Marine Le Pen: Chance zu einem Europa der Nationen groß wie nie

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Marine Le Pen erklärte im Breitbart-Interview, dass Macrons Politik überholt sei, dass seine Verachtung gegenüber den Arbeitern ihn scheitern ließ und dass die Chancen für ein Europa als Vereinigung souveräner Nationen nie so groß waren wie jetzt.

Marine Le Pen gehört zu den strahlenden Gewinnern der EU-Wahl: ihre Rassemblement National (RN) kassierte 24,2 Prozent der französischen Wählerstimmen. In einem Interview mit dem Online-Magazin Breitbart konstatierte sie: Anders als David Cameron, der nach der Brexit-Entscheidung zurücktrat oder Theresa May, die nach drei erfolglosen Anläufen zum Brexit-Deal das Handtuch warf, besitze Frankreichs Staatspräsident Emmnauel Macron nach den Europawahlen für diesen Schritt nicht die notwendige Größe, Courage und Ehrlichkeit.

Obwohl Macron mit 21 Prozent nur den zweiten Platz belegt, könne er nicht akzeptieren, dass sein Weltbild überholt sei. Ihr eigenes Wahlergebnis führt Le Pen auf zwei Gründe zurück. Einmal auf einen nationalen: „Macron präsentierte sich zu Beginn der Kampagne als Führer der Europäischen Union, den die Franzosen nicht mehr wollen “, sagte Le Pen. „Die Europäische Union verachtet die Menschen. Die Europäische Union schützt den unlauteren Wettbewerb insbesondere mit Produkten aus China. Und vor allem ist die Europäische Union völlig offen für die Einwanderung, die Europa überschwemmt.“

Der zweite Grund sei ein internationaler: „Macron führte einige Maßnahmen ein, insbesondere auf finanzieller Ebene, die besonders ungerecht und unfair gegenüber der Arbeiterklasse und den einfachen Menschen sind. In den letzten zwei Jahren zeigte er gegenüber den einfachen Bürgern und dem französischen Volk im Allgemeinen eine extreme Arroganz und Boshaftigkeit. Was ich und RN getan haben, ist dem französischen Volk zu erklären, dass die frühere Kluft zwischen rechtem und linkem Flügel nicht mehr existiert.“ Die Grenze verlaufe nicht zwischen Links und Rechts, sondern zwischen Oben und Unten.

Macrons Politik ist für Le Pen der Sieg des Marktes über die Nationen: „Ihm geht es darum, dass Grenzen verschwinden müssen, einschließlich des Schutzes, den solche Grenzen normalerweise einer Nation bieten. Es ist das Konzept, dass überwältigende Märkte über alles entscheiden. Dieses Konzept des Globalismus wird von Technokraten vorangetrieben, die niemals gewählt werden und die typische Art von Person sind, die in Brüssel in der Europäischen Union die Dinge regiert. Das Volk, das an Nationen glaubt – die Nationalisten – ist genau das Gegenteil. Sie glauben, dass Nationen der effizienteste Weg sind, die nationale Sicherheit, den Wohlstand und die Identität zu schützen, um sicherzustellen, dass die Menschen in den Nationen gedeihen. “

In ihrem und Matteo Salvinis Sieg sehe sie eine Chance für eine alternative Europakonzeption: „Noch nie seit Beginn der Europäischen Union war die Möglichkeit eines Europas der Nationen so groß. Dies ist der Grund, warum Globalisten Matteo Salvini gegenüber so gewalttätig und aggressiv sind. Aber wir werden von etwas getragen, das sie nicht berühren können und das sie nicht erreichen können: einer bedingungslosen Liebe, die wir für unser Land und für unser Volk empfinden“.

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18 Kommentare

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    Chemnitzer am

    Wie sang der Kommunistendreck einst.

    Völker hört die Signale ….

    Und nun Zionisten, Genossen und Gesindel??

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    Klass Klassen am

    Falsche Zahlen. Richtig sind: RN 23 3 Prozent und Macron 22,4 Prozent. Lediglich 0,9 Prozent Unterschied.
    Und warum sollte Macron zurück treten ?!?! Völliger Schwachsinn nach der EU Wahl.

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      Chemnitzer am

      @ Klassen

      0,9 % wie Sie errechnet haben, sind nun mal der feine Unterschied! Und weshalb, sollte diese von der NWO bestellte Schwuchtel, nicht zurücktreten?

      Fragen Sie lieber mal den Durschnit der Franzosen, als hier ihre Billigpropaganda zu verbreiten!!

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    Duis Libero am

    Eines Tages werden wir in Berlin feierlich einen "Marine-Le-Pen-Boulevard" und einen "Salvini-Platz" eröffnen, aus tief empfundener und ewiger Dankbarkeit dafür, dass über die Befreiung des französischen und des italienischen Volkes letztlich auch die Wiederbelebung der Deutschen gelang.

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      Ja Ja, und einen Putinplatz, stimmts ?!!

      Lebe Du mal in tiefster Dankbarkeit, und knie täglich nieder vor diesen Ikonen ! LOL

      Es wundert einen wirklich nichts mehr, wenn man von solch Unterwürfigkeit liest !!!

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    Warum muß es eigentlich überhaupt e i n Europa geben,ob nun EU oder "der Vaterländer" ? Diese Frau kam mal an die Spitze der Front National,weil sie die Tocter des Vaters war. Nachdem sie diesem in den Arsch getreten hatte,fällt dieser Grund weg. Haben die Franzen keinen präsentablen Kerl in Ihrer Partei? Ich kann dieses Gesicht nicht mehr sehen,auch wenn es minimal besser ist als das der Merkel,Kaka,May u.ä. Als die Demokratie ausbrach , brachte sie nicht nur ständiges Politisieren,was den Homo communis sowieso überfordert,sondern auch die politisierenden Weiber,die immer zahlreicher werden. Die Welt war besser,als die Fürsten regierten und die Bürger arbeiteten und das Maul hielten. Ist vorbei und kommt nicht wieder,weil zerstören leichter als erhalten ist.

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      Chemnitzer am

      @ Sokrates

      Wieder mal ein Kommentar, wo sich der Duchnittsdenkende seine Meinung bilden sollte!

      Was ist Ihnen nicht bekommen?

      Haben Sie ein Problem mit der o.g. Dame, wenn ja, lassen Sie es uns wissen, Herr alleswissender
      Sokrates?

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      Genau dieses Gedankengut, so unglaublich gestrig, hält die Menschen davon ab, die deutsche Rechte auch nur annähernd zu akzeptieren.

      Wer will schon in dieser Scheißgesellschaft leben, die Sie da heraufbeschwören möchten ?!!

      Knechten für einen Fürsten, also einem Drecksack, der nichts tat für sein Volk, außer es auszubeuten, das ist also Ihre Zukunftsvorstellung.

      Man, wie fertig mußt Du sein !

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        Nicht ganz so gestrig,wie die Cherusker,gewissermaßen. Sorgfältig lesen,denken,verstehen,dann hätten Sie gemerkt,daß Ich es ausdrücklich as unwiederbringliche (gute) Vergangenheit beschrieben habe,keine Rede von Zukunftsvision,Nappel.

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        Führerprinzip aus der Vergangenheit- egal ob links oder recht- ist nicht unser patriotischer Anspruch. Wir fordern Autonomie und Identität. Aber linksversifft begreift es nicht. Ergo- fahrt zur Hölle- betonköpfe. Unser Weg ist geradeaus.

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      "Die Welt war besser,als die Fürsten regierten und die Bürger arbeiteten und das Maul hielten. "

      AMEN,
      Du Heilsbringer und Anhänger der Wüstenreligion 😉

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        Soweit alles richtig,nur daß Europa keine Wüsten hat. Übrigens ist der Aufenthalt in Wüsten sehr gesund und erfrischend (Wasser sollte man aber schon mitbringen).

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      Bernd Nowack am

      Sokrates: " Deutschland und Europa sind verloren, aber nicht wegen dieser Wahlergebnisse, sondern schon lange. Nämlich seit sie das Geschenk des gekreuzigten Gottes verwarfen und offen gottlose Staaten gründeten."

      Das Christentum wurde uns Mitteldeutschen mit Feuer und Schwert von den Westdeutschen aufgezwungen, schon vor 1000 Jahren! Karl, der angeblich Große, war ein Westdeutscher (ein Franke), dessen Reich neben Westdeutschland auch Frankreich, Spanien und Italien umfaßte (Vorläufer der EU!). In Mitteldeutschland lebten die germanischen Sachsen, natürlich heidnisch mit der Natur verbunden. Ihnen wurde in einem 20jährigen Krieg der dem Deutschen zutiefst artfremde naturferne, gewässer-und tierfeindliche Glauben aus dem fernen palästinensischen Wüstenland aufgezwungen, wie jetzt uns Mitteldeutschen die EU aufgezwungen wird und uns atheistischen Mitteldeutschen aus dem Westen das Christentum übergestülpt werden soll. Dagegen wehrt sich Mitteldeutschland!

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        Bernd Nowack, schau doch mal nach, welchen Siedlungsraum die Sachsen zu Zeiten Karls des Großen hatten.

        Ich sage nur: Widukind und sein Kampf gegen Kalle dem Großen lief im Raum des heutigen Niedersachsen. Blutgericht von Verden wäre da schon ein zusätzlicher Anhaltspunkt.

        Ein bißchen mehr Geschichtskunde wäre wirklich angebracht.

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        Ei, siehe da, Bernd Nowack lebt noch.Sei ihm gegönnt,da ihn ja nach dem Tode nichts gutes erwartet. Karl war Franke,kein Deutscher,die entstanden langsam rd.150 Jahre später, die waren da längst Christen. Nicht christliche Deutsche hat es nie gegeben. Nimmt man den Deutschen das Christentum,nimmt man Ihnen auch ihre deutsche Idendität. Ach,wie gern würde Ich mir die Stiefel des großen Karl anziehen und zu der Zahl der Geköpften von der Aller noch ein,zwei Nullen hinzufügen. Ihr Gottlosen verliert letztlich immer,kein Werk hat bestand,bei dem Gott nicht dabei ist.

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