geschrieben haben, oft so verdammt wenig Offenheit für andere Meinungen, Überzeugungen und Werte zu verzeichnen ist.

Dafür gibt es zwei Erklärungen: eine wohlwollende und eine, die den vermeintlichen Anhängern von »Weltoffenheit und Toleranz« eine ausgeklügelte politische Agenda unterstellt. Die wohlwollende ist die, dass es schlicht und ergreifend auf geistige Beschränktheit zurückzuführen ist, wenn beispielsweise Menschen für Toleranz im Umgang mit Minderheiten auf die Straße gehen und gleichzeitig wüst Beifall klatschen, wenn im deutschen Parlament den von einer Minderheit gewählten Volksvertretern der ihnen zustehende Platz im Bundestagspräsidium streitig gemacht wird. Oder wenn in unserer Hauptstadt Menschen freitags für ihr Anliegen, den so genannten Klimaschutz, ungehindert auf die Straße gehen, und tags darauf andere Menschen, die ihrerseits für ihr Anliegen, den so genannten Lebensschutz, demonstrieren, in der Ausübung ihres Rechts auf Versammlungsfreiheit behindern (oder dies zumindest gutheißen) mit der Begründung, deren Meinung sei eben »falsch«.

Diese befremdlich pluralismusfeindliche Einstellung spricht freilich dafür, dass die zweite, weniger wohlwollende Erklärung für die offen zur Schau gestellte Intoleranz die zutreffendere ist. Sie führt uns zurück in den grauen, ideologieverseuchten Sumpf, dem diese Intoleranz vor rund fünfzig Jahren entstiegen ist.

Im Jahre 1966 erschien ein Aufsatz von Herbert Marcuse, einem der wichtigsten Denker und ideologischen Lenker der Studentenaufstände Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Er trug den vielsagenden Titel »Repressive Toleranz« und sprach sich offen für eine Gesellschaft aus, in der eben nicht alles toleriert wird. Denn natürlich, so der Autor der Streitschrift, dürfe es keine Toleranz geben »gegenüber dem radikal Bösen«. Nur was ist das, das Böse? Auch die christliche Lehre hat einen Begriff davon. Für sie ist es die menschliche Hybris, die annimmt, vermöge des Verstandes selbst die Rolle Gottes spielen zu können.

Das »Böse« ist für Marcuse selbstredend etwas völlig anderes als für den Papst. Beide stehen für entgegengesetzte Glaubensüberzeugungen. Soll nun Demokratie tatsächlich zulassen, dass ein Lager zum Lügnerclub und das andere zur Schmiede objektiver Wahrheiten erklärt wird? Marcuse will genau das. Wörtlich schreibt er: »Dass rückschrittlichen Bewegungen die Toleranz entzogen wird, ehe sie aktiv werden können, dass Intoleranz auch gegenüber dem Denken, der Meinung und dem Wort geübt wird (Intoleranz vor allem gegenüber den Konservativen und der politischen Rechten) – diese antidemokratischen Vorstellungen entsprechen der tatsächlichen Entwicklung der demokratischen Gesellschaft, welche die Basis für allseitige Toleranz zerstört hat.«

Jetzt den Widerstand gegen den grünen Irrsinn organisieren: Die COMPACT-Konferenz „Gegen den Klimawahn“ am 16.11. in Magdeburg zeigt auf, „wie wir unsere Autos, sichere Energieversorgung und unsere Freiheit verlieren, wenn wir Bürger nicht selbst aktiv werden. Hier anmelden.</blockquot

Im Klartext: Absolute Toleranz darf es nicht geben, denn Toleranz ist nur gut und richtig, solange das Gute und Richtige von ihr geschützt wird. Sie wird problematisch, wo sie »falsches« Denken schützt wie etwa in der Bundesrepublik Deutschland der Nachkriegsjahre, einem Staat, der es – o Graus – duldete, dass sich »alle Standpunkte […] vernehmen« ließen: »der Kommunist und der Faschist, der Linke und der Rechte, der Weiße und der Neger, die Kreuzzügler für Aufrüstung und die für Abrüstung. Ferner wird bei Debatten in den Massenmedien die dumme Meinung mit demselben Respekt behandelt wie die intelligente, der Ununterrichtete darf ebenso lange reden wie der Unterrichtete, und Propaganda geht einher mit Erziehung, Wahrheit mit Falschheit.«

Gegen diese »reine Toleranz von Sinn und Unsinn« wendet sich Marcuse mit der Begründung, dass das Volk nicht den Zugang zu der nötigen »Erkenntnis« habe und daher auch nicht »autonom« denken könne. Das macht aus seiner Sicht eine Reform des Toleranzbegriffs erforderlich, seine Aufspaltung in eine richtige, die »befreiende« und eine falsche, die »repressive« Toleranz: »Befreiende Toleranz würde mithin Intoleranz gegenüber Bewegungen von rechts bedeuten und Duldung von Bewegungen von links.« Dieses Denkmodell lebt in unserer Gegenwart fort – wahlweise als krude, linksaltkluge Besserwisserei oder als grüne Hypermoral.

Einer Bewegung wie Extinction Rebellion, die soeben das Licht der Weltanschauungen erblickt und bereits für erste Schlagzeilen gesorgt hat, liefert sie das nötige intellektuelle Rüstzeug für ihren absolutistischen Feldzug gegen Falschdenker. Die radikalen »Klimaretter« kommen nämlich nicht plötzlich aus dem politischen Niemandsland hervorgekrochen. Sie entstammen linken Zirkeln, in denen man schon länger davon träumt, die gesamte westliche Zivilisation mit dem grünen Band der Despotie fest zu verschnüren, um sie anschließend als Frachtgut in ein Morgen verschicken zu können, in dem die Sonne der sozialen Gerechtigkeit niemals untergeht.

Dabei ist es vermessen und wirkt im Licht des Scheiterns des real existierenden Sozialismus geradezu grotesk, das, was Marcuse als Kräfte des Fortschritts identifiziert, zu den einzig legitimen Bauherren einer allein selig machenden Gesellschaftsform zu deklarieren. Seinen Fortschritts- und Vernunftglauben setzt der Linkstheoretiker absolut. Er negiert damit in letzter Konsequenz die Freiheit, die, wie es Rosa Luxemburg mit Blick auf den Sowjetkommunismus ausdrückte, immer zuerst die »Freiheit des Andersdenkenden« ist. Marcuses Hang zur Repression deckt sich mit der Erfahrung, dass jeder Versuch, Antworten aus dem Marxismus kompromisslos in gesellschaftliche Wirklichkeit zu überführen, bisher noch jede liberale Demokratie oder Bewegung dorthin zertrümmert hat.

Man muss sich nur ansehen, was aus der Volksrepublik China geworden ist, die vielen linken Intellektuellen zu Marcuses Zeiten noch als Muster für eine gerechtere und humanere Weltordnung diente. Mao und Ho Chi Minh – beide schlimmster Verbrechen am eigenen Volk schuldig – waren gleichsam die Säulenheiligen der Achtundsechziger-Bewegung. Dennoch ist der linke Irrglaube über seine Denkfabriken, die Universitäten, fest in den westlichen Gesellschaften implantiert, so fest, wie Marcuse zu seiner Zeit den imperialistisch-militaristischen industriellen Komplex an den Schalthebeln der Macht sah, gedeckt durch die ideologische Vorherrschaft des Konservatismus.

Insbesondere die Medien, »selber bloße Instrumente ökonomischer und politischer Macht«, betrachtete er als Erfüllungsgehilfen dieses Establishments. »Unter der Herrschaft der monopolistischen Medien«, schimpfte er, »wird eine Mentalität erzeugt, für die Recht und Unrecht, Wahr und Falsch vorherbestimmt sind.« An dem Punkt immerhin ist der philosophische Kopf der Studentenunruhen beklemmend aktuell. Die Mentalität, die die Medien von heute erzeugen, ist die des absoluten Klimakotaus und der totalen Gretahörigkeit. Aber, hoppla, da ist ja schon ein erster kleiner Fleck am Lack des repressiv-toleranten Öko-Faschismus. Dieter Nuhr sei Dank.

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18 Kommentare

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    Onkel Ho und Zedong Mao,die größten Lichtgestalten des vorigen Jahrhunderts. Der eine Befreier seines Volkes,der andere Begründer eines neuen China,das ein dekadenter Sumpf war und jetzt zum künftigen Weltbeherrscher aufsteigt.Auch wenn es jetzt wieder kapitalistisch ist, ohne daß Mao den entarteten Baum gründlich zurückschnitt, würde China nicht den kolossalen Sprung vom 17. ins 21. Jahrhundert geschafft haben. Für wen die einfach "Verbrecher" sind,mit dem ist das Diskutieren überflüssig. Man kann heute als Deutscher nur neidvoll nach China schauen. Wenn man die Entwicklung,die beide Völker in den letzten hundert Jahren genommen haben,vergleicht, kommen einem Deutschen die Tränen.

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      Gesslers Hut am

      Wenn sich ein Volk erst extrem (immer wieder!) erfolgreich unterdrücken lässt, dann sogar einen "Befreier" braucht, bzw. aller "Fortschritt" nur von 1-3 Leithammeln abhängig ist, dann muss es ein sehr schwaches, unterwürfiges Volk sein.

      Dafür spricht auch, dass sie sich lächelnd in die nächst höhere Form der Unterdrückung begeben haben, ergo nicht sonderlich lernfähig sind. Offensichtlich die geborenen Sklaven. Nett, freundlich, genügsam, fleißig, formbar, beherrschbar. Roboter täten es wahrscheinlich auch.

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        @GESSLERS HUT.Was du schreibst ist Käse. SOKRATES hat recht und aus deinem Kommentar klingt der Neid. Ich kenne China nicht aber in der Zeit in der Deutschland in die Knie ging und jetzt ein Land mit Menschen ist die nett, freundlich, genügsam, fleißig, formbar, beherrschbar, freiwillig arm werden, freiwillig ihr Land verschenken, nichts tun wenn ihre Kinder ermordet werden und jede Steuer, sei sie auch noch so bescheuert akzeptiert, eben wie Roboter sind, hat man den Vielvölkerstaat China aus dem durch acht Westmächte herbeigeführten jämmerlichen Dasein geführt und zu einer stolzen, selbstbewussten, heimatliebenden und homogenen Nation gemacht. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Auch nicht, wenn du mit 5 neuen Nics gegen diese Tatsachen anschreibst. Mögen 10000e in China wegen ihrer politischen Ansicht im Gefängnis sitzen. In Deutschland ist es keinen Deut besser. Und Freiheit? Warst du in deinem Leben als Lohnsklave schon mal frei? Ich nicht. Rasen betreten Verboten…Wenn du das richtig einordnen kannst verstehst du auch was ich meine. Wohlgemerkt,-es geht hier um die Lebensleistung eines Staates wie China seit 1949 und die Lebensleistung eines von Siegern gebastelten Besatzungsgebietes deren Einwohner nicht in der Lage sind sich zu befreien. Freiheit, welche Volk war je frei? Die Völker können mit dem Begriff gar nichts anfangen.

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    Habe mich für Marcuse nicht interessiert,aber was hier wiedergegeben wird kann und muß man voll unterschreiben. Ihr liberalen Pluralisten und Pilatusse (: "Was ist Wahrheit?") seid sowohl Ursache als auch Symptom der Europäischen Krankheit,ein Symptom das immer wieder zur Ursache wird und die Krankheit weiter verstärkt. Wenn Europa gesunden soll,muß eure Denke weg.

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    Die einzigartige Umweltphilosophie der Grünen. In die Senator Lounge kommt nur der, der 100.000 Milen geflogen ist. Natürlich CO2 frei, wenn grün fliegt.

    Dazu WATERGATE REDAKTION vom 11. OKTOBER 2019 -AUSZUG-

    Claudia Roth in der Vielflieger-Lounge ertappt

    Dass die Grünen die Vielfliegerpartei Deutschlands sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wie doppelbödig die Moral der Grünen ist, zeigte ein Bericht der „Bild“, wonach die Abgeordneten der Grünen seit Beginn der Legislaturperiode so viel geflogen sind, wie sonst keine anderen Abgeordneten. Die Zahlen sind ernüchternd, die Begründung für die Vielfliegerei erschütternd. Demnach sollen die Grünen seither mindestens 1.200 Mal geflogen sein. Pro Abgeordneten sind die Grünen in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 126 Mal auf „Einzeldienstreisen“, also nicht in Delegationen, die extra anfallen, geflogen. Dies ist im Vergleich zur Union mit 330 „Einzeldienstreisen“ relativ betrachtet außergewöhnlich viel.

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    Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung (Kognitive Verzerrung) relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, die das eigene Wissen und Können überschätzen und die Kompetenz anderer unterschätzen. Zur Negierung der menschengemachten Klimaerwärmung wird der Dunning-Kruger-Effekt als eine mögliche Erklärung für die Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Prozessen genannt. Die Leute die in den 1985er Jahren geboren wurden haben die volle Breitseite der Verblödung durch das System mitbekommen. Die Leute die unter dem Galgen stehen nebst der Heerschar junger deutscher Menschen kennen es einfach nicht anders. Sie sind alle total meschugge. Deshalb lässt man sie ja auch alle im Irrenhaus BRiD frei herumlaufen.

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    Die echtes Toleranz-Empfinden verhöhnenden Intoleranten der linksextremistischen Irren- und Lügen-Mischpoke schwitzen einen Ökoterrorismus aus, der nicht nur die Versammlungsorte ihrer abscheulichen Auftritte verdreckt, – (alte weiße Männer der Müllabfuhr müssen danach sauber machen) – sondern auch eine Eigendynamik frankensteinischer Raserei in den Abgrund lebensfeindlicher Ideologien entwickelt. Die das tätlich verbrechen, sind in der Regel arbeitsscheue Mitmenschen, die sogar zu blöde sind, die leeren Inhalte ihrer gebrüllten Phrasen zu erkennen. – Weg damit!

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    Gesslers Hut am

    Toleranz ist ein schwammiger Begriff, den sich i.d.R. jeder so hinbiegt, bis es passt. Ohne allgemeingültige Definition hat der Philosoph immer viel zu tun. Alternativ ginge auch der Einheitsmensch, dann wäre Toleranz obsolet. Das generelle Problem aller "Geisteswissenschaften" ist: zu viele Variablen, keine absoluten Bezüge, somit unendlich viele Ergebnisse.

    Problematisch sind immer die Grauzonen. 99,9% aller menschlichen Toleranzgesuche mutieren zur Akzeptanzforderung. Toleranz ist etwas Individuelles und kann von Natur aus nicht allemeingütlig verordnet oder verboten werden.

    Meine persönlichen Definitionen (grobe Richtlinie) von Toleranz (und selbst die ist etwas schwammig):
    Toleranz ist nur dem Mündigen zu gewähren, der die alleinige Verantwortung für sein Tun tatsächlich übernimmt und mir keinen Schaden zufügt. Alles andere ist Willkür ("Vergewaltigung").
    Meine persönliche Toleranz endet genau da wo von mir unbedingte Akzeptanz (Mitverantwortung) gefordert wird, bzw. wo ich vom Tun anderer (auch unbeabsichtigt) betroffen werde.

    Letztlich muss das jeder für sich selber klar machen und nur für sich selber.

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      Der Begriff als solcher ist nicht schwammig. Tolere= lat. "ertragen,dulden",ist so präzise,wie Latein überhaupt sein kann (also ziemlich wenig). Niemand wird auf Ihre persönliche Toleranz Rücksicht nehmen, bedaure.

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        Gesslers Hut am

        Da steht nicht, dass ich (Naivling?) das von anderen mir gegenüber erwarte (nur erhoffe), sondern dass ich selber danach handle (so weit mir möglich).

        "Toleranz" ausschließlich als "ertragen" definieren halte ich für falsch, denn die höchste Form meiner Toleranz ist gegeben, wenn mir etwas völlig egal ist. Sozusagen haben wir 2 Beiden den höchsten bilateralen Toleranz-Dan längst erreicht. 🙂

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      Gessler,die Gänsefüßchen für "Geisteswissenschaften" haben Sie ein Problem mit Geist (täte mich nicht überraschen) oder mit Wissenschaften ( da würde bei einigen zustimmen).

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    DerSchnitter_Maxx am

    Dummerzogene NULLEN … von nichts ’ne Ahnung, aber davon reichlich 😉

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    Friedolin Semmelweiss am

    "Links" muss für den deutschen Sozialraum erst mal konkret definiert werden;

    LINKS bedeutet in einem Feld:

    a) politische Ausdrucksformen von adoleszentem Individualismus (Präkonsumtive)
    b) hybride Einstellungen und Weltsichten
    c) Eindimensionalität bis hin zu ganzen Weltrettungsmodellen (Grethunismus)


    die ursprünglich, konservativ und geschichtlich gewachsene Bedeutung von Links
    hatte da ein ganz anderes Spektrum in Dtld.:

    aa) von SPD bis zu kommunistischen Sozialismusformen

    bb) authentisch, ursprünglich-gewerkschaftliche Traditionen bis ca. 1990 – ab da an Degeneration durch staatliche ZwangsKonsolidierungen und Gewerkschaftszentralisierung (teilweise verschleierte Unterstellung unter die Arbeitgeberseite)

    cc) bis: ca. 1985 – Wachstum von sozialen Gedanken, in Solidäritätsprinzip und Generatonenvertrag;
    heute: Auflösung des Sozialstaates durch Prinzipienbrüche, Versicherungs-Lobbyismus und Globalisierung.

    FAZIT: Es existiert keine politische Linke mehr im heutigen Täuschland.

    Was heute als Links bezeichnet wird, sind hybride und vor allem von allen Solidaritätsgedanken abgeschlagene Agitanten, welche von einer degenerierten Berliner Zentrale gelenkt (mißbraucht) werden.

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