Missverständnis: Plant Frauke Petry den Rückzug aus der Politik? Oder doch nicht?

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Frauke Petry äußerte gegenüber dem Tagesspiegel, dass Politik und AfD für sie nicht alternativlos seien. Die Medien spekulierten über Rücktrittspläne. Bald darauf dementierte Petrys persönlicher Sprecher.

Frauke Petry bekannte gegenüber dem Tagesspiegel, dass man das eigene Leben in regelmäßigen Anständen überdenken solle. „So halte ich das auch jetzt, nach mehr als vier Jahren in der AfD, die einen enormen Kraftaufwand bedeutet haben und den Abschied von einem geregelten Leben“. Dabei kann sie sich offenbar durchaus andere Lebensformen vorstellen: „Weder die Politik noch die AfD sind für mich alternativlos.“

Auch gab sie zu, dass politische Auseinandersetzungen sie durchaus persönlich berührten, was womöglich als Anpielung auf ihren Tränenausbruch am vergangenen Wochenende zu lesen ist. Sie wieß: Nimmt man Anfeindungen aus den eigenen Reihen zu ernst, dann „hält man es nicht lange aus“.

Ist dies nun als Anspielung auf eine Rücktrittsplanung zu verstehen? – Darüber spekulierten die Medien im Laufe des Nachmittags. Auch der Tagesspiegel selbst stellte diese Frage in den Raum. Bald darauf pfiff Petrys persönlicher Sprecher Oliver Lang die Interpreten jedoch zurück: „Das ist Quatsch. An einen nahen Rücktritt denkt Frauke Petry nicht, sie will die AfD erfolgreich in den Wahlkampf führen.“

Mag sein, aber warum dann solche kryptischen Äußerungen gegenüber der Presse? Oder war das ein verbaler Warnschuss nach den Auseinandersetzungen der letzten Wochen?

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