Unterwerfungsforderungen an deutsche Frauen, Gewaltdrohungen am helllichten Tag, einem einheimischen Jugendlichen wird das Gesicht aufgeschnitten – im bisher beschaulichen Süden Brandenburgs herrschen jetzt Zustände wie in westdeutschen Großstädten. Doch hier setzen sich die Bürger zur Wehr.

    Es ist kein Ort zum Verweilen, die Gegend rund um das Blechen-Carré mitten in Cottbus. Passanten warten vor dem größten Einkaufszentrum der Lausitz auf die Straßenbahn. Südländische Jugendliche stolzieren umher, einer blickt wie auf Patrouille. Zwei Kopftücher huschen vorbei. «Vielfalt» verspricht ein Werbeplakat – in diesem Fall ist es ein Radiosender, der seinen Musik-Mix anpreist. Schräg gegenüber zeigt ein altes Wandmosaik die Tracht sorbischer Frauen – Folklore als Botschaft einer untergehenden Welt? Gleich neben dem Konsumtempel sammelt sich Regenwasser in einer ausgedehnten Brache. «Zu DDR-Zeiten waren da kleine Buden. Jetzt können Sie sich hier die blühenden Landschaften anschauen, die Helmut Kohl uns versprochen hat», ärgert sich ein Cottbuser.


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    Doch es sind nicht die leeren Versprechungen der Wendezeit, die Cottbus Anfang 2018 zum Sieden brachten – sondern die Folgen des verheißenen Wir-schaffen-das. Die multikriminelle Gegenwart hat die 100.000-Einwohner-Stadt eingeholt – genau vor den Toren des Blechen-Carrés. Dieser Tropfen brachte das Fass zum Überlaufen: Am 12. Januar, kurz nach 16:00 Uhr, wollten ein 51-Jähriger und seine 43-jährige Ehefrau das Einkaufszentrum betreten. Was dann geschah, schildert der Polizeibericht: Die beiden Deutschen wurden «von drei syrischen Jugendlichen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren ohne Grund angegriffen (…). Zwei von ihnen griffen den Mann tätlich an und versuchten, ihn zu Fall zu bringen. Ein weiterer aus der Gruppe zog ein Messer.» Die Behörde verschweigt ein entscheidendes Detail: Vor der Attacke hatten die Fremden von den Deutschen den Vortritt verlangt, der Cottbuserin sogar eine Respektsbezeugung befohlen. Das ist mehr als Jugendgewalt – das ist Kulturkampf!

    Seit Monaten organisiert das Bündnis Zukunft Heimat Proteste in der Stadt. Die Bürgerinitiative hatte sich 2015 im nahegelegenen Spreewald gebildet, als dort der Ort Zützen mit mehr als 100 Asylforderern überflutet wurde. In Zützen lief es gut. Dort habe «das DRK die Leute einigermaßen im Griff», sagt Mathias Gregur von der Bürgerinitiative. Doch dann eskalierte die Lage in Cottbus, wo nach Angaben der Stadt Ende 2017 insgesamt «circa 3.200 geflüchtete Menschen» untergebracht sind. Viele von ihnen leben völlig unauffällig. Doch ein Teil der jungen Männer trug den Terror in die Stadt. «Meistens Syrer oder Afghanen, die dann bewaffnet mit Messern auf irgendwelche Deutsche losgegangen sind», berichtet Gregur. «Jeder für sich ist ein Einzelfall, gar keine Frage. Aber es mehrt sich und irgendwann ist es einfach zu viel.»

    Schnitte im Gesicht

    Der Angriff vom 12. Januar war nicht der erste – und schon gar nicht der letzte. Ein paar Tage später drückten angeblich minderjährige Syrer einen 16-jährigen Deutschen vor dem Blechen-Carré gegen eine Straßenbahn. Mit einem Messer schnitten sie eine tiefe Wunde in sein Gesicht. Die Täter saßen für kurze Zeit in Untersuchungshaft, sind jedoch längst wieder auf freiem Fuß.

    Am 23. Januar dann die nächste Attacke: «Ein hinlänglich bekannter 20 Jahre alter Syrer bedrängte im Beisein eines ebenfalls polizeilich bekannten 17-jährigen Landsmanns einen 25-jährigen Einkaufenden und seine beiden Begleiterinnen. Dabei bedrohte er den Mann zunächst verbal und griff sich an Gürtel und Hosenbund. So entstand der Anschein, als ob er ein Messer ziehen wollte», so Polizeisprecher Torsten Wendt.

    Es sieht ganz danach aus, dass das Messerfuchteln der Merkelgäste in Cottbus häufiger ist als in anderen Teilen Brandenburgs. In Potsdam würden sich «eher die Gebildeten der Flüchtlinge befinden, die sich ruhig verhalten, freitags zu ihrem Gebet gehen, aber nicht auf der Straße die Leute anpöbeln, belästigen oder noch Schlimmeres», meint Gregur. Ein Verdacht drängt sich auf: Werden in der Landeshauptstadt – in dessen Villenvierteln sich Prominente wie Springer-Chef Mathias Döpfner oder Modemacher Wolfgang Joop ansiedelten, durch dessen Schlossanlagen hunderttausende Touristen flanieren – die leichten Fälle angesiedelt? Schicken die Behörden Nafris & Co. bewusst zu Krethi und Plethi in die Lausitz? Gregur antwortet zögerlich: «Ich will nicht behaupten, dass es so ist. Aber für uns sieht es jedenfalls so aus.»

    Das war ein Textauszug. Den Artikel finden Sie in der neuen COMPACT 03/2018: „Patriot Putin – Partner für Europa?“ – jetzt am guten Kiosk und im COMPACT-Shop.

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