Meinhof über Dresden: Als Linke noch nicht link waren

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Ist es eine deutsche Unsitte, Geschichte mit Zahlen zu deuten? Mit Opferzahlen? Manchmal möglichst groß, bei anderer Gelegenheit eher klein. Als ob die Geschichte dadurch erklärbarer würde. Opfer sind Opfer und bleiben dies. Auch wenn der Betrachter mit der Manipulation dieser Zahlen seinen Standpunkt dokumentieren möchte. Das erste Schild zum Gedenken an die Toten in Auschwitz soll von der Roten Armee angebracht worden sein. Darauf waren 4 Millionen vermerkt. Der Wunsch, den Tod von Menschen so noch furchtbarer erscheinen zu lassen, muss der Vater des Gedankens jener ersten Manipulatoren gewesen sein. Als ob dies die Opfer noch interessieren würde. Die Angehörigen trauern um ihre Toten. Auch diese dürften wenig Interesse daran haben. Schrieb Montgomery seinen Unterlegenen ins Stammbuch, dass die Sieger mit der Geschichtsschreibung den zweiten Sieg über die Verlierer erringen, so sollten die Deutschen die Verlierer sein. Nicht nur zum zweiten Mal, sondern ewig und immer, für alle Zeit. Der Ruf vom Sonderweg der Deutschen machte die Runde. Dass die Deutschen ein Tätervolk sind, durfte in den 1990ern ein amerikanischer Autor ungestört in deutschen Lesesälen, Talkshows und anderswo verbreiten. Unsere Claqueure applaudierten eifrig.

Zwischenzeitlich erschien eine beeindruckende Dokumentation von Fritjof Meyer zu Auschwitz. Er sprach von der gesicherten Zahl von 365.000 Toten. Toten im Gas. Das Furchtbare wurde dadurch nicht weniger furchtbar. Der Krieg, insbesondere dieser große Krieg, hatte seine Fratze nicht verloren. Und. Meyer nahm all denen den Wind aus den Segeln, die auch diese Opferzahlen nicht wahrhaben wollten. Ein Sieg über die Geschichtsschreibung allemal. Inzwischen, so geschehen 2015, sprechen manche wieder von einer Million. Die Dummen werden nicht weniger.

Ein ganz anderes Szenario scheint sich in Dresden abzuspielen. Es geht um den 13. Februar 1945 und die Tage danach. Dresden zählte seinerzeit ca. 630.000 Einwohner und beherbergte eine Unmenge an Flüchtlingen, Kranken usw. Am 13. Februar kamen die Bomber. Erst aus Great Britain und dann die der United States Army Air Forces. Zu DDR-Zeiten sprach man von angloamerikanischen Bombenangriffen. Mindestens 200.000 Tote, oft zur Unkenntlichkeit verbrannte Menschen, waren nach Bombennacht und -tag zu beklagen. Das Leid, das dieses furchtbare Inferno in den Köpfen der Überlebenden auslöste, ist genauso unfassbar, wie man auch bei der Suche nach Vergleichbarem nichts finden wird. Geneigte Leser seien auf Jörg Friedrichs Der Brand verwiesen. Militärisch unsinnig, inhuman, Kriegsverbrechen.

Lange Zeit blieb diese Einschätzung ohne Widerspruch. Das Grauen des Bombenkrieges gegen deutsche Städte hatte einen Namen – Dresden. Bis 1989. Die Sieger wechselten. 1994 verließ der letzte russische Soldat Deutschland. Und damit auch jenen Teil Deutschlands, in dem Dresden liegt. Seither ist die Debatte um Dresden eröffnet. Die Queen kam und junge „Linke“ pinselten sich „Bomber Harris do it again“ auf die nackten Leiber. „Bomber-Harris“, Oberbefehlshaber der RAF, war jener General, der diesen furchtbaren Angriff auf Dresden befehligte. 1945. Als nichts mehr zu entscheiden war. Unter dem Banner „Kampf gegen rechts“ wird seitdem manipuliert und gelogen, dass sich die Balken biegen. Wer um Dresden trauert und für seinen Protest gegen dieses Verbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, auf die Straße geht, ist ein Rechter. Ist ein Nazi. Wer diesen Protest verhindert, vielleicht stattdessen still trauert, der ist links. Ist das nicht link?

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Dem Autor wurde in diesen Tagen ein Text zugespielt, den Ulrike Meinhof 1965 in konkret veröffentlichte. In jenem Jahr jährten sich die Bomben von Dresden zum 20. Mal. Meinhof beginnt ihren Text sehr sachlich: „Vor zwanzig Jahren, am 13. und 14. Februar 1945, in der Nacht von Fastnachtdienstag auf Aschermittwoch, ist der größte Luftangriff der alliierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg auf eine deutsche Stadt geflogen worden: Der Angriff auf Dresden. Dreimal innerhalb von 14 Stunden wurde die Stadt bombardiert.“ Um wenig später dem Leser einen kleinen Eindruck jenes Grauens zu vermitteln: „Als die englischen Bomber abflogen, hinterließen sie ein Flammenmeer, das über 80 Kilometer weit den Himmel glühend machte.“

Jeder Manipulation unverdächtig schrieb Meinhof: „Über 200.000 Menschen sind in den Flammen von Dresden umgekommen.“ Heute ein Sakrileg, damals noch völlig harmlos, zitiert Meinhof den britischen Historiker David Irving: „Zum ersten Mal in der Geschichte des Krieges hatte ein Luftangriff ein Ziel so verheerend zerstört, dass es nicht genügend unverletzte Überlebende gab, um die Toten zu begraben.“

Sehr vorsichtig wird Meinhof bei der Zahl der Einwohner zum Zeitpunkt des Bombenterrors: „Als es zerstört wurde, hielten sich über eine Million Menschen in dieser Stadt auf. Man schätzt 1,2 bis 1,4 Millionen. Flüchtlinge aus Schlesien, Pommern und Ostpreußen, Evakuierte aus Berlin und dem Rheinland, Kindertransporte, Kriegsgefangene und Fremdarbeiter.“ Hinzu kam: Dresden war ein Lazarett. Fast täglich wurde ein neues provisorisches Hospital eröffnet. Es gab in Dresden keine Rüstungsindustrie. Es herrschte der (Irr)Glaube, dass es Dresden nicht treffen könne. Schon gar nicht so unmittelbar vor dem Untergang, dem Ende. Das auch in jenen Tagen schon fast körperlich zu spüren gewesen sein muss. Meinhof dazu: „Dresden galt in ganz Deutschland als eine Stadt, die nicht bombardiert werden würde. Sie wurde zur Lazarettstadt für verwundete Soldaten erklärt und mit riesigen Rotkreuz-Symbolen auf den Dächern gekennzeichnet.“ Spitzfindigen, die meinen, die Deutschen hätten sich weder an Genfer Konventionen noch an die Haager Landkriegsordnung (1907) gehalten, sei ins Stammbuch geschrieben, dass es hierbei im Wesentlichen um die Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener ging. Die westlichen Alliierter wurden dagegen meist gemäß internationaler Verpflichtungen (Genfer Abkommen von 1864) behandelt. Nicht die Russen kamen mit ihren Bomben. Sondern unsere heutigen Freunde, die Briten und Amerikaner.

Meinhof weiter: „Vor allem konnte sich kein Mensch vorstellen, dass eine Stadt, die täglich neue Krankenhäuser und Lazarette einrichtete, in die täglich Hunderttausende von Flüchtlingen, hauptsächlich Frauen und Kinder, einströmten, bombardiert werden würde.“ Die Fratze des Krieges ist unvorstellbar. Sie ist grausam und erbarmungslos. Heute wie damals. Dresden oder Aleppo. Wie sich die Bilder gleichen.

Bomber-Harris und Co. mussten geahnt haben, dass Schreckliches passieren würde. Sie gaben den Tötungsbefehl mit Vorsatz. Meinhof: „Man hatte den englischen Soldaten, die die Angriffe geflogen haben, nicht die Wahrheit gesagt. Man hat gesagt: Ihre Flotte greift das Oberkommando des Heeres in Dresden an. Man hat gesagt, Dresden sei ein wichtiges Nachschubzentrum für die Ostfront. Man hat gesagt, das Angriffsziel sei ein Gestapo-Hauptquartier im Stadtzentrum, ein wichtiges Munitionswerk, ein großes Giftgaswerk.“

Meinhof geht noch weiter. Sie zeigt den Schwindel auf. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her: „Es ist der englischen Regierung unter ihrem Premierminister Sir Winston Churchill bis zum Ende des Krieges, bis März 45, gelungen, den tatsächlichen, absichtlichen, planmäßigen Charakter der britischen Bombenangriffe auf deutsche Städte geheim zu halten. Dresden war der Höhepunkt dieser Politik.“

Während bei jeder unpassenden Gelegenheit deutsche Staatsoberhäupter vor Fremden in den Staub fallen, um sich für deren erlittenes Unrecht zu entschuldigen, fehlt bis heute jede Entschuldigung aus dem englischem Haus. Selbst der Queen, die ihre deutschen Vorfahren verheimlicht – aus Battenberg wurde Mountbatten –, entfuhr kein Wort der Abbitte an das deutsche Volk.

Meinhof schon 1965: „Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist.“

Die offiziell zugestandene Opferzahl von Dresden soll im Übrigen 25.000 betragen…

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Über den Autor

Kai Homilius mischt mit seinem gleichnamigen Verlag seit mehr als zehn Jahren in Politik und Zeitgeschichte mit. Sein Verlagsprofil verrät, dass Zensur ihm fremd ist. Ein möglichst breites Spektrum an Autoren sind Beleg dafür. Begreift er seinen Verlag als Plattform für sachlich fundierte Werke teils hochrangiger Autoren aus unterschiedlichen Richtungen, so schlägt sein Herz weiterhin links. Doch was ist „links“ heutzutage und was „rechts“? Diese Kategorien taugen nicht mehr zur Einordnung. Vielmehr ziehen Ehrlichkeit, Loyalität, Mut und Treue. Treue zu seiner Heimat, zu Deutschland, verbindet ihn mit vielen anderen. Alle Artikel des Autors

110 Kommentare

  1. Da müssen heutige "Historiker" ja froh sein, daß die anfänglich kolportierten Getöteten-Zahlen so hoch waren. Sonst hätten sie nicht so drastisch nach unten "korrigieren" können.
    Wartet noch ein paar Jahre, dann wird sich der Oberbürgermeister von Dresden bei den Briten für die vielen von deutscher Flak hinterrücks gemeuchelten Bomber-Besatzungen entschuldigen und sicherlich auch Reparationszahlungen und weitere Wiedegutmachungen zugestehen.

    Ach was, in ein paar Jahren interessiert
    die dann "In Europa Lebenden"
    der Zweite Weltkrieg kaum mehr peripher …

  2. Andreas Walter am

    Wenn ich an all die Kinder denke, die auch in Dresden bei lebendigem Leib verbrannt sind,

    und ich den Umgang heutzutage damit sehe, mit den deutschen Opfern des 2. Weltkriegs,

    im Vergleich zum sogar mit juristischen Mitteln erzwungenen Mitleid mit anderen Opfern,

    dann … bin ich sprachlos, weiß ich nicht mehr, was ich denken, was ich davon halten soll.

    • Karl Blomquist am

      @Andreas Walter
      Versuch einer Antwort
      Was passiert mit einem Land, das seine Vorfahren nicht ehrt, wo die Krieger nicht einmal ihre Orden tragen dürfen? Dessen herrschende Kaste alles tut, um die Altvorderen in ein schlechtes Licht zu rücken, und einen negativen Erinnerungskult aufzieht, um das Volk am Boden zu halten?
      Dieses Land verliert seine Glaubwürdigkeit.

      Es verliert seine nationale Identität; seine Moral bzw. sein Rückgrat und sein Selbstbewusstsein werden geschwächt.
      Und es findet eine Desintegration des Landes, eine Auflösung des Ganzen statt.
      Das betrifft auch die einzelnen:
      Die Aggression wird oft nach innen, gegen die eigenen Leute gerichtet, weil sie ja nach außen verboten ist.

      Das erklärt auch, warum eine Figur wie Merkel an der Spitze des Staates stehen kann, die mit ihrer ganzen trägen und geduckten Erscheinung und ihren tonlos vorgetragenen hohlen Phrasen gar nichts Staatsmännisches hat, die für das genaue Gegenteil steht, und eher an einen subalternen Apparatschik erinnert. Und das erklärt auch den Mangel an Widerstand gegen eine Politkaste, die die ganze Misere bewusst anrichtet.

  3. Es ist alles gesagt, nur nicht von mir.

    Nicht nur Dresden haben diese seelenkranken Angloamerikaner auf dem Gewissen.
    Seit es die Angloamerikaner gibt, führen sie fortwährend unrechtmäßige Kriege, morden und brandschatzen nur für den Frieden, ohne unterlass. Das mordgierigste Volk der Welt, die Angloamerikaner, befehligt von den Illuminaten und Freimaurern. Frieden auf dieser Welt? Wird es erst dann geben wenn die Menschheit aufhört zu existieren. Dann kann die Erde sicher sein, auch diese gehirnkranken Angloamerikaner los zu sein und wieder ihrer natürlichen Bestimmung frönen.
    1945 wurde die UNO geründet, alles sollte besser werden, und alles ist noch schlechter geworden. Niemals seit es die Uno gibt haben die Angloamerikaner ein UNO-Mandat erhalten für deren völkerrechtswidrigen Kriege „für den Frieden.“ Die UNO ist für mich ein Laden der kennt tausende von Stellungen, hat aber noch nie eine richtige Nummer hin bekommen.

    Ich schlage vor wir erinnern uns an den angloamerikanischen Weltterror der mindestens seid 240 Jahren andauert. Gott, was sagst du, sie morden doch nur für den Frieden. Was können sie dafür, dass sie kein Ende finden, diese raffgierigen und skrupellosen und selbstsüchtigen Psychopathen und Menschenverächter.

    Was die Zahlen der Toten (möglicherweise bis zu einer Millionen) in Dresden angeht, die erscheinen vor dem Hintergrund der Zahlen der Toten die Angloamerikaner zu verantworten haben im Vergleich noch human. Etwa „nur 30Millionen“ nach dem zweiten Weltkrieg, ohne das was die seit 1777-1945 veranstaltet haben.
    „Immer nur für den Frieden.“

    Ich bin kein Wahrsager, aber der nächste Grund für einen Weltkrieg ist (wie sagt man so schön?) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Iran. Die neue „Nahost-NATO ZWEI“ ist schon in der Pipeline. Der Iran wird gerade eingekreist. An der russischen Grenze baut sich aktuell „NATO-EINS“ auf um die Russen zurück zu halten wenn es im Iran losgeht.

    Unsere NWO-Merkel`t es nicht mehr unterstützt zwischenzeitlich die Anrainer des Iran mit Waffenverkäufen und militärischer Ausbildung. Wenn dass, mal nicht NAZI-Like ist? So können wir singen „da sind wir wieder ist dabei, und das ist prima?“
    Ich habe fertig. Mir wird gerade schlecht!!!

  4. FB Geschichte
    Hausarbeit "Statistische Geschichtsforschung" v. 16.02.2017
    Musterlösung:

    Zahlen aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden#Forschung_zu_Opferzahlen
    Svenska Morgonbladet 100.000
    IKRK 275.000
    Axel Rodenberger 375.000
    F.J.P. Veale 400.000
    Hans Dollinger 250.000
    Rolf Hochhuth 202.000
    Süddeutsche Zeitung 135.000
    Die Welt 325.000
    Eberhard Matthes 253.000
    Wolfgang Schaarschmidt 135.000
    Zeitung Das Reich 50.000
    Herr Goebbels 40.000
    Ordnungspolizei Berlin 25.000
    "Tagesbefehl 47" 25.000
    Lagebericht/Bauarbeiter 23.954
    "Historiker bis 1993" 37.500
    Friedrich Reichert 25.000
    Historikerkommission 23.850
    ========================
    Summe S = 2.700.304
    Schätzer N = 18
    Mittelwert S/N = 150.017
    ========================
    abgegebene Hausarbeiten 2
    bestandene Hausarbeiten 0
    erteilte Bescheinigungen 0
    ========================
    (Prüfungsamt)

    Neue Hausaufgabe:
    1. Berechnen Sie die Varianz/Streuung der Angaben!
    2. Sind die Daten normalverteilt?
    3. Wodurch kommen die unterschiedlichen Zahlen zustande?
    4. Wie beurteilen Sie Ulrike Meinhof als Schätzerin
    a) vor dem Hintergrund der damaligen Informationslage und
    b) im Vergleich zu den Angaben in Wikipedia heute?

  5. Um meine Frage zu konkretisieren:
    Ich suche Literatur aus DDR-Zeiten, in der von der hohen Opferzahl berichtet und diese als Tatsache hingestellt wird (150 000 Tote und/oder mehr). Bisher habe ich nämlich noch nichts gefunden. Mir wurde zwar verschiedenes genannt, aber jedes Mal wenn ich nachgelesen habe, habe ich doch nichts gefunden. Deswegen interessiert mich neben dem Autor und dem Titel des Buches auch die Auflage und möglichst auch die Seite wo ich etwas finde.
    Mich suche die Bücher zum Thema nämlich nicht nur aus geschichtlichem Interesse, sondern auch deswegen, weil ein Teil meiner Familie in Dresden umkam….

    • Die Zahlen schwanken je nach Autor zwischen "bis zu 20.000" ( BRD-Sprech der letzten Jahre) und 500.000 (oder mehr). Auch aus der so zahlreichen wie widersprüchlichen Quellenlage kann man sich eine eigene Meinung bilden, schwächster Punkt der Niedrigzahlen: Wo sind die hunderttausenden schlesischen Flüchtlinge geblieben?
      DDR, häufig zitiert: "1955 sagte Hans Loch, stellvertretender Vorsitzender des DDR-Ministerrates, es seien über 300’000 Dresdner durch die Luftangriffe ums Leben gekommen". Ursprüngliche Quelle unbekannt.

  6. Und dann seh ich gerade: David Irving hat 1966 seine Zahlen zu Dresden zurückgezogen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving#Ver.C3.B6ffentlichungen

    Die also bitte rausnehmen. Das konnte Ulrike Meinhof 1965 natürlich noch nicht ahnen, da muß ich sie hier mal in Schutz nehmen. Also, wie lautet euer Ergebnis für das arithmetische Mittel?

    • Dr. Gunther Kümel am

      Vorsicht, Gabi!
      Wikipedia ist in historischen Fragen absolut keine geeignete Quelle. Der Artikel strotzt vor Verdrehungen.

      Irvings Angeaben über Opferzahlen in Dresden hat erauf 135.000 korrigiert.

      • heidi heidegger am

        naja , @doc..es gibt ja auch noch schnuckipedia und mickymauspedia und *gähn*, hihi.

  7. Andreas Walter am

    Bei einer Kernexplosion mit der Sprengraft von 1 Megatonne TNT wird gerade mal das Äquivalent von 46,55 Gramm Materie (Masse, m) in reine Energie (E) nach der Formel E=mc2 verwandelt (Massendefekt).

    Tolle Sache, wenn man damit friedlich oder nur defensiv umzugehen weiß.

    Nimmt man für konventionelle Fliegerbomben als Mittelwert etwa 50% Sprengstoff pro Kg Bombengewicht, dann ist das in etwa die Menge TNT, die im 2. Weltkrieg auf Deutschland abgeworfen wurde: 1 Megatonne.

    Also um die 75 Atombomben vom Typ "Hiroshima" (Little Boy, 13 kT, Zentraltreffer, 66.000 Tote sofort, keine mit deutschen Flüchtlingen überfüllte Stadt) für die Zeit von 1941 bis 1945 auf deutsche Innenstädte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/German_Village_(Dugway_proving_ground)

    In Hamburg wurden bei der "Operation Gomorrha" sogar mit nur 2,4kT Bomben (1,2kT TNT) vor allem aber wegen des Feuersturms 30.000 Menschen getötet, trotz Bunker und bei Normalbelegung der Stadt. Einen gewaltigen Feuersturm soll es aber auch in Dresden gegebenen haben. Alles im allem, der Doppelangriff, 600.000 Flüchtlinge, Fehler beim Fliegeralarm, eh nicht genug Luftschutzbunker auch für die Flüchtlinge, dann der Feuersturm, denn es sollte ja Churchills "Meisterstück" als Warnung an die vorrückende Rote Armee werden, da kann ich mir darum 200.000 Tote in Dresden durchaus vorstellen (Einwohner Hiroshima 1945: 350.000, aber Hiroshima war eine Flächensiedlung. Dresden 1945 dagegen: 630.000 Einwohner, plus die 600.000 Flüchtlinge, mehrstöckige Wohnhäuser, Doppelangriff durch Briten und Amerikaner der VSA).

    https://www.youtube.com/watch?v=qPPr6xsddYk

    Frage mich daher, wie diese "Historikerkommission" wohl "gerechnet" hat, denn 25.000 wirken unter den besagten Umständen so oder so absichtlich untertrieben. Doch warum das so ist wird ja auch jeden Tag offensichtlicher.

    • Karl Blomquist am

      @Andreas Walter
      @Marc Thomas
      BRD-Informationen zur politischen Bilden sind in aller Regel Makulatur.
      Die von Ihnen, Marc Thomas (16. Februar 2017 09:40) u.a. Quelle ist auf jeden Fall realistisch:
      "Für Dresden hat das IRK 45 275.000 Ermordete ermittelt. Das IRK setzte sich aus hochwertigen Persönlichkeiten mit souveräner Haltung zusammen. DAMALS."

  8. Schimmer als all die Bomben sind die Verräter im eigenen Land ! Die werden uns Alle ! vernichten !

  9. Es ist klar, daß diese Dresden-Bombardierung ein Verbrechen war und die heutige offizielle Opferzahl extrem nach unten gefälscht sein dürfte.

    Es ist hier aber auch so wie zu anderen Konflikt-Themen des Info- und Meinungs-Streites, daß hier wohl bei allen Autoren und Aktivsiten zur Sache die politischen Einstellungen mit reinspielen.

    Die verkommenen BRD-Regimelinge aller Ebenen, Bereiche wollen den zur Unterdrückung jeglichen Patriotismus, nationalen Volksrechtes idealen zersetzenden Schuldkult maximal zelebrieren und daher die Opferzahlen möglichst niedrig halten, und da muß wie in einer Diktatur die verordnete Version eingehalten werden, sonst wird man gemobbt bis zum Ausschluß aus dem mainstream. Wie dreist da vorgegangen wird, zeigt ja die Gleichschaltung zum ominösen "NSU"-Komplex, zeigendie Verurteilungen zu Mölln und Solingen ohne jeden echten Tatbeweis!

    Auch soll von Seiten des antdeutschen Verräter-Regimes den ebenso die Sache für sich instrumentalisierenden Nazis keine extrem hohe Opferzahl, so sie stimmen würde, zugebilligt werden, weil das denen natürlich Auftrieb geben würde im Meinungskampf und die Glaubwürdigkeit des unehrlichen, teils offen lügenhaften Schuldkultes ankratzen würde.

    Die Nazis und Umfeld wiederum haben -abgesehen, was die Wahrheit ist, sein sollte- ein Interesse an sehr hohen Opferzahlen, damit sie sich wie bekannt als unschuldiges Opfer böser Feinde darstellen können, um von der eigenen großen Schuld 1933-45, den eigenen vielen Verbrechen intern wie auswärts ablenken zu wollen.

    Da die Nazi oft logen, siehe "Endsieg", sind sie keine glaubwürdigen Zeugen für ihre Version, selbst wenn die stimmen sollte, wofür die letzten Beweise fehlen.

    Dasselbe gilt auch für die DDR-Oberen, die oft rumlogen und mit hohen Opferzahlen damals dem verhaßten, überlegenen West-Imperialismus was anhängen wollten.

    Und als Ulrike Meinhof das 1965 schrieb, die sich in KPD-nahen Kreisen rumtrieb, war dort der -in den Vietnam-Kampagnen der 68er dann hochkochende- Anti-Amerikanismus en vogue, kann ihr Motiv mit gewesen sein.

    Daß in der BRD seit 1945 zur Geschichte nicht aufrichtig vorgegangen wird, daß Historiker und Juristen nebst Politikerkaste, Medien, Bildungsabteilungen anrüchige Auftragsverurteilungen bis offene Lügenversionen betreiben, daß es justiz-kriminelle Verfolgungen gibt bis heute gegen nicht oder minder Schuldige, ist der wahrhaftigen patriotischen Opposition längst klar, ohne nun die kaum charakterlich und politisch besseren Nazis, die sich aus ihrer seit 1945 erfolgenden Verteufelung ein völlig faktenwidriges, unberechtigtes Unschuldsgetue zulegten, aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

  10. Ich fand es vor kurzem schon interessant wie unsere Medien mit diesem Thema umgehen:
    O-Ton Antenne Bayern
    "in Dresden sind bei einem Bombenangriff rund 20.000 Menschen gestorben, und es war eine wichtige Kriegsindustriemetropole deshalb war der Angriff auch rechtsmässig"

    also einfach gesagt: 3 Lügen in nur einem Satz

  11. Und dann seh ich gerade: David Irving hat 1966 seine Zahlen zu Dresden zurückgezogen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving#Ver.C3.B6ffentlichungen

    Die also bitte rausnehmen. Das konnte Ulrike Meinhof 1965 natürlich noch nicht ahnen, da muß ich sie hier mal in Schutz nehmen. Also, wie lautet euer Ergebnis für das arithmetische Mittel?

  12. Kann man historisch korrekt nicht einfach den Mittelwert aus den bisher veröffentlichten Opferzahlen ausrechnen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden#Forschung_zu_Opferzahlen

    Hausaufgabe!

    • heidi heidegger am

      seltsame auffassung von historik, I must say..neinein, sweet GABI, das lenkt nur ab von >> "Anngèla" Dorothea Kasner", sagte die 62-Jährige am Donnerstag bei der formellen Frage nach ihren Personalien. << wieviele namen hat dieser 62jährige bot eigentlich, häh? mir reicht’s: COMPACT first, CICERO suxxx, prime the bomb, prepare-to-go-to-war *klack* + lel

      • Namen sind Schall und Rauch, Heike. Genau wie Zahlen. Es geht ums Prinzip!
        http://www.ams.org/notices/200301/fea-poovey.pdf

        Bei so vielen Leuten und Kameras gerät das Kurzzeitgedächtnis schon mal in die Defensive und selbst im worst case einer Volkskrankheit hätte sie noch locker zwei Legislaturperioden Zeit:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit#Pr.C3.A4-Demenz-Stadium

    • Was soll das, es geht um das Leben, es geht um Emphatie, es geht um Humanität, es geht um Fortbestand. Das sind die Prinzipien. Was bedeuten dir Zahlen? Schau dir die Bilder der Toten an, schau wie die Angloamerikaner aktuell mit ihren Drohnen unschuldige Menschen töten. Zahlen, 5, 10, 1000, 1.000.000 usw. was soll das. Stell dir die Angst vor, stell dir die Not vor, stell die die weineden Kinder vor, stell dir die verbrannte Erde vor, stell dir die toten Tiere vor. Stell dir dazu die seelenlosen Mörder vor. Willst du vielleicht auch wissen, wie viele von diesen Menschenverächter die vielen Toten verursachen? Das liefert auch eine Zahl.

  13. rumpelstielz am

    Geschichtsklitterung – Dresden "Weltkulturerbe" ha ha ha … ist alles neu – mit den Plänen kann man Dresden auch in China neu aufbauen. Volksvera… trifft die Sache besser.

  14. wolfgang eggert am

    die vorsätzlich gemordeten in dresden waren überwiegend ost-flüchtlinge. echte flüchtlinge, das darf man in diesen tagen auch mal dazu sagen. die täter, die auch köln, hamburg und ungezählte andere deutsche städte nach dem selben muster von der "barbarei" befreiten, werden von "unserer" obrigkeit jedes jahr aufs neue als "befreier" gefeiert. gut, dass politiker eine armlänge abstand zum hirn haben ist bekannt.

    a propos: dass das dresdener flüchtlings-mahnmal ("bushaltestelle") die 1:1 replik einer kriegsaktion fundamentalistischer halsabschneider in aleppo ist wird jeder mitbekommen haben?! herrlich dumm von den stadtbehörden. nun müsste noch ein dresdner als solidaritätsdenkmal einen gedenkstein für einen britischen piloten in aleppo aufstellen und die analogie wär perfekt. eine befreier-spitfire kriegt man ja leider nicht so ohne weiteres rangekarrt.

    • Andy Poppenberg am

      Fast genau diese Idee hab ich mit nem Video auf meinem Youtubekanal umgesetzt, nur ist der Gedenkstein nicht nur für einen auch nur unschuldigen britischen Piloten.

    • Karl Blomquist am

      @wolfgang eggert
      Treffender Beitrag!
      Ich habe es auch nicht verstanden, warum niemand aus der AFD Björn Höcke zu Hilfe gekommen ist und an die Balfour-Deklaration erinnert hat.
      Gemäss Sun Tsu: Ist der Feind zornig, reize ihn.

  15. Das Problem bei der Bestimmung der offiziellen Opferzahlen beim großen Dresden Angriff ist, daß mit Boog einer der renommiertesten internationalen Luftkriegshistoriker in der Kommission saß, die die 25.000 festsetzte. Einerseits hatte die Kommission einen politischen Auftrag, man wollte eine Position gegen die Instrumentalisierung durch rechte Kräfte formulieren und das konnten nur reduzierte Opferzahlen bedeuten, sonst hätte die Kommission ihren Auftrag verfehlt. Andererseits hat Boog nie Euphemismen über den planmäßigen Tötungscharakter mit dem Ziel hoher OPferzahlen durch das Bomber Command verbreitet.

    Man sollte daher Boog per Interview fragen, inwieweit er diese Zahlen mitträgt oder ob diese offiziellen Zahlen durch ein Mehrheitsvotum in der Kommission festgelegt wurden. Ein Museumsdirektor eines historischen Museum im Umfeld Dresdens sagte mir übrigens vor einigen Monaten unter vier Augen, daß er die offiziellen Zahlen für Propaganda halte. Aber wenn man aber keinen belastbare Nachweise für höhere Opferzahlen vorlegen kann, werden dies alles reine unfundierte Gegenbehauptungen bleiben.

  16. Aufgewachter am

    Schöner Artikel! Besonders die Kontroverse zwischen Kai und Michael. Hah ahah h aha! Ich hab´noch nie so gelacht. Aber ich möchte meinen Senf dazu auch noch gerne dazu geben.

    In Schulbüchern gelehrt (gestern)

    links = mehr Sozialstaat, weniger Faschismus
    rechts = weniger Sozialstaat, mehr Faschismus

    Was wirklich stattfindet (heute)

    links = weniger Sozialstaat, Aufgabe des Nationalstaates für mehr Faschismus
    rechts = mehr Sozialstaat, Festigung des Nationalstaates für weniger Faschismus

    Was stattfinden könnte (morgen)

    links = kein Sozialstaat, Wegfall des Nationalstaates für globalen Faschismus
    rechts = Nationalstaaten statt Faschismus für mehr Sozialstaaten

    Wer oder was ist der Staat?

    Der aktuelle Staat ist ein Firmengeflecht. Und alle Firmengeflechte sind von Korruption durchsetzt. Daher ist ein Staat zu schaffen, der dem Volk dient und nicht umgekehrt, d.h. bitte keinen Staat schaffen, dem das Volk dient.

    Mit der Verfassung legt ein Volk fest, wie es vom Staat verwaltet werden möchte. Ein Staat zu schaffen, der dem Volk dient, hat auch die ehrenwerte Aufgabe Konzerne so zu besteuern, daß das Sozialsystem funktioniert. Außerdem muß Reichtum eine Obergrenze haben damit Superreichtum und damit Superarmut erst gar nicht entstehen können. Wenn man das nämlich nicht tut, hat man Faschismus im eigenen Nationalstaat und das kann es wohl ja auch nicht sein.

    Politisches Links oder Rechts für Dummies / Was Links wirklich bedeutet
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/12/05/politisches-links-oder-rechts-fuer-dummies/

    • Mussolini definierte Faschismus als die Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft.

  17. Andreas Walter am

    Dafür aber wissen die klügeren auch unter den Deutschen jetzt zumindest, mit wem sie es zu tun haben.

    Der Schrecken der Wahrheit beinhaltet darum bei allem Entsetzen, bei aller Erschütterung und Enttäuschung darum auch ein sehr wertvolles Geschenk.

    Welches man aber erst erhält, "ausgehändigt" bekommt, erfährt, sobald man durch die Wut und den Zorn und dann die Traurigkeit durch ist.

    Gott, die Natur oder was auch immer das ist hat eben seine ganz eigenen Spielregeln.

    Wäre ich Programmierer würde ich jetzt darum ein "Facebook" für Patrioten ins Leben rufen.

    Einen Staat im Staat, nur mit und für "UNS".

    "Hihihi, bist du auch einer von UNS?"

    "UNS?"

    LOL

  18. Andy Poppenberg am

    Frau Meinhof irrt in der Aussage, daß der Angriff auf Dresden der größte Luftangriff des Zweiten Weltkriegs auf Deutschland gewesen wäre. Sowohl in der Anzahl der Bomber als auch der abgeworfenen Bomben gab es größere Angriffe z.B. auf Berlin.

    Auch die Anzahl von 200000 Todesopfern läßt sich nicht belegen. Allein der Vergleich mit allen anderen Großstädten zeigt, daß es nur zwei gab, die mehr als 50000 Gefallene zu beklagen hatten, das waren Berlin und Hamburg, wobei Berlin fast 390, Hamburg 213 Angriffe erleben mußte. Alle anderen Städte überschreiten die Anzahl von 20000 Gefallenen nicht. Es gibt keine einzige Stadt mit über 60000 Gefallenen. Ich meine, die Situation mit Hamburg ist für Dresden vergleichbar, Dresden ist aber kleiner und kompakter ohne die Alster und den Hafen. Hamburg hatte 1942 1,8Mio Einwohner, Dresden 1945 600000 zzgl. Flüchtlinge. Dresden kommt sicherlich nicht auf über 1,2 Mio Menschen, aber die waren konzentrierter. Hamburg wurde am 28.7.1943 mit knapp 750 Bombern angegriffen, die 2500 t Bombem abwarfen und den Feuersturm auslösten. Dresden wurde in der nacht vom 13. zum 14.2.1945 mit 772 Bombern angegriffen, die knapp 2700 t Bomben abwarfen. Hamburg hatte nach diesem einen Angriff mehr als 30000 Gefallene zu beklagen. In Hiroshima soll es durch die Explosionswirkung der Atombombe (ohne die Stahlungsopfer danach) 80000 Gefallene. Deshalb liegt meine Vermutung für Dresden bei 50-60000 Gefallenen.

    • Vergessen sie nicht das Dresden innerhalb von was, 14 Stunden?, 3 Mal bombadiert wurde.
      Das ist eine Taktik um möglichst viele zu töten, speziell um die HELFER zu töten.

      1ste Welle kommt überraschend und bombt mit normalen Bomben.
      2te Welle genauso überraschend ein paar Stunden später, wenn Feuerwher und Ärzte/Sanis überall unterwegs sind um speziell eben auch die zu erwischen. Diese Welle warf weniger normale Bomben, dafür spezielle Brandbomben, gelber Phosphor. Der brennt erstmal nicht aber wenn die Feuerwehr dann wieder löscht (jene die nicht gekillt wureden beim 2ten Angriff) spült das Wasser den schützenden Ölfilm von dem Phosphor und es brennt fast explosionsartig.
      Das beschäftigte die Helfer bis dann die 3te Welle kam… fast ausschliesslich Brandbomben, mit dem Ziel möglichst allen Sauerstoff zu verbrennen so das keiner flüchten kann und möglichst hohe Temperaturen zu erreichen, so das selbst in den Luftschutzbunkern keiner überlebt.

      Mehrfaches Bomben einer Stadt innerhalb weniger Stunden konnte man für Dresden nicht erwarten und darum flüchtete niemand nach der 1sten Welle.

      Das ist gezielte Ermordung sovieler Menschen wie möglich, gekoppelt mit der Absicht Helfer abzuschrecken und klarzumachen das jeder Helfer auch gekillt wird.

      "…nur zwei gab, die mehr als 50000 Gefallene zu beklagen hatten, das waren Berlin und Hamburg, wobei Berlin fast 390, Hamburg 213 Angriffe"

      Das in Berlin bei fast 400 Angriffen nur 50.000 Menschen starben wollen Sie uns allen Ernstes waismachen? Das sind 128 pro Angriff? Echt jetzt? wenn hunderte von Bombern bei einen Angriff nur etwas mehr als 100 Menschen töten können dann hätte es niemals Bomber gegeben denn das hätte die Alliierten mehr Flugpersonal gekostet als Deutsche Opfer.

      Entweder Sie gehen bereits links-revisionierten Zahlen auf den Leim oder wollen hier links-Revision betreiben. Haben Sie bitte etwas mehr Respekt vor den Deutschen Opfern dieses Krieges.

    • Werter Andy Poppenberg, es ist zuteffend das nach Anzahl der Bomber und Anzahl der abgeworfenen Luftminen größere Angriffe mit über 1000 Bomber Sattgefunden haben. Dies insbesondere im Ruhrgebiet wo ja tatsächlich viel Rüstungsindustrie sprengkräftig zerstört werden mußte. Jedoch wurde über Dresden die mit Abstand höchste Zahl von Stabbrandbomben (ca. 1,7mio) abgeworfen. Dresdens eng stehender Ortsetter mit sehr vielen Holzbauteilen war zur Erzeugung eines von der Royal Airforce gemeinsam mit englischen Feuerwehrfachleuten entwickelten Feursturmes prädistiniert. Hinsichtlich Ihrer Vermutung zu den Opferzahlen will ich Ihnen "Jörg Friedrich-Der Brand" nahe legen. Dort können Sie nachlesen dass bei ca. 288K Opfern aufgehört wurde zu Zählen,da eine geordnete Bergung nicht mehr möglich war. Ab dann wurden durch verbrannten Asphalt freigelegte Strassenbahnschienen an 8 Plätzen in der Stadt zu riesigen Rosten aufgebaut und Berge von Leichen sofort an Ort und Stelle verbrannt. Man versuche sich vorzustellen dass die Brandfläche ca. 20 km² umfasste.
      Weitere noch nicht zurechtgebogene Infos finden Sie in "Heinz Höhnes-Der Orden unter dem Totenkopf-von1956". Dort findet sich sogar der Hinweis wie die damals vermeintlich offizielle Zahl von 25000 Opfern zustandekam. Diese Zahl wurde damals bereits von den Nazis für die Wochenschau zurrechtgelogen. Praktischerweise wird dies heute von unseren offiziellen zur Bestätigung übernommen. Die Basics von Ulrike Meinhoff sind soweit alle zuteffend . Die Stadt war voll mit Flüchtlingen. Alle Wohnungen waren doppelt und dreifach belegt. In der Stadt befanden sich zwischen 1,2 u. 1.4 Mio. Menschen. Ernstzunehmende Schätzungen hinsichtlich der Opferzahlen beginnen bei 300K und gehen bis an die 700K. Die aktuell offiziellen 25K dürften gerade mal die representieren, welche -noch heute- ungeborgen in überschütteten Kellern liegen ! Ja, sorry, so sieht das aus mit Dresden. Alle diese Zahlen sind heute noch zu erroieren. Allerding muß man ins Antquariat . Wiki und die Tagesschau helfen da nicht weiter. Schlußendlich war Dresden das größte Kriegsverbrechen aller Zeiten. Einzig die Belagerung von Leningrad hat höhere Opferzahlen (ca. 1 mio) zu verzeichnen. Jedoch läuft die Belagerung von Leningrad formell nicht unter Kriegsverbrechen, da die Russen die von Hitler angebotene Vereinbarung der Haager Landkriegsordnung nie ratifiziert haben. Auch da geht Meinhof im Nebensatz richtigerweise darauf ein.

      • Werter Andy Poppenberg , bitte hier: "Völlig zerstört wurde eine Fläche von 17QKm, also nur der innere Stadtkern. Wieviele Flüchtlinge auch immer in Dresden waren, die waren im Ballungsraum von Meissen bis Pirna, nicht im Stadtkern. Nimmt man 200000 Gefallene an, so wären das 12 pro Quadratmeter. Eine völlig unvorstellbare Zahl. " Nimmt man 200k Gefallene an bei 17 km² völlig zerstörter Fläche komme ich bei der Nachrechnung auf einen Toten pro 85m² Grundfläche. Da lagen die Toten aber schon dichter. Man,man,man!

      • Andy Poppenberg am

        Meine Berechnung ist tatsächlich falsch, vielen Dank für die Korrektur. Es ist schwer, die sinnliche Vorstellung mit diesen abstrakten Zahlen ins Verhältnis zu setzen, weil man sich Quadratmeter in diesen Dimensionen nicht vorstellen kann, aber ich halte die Aussage, daß alle 9x9m Fläche mehr als ein Gefallener gelegen haben soll, für völlig absurd. Das war ja kein geschlossener Raum, sondern die historische Altstadt mit freien Plätzen, Straßen und Gebäuden. Die Menschen haben in den Luftschutzkellern ja auch nicht übereinander gesessen. Bei der Angabe der DDR Historiker von 35000 Toten kommt man auf einen Gefallenen auf einer Fläche von 22x22m und das ist eine Durchschnittsgröße, d.h. an manchen Stellen lagen mehr Tote, an anderen gar keine, fotografiert wurden beide, wenn man sich an die Bilder mit völlig von Trümmern bedeckten Straßen und Häuserruinen vorstellt, die sicherlich nicht auf eine Fläche von 9x9m einen Toten unter sich hatten.

        Es ist schwierig, von abstrakten Zahlen auszugehen. Denmach könnten auf 17QKm 17 Mio Menschen mit ihrem Gepäck Platz finden. Es ist aber klar, daß die Unterbringungsmöglichkeiten völlig anders aussehen, als diese theoreische Größe, weil die Stadt eben keine freie Fläche ist. Deshalb führe ich ja immer wieder die konkreten Zahlen der anderen deutschen Städt zum Vergleich an.

    • Ich lese ständig "Gefallene" – hört sich an wie ehrenvoller Tod.

      Ungezählte Menschenmassen sind bei lebendigem Leibe erstickt und verbrannt. Der Asphalt war derart glühend heiß, daß die Schuhsohlen darauf schmolzen. Arnulf Baring war einer der Kinder, die dieses Inferno er/durchleben mußten.

      Besonders grausam waren die Phosphorbomben, denn der Körper brennt und kann selbst im Wasser (Elbe) nicht gelöscht werden. Sobald der Betroffene versucht, mit seinem Körper aus dem Wasser zu kommen, brennt dieser weiter. Streckt er nur einen Arm aus, brennt dieser weiter… – Ein elender, grausamer Todeskampf.

      Im Übrigen war Dresden offiziell vom Roten Kreuz als Sanitätsstadt ausgerufen worden und auf den Dächern von Häusern als solche durch das Symbol des Roten Kreuzes kenntlich gemacht. Dies war den anglo-amerikanischen Verbrechern wohlbekannt.

      • Andy Poppenberg am

        Ich habe meine Angaben nicht aus Wikipedia oder der Tagesschau, sondern u.a. aus Erich Kern (Hrsg): Verheimlichte Dokumente, FZ-Verlag 1988. Auch der Begriff Gefallene wird da verwendet wie auch von den deutschen Behörden seiner Zeit, weil es der korrekte Begriff für im Krieg und durch Feindeinwirkung Getötete ist.

        Zu den Zahlen gibt es auch amtliche Quellen aus der Zeit zwischen Mitte Februar 1945 und der Kapitualtion vom Höheren SS- und Polizeiführer Elbe. Die Behörden im Deutschen Reich haben nämlich noch funktioniert. Auf diese Quellen stützen sich die Historiker der DDR, die kein Interesse hatten, die Verbrechen der angloamerikanischen Terrotflieger zu verharmlosen.

        Welche anderen Zahlen für die Gefallenen in Berlin gibt es denn? Die Verluste bei den angenommenen 50000 Toten liegen bei 1,8% der Bevölkerung, was den Zahlen anderer Städte im Ruhrgebiet und Köln entspricht. Es wurden 37% der Wohnungen zerstört und es gab ein gut ausgebautes Netz von Bunkern und Luftschutzkellern. Es gibt leider nur die Angaben des Obersten der Schutzpolizei Schnell mit 49600 Luftkriegstoten bis zum 27.4.1945.

        UKSOFT, die Angaben sind falsch. Der erste Angriff erfolgte natürlich nach Fliegerwarung im Rundfunk und Fliegeralarm vom 22:03 Uhr bis 22:28 Uhr, der zweite kam überraschender, weil beim ersten einige Sirenen zerstört wurden um 1:23 Uhr aud dauerte bis 1:55 Uhr. Es gehörte zur Strategie des Bomber Command erst die Dächer mit Sprengbomben abzudecken und danach vor allem Brandbomben zu werfen, um die Stadt anzuzünden. Die exakt drei Stunden Zeit zwischen Ende des ersten und Beginn des zweiten Angriffs dienten auch dazu, möglichst viele Menschen zu treffen, weil die nach drei Stunden Entwarnung bekamen und aus den Luftschutzkellern kamen, um Brände zu löschen usw.

        Der Feuersturm wurde durch den zweiten Angriff erzeugt, der dritte durch die USAAirforce kam erst am 14.2. um 12:17 Uhr mittags und warf die Bomben nur noch auf die Trümmer.

        Völlig zerstört wurde eine Fläche von 17QKm, also nur der innere Stadtkern. Wieviele Flüchtlinge auch immer in Dresden waren, die waren im Ballungsraum von Meissen bis Pirna, nicht im Stadtkern. Nimmt man 200000 Gefallene an, so wären das 12 pro Quadratmeter. Eine völlig unvorstellbare Zahl. Auch der Vergleich zu Hiroshima sollte zu denken geben.

        Und man hört in Deutschland nicht auf zu zählen und schreibt dann in offizielle und amtliche Berichte des Befehlshabers der Ordnungspolizei, daß man nur bis zu dieser und jener Zahl gekommen ist. Da wird immer alles ganz exakt ermittelt und angegeben. Die auf Straßenbahnschienen kremierten Toten waren 6856 Menschen und ich finde es grauenhaft genug, mir einen Berg von fast 7000 Leichen vorzustellen, die in der Mehrzahl auch noch Frauen und Kinder waren.

        Dresden und Hamburg haben mit Sicherheit die beiden schlimmsten Angriffe des Krieges in Eurpopa erlebt, die in einem Angriff bzw. einer Nacht die meisten Gefallenen zur Folge hatten. Ich bin bisher aber noch nicht davon überzeugt worden, daß es in Dresden gleich viermal so verheerend war wie in Hamburg. Man könnte natürlich noch die zerstörte Fläche, die Einwohnerzahl und -dichte der getroffenen Bezirke vergleichen usw., aber man wird nicht auf ein Verhältnis von 1:4 oder auch nur 1:2 kommen.

    • Dr. Gunther Kümel am

      Ihre Schätzungen sind unfundiert.
      Man wird niemals wissen können, wieviele Todesopfer denn nun wirklich zu beklagen sind, aber ein paar Fakten lassen Ihre Zahlen als Verharmlosung erscheinen:

      Die Angriffe kamen überraschend, niemand hatte Gelegenheit zur Flucht aus der Stadt.
      Das Feuersturmgebiet war achtundzwanzig Quadratkilometer groß.
      Wer da drin war, kam nicht wieder raus. Im Feuersturm herrschten die Temperaturen von Schweißbrennern (1600 Grad C), der Asphalt der Straßen kochte und brannte, in den Kellern war es so heiß, daß vielfach das Glas der Marmeladegläser geschmolzen ist. Und im Stadtzentrum waren die 1,2 -1,4 Millionen Dresdner plus Ostflüchtlinge konzentriert. AlleWohnungen, Schulen, Lazarette, Krankenhäuser waren dicht an dicht überbelegt.

      Die wenigen Freiflächen, die es gab (Parks, Elbwiesen) wurden besonders mit Bomben belegt und durch Tiefflieger beharkt. Auf diesen Freiflächen kampierten Zehntausende Ostflüchtlinge in Baracken, Zelten, Planwagen. Wer sich aus dem Feuersturm retten konnte und auf diese Flächen geflüchtet war, kam dort um. Es gab keine Luftschutzbunker wie in Hamburg und den übrigen Städten. Da Dresden bis dahin (nahezu) verschont geblieben war, waren die Keller unzureichend ausgerüstet (Fluchtwege). Die Bevölkerung war in der Verteidigung gegen Bombenangriffe nicht erfahren und nicht geschult. Es gab keine Jagdabwehr, die Flak war abgezogen worden.
      Die Bombardierungen setzten sich eine Woche lang fort.

      Und die Zahl von 200.000 Todesopfern "ist nicht zu belegen"?
      In den ersten Tagen wurden 202.000 Todesopfer GEBORGEN, davon konnte nur ein Drittel identifiziert werden. Die Stadtverwaltung (und viele Autoren!) nannte 250.000 bis 300.000 Todesopfer.

      Berücksichtigt man diese Fakten, dann erscheinen die Zahlen der Stadtverwaltung (250.000 bis 300.000) eher vorsichtige Schätzungen zu sein. Eine Reihe von Autoren nennt Schätzungen, die bis zum Doppelten dieser Zahlen reichen.

      • Andy Poppenberg am

        Wenn Dresden nur 600000-700000 Einwohner hatte, wie können dann 1,4 Mio davon im Stadtzentrum gewesen sein? Es gibt Zahlen für Wohnraum in Dresden Anfrang 1945, die lassen eine Flüchtlingsanzahl von mehr als 200000 für die gesamte Stadt nicht zu. Belege für Zehntausende, die im Stadtgebiet im Freien kampierten, gibt es nicht, aber zahlreiche Aussagen, die dem widersprechen. Die deutschen Behörden haben auch in dieser Hinsicht funktioniert, daß die Chaos vermieden und die Flüchtlinge effektiv verteilten und natürlich nicht im Stadtzentrum konzentrierten.

        Die Zahlen von 202040 Toten sind bereits vor mehreren Jahrzehnten sowohl in der BRD als auch der DDR als Fälschung des Berichts vom BDO Elbe erwiesen worden. Weitere Zahlen der Friedhöfe und Bestattungsverzeichnisse bestätigen auch keine 200000 Toten. Frau Meinhof hat mgw. David Irving gelesen, der aber seine ursprünglichen Angaben auch revidiert hat.

        Und beim besten Willen: bekommt Ihr gar keine Bedenken mit so großen Zahlen, wenns derartige weder für irgendeine andere Stadt in Deutschland oder Europa gibt, noch für Hiroschima, ganz abgesehen von Nagasaki?

        Man muß nicht plötzlich grünlinks versifft oder politisch korrekt sein, wenn man sich sachlich und unvoreingenommen mit historischen Ereignissen auseinander setzt und das hab ich in den vergangenen Jahrzehnten ausgibig getan.

  19. DerSchnitter_Maxx am

    13 02 2017 Polizei verweist friedliche und leise Trauerleute vom Neumarkt – https://www.youtube.com/watch?v=z6GzXFQfj7Y

    … traurig … traurig … traurig …

  20. Volker Spielmann am

    Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, die gute Frau Meinhof als objektive Sachverständige heran ziehen? Eben die Frau ist ja bekannt für Ihren Realismus und pragmatismus…wo wird sie denn die Opferzahlen her haben ? Das haben Sie sich übrigens weiter oben selbst beantwortet….aus sowjetischer propaganda

    Was haben Sie überhaupt für ein Verständnis von Menschen rechten? Das die deutschen sowjetische Kriegsgefangene nicht wie Menschen behandelt haben ist ja nicht schlimm??? aber wie konnten nur die Westalliierte Angriffe auf deutsche Städte fliegen. Die hätten doch alle rote kreuze auf den Dächern und waren eigentlich alle nur ein Hort der Menschen liebe…sie nahmen Flüchtlingen auf und kümmerten sich um verletzte…herzzerreißenden

    Warum waren eigentlich diese Flüchtlingen und Verwundeten in den Städten? Warum flogen überhaupt ausländische Bomber über Reichsgebiet? Hat das vielleicht mit einem größenwahnsinnigen zu tun und einer Herde Schafe die ihm gefolgt ist? Das wäre doch eine Recherche wert

    Kein Dresdner oder sonst jemand der abgehörige aus dieser Generation hat, hat an diesem Tag Schadenfrreude ganz im Gegenteil. Nur weil es ein paar idioten gibt können Sie hier nicht so tun als ob alles linke extremisten sind

    Viele Menschen treffen sich jedes Jahr in Dresden um in tiefer Trauer an diese Nacht zu gedenken, an ihre lieben die sie verloren haben und warum alles überhaupt soweit kommen musste…nie wieder krieg und Hetze

    Wissen Sie was uns dabei am wütendsten macht….das sind Menschen wie Sie die den Tod unserer abgehörigen missbrauchen, um politisch Stimmungsmache zu betreiben…das ist sehr traurig abzuschauen. Und macht manche deutsche wirklich zum 2. mal zum Verlierer

    Im übrigen bin ich dafür dass die Dummheit bekämpft wird

    • Anm. Es handelt sich bei diesem Kommentator nicht um jenen Volker Spielmann, der hier regelmäßig schreibt, sondern um einen Troll, der die unglaublich originelle Idee eines Namensklaus probiert. Jedenfalls passt das zu dem Rest des Beitrags. Sie schreiben: "Im übrigen bin ich dafür dass die Dummheit bekämpft wird". Genau, fangen Sie schon mal bei sich an. Wird eine Lebensaufgabe für Sie.

      • Volker Spielmann am

        Wer im Glashaus sitzt….

        Sie regen sich über aller Maße auf, dass auf den Bussen in Aleppo eine Flagge von terroristen geweht hat, beziehen sich aber nun auf eine deutsche terroristin. Ihr seid ein Haufen. Beim ganzen blinden Hass sind euch Opfer und Fakten völlig egal…

        Aber schön zu sehen wie Herrn e. Geltungssucht, der Traum von der gemeinsamen macht Ergreifung mit höcke euch hinunter reißt. Ich kenne viele Compact Leser die genau wie ich von eurer einseitigen Bericht Erstattung im Bezug auf die afd und das völlige ausblenden vom davor hochgelobten ja heilig gesprochenen Trump sehr enttäuscht sind. Die Welt dreht sich nicht nur um Compact…aber das wissen Sie alles selbst…

        Und ja ich bin ein Troll. Finanziert von, sagen wir mal von kreisen die Sie sonst auch unterstützen…man wird dort zusehends enttäuscht von Ihrer Amateurhaftugkeit und Ihrem völligen fehlen von politischer Analyse Fähigkeit….vom Einfluss mal ganz abgesehen…aber das wissen Sie bestimmt auch schon

      • Auch ich denke nicht das es sich hier um den echten Volker Spielmann handelt. Ist jener doch ausreichned belesen um den ganzen aktuellen Desden-Fake zu enttarnen.
        Und richtig,der echte Spielmanmn würde sich auch nicht vornehmen die Dummheit zu bekämpfen. Da hätte man beispielsweise im Kampf gegen Windmühlen wesentlich bessere Erfolgsaussichten.

      • Volker Spielmann am

        @COMPACT

        Normalerweise werde ich selbst ja oft als ein Troll bezeichnet, daher verwundert es dann schon, daß nun die Trolle mich nachzumachen versuchen. Grundsätzlich möchte ich aber dafür plädieren, daß der Netzlebensform Troll ihr Platz eingeräumt wird, nachdem sich neuerdings ein Troll als Donald Trumpf verkleidet und daher nun die Macht über den roten Knopf in den VSA hat… http://www.deutschlandradiokultur.de/trumps-twitter-terror-der-troll-ist-praesident.2162.de.html?dram:article_id=377006

      • Volker Spielmann am

        @Bezahler

        Sehr genau beobachtet! Als alter Schillerleser würde ich niemals versuchen die Dummheit zu bekämpfen, sondern stets dazu den Schiller zitieren:
        „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter Des göttlichen Hauptes, weise Gründerin Des Weltgebäudes, Führerin der Sterne, Wer bist du denn, wenn du dem tollen Roß Des Aberwitzes an den Schweif gebunden, Ohnmächtig rufend, mit dem Trunkenen Dich sehend in den Abgrund stürzen mußt! Verflucht sei, wer sein Leben an das Große Und Würdge wendet und bedachte Plane Mit weisem Geist entwirft! Dem Narrenkönig Gehört die Welt –“

      • Dieser "Volker S." kam mir doch gleich etwas seltsam vor, hat also die Propagandaabteiling eine "schlaue neue Masche" entdeckt. Bei dem Gesockse ist nichts sicher. (?wohl bezahlte Desinformanten) Compact sollte da mal etwas "in die Zukunft denken", könnte nochmal gebraucht werden!

      • Karl Blomquist am

        @Imre
        Ja, Payposter am Werk
        So was überlässt man heutzutage nicht mehr dem Zufall, schon gar nicht das Merkelregime, das bereits stürzte, wenn es die Probleme auch nur benennen würde.

    • Karl Blomquist am

      @COMPACT
      Wollte ich eben anmerken
      Billiger Täuschungsversuch. So schreibt der echte Volker Spielmann nicht.
      Da müsste das Regime schon bessere Payposter anheuern

      • Volker Spielmann am

        @Karl Blomquist

        Die Nachahmung meiner selbst scheitert schon am falschen Karthago, da ich eben stets die Zerstörung des Spielgeldes Euro zu fordern pflege, aber weil der Euro den Frieden bringen soll, konnte der Antifant sich wohl nicht dazu bringen, ebenfalls dessen Zerstörung zu verlangen.

    • DerSchnitter_Maxx am

      Zitat: "Im übrigen bin ich dafür dass die Dummheit bekämpft wird"

      Dann fangen Sie am besten gleich mal … bei sich selbst … damit an !

    • Ich gehöre nun nicht gerade zum Spielmannzug, will sagen , bin nicht sein größter Anhänger, aber einen solchen Mist zu verzapfen ist nun wirklich nicht seine Art und Weise…
      Die Dummheit zu bekämpfen sollte unser aller vordringlichstes Ziel sein. Fangen Sie bei sich an, da haben Sie mit Sicherheit für den Rest Ihres jämmerlichen Lebens genug zu tun.

      Sie Abgehöriger….

      • Volker Spielmann am

        @Para Bellum

        Die kluge Nachahmung sieht täuschend echt aus und ändert nur Punkte, die sich im Rahmen der üblichen Ansichten des Nachgeahmten befinden. So könnte man mich vielleicht den Ausschluß des wackeren Björn aus der AFD fordern lassen, aber den obigen Text könnte ich noch nicht einmal schreiben, wenn man mir eine Pistole an den Kopf dabei hielte.

    • Ich "kenne" nun Volker Spielmann seit längerem, als man noch bei der JF frei kommentieren konnte. Er hat Stil und beherrscht die deutsche Rechtschreibung, was ihn wohltuend von Halbanalphabeten wie Ihnen unterscheidet.

      • Aufgewachter am

        Halbanalphabeten ist kein deutsches Wort und macht auch überhaupt keinen Sinn. Entweder man ist analphabet oder nicht. Das andere ist rechtschreibschwäche…also würde ich an Ihrer Stelle ruhig bleiben

      • Volker Spielmann am

        @odin 58

        Es freut mich sehr, wenn man mich nicht mit meinen Nachahmern verwechselt.

      • Andreas Walter am

        Lieber Odin 58,

        die deutsche Rechtschreibung beherrsche ich auch nicht, hatte dafür aber als Kind und Jugendlicher das Glück, erst mit 16 endgültig in das Land meiner Vorväter zu ziehen (mit 12 war ich allerdings schon davor mal 1 Jahr lang in Deutschland gewesen).

        Was mir den grossen Vorteil brachte, dass ich in deutscher Geschichte wie sie in Deutschland gelehrt wird einiges verpasst habe, damit aber auch die Indoktrination, Reeducation, Gehirnwäsche deutscher Kinder bei mir nie stattgefunden hat.

        Aus dem Grund aber habe ich es früher auch immer gehasst, zu schreiben, weil ich wusste, wie schlecht meine Rechtschreibung ist, wofür ich mich geschämt habe.

        Ganz schlimm und peinlich war mir das dann als Student, da ich als Weisser ja nicht den Ausländerbonus und das Verständnis dafür entgegen gebracht bekommen habe. Sprechen konnte ich deutsch nämlich schon immer akzentfrei, da meine beiden Eltern sowohl Deutsche als auch Weisse sind. Doch als hidden immigrant erlebt man einige interessante Sachen, die einem so manchen aussergewöhnlichen Einblick in die Dinge und Geschehnisse der Welt verschaffen.

        Möchte Ihnen damit nur sagen, dass man selbst damit vorsichtig sein muss, keine falschen Rückschlüsse zu ziehen nur wegen einer mangelhaften Rechtschreibung.

        Gerade auch Ausländer, egal ob Deutschenfreundliche oder Deutschenfeindliche haben nämlich auch oft einen erstaunlich klaren, unvoreingenommenen Blick "von aussen" auf Deutschland und uns Deutsche. 90 Jahre Selbstverleugnung und Furcht vor Niederlage hinterlassen eben Spuren.

      • Andreas Walter am

        P:S.: Deutsch schreibt man gross bei "Deutsch sprechen".

        Den Fehler habe ich jetzt gerade eben noch gesehen, doch besser bekomme ich es derzeit nicht hin. Wichtiger als das ist mir allerdings, dass mich jeder klar und deutlich versteht. Warum ich der Meinung bin, dass die Deutschen sich gegen ihre Unterdrücker, Unterdrückung und in Folge davon Vernichtung wehren sollten.

        Warum ich der Meinung bin, dass auch die Deutschen ein gott- beziehungsweise naturgegebnes Existenzrecht besitzen, welches sie sich notfalls auch erkämpfen müssen, dürfen. Mit den Mitteln, die man ihnen gelassen hat, wenn man dazu sogar das Gesetz beugt, manipuliert, um sie zu unterdrücken.

        Das auch die Juden Jahrhunderte lang unterdrückt und bekriegt wurden, gelegentlich auch durch die Deutschen, steht für mich ausser Frage, doch seit 1968 hat sich das Blatt eben gewendet. Die Juden sind heute ein mächtiges Volk, selbst die im Nahen Osten. Mächtiger zumindest als die Deutschen.

        https://www.youtube.com/watch?v=tOVMfiLqrKU

    • Mal abgesehen davon, daß dies nicht Volkers Schreibstil ist, wollte ich auch gerade anmerken, daß er dies unmöglich geschrieben haben kann.

      Grund: Zu viele Schreibfehler!

      • Aufgewachter am

        Herrlich hier…getraut sich jemand mal etwas gegen Compact oder gegen die gängige Meinung hier zu sagen, formiert sich der mob….Meinungsfreiheit wie Sie uns mit höcke und Co erwartet….Argumente spielen wie immer überhaupt keine Rolle…zur Not dann eben die Rechtschreibung…sehr amüsant

      • Volker Spielmann am

        @Anja

        Und das obwohl ich ein Opfer mehrerer schulischer Rechtschreibreformen bin, was meinem Nachahmer dann schon ein wenig zu denken geben sollte.

  21. brokendriver am

    CDU-Merkel hat Deutschland in ein muslimisch-islamistisches Refugee-Mekka verwandelt.

    Kritisierst jemand dieser Tatsache ist er kein "Gutmensch" mehr, sondern ein "Nazi"….

    Der Scheinasylanten-Tsunami aus Afrika in die Bundesrepublik wird auch Europa das Ende bescheren.

  22. Volker Spielmann am

    Die blutige Unwirksamkeit des strategischen Luftkrieges

    Kann man der taktischen Luftwaffe der westlichen Landfeinde im Sechsjährigen Krieg noch eine eingeschränkte Wirksamkeit zusprechen, wiewohl diese trotz erdrückender Übermacht zu Lande sich zwei Jahre in Italien abkämpfen mußten und auch nach ihrer Landung in der Normandie fast ein Jahr gebraucht haben, um ins Herz Deutschlands vorzustoßen. Zum Vergleich Anno 1940 warf Deutschland das Welschenland in sechs Wochen nieder, bei ungefähr gleichen Kräften im Feld. So war der strategische Luftkrieg ein ziemlicher Reinfall. Deutschland erreichte nämlich Anno 1944 den Höchststand seiner Rüstungsproduktion. So groß die Verwüstungen und Verluste unter der deutschen Zivilbevölkerung auch waren, einen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Zusammenbruch vermochten die Landfeinde mit dem strategischen Luftkrieg nicht zu bewirken. Das gleiche Bild zeigt sich auch in Japan und hat sich in allen späteren Kriegen bestätigt. Vergeblich versuchten die VSA Vietnam mit Bomben zu unterwerfen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

      • Volker Spielmann am

        @UKSoft

        Wohl eher habe ich mir mal wieder eine Netzklette eingefangen. Während andere Menschen im Zwischennetz von Trollen genannten Wesen gepeinigt werden, habe ich immer mal wieder unter einer Klette zu leiden. Will heißen, daß es Menschen gibt, die unbedingt auf meine Texte zu antworten zu müssen meinen, dies jedoch nicht mit Argumenten, sondern mit persönlichen Angriffen tun. In der Regel geht dies vorbei, wenn es auch manchmal ziemlich lange dauert.

  23. Deutschland hat sich klein gemacht, es ist zum kuschen erzogen worden.
    Das Gedenken an alliierte Kriegsverbrechen wird den Rechten überlassen. Und die linken GutmenschInnen marschieren fluggs zu jeder Gedenkveranstaltung, um gegen "Rechts" zu demonstrieren, der Anlass wird regelmäßig übergangen.

    Das ist pathologisch und führt zu dem, was wir international heute in der Geschichtsschreibung sind: Eine Nation ohne Ehre und ein Volk ohne Würde. Das wird bis zum Sanktnimmerleinstag so bleiben, wenn die Deutschen nicht endlich die Köpfe erheben und auf der Wahrheit bestehen.

    Dresden steht ja nur stellvertretend für andere Städte wie z.B. Heilbronn, Würzburg und vor allem Pforzheim, das, gemessen an der Einwohnerzahl, einen viel höheren Blutzoll zu zahlen hatte als Dresden. Vollgepflastert mit Luftminen, Brandbomben und Phosphorkanistern (sic!) versank die Goldstadt in 20 Minuten im Feuersturm. Sie war nur ein nebensächliches "Ausweichziel" und wegen des Wetters angeflogen worden. Morgenthau läßt grüßen.

    Zwischenzeitlich liest man, dass die Massenvergewaltigungen durch die Rote Armee auch nur deutsche Propaganda sein soll. Das wird zumindest im Osten Europas salonfähig.

    Freunde? Nein, wir haben keine Freunde und sollten uns wieder auf uns selbst besinnen.

    • Wer will denn Freund von jemandem sein, der sich selbst nicht leiden kann….!?

      Deshalb, Kopf hoch…und stolz auch mal alle (!!) Strophen des Liedes Hoffmann von Fallerslebens singen.

      Und wenn es nur ist, um den politisch sooo Korrekten zu zeigen, daß wir uns von ihnen nicht diktieren lassen! Unser Rückgrat und das vieler Deutscher ist noch nicht gebrochen.

      Wenn wir einen Teil dieses Landes an die Rückgratlosen und ihre Bereicherer verlieren sollten, dann müssen wir bereit sein, ggf. auch mit Hilfe von gleichgesinnten Patrioten anderer Länder, einen neuen deutschen Staat zu gründen – lieber klein, aber geeint durch Vaterlandsliebe als groß und Multikulti.

      Es ist z. B. auch gut möglich, daß sich die anderen Patrioten deutschsprachiger Länder in diesem neuen deutschen Staat zusammenfinden – und zwar Deutsche, die keine Pickel kriegen, wenn sie sagen, daß sie Deutsche sind und ihr Land deutsch bleiben soll mit allem was an Tradition dazu gehört.

      Antideutsche werden darin keinen Platz mehr haben und schon gar nicht von unserem Geld ihr teilweise feudales Leben fristen.

  24. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mir meine Großmutter als ich noch ein Kind war, von Dresden erzählt hat. Sie wohnte damals in einem kleinen Dorf ca. 40 km entfernt. Sie sagte, dass sich der Horizont in Richtung Dresden blutrot färbte mitten in der Nacht und am nächsten Tag der Wind in der Umgebung Dresdens Papierfetzen, von Zeitungsresten bis hin zu persönlichen Briefen, durch die Luft trug und niederregnen ließ. Sie war kurze Zeit nach den Angriffen in Dresden und erzählt von den vielen Toten und der Verwüstung. Wenn ich dann diese Gestalten sehe, mit "Bomber Harris do it again"-Schriftzügen oder den Schildern auf denen steht "Alles Gute kommt von oben" dann klappt mir das Messer in der Tasche auf. Die Politikdarsteller, die Lügenjournaille und die bezahlten Verharmlosungsexperten, die allesamt zwar gerne Auschwitz sagen, aber was Dresden und den Bombenkrieg im Allgemeinen betrifft, die Toten gern mal durch 10 teilen, sind keinen Dreck besser. Ich frage mich, wie moralisch verkommen man sein muss, um so etwas fertig zu bringen. Das messen mit zweierlei Gewicht entlarvt im Übrigen die ganze Brut als erbärmliche Heuchler. Ich wette darauf, dass die selben Figuren unter einer entsprechenden politischen Konstellation, auch keinen Problem damit hätte die Zahl der Opfer des Nationalsozialismus mal eben durch 10 zu dividieren, so lange sich damit im jeweiligen System, politisch auf Linie, Pluspunkte einfahren lassen. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat ein: "Das besten Argument gegen die BRD, ist das Führungspersonal, dass sie regelmässig hervorzubringen pflegt."

    • Ihre Erzählung deckt sich mit dem, was meine Oma erzählte. Sie wohnte eine Autostunde von Dresden, also auch ca 40 km entfernt. Der ganze östliche Himmel war eine Feuerbrunst und die angebrannten Papierfetzen lagen im Dorf, das etwa 550 m ÜNN hoch lag.

  25. Man beachte auch die Angaben der Sieger bei der Beurteilung ihrer eigenen Opferzahlen. Die sterblichen Überreste eines angeblichen Flugzeugabsturzes bei Shanksville am 11. September 2001 sollen in einen Eimer gepasst haben.

    • In manchen dresdner Kellern soll der Sandstein zu Glas verschmolzen sein, was bei einer Temperatur von ca 1600°C geschieht. Die Temperatur bei einer Kremation beträgt ca 1200°C.
      Diese Toten konnten gar nicht aufgefunden werden, da außer etwas Asche nichts von ihnen übriggeblieben ist.

      • Richtig, und das ist der Knackpunkt! Wie will man Asche zählen?!

        Fakt ist, daß Dresden zusätzlich zu seiner Einwohnerzahl vollgepfropft war mit ostdeutschen (wahren) Flüchtlingen!

  26. Ein interessanter Artikel.

    Ich habe mal gehört, dass laut einer französischen Ermittlungsstelle (1945) 8.000.000 umgekommen sein sollen (in A.).
    Dann habe ich gehört, dass es laut Sterbebüchern, die nach der Wende in Moskau freigegeben wurden, ca. 80.000 gewesen sein sollen.
    (Kann sein, dass ich mich hier um etwa 6.000 irre.)
    (Wichtig scheint 70 Jahre nach Kriegsende v.a. die 8 als Zipher des Übergangs.)

    Angesichts teilweise sehr stark divergierender Zahlen bezüglich weniger weit zurückliegender Pegida-Demonstrationen ahne ich, dass nicht jede Zahl stimmen muss, von der man liest oder hört, dass man aber an bestimmte Zahlen glauben muss, um sozial kompatibel zu bleiben.

    Am geilsten finde ich die alljährlich oder halbjährlich immer wieder durch die Medien geisternde "SCHWARZE NULL".
    Diese Null kommt mir in etwa so vor wie das ‚SCHWARZE LOCH‘ (dieser Republik, vergleichbar mit der Merkel-Raute).
    Manchmal denke ich aber auch wie ein Radio-gläubiger BRD-Bürger:
    ‚Schön, weiter geht’s. Eine Null mehr oder weniger – was soll’s.‘

    Und auch wenn ich im Verlauf meines Lebens gelernt habe, dass alle Opfer von Kriegen gleich sind, manche Opfer aber weniger als gleich, nämlich deutsch —
    bin ich doch meiner Oma (Gott hab sie selig) dankbar dafür, dass sie damals mit fünf Kindern, darunter mein Vater im Kinderwagen, aus der brennenden Stadt entkommen konnte (innerhalb Deutschlands, kein anderes Land hätte sie aufgenommen).

    (Und übrigens finde ich es richtig, dass sich Israel mit einem Zaun schützt.)

    • Für Dresden hat das IRK 45 275.000 Ermordete ermittelt. Das IRK setzte sich aus hochwertigen Persönlichkeiten mit souveräner Haltung zusammen. DAMALS.

    • Etwas Wasser in den Wein. Richtiger wäre es, diesen Zaun hätte man um das ursprünglich israelische Gebiet, evtl. auch etwas nach außen gedehnt, gezogen. (Grenzen 1967 + …)Auch dort gibt es religiöse Eiferer, die haben das Terrain zu sehr ausgedehnt! Sowas schafft keinen Frieden… Und die bauen noch immer neue Siedlungen, wo wohl?
      (ja ich weiss, dann müssten wir … ach Gott … Elsaß, Ostpreuen….)

  27. Karl Blomquist am

    RAF:
    Linkspartei-Abgeordneter beschäftigt Ex-RAF-Mitglied Christian Klar

    Zunächst einmal, schlimmer als eine Merkel im Kanzleramt,
    die den vom Feind geschickten Invasoren die Tore öffnet,
    oder schlimmer als ein Finanzminister,
    der das gesamte deutsche Volksvermögen an angloamerikanische Raubbanken ausliefert,
    ist das auch nicht.

    Aber dann wirds interessant:
    Dr. Diether Dehm, MdB (DIE LINKE): „Antideutsche AntiFa ist wie junge SA“
    http://www.statusquo-news.de/dr-diether-dehm-mdb-die-linke-antideutsche-antifa-ist-wie-junge-sa/

    Christian Klar:
    "Teilnahme am Bombenattentat auf den Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa – General HAIG – am 25. 6. 1979"
    http://www.stasi-mediathek.de/medien/auskunftsbericht-ueber-den-raf-terroristen-christian-klar/blatt/176/

    Dieter Dehm und Christian Klar sind also anscheinend nicht als antideutsch, sondern eher anti-imperialistisch, also als Gegner des Merkelregimes einzustufen. Interessant. Wir werden sehen, wie es reagiert.

    • heidi heidegger am

      Haig, ey? (u. a. Nixon’s ämm mitarbeiter)..nun, die raf war nicht wählerisch, was den ami anging. [ich beschreibe nur, ohne zu werten]: was da übern atlantik kam, wurde angegriffen, rangunabhängig quasi. ich erinnere Hogefelds *honey trap* im wiesbadener western saloon..und natürlich die mai-offensive ’72. die 70er waren eh wild. kleiner ortswechsel zur ETA: >> Am 20. Dezember 1973 explodierte in Madrid eine unterirdische Bombe unter seinem gepanzerten Auto. Die Wucht der Explosion war so heftig, dass sein Wagen über das Dach eines fünfstöckigen Hauses neben der Kirche San Francisco de Borja geschleudert wurde, bevor er auf einer Terrasse im 2. Stock landete. Francos "rechte hand" hatte in der Kirche die Morgenmesse besucht. <<

  28. Als ich in den 90 er Jahren in Dresden regelmäßig die Gedenkfeiern mit der Landsmannschaft der Ostpreußen besuchte, versuchte die Obrigkeit gerade "eine Zahl unter 100.000" im öffentlichen Diskurs durchzusetzen.

    Im Brockhaus aus den 70 er Jahren (BRD) war etwas von 70.000 zu lesen. Nun haben von der Stadt bezahlte "Historiker" jede Leiche neu ausgegraben und kommen auf 25.000.

    In 20 Jahren wird es dann heißen, das einzige Opfer war ein "Befreiungflieger", den die Nazis mit einer Focke Wulf abgeschossen haben.

  29. Früher dachte ich auch die Anzahl von 200.000 Opfer in Dresden wäre übertrieben.

    Wenn man aber bedenkt das die USA in einer Nacht mit konventionellen Mitteln in Tokio 100.000 Menschen verbrannt haben ohne das die Stadt mit Flüchtlingen überfüllt war, dann sind 200.000 Opfer eher an der Realität als 25.000 laut "seriösen" Historikern.

    • @ Sebastian
      .
      Das war ein drei tägiges Marathon-Bombardement vom 13. bis 15. Februar 1945 in vier Angriffswellen.
      Schwere englische 4-motorige Bomber bei Nacht und amerikanische "Fliegende Festungen" und "Liberators" am Tag.
      Es kamen über 1.800 (!) schwere Bomber zum Einsatz.
      Die Hitze durch den Feuersturm soll so stark gewesen sein,
      dass sogar in den Luftschutzbunkern das Metallgeschirr und Besteck schmolz.

      • Dr. Gunther Kümel am

        Es gab in Dresden keine Luftschutzbunker und keinen Jagdschutz, die Flak war abgezogen worden. Die Temperaturen im Feuersturm (28 qkm !) waren Schneidbrenner-Temperaturen (1600 Grad C). Asphalt schmolz und brannte, das Glas der Marmeladegläser in den Kellern schmolz. Sand verglaste.

  30. Dresden: ich kannte noch überlebende Zeitzeugen, zwei Ärztinnen, die dieses Trauma zeit ihres Lebens nicht verarbeiten konnten.

  31. Sühnequote 1:500 am

    Mit einen TV-Heini namens Peter Berling (dctp) hatte ich mal zu tun und meinte sarkastisch, dass die Opfer Ostpreußens in diesem Staat nur als "Opfer zweiter Klasse" angesehen werden.
    Lautstark und vehement hat er mir widersprochen und meinte, dass sie höchstens Opfer dritter Klasse seien, höchstens.
    Das sagte er aber nicht ironisch oder im Scherz, so dass ich ins Grübeln kam, mit wem ich es überhaupt zu tun habe.
    Ich meine, bei den Medien, egal ob Verlagshaus, Radio oder Film muss es ganz schlimm sein.

  32. Sehr geehrter Herr Homilius,
    allein in der deutschsprachigen Literatur gibt es seit Jahrzehnten eine Unmenge an gesichertem Faktenwissen zu diesem Thema. Alles wurde schon zigmal belegt und bewiesen.
    Die Sache ist klar und im Gegensatz zu manch anderen, tatsächlich offenkundig.
    Das der Politisch/mediale Komplex, ein anderes Bild vermitteln will, ist logisch und nachzuvollziehen.
    Nur, von diesem Herrschaftssystem erwartet man auch nichts anderes. Schon gar nicht, dass sie ihren „Fehler“ einsehen und korrigieren. Sie machen keine Fehler, sie folgen nur anderen Vorgaben und das macht sie zum Feind. Die Lage wird sich erst ändern, wenn man sie von der Macht entbindet.
    Bis es mal soweit ist, sorgen andere, anständige Kräfte dafür, dass die Erinnerung an die historische Wahrheit, nicht verschüttet wird.
    Peinlich, ja geradezu grotesk wirkt es jedoch, wenn man ausgerechnet Ulrike Meinhof, als weiteren Experten, für diese Aufgabe zurate zieht.
    Diese Person hatte zum Thema keine Expertise, dafür aber einen politisch schwerkranken Geist.
    Gerade der Fall Dresden bietet aber eine Fülle an moralisch hochwertigen und integeren Persönlichkeiten, sodass man auf solche „Zeugen“ gut verzichten kann.
    Es gibt auch nichts mehr zu bezeugen, nur noch anzuklagen und darauf hinzuweisen, dass wer die Taten der angelsächsischen Mörder schönredet und runter rechnet, evtl. mal mit Konsequenzen rechnen muss.
    Herr Homilius, dass sie sich ausgerechnet Meinhof für ihren Beitrag wählten, verstehe ich nicht.
    Sind es doch Meinhofs geistige Nachfahren, jene Links/Grüne Meinungsjakobiner, die heute aus zahllosen Amtsstuben heraus, den Rechtsstaat aushöhlen und den Luftterror gegen Deutschland nachträglich rechtfertigen.

    • Kai Homilius am

      Lieber Michael,
      schade dass Sie den Artikel so gründlich missverstehen konnten. Es ging bei Meinhof um keine weitere Expertin. Man beachte allerdings das Veröffentlichungsdatum 1965.
      Einzig soll Meinhof der heutigen Linken/Antifa den Spiegel vor die Nase halten und zwar gründlich. Meinhof ist eine der ihren. Kommt aus deren Stall. In dieser Frage damit einer der glaubwürdigsten Streiter für unsere Sicht der Dinge. Alle anderen würden die Antifa/Linke doch auslachen. Bei Meinhof wenigstens kurz innehalten.
      Wohlgemerkt, als Expertin wurde Meinhof hier nicht gebraucht. Eher als linke Ikone.

      • Sehr geehrter Herr Homilius,
        In der Tat, eine Verrückte zu benutzen, um sie Verrückten, als Spiegel vorzuhalten, damit diese kurz innehalten, darauf muss man erst mal kommen.
        Gestatten sie mir dazu ein paar Gedanken.
        Ihr Ansinnen, dieser Klientel eine Brücke zu bauen und an ihre Vernunft zu appellieren ist ehrbar aber sicher umsonst.
        Die Adressaten ihrer Bemühung zeichnen sich explizit dadurch aus, dass sie auf der Sachebene gar nicht angesprochen werden wollen und können.
        Sie gehören zur Gruppe der politisch Imbezillen und gleichen im Verhalten den religiöser Sektierer, die auch umso fester an die Richtigkeit ihrer Sache glauben, je mehr vernünftige Argumente dagegen sprechen.
        Einige ihrer prägenden Eigenschaften bestehen darin,
        niemals auf ein Diskursangebot einzugehen und dem Andersdenkenden sofort das Menschliche abzusprechen und in ihm den Feind zu sehen,
        den es zu bekehren oder zu vernichten gilt.
        Sowie die Zwanghaftigkeit zu glauben, immer im absoluten Recht zu sein und darum auch jedes Mittel anwenden zu dürfen.
        Wann immer es solche Gestalten an die Schalthebel der Macht geschafft haben, ging es für das Volk schief.
        Ihre Blutspuren ziehen sich durch die gesamte Weltgeschichte.
        Sie alle eint, dass sie im Kantschen Sinne unfähig sind, sich ihres Verstandes ohne die Anleitung eines anderen zu bedienen.
        Diesen Zeitgenossen geht es nicht um Wahrhaftigkeit oder um Aufklärung sondern, um die rücksichtslose Verbreitung ihrer „Historischen Wahrheit“.
        Fakten werden nur da zugelassen, wo sie in ihr verschrobenes Weltbild passen, ganz gleich wer sie präsentiert.
        Darum kann ihr Beitrag bei denen gar kein Innehalten bewirken.

        Aber etwas anderes könnte es: Angst!
        Darauf reagieren sie, weil sie im Grunde rückratlose Nichtskönner sind.
        Viele dieser Charaktere können noch nicht mal für sich selbst sorgen und sind auf Alimentierung angewiesen.
        Es sind unsere Steuergelder die dafür verschleudert werden,
        einfach ekelhaft!
        Sie sollten daher als das angesprochen was sie sind und nicht als verwirrte Geister, die nur auf die Falschen hören.
        Es sollte ihnen unmissverständlich klargemacht werden, dass jeder einzelne, sobald sich die Gelegenheit bietet, für seine Straftaten persönlich haftbar gemacht wird und Pardon keine Option ist.
        Das gilt nicht nur für die barbusige Vollpfosten-Linke, mit schmieriger Mähne und beleidigender Botschaft auf ihren Titen, sondern im gleichen Maß für jene, die jetzt noch im Schutz politischer Immunität, im Hintergrund die Fänden dazu ziehen.
        Sehr geehrter Herr Homilius, die Adressaten ihres Berichtes sind letztlich willfährige Werkzeuge jener zerstörerischen Kräfte, die uns in eine neue Weltordnung überführen wollen.
        Wir können nicht wissen, ob wir aus der Geschichte nochmal mit einem blauen Auge davon kommen, oder in ein neues jakobinisches Zeitalter abrutschen.
        Sollte es soweit kommen, dann tragen wir normalen Menschen, ein gerüttelt Maß an Mitschuld, weil wir zulange zögerlich blieben und als hoffende Bittsteller auftraten, als längst entschlossenes Handeln angesagt war.
        Vielleicht schreiben sie ja mal unter dieser Prämisse einen Beitrag.
        Mit freundlichen Grüßen Michael

      • Wer sagt denn das die Meinhoff Anno ’65 schon Verrückt war?
        Sie war eine anerkannte Journalistin und von Linksverstrahlt konnte man zu der Zeit noch nicht viel erkennen, Terroristin wurde sie erst 5 Jahre später.

        Was viel wichtiger ist das ist das Datum, 65. Damals gab es noch viele Augenzeugen und die Erinnerungen waren noch relativ frisch, auch gab es damals noch keine existenzvernichtenden Probleme wenn man Daten und Fakten veröffentlichte UND damals orientierten sich Journalisten noch an exakt jenem, Daten und Fakten, nicht Emotion und politische Gesinnung.

    • @Michael H.

      Selbst wenn Sie zehnmal recht hätten — Sie haben nicht begriffen, worum es mit Ulrike Meinhof (im Sub-Text) geht.

      Bitte verlangen Sie nicht, dass ich es Ihnen verrate.

      • Ich neige dazu, Michael H. recht zu geben. Ich fand die Homilius’sche Argumentation früher auch gut und richtig, aber ich denke, Michael H. hat recht. Es stimmt einfach nicht, daß sich "Linke" (sind ja keine, sie sind nichts) von Argumenten beeinflussen lassen. Es gibt aber viele, die plötzlich bei rechten Autoren ins Grübeln gekommen sind.

      • Kai Homilius wollte klar machen, was für eine 180-Grad-Wende die Linken gemacht haben, daß sie heute negieren, was sie damals politisch vertraten.

        Ein guter Artikel – vielen Dank!

      • Oder anders ausgedrückt:

        wer heute die Auffassung der damaligen Linken vertritt, wird von den heutigen Linken als RECHTS bezeichnet…!

  33. Sicherlich wird niemand Damals die Toten gezählt haben, viele waren auch einfach verglüht. Fakt ist jedoch die Einwohnerzahl minus der Zahl der Überlebenden plus die Zahl der Flüchtlinge, was einer Totenzahl von mindestens 100 000 Toten ergeben müsste. Niemand kann auch genau sagen, wie viele Tote es in Hiroshima gab! Aber die Zahlen heute zu verschönen ist einfach nur Geschichtsfälschung und auch als Verbrechen gegen die Wahrheit zu betiteln. Diese Leute sind in meinen Augen auch Verbrecher und gehören bestraft.

    • Die Toten wurden schon gezählt. Man muß sich nur die Mühe machen die Protokolle zu finden. Gibt es übrigens im www.

    • Die offiziellen Zahlen der damaligen Polizei sprachen von ca. 250.000 Toten. Dass diese Zahl mit der Zeit eine Null verloren hat, ist logisch, denn Geschichte schreibt immer der Sieger und nicht das Opfer. Fragt doch einfach mal in England nach, um wieviel Prozent der Opferzahl von London im Vergleich gestiegen ist. Die fehlende Null von Dresden wird sich dort inzwischen bestimmt wiederfinden ;o)

  34. hanswernerklausen am

    Die Battenbergs sind die Familie des Prinzgemahls. Die Windsors hießen bis 1917 Sachsen-Coburg-Gotha

    • heidi heidegger am

      sehr richtig, sagt mein bulgarischer busenfreund auch ständig. ja weil die SCG doch in BG einheirateten, gell? nun noch kurz zu Ulrike M.: nicht jede kann immer alles gleich wissen, sag‘ ich schlaumaus retrospektiv immer, wenn ich an die 3 schoten der spitzenjournalistin denke. und was haben wir da?: die PLO-vorliebe (oje!). die auschwitz-analogie/"isofolter-die entsprechung ist das gas" (ojemineh!) und natürlich ‚dresden‘ (ohyeeegerrrl!). ichhabefertig-brauch erstma ’n enzian.

  35. Warum sich Dresden so tief ins kollektive Gedächtnis eingegraben hat, muß an etwas Ungeheuerlichem liegen.
    Meine Heimatstadt Rostock betrug damals 220 000 Menschen , als wir im Heimatkundeunterricht die Zahlen über Dresden erfuhren. Soviel Rostocker Einwohner – soviel Dresdner Bombentote.
    Es ist als Kind nicht zu raffen und auch heute bleibt uns noch vieles verborgen.
    Sind die Alliierten denn heute nicht mehr stolz auf ihren Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung?

      • War es ja auch… in Dresden befreiten sie 250.000 Ziwilisten von ihren Problemen und nebenbei auch gleich von ihrem Leben.

        Wenig später machten sie ähnliches auf den Reihnwiesen, in den Lagern.
        Dort befreiten sie -nach vorsichtigen Schätzungen- 1.5 Millionen Deutsche (WEIT ÜBERWIEGEND zIVILISTEN) von ihrem Leben.

        Und dann befreiten sie den überlebenden Rest des Deutschen Volkes und aller anderen westlichen Länder Europas von der Freiheit.

        Wahre Befreier.

  36. Volker Spielmann am

    Ein Wort zum Dresdenfaktor

    Kommen die hiesigen Parteiengecken einmal nicht umhin und müssen eine Gräueltat der Landfeinde im Sechsjährigen Krieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung einräumen, so versuchen sie zumindest die Zahl der deutschen Opfer möglichst klein anzugeben. Die Bombardierung Dresdens mit VS-amerikanischen Brandbomben ist dafür wohl das bekannteste Beispiel: Die damals festgestellte Mindestzahl der deutschen Todesopfer betrug 250,000 Seelen, aus der später die Sophisten der Parteiengecken 25,000 Seelen machten. Was zur Entwicklung des Dresdenfaktors führte, mit dem man die von den Parteiengecken und ihren Sophisten angegebene Zahl der deutschen Opfer mit dem Faktor 10 steigert. Erklärt zum Beispiel eine Sophistin der Parteiengecken, daß die Kriegsknechte der VSA 190,000 deutsche Mädchen und Frauen geschändet hätten, so darf man getrost davon ausgehen, daß es 1,9 Millionen waren. Im vorliegenden Fall spricht dafür, daß die Sophistin in allen Städten und Dörfern die Schändung der Frauen eingesteht.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • So verhält es sich z.B. mit den sogenannten Rheinwiesenlager, deren Existenz den meisten Deutschen unbekannt sein dürfte, ich selbst bin auf diese vor der Öffentlichkeit weit verschwiegene Gräueltat unserer überseeischen Landfeinde erst vor ralativ kurzer Zeit gestoßen.
      Man kann diese Einrichtungen, deren es mehrere gab und in die man alles wegsperrte, dessen man in Uniform habhaft wurde, also auch Flakhelferinnen, Krankenschwestern und HJ Jungen, getrost als Vernichtungslager ansehen. Sie bestanden aus einer mit Stacheldrahtzaun umgebenen Fläche, in der sich bestenfalls ein Zelt als "Krankenstation" befand, ansonsten buddelten die Insassen mit bloßen Händen Erdhöhlen, in denen sie Schutz vor Wind un Wetter suchten. Nicht selten kam es bei Regengüssen zu Einstützen derselben, wobei die Verschütteten jämmerlich erstickten. Die Rationen lagen deutlich unter denen vergleichbarer deutscher KZs, obwohl die Schweiz zwei Güterzüge mit Lebensmitteln liefern wollte, die jdoch von den VS Beatzungsbehörden unter Eisenenhauer mit der Begründung zurückgeschickt wurden, es bestehe kein Bedarf.
      Der geringe Bekantengrad dürfte darin begründet sein, daß sie ralativ kurze Zeit bestanden und im Zuge des Kalten Krieges, alls man die Deutschen als Kanonenfutter für den vermeintlich bevorstehenden Zusammenstoß mit Rußland zu verheizen gedachte, aufgehoben wurden.
      Trotzdem dürften die Opfer einige Hunderttausend Deutsche sein, denen niemals jemand ein Denkmal errichtet hat, ja von denen die meisten gar nichts wissen.

      • Die Reinwiesenlager sind sehr wohl und auch recht vielen bekannt, vllt. aber nicht unter dem Namen. Den Namen kenne ich auch erst seit ein paar Jahren, aber seit meiner Jugend (Bj 66) weiss ich das die AMIS (Franzen/Tommis waren daran wenig oder nicht beteiligt, haben in ihrer Geschichte aber genug Gefangene verhungern lassen, Tradition sozusagen) NACH dem Ende des Krieges mind. 1.5 Millionen Deutsche haben in Lagern verhungern und erfrieren lassen (habe mal gelesen das der Winter der kälteste in der Geschichtsschreibung war), was übrigends auch mit den Nichtinhaftierten geplant war, die Besatzer verweigerten den Deutschen Kohle und Nahrung und wer beim umlegen eines Baumes erwischt wurde konnte standrechtlich erschossen werden, so wie jemand der den Gefangenen Essen bringen wollte. Dadurch enstand das "Fringsen", Kohleklauen von fahrenden Güterzügen.
        Die Amis griffen sehr hart durch und erschossen viele Kohleklauer, bis Kardinal Frings sich querstellte und im Namen der Kirche bei den Amis intervenierte und in der Öffentlichkeit sagte das es OK sei Kohle von den Zügen zu klauen, ab da hies es "Fringsen".

        Übrigends auch nicht nur Uniformierte -was an sich schon nicht nur Flakhelfer und HJ einschliesst sondern auch Postboten, Feuerwehr, Sanis, Schornsteinfeger und vieles mehr, die damalige Kleiderordnung in vielen Berufsgruppen gab denselben Kleidungsstiel vor so das vieles wie Uniform aussah für Fremde, also die Amis, UND es waren auch viele definitive Zivilisten dabei… viele denen man nachweisen konnte das sie ein Parteibuch der NSADAP (hatte fast jeder) hatte der wurde auch inhaftiert.

        Es gibt eine sehr gute Doku gleichen Titels auf Youtube… sehenswert, wenn das das richtige Prädikat wäre.

      • Volker Spielmann am

        @odin 58

        Die meisten Quellen gehen von ein bis zwei Millionen Toten aus. Doch gehören die Rheinwiesenlager in der Tat zu den vielen verbotenen Wahrheiten im deutschen Rumpfstaat und daher kann man sie unserem deutschen Volk gar nicht oft genug in Erinnerung rufen.

  37. Arne Fischer | Freiweh.de
    Arne Fischer | Freiweh.de am

    Ich war 13 oder 14, als ich Irvings "Der Untergang Dresdens" las. Mit kaum 19 bekam ich Hamburger – es war (Vor)März ’90 – in Dresden von einer Schülerin unserer, erst wenige Wochen währenden, Partnerschule in Dresden das Buch "Inferno Dresden" geschenkt, von Walter Weidauer, der als KPD-Mann von ’46 bis ’58 Oberbürgermeister Dresdens war.
    Der Brite (right or wrong – my country) Irving und Weidauer kannten und nannten die wahren Zahlen. Was ist Wahrheit? Die Abwesenheit von Lüge. Die Wonne, mit der nun die Zahlen herunterkorrigiert werden unterscheidet sich erheblich von anderen Klitterungen: Ist es dort der Unglaube, die Fassungslosigkeit, das nicht wahrhaben Wollen des Verbrechens, daß zu spontanem Unglauben, Zweifel, Hinterfragen das Innerste Gute zwingt – so ist es hier die kalte Relativierung, zu der aber die Befürwortung und Rechtfertigung des Verbrechens an sich gehört. Dort das Verzweifeln daran, daß der Massenmord auf den kollektiven Schultern verantwortlich, wenngleich schuldlos, Lasten soll – hier die Bejahung der Notwendigkeit und Richtigkeit des Brandopfers der Stadt. Die einen, weil sie die Last der eigenen schicksalsgemeinschaftlichen Verantwortung durch gegenseitige Parteinahme abzustreifen hoffen, die Anderen… tja, über die zu schweigen schickt sich an dieser Stelle. Über die wandelnden Toten nur Gutes.

    • Aber hat denn Herr Weidauer in seinem Buch nicht auch mit ganz anderen Opferzahlen "argumeniert", als Herr Irving? Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?
      Meines Wissens nennt Weidauer doch – zumindest in den späteren Ausgaben seines Buches – sehr niedrige Zahlen?
      Könnten Sie mir bitte die genauen Zahlen und die Ausgabe des Buches von Weidauer nennen? Vielleicht wurde da ja auch was im Laufe der Auflagen verändert…..

      • Um das etwas näher zu erläutern:
        Ich habe bisher nämlich noch kein einziges Buch aus DDR-Zeiten (also aus einem DDR-Verlag) gefunden, in dem die höheren Opferzahlen als Tatsache auftauchen (150 000 Tote oder mehr). Wer mir da einen Buchtitel mit Autor, dem Verlag, der Auflage und vielleicht sogar noch der Seitenzahl sagen kann, hilft mir da wirklich sehr weiter!!!
        Ich suche das Ganze nicht nur aus reinem geschichtlichen Interesse, sondern auch, weil etliche Leute aus meiner Verwandtschaft beim Luftangriff in Dresden umgekommen sind.

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