Am Samstag gab es während der Gelbwesten-Demo, die unter dem Motto „Das Ultimatum“ lief, weitreichende Ausschreitungen auf den Champs Elysées: Neben brennenden Autos, Zeitungsständen, einem Wohnhaus und einem Luxusrestaurant in Flammen meldete die Industrie- und Handelskammer die Plünderung von 91 Geschäften. Darunter zahlreiche Handelsketten von Textilkonzernen wie Hugo Boss und Lacoste. Sogar ein Polizist soll sich an den Ausschreitungen beteiligt haben. Macron war zu dieser Zeit auf Urlaub in den Pyrenäen, kehrte aber wegen der Heftigkeit der Ausschreitungen umgehend nach Paris zurück.

    Macrons Angebot einer „Grand Débat“ („Großen Nationalen Debatte“), bei der jeder Bürger seine Sorgen äußern könne, schien, trotz reger Beteiligung, keine Beruhigung gebracht zu haben. Das verwundert nicht, da Macron noch zu Anfang des Jahres erklärte, seinen neoliberalen Reformkurs – aller Proteste zum Trotz – fortführen zu wollen. Folglich brachte auch der Bürger-Dialog keine ernsthaften Ergebnisse.

    Der Staatspräsident folgerte nach Samstag, dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht ausgereicht hätten und kündigte „starke, zusätzliche Entscheidungen“ zur Verhinderung weiterer Ausschreitungen an. Zahlreiche Medien vermuten, dass es sich bei den Randalierern um Angehörige des „Schwarzen Blocks“ gehandelt habe, der sich unter die Protestierenden gemischt hätte. Jedenfalls ließ Macron laut FAZ eine Bemerkung fallen, die beunruhigt: Alle, die bei den Randalen dabei gewesen seien, hätten sich „zu Komplizen“ der Gewalttäter gemacht. Eine Bemerkung, die sehr in Richtung einer kollektiven Haftbarmachung der Protestierenden zielt.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht solidarisch zu Staatspräsident Macron. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte heute: „Der Ausbruch von Gewalt und von Zerstörungswut in Paris am vergangenen Wochenende ist erschreckend, mit friedlichem demokratischen Protest hat das nichts zu tun“. Die Bundesregierung unterstütze die französische Regierung in ihrer Bemühung um öffentliche Ordnung und Sicherheit. Die von ihm angebotene „Grand Débat“ sei eine „richtige und wichtige Antwort“ auf die sozialen Proteste gewesen.

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