Männlich, weiblich oder „divers“? Verfassungsgericht billigt drittes Geschlecht im Geburtenregister

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Endlich werden die wichtigen Dinge mal angepackt: Karlsruhe legt dem deutschen Gesetzgeber auf, bis Ende 2018 eine Neuregelung zu schaffen, die es Menschen erlaubt, ihr Geschlecht offiziell als etwas anderes als männlich oder weiblich registrieren zu lassen! Verwiesen wird als Begründung auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht. Die Richter gaben einem intersexuellen Kläger Recht, der, die oder das zuvor in allen Instanzen mit seinem oder ihrem Antrag gescheitert war. Möglichkeiten der neuen Geschlechtsbezeichnung seien „inter“, „divers“ oder eine andere „positive Bezeichnung des Geschlechts“.

Aus aktuellem Anlass drucken wir an dieser Stelle das Editorial von Jürgen Elsässer aus COMPACT-Spezial Nr.3 „Feindbild Familie – Politische Kriegsführung gegen Eltern und Kinder“. Gibt’s im COMPACT-Shop.

Unsere Großeltern und Eltern hatten es noch gut. Egal wie schlimm es die Politik trieb, zu Hause war man bei den Seinen und sicher. Selbst die übelsten Diktatoren begnügten sich damit, ihre Untertanen physisch zu beherrschen: Sie sollten arbeiten und marschieren und ansonsten das Maul halten. Was aber einer im Innersten dachte und fühlte, war außerhalb der Reichweite der Geheimpolizei.

Im neuen Totalitarismus gibt es keine Intimität mehr. Die Staatsmacht tritt die Tür zu unserem Schlafzimmer ein und stiehlt uns die Kinder: Papa und Mama, so lernen schon die Grundschüler, seien austauschbar. Ihr eigenes Geschlecht könnten sie nach Belieben wechseln. Im Aufklärungsunterricht gibt es Fleißkärtchen für Pornokompetenz. Das neue ABC beginnt mit Analverkehr. Wenn die Kleinen nach Hause kommen, verbindet sie das Internet mit Big Brother. Die Mutter ist entkräftet von der ach so emanzipierten Maloche in der Fabrik und schläft erschöpft vor dem Fernseher ein. Ihr guter Mann zappt weiter, von einer schwulen Sendung zur nächsten.

afdgendertwitter

Screenshot Twitter @AfDBerlin

Kein Wunder, dass die Scheidungsrate steigt. Die Familie, die über Jahrtausende hinweg stabilste Form des Zusammenlebens, steht unter Beschuss. Die Menschheit teile sich nicht in Männer und Frauen, verkündet die neue Propaganda, sondern konstituiere sich aus vielerlei sexuellen Identitäten, aus denen sich der Einzelne ständig neu bedienen könne: heute Normalo, morgen Homo, übermorgen Sado-Maso und im nächsten Jahr das Schaf von hinten. Diese Rocky Horror Picture Show, schon für Erwachsene verwirrend, muss für Kinder ein Trauma sein. Unter dieser Indoktrination wachsen Sexualkrüppel heran, die selbst kaum eine Familie gründen werden. Wer soll dann aber die nächste Generation zeugen und großziehen?

Ewig aktuell: COMPACT-Spezial Nr. 3

Meine Prognose: Natürliche Fortpflanzung und Mutterschaft werden ausgemerzt, an ihre Stelle tritt die Menschenzüchtung. Die Laborbrut kann dann von den flexiblen Transmenschen nach Belieben adoptiert werden. Wir sind Zeugen und Opfer eines gigantischen Menschenexperiments, eines Großangriffs auf die biologischen Grundlagen unserer Gattung. Familie und Heterosexualität sind anthropologische Konstanten, sie wurden bisher in der westlichen Zivilisation ebenso geachtet wie in der christlichen oder der muslimischen, und selbst Hitler und Stalin wagten nur an ihrer Oberfläche zu kratzen. Jetzt hat sich Mengele mit Frankenstein verbündet und will eine neue Rasse schaffen, die nicht mehr in der Tradition von Adam und Eva steht.

Aber noch ist es nicht so weit. Außerhalb von Nordamerika und Westeuropa schüttelt man den Kopf über die sexuelle Umerziehung bei uns. Auch bei unseren Nachbarn regt sich Widerstand. In Frankreich gingen 2013 Millionen Menschen auf die Straße – nicht gegen Homosexuelle, sondern vor allem gegen die Homosexuellen-Adoption. In Kroatien forderten in einem Referendum zwei Drittel der Stimmbürger, dass die Ehe als «lebenslange Verbindung von Mann und Frau» den Schutz der Verfassung genießen muss. Am besten gefällt mir der Slogan, den die Serben bei ihren Protesten vorantragen: «Wir sind keine Partei, wir sind eine Familie!» Soll heißen: Es geht nicht um Politik, dieses traurige Geschäft überlassen wir gerne anderen. Es geht um uns, unser Privatleben, unsere Intimität. Es geht um unsere Kinder. Wollen wir Deutschen nicht endlich auch dafür einstehen?

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