Menzel, Mundlos, Mord

19

Das müsste eigentlich der Sargnagel für die staatsoffizielle Version vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sein: Anfang Juni sagte der Feuerwehrmann, der als erstes die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gesehen hat, Sensationelles vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss aus. Es folgen Auszüge aus einem Artikel, den Sie vollständig in COMPACT 7/2015 lesen können – hier bestellen

Fördern Sie ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge und unterstützen Sie das Nachrichtenmagazin COMPACT mit einem Abonnement der monatlichen Heftausgabe!

COMPACT Abo-2016-02

_ von Jürgen Elsässer

Der 4. November 2011 war ein Tag ohne besondere Vorkommnisse für die Feuerwehr in Eisenach. Dies änderte sich zunächst auch nicht, als um 12:06 Uhr ein Notruf einging: Im Ortsteil Stregda brannte ein Wohnmobil. Nichts Besonderes, ein reiner Routineeinsatz. Ein Zug der Berufsfeuerwehr rückte aus, ein Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr war ebenfalls zur Stelle. Vor Ort traf man auf zwei Polizisten und begann damit, den Schlauch auf den Caravan zu richten. Was die Einsatzkräfte nicht wussten: Vorher war aus dem Wohnmobil geschossen worden. Warum hatten die zwei Beamten die Feuerwehrleute nicht gewarnt, dass sie auch gefährdet sein könnten? «Das war eine Schweinerei», schimpfte Brandschützer Gerd Lindenlaub am 4. Juni vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages.

Die verschwundenen Fotos

Die Feuerwehrmänner sollten Licht in eines der mysteriösesten Kapitel einer der größten Mordserien in der Geschichte der Bundesrepublik bringen. Man darf nie vergessen: Bis zu jenem Einsatz vor knapp vier Jahren kannte die Öffentlichkeit das Kürzel NSU gar nicht. Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe, die seither als einzige oder zumindest als wichtigste Mitglieder dieser Gruppe gelten, waren bis dahin nur wegen kleinerer Neonazi-Delikte in den 1990er Jahren gesucht worden. Dass sie mit den zehn Morden, die ihnen heute zur Last gelegt werden, etwas zu tun haben sollen, war völlig unbekannt. All dies sollte sich erst mit diesem 4. November 2011 ändern. Kehren wir also zu jenem Brand und dem Ärger der Feuerwehrleute zurück: Zunächst schickte man sie ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen zum Spritzen, obwohl zuvor angeblich aus dem Caravan geschossen worden war. Kaum war das Feuer aber eingedämmt und die Tür aufgestemmt, kam die gegenteilige Order. «Ein Polizeibeamter sagte uns, (…) wir dürften nicht weiter löschen, um keine Spuren zu verwischen», gab Feuerwehr-Einsatzchef Frank Nennstiel vor dem Ausschuss zu Protokoll. Das kam ihm komisch vor, denn zur üblichen Einsatzroutine gehört das Bergen von Opfern. Warum sollte plötzlich die Spurensicherung wichtiger als die Rettung von Menschenleben sein? «Ich hatte den Eindruck, die Polizisten wussten schon vorher, dass die Personen im Fahrzeug tot sind», sagte Nennstiel vor dem Untersuchungsausschuss.

Die scheinbar gegensätzlichen Anordnungen folgten also einer gemeinsamen Logik: Die Polizei ließ die Feuerwehrleute zuerst an den Caravan heran, dann aber nicht hinein – in beiden Fällen, weil sie wusste, dass die drinnen nicht mehr lebten. Preisfrage: Woher? Einsatzchef Nennstiel ließ sich trotzdem nicht davon abhalten, das Brandwrack zu betreten. Er ging als erster rein und schoss eine halbe Minute lang im Innenraum Fotos, nach eigenen Angaben drückte er vier bis sechs Mal auf den Auslöser. Plötzlich stand Polizeieinsatzleiter Michael Menzel hinter ihm und verlangte die Herausgabe der Aufnahmen. Der Feuerwehrmann weigerte sich und verwies auf seine Vorschriften, die stets eine fotografische Einsatzdokumentation verlangten. «Die Polizei hätte sich eine Kopie ziehen können oder einfach auf dem Standardweg ein Aushilfeersuchen stellen können, über die Amtsebene. Die Bilder wären dann genauso zur Verfügung gestellt worden», wunderte sich Nennstiel. Doch der Polizeioffizier ließ nicht locker und wurde heftig – eine geschlagene Stunde stritten die beiden vor dem immer noch kokelnden Caravan. Schließlich gab Nennstiel nach, Menzel sackte die Kamera samt Speicherchip ein. Das Unglaubliche: Seither sind die Fotos verschwunden. Die Polizei gab der Feuerwehr eine leere Speicherkarte zurück. Kein Richter und kein Untersuchungsausschussmitglied haben die Bilder jemals zu Gesicht bekommen. Im Klartext: Beweismittelvernichtung.

Fördern Sie ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge und unterstützen Sie das Nachrichtenmagazin COMPACT mit einem Abonnement der monatlichen Heftausgabe!

Das Corpus Delicti

Warum war der Polizeioffizier so scharf auf diese Fotos? Vermutlich, weil sie das ganze NSU-Konstrukt, das BRD-Justiz und Staatsmedien mühsam und windschief gezimmert haben, zum Einsturz bringen könnten.

(…)

Noch wichtiger aber ist eine auf dem Gasherd liegende Pistole, die Menzel nach eigenen Angaben sofort ins Auge gefallen ist – eine Heckler & Koch HKP2000. Erst mit dieser Waffe wurde der Leichenfund in Eisenach nämlich zum Beginn der NSU-Story: Menzel will erkannt haben, dass dies eine Polizeiwaffe war; er habe dann sofort ihre Identifizierung eingeleitet. Binnen kurzem stellte sich heraus, dass es sich um die Dienstpistole von Michèle Kiesewetter handelte – jener Beamtin, die am 25. April 2007 in Heilbronn ermordet worden war. Bis dahin hatten die schwäbischen Kollegen keine heiße Spur – aber mit Menzels Fund ließ sich das Gewaltverbrechen den Toten in Eisenach zuordnen. Was aber, wenn ein Foto aus dem Caravan auftauchen würde, auf dem dieses Corpus Delicti fehlte? Nennstiel wurde vor dem Ausschuss gefragt, ob er eine Pistole in der Kochnische des Caravan gesehen habe. Seine Antwort widerlegt die folgende Aussage von Menzel: «Nee, ich habe nix gesehen von Waffen.» Doch die Fotos, die seine Erinnerung bestätigen könnten, bleiben, dank Menzel, verschwunden…

(…)

Für eine staatliche Vertuschungsaktion spricht auch, was die Feuerwehrleute im Weiteren vor dem Ausschuss aussagten: Bei diesem, zunächst als hundsgewöhnlichen «PKW-Brand» eingestuften, Einsatz waren in Windeseile sehr viele Polizisten zur Stelle – Feuerwehrmann Thomas Wolfram sprach von 20 bis 30. Bei vergleichbaren Einsätzen waren es in der Regel nur zwei, maximal jedoch sechs gewesen. Sein Kollege Marcus Quendt wunderte sich vor allem über «die Anzahl der zivilen Leute, die da umhergelaufen sind, was sich dann als Zivilbeamte herausstellten». Woher das gesteigerte Interesse der Kriminaler? Man muss auch hier bedenken: Dass es sich bei den Toten um zwei früher gesuchte Rechtsextremisten handelte, wurde erst nach deren Identifizierung am Abend, nach offiziellen Angaben sogar erst am Folgetag, bekannt. Aber ausgerechnet um die eigentliche Polizeiarbeit kümmerten sich die eigens angereisten Supercops nicht: Weder wurden die Anwohner befragt, ob auch sie Fotos gemacht haben, noch ein Journalist, der bei der Brandlöschung gefilmt hatte.

So mussten Zeugen mit ihrem Hinweis auf einen dritten Mann, den sie beim Verlassen des Tatortes gesehen hatten, erst auf Reporter der Bild-Zeitung warten, die entsprechende Aussagen in der Ausgabe vom 7. November 2011 veröffentlichten. Umso hektischer wurde verdeckt gearbeitet, vor allem durch besagten Menzel: An jenem Nachmittag führte er ein Telefonat mit einem ehemaligen Verfassungsschützer. «Darin soll er gedroht haben, der Angerufene solle sofort alle Unterlagen zu Böhnhardt und Mundlos herausrücken, ansonsten werde die Polizei eine Razzia bei ihm veranstalten. Warum ruft Menzel einen Geheimdienstmann an, der aus dem Amt ausgeschieden ist?», wunderte sich Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) gegenüber COMPACT. Menzel, Menzel, immer wieder Menzel. «Ja, so hat sich das stellenweise schon dargestellt: Dass da irgendwo einer mehr wusste, wie andere», fasste Brandschützer Nennstiel vor dem Ausschuss zusammen. «Derjenige, der das alles zu verantworten hat.»

(…)

Klappe zu, Affe tot? Nein, es gibt noch einen Aufklärungsansatz für mutige Politiker! Zwar hat Menzel die Tatort-Fotos der Feuerwehr verschwinden lassen. Aber ein Kollege von ihm, Kriminaloberkommissar Michael Lotz, hat kurz nach Nennstiel ebenfalls im Caravan geknipst. «Durch den Unterzeichner wurden dabei erste Fotos von der vorgefundenen Situation gemacht», heißt es im Bericht von KOK Lotz, der dem Thüringer Untersuchungsausschuss vorliegt. Wer zwingt den Beamten zur Herausgabe der Beweismittel?

Fördern Sie ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge und unterstützen Sie das Nachrichtenmagazin COMPACT mit einem Abonnement der monatlichen Heftausgabe!

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

19 Kommentare

  1. Avatar

    Jeder der sich von Anfang an mit diesem Fall beschäfftigt hat weis doch, hier sollen mehrere Fälle at acta gelegt werden ( Krieg des Türkischen Geheimdienstes gegen Kurden in Deutschland).Die NSU hat es so in dieser Form mit Paulchen… nie gegeben. Ich glaube, man hofft nur noch, das eines Tages per Suizit die Frau Zschäpe gefunden wird und alles ist zu beenden. Eine Face ist das alles auf kosten der deutschen Steuerzahler egal welcher politischer Richtung. Aber der Fall Barschel zählt ja heute noch als Suizit, obgleich jeder normal denkende Mensch weis, das es Mord war. Armes Deutschland, den denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um mein Schlaf gebracht. (Heine)

  2. Avatar

    Bin Compac-Leser der ersten Stunde, selbst Journalist und ziehe meinen Hut vor der guten Arbeit, die ihr macht.
    Allerdings gibt es natürlich immer wieder Dinge, wo auch Compact aufmerksam sein sollte. Zurecht rügt Fatalist zum Beispiel, dass ihr diesen Artikel noch einmal anbietet, obgleich es reichlich Neues gibt und nicht alles korrekt wiedergegeben wurde.
    Unter dem Link http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/04/20/egal-ob-berichte-stimmen/ gibt es ein paar Hinweise. Wäre super, wenn Compact da immer aktuell ist, gegegebenfalls nachbessert, denn genau das macht euch stark. Mut zur Wahrheit!

    Weiter so!

  3. Avatar

    Schade das Edaty über Weihnachten pädophil wurde. Ansonsten hätte der Verfassungsschutz dem Untersuchungsausschuß im Januar nach der Sitzungspause erklärt wie sich der eine Uwe zuerst erschossen und anschließend das Gewehr nachgeladen hat.

    • Avatar
      Karl Blomquist am

      " Dem Bericht der Zeitung „ZAMAN“ vom Oktober 2007 zufolge, hatte das türkische Landeskriminalamt Ihre Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die ermittelnden Behörden in Deutschland übermittelt. In der Zusammenfassung dieses Berichts des türkischen Landeskriminalamts (KOM) an das Bundeskriminalamt in Deutschland, sah man einen Zusammenhang zwischen den „Döner-Morden“ sowie dem Drogenmillieu in Europa, mit einem Familienclan aus Diyarbakir. Dem Bericht zufolge wurden die 8 Opfer der „Döner-Morde“ zu Verteilern im Drogenmillieu gezählt. Die Opfer sollen zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und dem Familienclan in Diyarbakir gezahlt haben.

      Das Landeskriminalamt in der Türkei hatte damals ermittelt, dass ein Familienclan in Diyarbakir einen Drogenring in Europa aufbauen wollte. Als die erhofften Erlöse aus dem Drogenmillieu ausblieben, die PKK den neuen Verteilerring erpresste, soll die Familie die Morde beauftragt haben. Die Kaltblütigkeit mit der die Opfer am helligten Tage ermordet wurden, ließen schon zuvor vermuten, das nur professionelle Täter in Frage kommen. Das BKA und die Nürnberger Kripo tappten zunächst im dunkeln, da es keine Zeugen und Hinweise gab. Alle Morde wurden dem Bericht nach, mit drei verschiedenen Pistolen der tschechischen Marke Ceska (7.65mm.) begangen. Der Bericht wurde damals über das BKA an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt.

      Der Bericht der KOM ging dabei auf die 8 Opfer ein, die demnach Drogenverteiler gewesen sein sollen. Dabei soll die Terrororganisation PKK, Schutzgelder von den Opfern genommen und so das Millieu versucht haben zu übernehmen. Die erfolgreichen Ermittlungen im Drogenmillieu in der Türkei und Festnahmen hätten dem Bericht zufolge, die Drogenverteilung sowie die Einnahmen der Terrororganisation seit längerer Zeit massiv gestört. In dieser Phase habe der Familienclan in Europa Fuß fassen wollen und einen neuen Drogenring aufgebaut, Schutzgelder erpresst.

      Die ermittelnden türkischen Behörden gingen deshalb davon aus, dass dabei ein Drogenkrieg zwischen der PKK und dem Familienclan ausbrach und die Drogenverteiler in diesem Drogenkrieg getötet wurden. Die Ermittler gaben an, dass für die Morde ein 5-köpfiges Mordkommando vom Familienclan beauftragt wurde. Die Morde selbst wurden immer von einem Täter dieses Teams mit drei verschiedenen Pistolen der Marke Ceska begangen. In dem Bericht wurden die Täter sowie der Familienclan namentlich aufgeschlüsselt und die Nürnberger Kripo davon unterrichtet."

      http://www.sezession.de/30663/die-rituale-der-globalistischen-religion.html

      • Avatar

        Meine Antwort an Sie ist leider nicht durchgekommen. Ich habe darin einige Seiten zum Stichwort "NSU" auf Sezession.de verlinkt.

  4. Avatar

    Das NSU-Märchen ist vergleichbar mit dem 9/11 der Amis.
    Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand muss "checken" das so etwas gar nicht funktionieren kann.

    Ich frage mich immer, wie skrupelos einige Menschen sind, die andere Menschen für solche Aktionen umbringen und auch die Hinterbliebenen zeitlebens massivst schädigen? Wir sitzen hier in diesem Land alle in einem Boot (Linke, "Nichts Hören, Sehen, Sagen"-Gutmenschen/Gehirngewaschene/Eingeschüchterte, Verblödete, Rechte, Biodeutsche oder sollte ich sagen Ureinwohnen?, Neudeutsche etc.) Bis auf einen sehr, sehr kleinen Teil der Bevölkerung, werden wir alle untergehn, wenn es hier weiter ins Chaos führt. Die kleine Polit- und Wirtschaftselite wird sich zu retten wissen, die ganzen Mitläufer, damit meine ich solche Subjekte, die unsere Demokratie mit Füßen treten, unseren Völkermord und unsere Entrechtung vorantreiben, Menschen im Namen des Staates ermorden, Wohnungen zerlegen und viele unschuldige Menschen einschüchtern (SEK, bezahlte ANTIFA etc.) werden unser aller Schicksal teilen!
    Die Naivität und das Vergessen/Verzeihen ist unser größter Feind. Es wird in nicht allzu ferner Zukunft ein Gemetzel und Chaos über uns Deutsche herreinbrechen, was und endgültig vernichtet. Aber immer schön weiter so.

    • Avatar

      Nein, alle Nichtdiktaturkonformen werden wie zu nationalsozialistischen und kommunistischen
      Zeiten "erfasst", "abgeurteilt" und bestenfalls "weggesperrt". Kopflos, das geht z.Z. in Deutschland nicht, ein Glück. Aber "notfalls" kann ja Bautzen II und die anderen STASI-Mundtot-Einrichtungen, wie sie alle hießen, wieder in Betrieb gehen, die Diktatorin wird dafür die richtigen Agitations- und Propaganda-Systemlinge motivieren, die treu nach Hallervorden "Immer bereit" skandieren.

  5. Avatar

    "Des weiteren die totale Abhängigkeit von den VSA, welche die BRD zwingen, das eigene Territorium türkischen Verbrecherbanden als Spielwiese zu überlassen."

    ohne Quelle -> ist dies nicht mal eine Verschwörungstheorie wert. Wie kommt man auf so ein Stuss?

    • Avatar

      Wie man auf so "einen Stuss" kommt?

      -Ich will jetzt nicht stellvertretend antworten, sondern ein paar Faktoren beisteuern, damit Du Dir selbst einen Reim draus machen kannst.

      Das Ergebnis kann durch weitere ungenannte Einflüsse und Begebenheiten auch in eine andere Richtung ausschlagen, aber das war ja nicht die Frage.

      Fangen wir an:

      Zu Zeiten des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhang war West-Deutschland etwa das, was die Türkei heute für den transatlantischen Bündnispartner darstellt. Ich verweise auf Gesetzgebung die von Besatzungmächten abgesegnet werden muss, Pershing und Ramstein.

      Die Türkei hat aber weniger Image-Probleme vorzuweisen – aus Sicht der Bittsteller(VSA). Dadurch befindet sich Erdogan in einer komfortablen Situation: Er hat einen Fürsprecher, wenn es um außerpolitische "Bedürfnisse" geht("Israelight"-sozusagen).

      Kleiner Schwenk auf eine andere Szene:

      (Wenigstens?)Fünf der Acht "türkisstämmigen" kanon´schen Mordopfer waren Kurden(siehe Brief der kurd. Gemeinde bzgl. der richtigen Benennung). Keupstrasse: überwiegend kurdische Opfer.

      Die Atlantikbrückenmedien machen daraus: Türken.

      Ist es nicht wieder mal ein kleiner Wink, dass "politisch korrekte Berichterstattung" immer von Oben diktiert wird?
      (Die Zeugen, die einen "rechtsradikalen Hintergrund" der Morde und Anschläge vermuteten, sprachen nicht von "deutschen" Tätern)
      —-
      Vielleicht waren das die Komponenten für die Theorie, dass sich ein paar Interessenten zusammengeschlossen haben um gemeinsame Sache zu machen. Ich weiß es nicht.

      Aber, Türken/Kurden und Palästinenser/Israelies sind in ihrer Position nicht ganz verschieden… wer den "Großen Bruder" hat, der bestimmt die Regeln.

      – Sei mal ehrlich, da wärest Du doch auch draufgekommen;-)

    • Avatar
      Karl Blomquist am

      " Dem Bericht der Zeitung „ZAMAN“ vom Oktober 2007 zufolge, hatte das türkische Landeskriminalamt Ihre Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die ermittelnden Behörden in Deutschland übermittelt. In der Zusammenfassung dieses Berichts des türkischen Landeskriminalamts (KOM) an das Bundeskriminalamt in Deutschland, sah man einen Zusammenhang zwischen den „Döner-Morden“ sowie dem Drogenmillieu in Europa, mit einem Familienclan aus Diyarbakir. Dem Bericht zufolge wurden die 8 Opfer der „Döner-Morde“ zu Verteilern im Drogenmillieu gezählt. Die Opfer sollen zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und dem Familienclan in Diyarbakir gezahlt haben. …

      Die ermittelnden türkischen Behörden gingen deshalb davon aus, dass dabei ein Drogenkrieg zwischen der PKK und dem Familienclan ausbrach und die Drogenverteiler in diesem Drogenkrieg getötet wurden. Die Ermittler gaben an, dass für die Morde ein 5-köpfiges Mordkommando vom Familienclan beauftragt wurde. Die Morde selbst wurden immer von einem Täter dieses Teams mit drei verschiedenen Pistolen der Marke Ceska begangen. In dem Bericht wurden die Täter sowie der Familienclan namentlich aufgeschlüsselt und die Nürnberger Kripo davon unterrichtet."

      http://www.sezession.de/30663/die-rituale-der-globalistischen-religion.html

  6. Avatar

    "Des weiteren die totale Abhängigkeit von den VSA, welche die BRD zwingen, das eigene Territorium türkischen Verbrecherbanden als Spielwiese zu überlassen."

    ohne Quelle -> ist dies nicht mal eine Verschwörungstheorie wert. Wie kommt man auf so ein Stuss?

  7. Avatar

    Das Zeugensterben… . Interessant finde ich, dass gerade der heißeste Zeuge(neben Corelli), "Abgebrannte Eiche", ein wenig lieblos in den Hintergrund gerät.

    Der "Heilig-Spur", Maria Magdalena folgte der Winter… , ausgerechnet räumlich nicht weit von Manuel B.(Mic-Ki-Vertrauter) getrennt- trotzdem sagt mir mein Bauchgefühl: Nebenschauplatz(der Streß kann so zersetzen, dass Sa.Wi. den Weg ging).
    —-
    Wer wirklich interessieren würde, dass sind die "Ermittler", die sich zur Beendigung ihrer Existenz entschlossen haben…(waren doch auch mehr als 3;-).

    Und dann natürlich:

    Die toten Uwe B. und Uwe M. erhielten eine "Buchnummer" vom Institut, XXX15 und XXX17. Obwohl die Jungs wohl zeitnah eingeliefert wurden, gab es Platz, Zeit und Aktenzeichen für eine weitere verblichene Person. Keine offizielle Anfrage, wer denn die XXX16 ist.
    —-
    Zum Abrunden:

    Gab es in unmittelbarer (Hör-)Nähe des aufgefundenen Wohnmobils einen "Probealarm(Sirenentest)" um 12:oo Uhr , mittags?
    ++++++Zum Ausschlachten++++++

    Wurde eine Verbindung zum "Augsburger Polizistenmord" hinterfragt? Warum /nicht?

    Meinte die Th.-A. :
    "Keinen Zusammenhang zwischen Bankraub und Wohnmobilleichen", weil:

    a.) Der Todeszeitpunkt vor dem Bankraub eingetreten sein muss(Kern-Temperatur)?

    b.) Die Stückelung des Bargeld surreal erscheint:
    +70.000€ davon EIN Hunderter und EIN Zweihunderter… sonst 500er und 50er.

    c.)Dia angebliche Stückelung des Registergeldes irgendwie widersprüchlich ist(thx @fatalist- nicht nur dafür;-)

    d.)Der Mietvertrag für das WoMo telefonisch verlängert wurde – und die "Unfallsuche" am 4.11 mit dem FS-26 Rechner zum "1.11." rückdatiert war…
    —-
    Glückwunsch zur Auflage!

    Zeigt was es bringt, mit Euch in Verbindung zu treten.

    Danke

  8. Avatar

    Mal was im Mainstream:

    Die Anstalt aus 2015:

    https://www.youtube.com/watch?v=7MK5Ywe2sE0

    https://www.youtube.com/watch?v=lnChc1MxjTE

  9. Avatar

    Es ist gut, dass hier immer wieder auf diesen Staatsskandal hingewiesen wird ! Danke !

  10. Avatar
    Volker Spielmann am

    Der Fatalist dürfte für viel Verdruss bei den Parteiengecken und beim Parteienschutz sorgen

    Die Parteiengecken hätten den lächerlichen Schauprozess gegen Beate Z. besser schnell abschließen und das ganze Thema Autobahnuntergrund umgehend wieder in der Versenkung verschwinden lassen sollen. Denn nun tritt ihnen im Zwischennetz der fiese Fatalist mit seinem Autobahnuntergrundarbeitskreis entgegen und die Eulenspiegel bei der Polizei spielen diesem unentwegt die geheimen Ermittlungsakten zu. Und durch deren umgehende Veröffentlichung macht der Fatalist die Räuberpistole vom Autobahnuntergrund samt dem Schauprozess zunichte. So zeigen diese beispielsweise, daß die beiden Pechvögel, laut Obduktionsbericht, keinen Ruß in ihren Lungen haben, was aber der Fall sein müßte, wenn sie ihr Wohnmobil vor ihrem angeblichen Selbstmord angezündet haben. Es könnte also durchaus sein, daß der Fatalist den Parteienschutz auf ähnliche Weise bloßstellt wie die Marxismussicherheit in Ostelbien bloßgestellt worden wäre, wenn man ihr öffentlich nachgewiesen hätte, daß sie die Briefe aufdampft.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  11. Avatar
    Karl Blomquist am

    Was ist der Münchner Schauprozess?

    Eine Verbindung aus türkischer Mafia und Geheimdienst beherrscht in der BRD u.a. den Drogenhandel. Als der Spiegel 2011 diese „düstere Parallelwelt“ ans Licht bringt, wird die politische Klasse der BRD gezwungen, ein Theaterstück namens „NSU“ zu inszenieren, um diese Parallelwelt dahinter verschwinden zu lassen.

    Neun Dönermorde, offenbar türkischer organisierter Kriminalität, und ein Polizistinnenmord 2007 in Heilbronn, internationalem Drogenhandel zuzurechnen – wobei insbesondere bei letzterem Fall ein riesiger Aufwand getrieben wird, um Spuren zu verwischen – werden zwei ermordeten Deutschen nachträglich angehängt. Mehrere Zeugen sterben kurz bevor sie eine Aussage machen wollen, Florian Heilig (21) verbrennt im Auto, seine Freundin Melissa (20) stirbt angeblich an Lungenembolie, Thomas Richter „Corelli“ (39) angeblich an „Blitz-Diabetes“, usw. Man inszeniert schließlich sogar einen Schauprozess gegen eine unbeteiligte deutsche Frau, die mit den beiden ermordeten Uwes zusammenwohnte.

    Unterdessen veröffentlicht ein in Kambodscha ansässiger „Fatalist“, ein deutscher Edward Snowden, am laufenden Band die Ermittlungsakten, die ihm aus dem Polizei- bzw. Justizapparat zugespielt werden.

    Der Münchner Schauprozess bringt den Fassadencharakter der BRD zum Vorschein

    Zusätzlich wurde das Gerücht verbreitet, Frau Zschäpe habe ihr Haus angezündet.
    Auch für diese Anschuldigung gegen Frau Zschäpe gibt es bislang keinerlei Indizien, keinerlei Motive, nicht auch nur den kleinsten Beweis. Unschuldsvermutung gilt daher.
    Frau Zschäpe bemerkte aber offenbar die drohende Gefahr und rettete ihre geliebten Katzen und sich selbst in letzter Minute.
    Von WEM drohte die Gefahr?
    Andersherum gefragt: Von wem stammt jenes Gerücht, Frau Zschäpe habe ihr Haus angezündet? Jedenfalls von Leuten, welche die eigentlichen Täter decken wollen. Diese Spur wäre zu verfolgen.

    Durch die Inszenierung dieses Theaterstücks, insbesondere den Münchner Schauprozess und die, zur Gesichtswahrung der Politkaste und Aufrechterhaltung der repressiven Verhältnisse in der BRD, auch noch die ganz offenbar erpresste Phantasie-Aussage der angeklagten Frau, kommt lediglich der Fassadencharakter der BRD und ihrer Politikdarsteller zum Vorschein.
    Des weiteren die totale Abhängigkeit von den VSA, welche die BRD zwingen, das eigene Territorium türkischen Verbrecherbanden als Spielwiese zu überlassen.

    Und ebenso wie bei der derzeitigen Maulkorbaffäre türkischer Despot gegen deutschen Satiriker 2016, zeigt es die Macht der türkischen Despotie über das Regime der Zertrümmerraute:

    Die Zertrümmerraute macht devot Kotau,
    Ins Chaos stürzen will sie unser Land.
    Und der türkische Despot ist schlau,
    Er hat sie in der Hand.

      • Avatar
        Karl Blomquist am

        Wurde auch alles bereits detailliert berichtet

        Der Spiegel in Düstere Parallelwelt, Versteck in der Schweiz, 2011; die Zeitung Zaman, die kürzlich von den türkischen Despoten gleichgeschaltet wurde, im Okt. 2007 (siehe in Sezession: Rituale der globalistischen Religion), und auch Rote Fahne (NSU: Der Fall hat aussenpolitische Hintergründe, 2014) hatten das ganze Thema bereits detailliert beschrieben.

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html
        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html
        http://www.sezession.de/30663/die-rituale-der-globalistischen-religion.html
        http://rotefahne.eu/2014/01/nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergruende-1/

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel