Messerterror ohne Ende: Haben wir bald Zustände wie in England?

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_ von Christian Schwochert

Deutschland kommt nicht zur Ruhe (COMPACT berichtete): In der gerade einmal 5175 Einwohner zählenden Stadt Heimsheim wurde am letzten Donnerstag eine aus Afghanistan stammende 28-Jährige mit erheblichen Messerverletzungen aufgefunden. Inzwischen ist sie außer Lebensgefahr. Die beschauliche Stadt in Baden-Württemberg hatte derartige Verbrechen bisher nicht erlebt. Die Polizei verhaftete den ebenfalls afghanischen, 32-jährigen Ehemann, welcher vom Opfer getrennt lebt. Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. Womöglich wollte er seine Frau ermorden, weil sie in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben führen wollte. Eine Nachbarin berichtete der Pforzheimer Zeitung, was sie von der Tat miterlebt hatte. Laut ihrem Bericht spielte sich der blutige Vorfall nahe der Wohnung des Opfers ab. Gegen 16 Uhr hat die Zeugin Schreie gehört und war auf die Straße gerannt. Eine weitere Nachbarin berichtete, ihr wären die Kinder des Opfers auf der Straße panisch entgegengerannt. Sie sagten der Zeugin, ihr Vater würde die Mutter schlagen. Die Nachbarin erklärte gegenüber der PZ außerdem, sie hätte bereits öfters beobachtet, wie der Mann des Opfers vor deren Haus herumstand. Auch am Tattag hat sie ihn nahe des Hauses auf einer Treppe warten gesehen.

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Dieser Angriff mit einer Stichwaffe war nicht der Einzige in den letzten Tagen:

01. April: Stichwaffenangriff bei Frankfurter Volksfests Dippemess. Ein Mann verletzt. Polizei konnte Tatbeteiligte festnehmen und die Waffe sicherstellen.

01. April: Messerattacke in Eisenhüttenstadt. Mann von Ex-Freund seiner Freundin schwer verletzt. Spezialeinsatzkräfte verhafteteten den Messerstecher in seiner Wohnung. Polizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts.

31. März: Messerstecherei in Wetzlar mit tödlichem Ausgang. Opfer und Täter sind Staatsbürger aus Eritrea. Täter wurde am Tatort festgenommen.

29. März: In Neumarkt-Sankt Veit bedrohte ein Mann wahllos Passanten und verletzte zwei Menschen. Täter festgesetzt und zu psychiatrischer Begutachtung in Krankenhaus gebracht.

28. März: Streit zweier Gruppen in Berliner S-Bahn. Täter setzten Messer und Pfefferspray gegen vier Männer ein, weil diese sich über deren Lautstärke beschwerten. Angegriffene retteten sich vom Bahnsteig und alarmierten Polizei. Verdächtige bisher nicht verhaftet.

28. März: Familienkrach in Forchheim. Sohn griff Mutters Lebensgefährte mit Küchenmesser an. Opfer kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen davon. Täter festgenommen.

27. März: Kampf in Klingenberger Flüchtlingsunterkunft. Somalier fügte Marokkaner Stichverletzung am Arm zu. Verbrecher muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Täter und Opfer bleiben trotzdem in selber Unterkunft. Mit 142 anderen Asylanten.

Betrachtet man diese vielen Messerangriffe, wird offensichtlich, wohin die Reise geht. Bald haben wir in Deutschland Londoner Verhältnisse! Von den bisher 46 Mordfällen dieses Jahres in London waren 31 auf Angriffe mit Stichwaffen zurückzuführen. Die Täter sind laut Polizei zunehmend minderjährig, immer mehr Jugendliche trügen ein Messer bei sich. Wie die Londoner Stadtverwaltung verkündete, gab es im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Messerstechereien in der Hauptstadt. Das sind zwei pro Stunde! Zum Vergleich: Die Polizei in Deutschland meldete zwischen Januar und Oktober 2017 mehr als 3500 im Zusammenhang mit Messern stehende Verbrechen. Das sind zehn am Tag!

Trotz all dieser Schreckensmeldungen noch eine gute Nachricht zum Schluss: Nach dem Messerangriff in Burgwedel ist das Opfer aus dem künstlichen Koma erwacht. Es besteht keine Lebensgefahr mehr. Die 24-Jährige ist ansprechbar, aber noch nicht vernehmungsfähig. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen daher einige Tage warten, bis sie die junge Frau befragen. Teile der Bauchspeicheldrüse und die Milz mussten ihr entfernt werden, mehrere Rippen sind gebrochen. Über Schläuche wird sie weiter versorgt.

Allerdings wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft nur wegen „gefährlicher Körperverletzung“ gegen den Täter ermittelt. Hintergrund ist, dass er „nur“ einmal zustach und dann nicht weiter auf sein Opfer einstach. Dieses Verhalten wird als „Rücktritt“ von einer geplanten Tötung gewertet. Nach dieser Annahme hätte der junge Mann sich selbst überlegt nicht weiter zuzustechen, um sein „Opfer zu schonen“, heißt es.

Björn Nordmann, der Anwalt des Opfers sieht das anders. Laut der EPOCH TIMES sagte er: „Nach meiner vorläufigen Einschätzung der Situation am Tatort zweifle ich am freiwilligen Rücktritt vom Versuch“

Er hält es für wahrscheinlicher, dass der Verbrecher nicht weiter zustach, weil Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden und der Messerstecher Angst vor der Festnahme bekam.

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