Merkel verbreitet laut Generalstaatsanwaltschaft Sachsen Fake News, Maas hetzt auf Twitter, linke Demonstranten sabotieren angemeldete Protestkundgebung. Ein Teilnehmer berichtet.

    Demo in Chemnitz, 01.09.2018. Screenshot youtube

    In Chemnitz eskaliert die Frontenbildung der letzten Jahre. Die Spaltung des Volkes hat endgültig das Web verlassen und die analoge Ebene erreicht. Hier können Facebook & Co. nicht mehr löschen. Tausende Demonstranten aller politichen Richtungen marschieren durch die Straßen. Am Samstag sollen es ca. 8000 gewesen sein.

    Die Polizei kann sie oft nicht mehr getrennt halten. Alleine gestern kam es zu 25 Straftaten. Das Ungeheuerliche ist jedoch – und das fällt schon fast nicht mehr auf –, dass Politiker nicht etwa versuchen, die verfeindeten Gruppierungen ins Gespräch zu bringen, zu deeskalieren, sondern sich eindeutig auf einer Seite positionieren: Der von Antideutschen und Antifa. Ganz so als wären sie Fans einer Mannschaft, der sie die Daumen drücken.

    Aktuelle Beispiele: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht von “Hetzjagden” in Chemnitz. Dies wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen jetzt als Fake News entlarvt: „Nach allem uns vorliegendem Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“, sagte ein Sprecher. Oder: Der besonders zur Neutralität verpflichtete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfiehlt ein Konzert mit antideutschen Bands.

    Außenminister Heiko Maas twitterte heute eine für ihn typische Diffamierung, bei der kein Klischee ausgelassen wird: „Wenn auf unseren Straßen wieder der Hitlergruß gezeigt wird, ist das eine Schande für unser Land. Wir müssen Gesicht zeigen gegen Neonazis und Antisemiten. Die schweigende Mehrheit muss endlich lauter werden.“ Die Stichworte lieferten während der vergangenen Tage die gehorsamen postnationalen Untertanen-Medien.

    Deren Leser oder Personen, die sich auch nur im Info-Radius der Propaganda aufhalten, sehen sich deshalb auch nicht als Vertreter einer Seite in einem Konflikts. Vielmehr wissen sie sich als Ausführende des Regierungswillens gegen böse Aufrührer. Woher sonst der völlige Mangel an Respekt vor Grundrechten? Ein COMPACT-Leser war gestern (Samstag) vor Ort und schrieb:

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    „Ich bin tief bestürzt, was sich gestern in Chemnitz die VERTRETER DER GUTEN SACHE, die von Medien und Politik hoch gelobten sogenannten Aufrechten, geleistet haben. Die blockierten einen genehmigten SCHWEIGEMARSCH, randalierten, verwüsteten ein Eis-Cafe, bedrohten ältere Menschen mit anderen Ansichten, attackierten Polizisten – während die Presse die als unsere Vorbilder darstellt, alle Demonstranten bei Pro Chemnitz als Nazis diffamiert und als Bedrohung der demokratischen Gesellschaft.“

    Sein Fazit: „Wirklich, ich schäme mich! Aber nicht für die Mutigen, die trotz ständiger Verleumdung, Angriffen von Linksextremen und Falschdarstellung ihrer Absicht durch links-grüne Presseleute, gemeinsam protestierend durch die Stadt zogen. Wenn in Chemnitz der Rechtsstaat versagt hat, dann genau aus dem Grund, dass man gewaltbereite Linke nicht in den Griff bekommen hat“.

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